27. Wave-Gotik-Treffen 2018 – 18.05.2018 – 21.05.2018 in Leipzig

Vom 18. bis 21. Mai werden wieder 20000 Gothics aus aller Welt in Leipzig erwartet, um zum 27. Mal die internationale Familienzusammenkunft der Gothic-Szene zu feiern.

Das Wave-Gotik-Treffen ist in seiner Art in dieser Größe und mit seiner langen Geschichte weltweit einmalig: An rund 50 Orten, über die ganze Stadt verteilt, werden etwa 200 Bands und Künstler auftreten und dabei erneut alle Spielarten dunkler Musik aufführen: Von Future-Pop bis Goth-Metal, von EBM bis Apocalyptic Folk, von mittelalterlichen Klängen bis zu elegischem Post Punk. Neben bekannten Szenegrößen laden weniger bekannte, wirkliche „Undergroundbands“ und Künstler aus den Randbereichen der Szenemusik zu musikalischen Neuentdeckungen ein. Die Konzerte und Veranstaltungen des WGT finden an rund 50 Orten in ganz Leipzig statt, so etwa in den altehrwürdigen Gemäuern der Moritzbastei, in der neo-antiken Kuppelhalle Volkspalasts oder im historischen Stadtbad. Auch wundervolle klassische Musik gehört erneut zum WGT-Programm, darunter Opern, Kammermusik, Chor- und Orgelkonzerte.

Doch Musik ist ja längst nicht alles, was das WGT zu bieten hat. Es gibt das „Heidnische Dorf“, einen romantischen Mittelaltermarkt, zu dem man auch mit separaten Tageskarten Zutritt hat, und wo selbst Kinder Spaß haben können. Auch Lesungen, Ausstellungen, Theater und Filmaufführungen sind Teil des Programms. In historischer Gewandung versammelt man sich zu einem Viktorianischen Picknick im Park. Ein riesiger Gothic-Markt bietet so ziemlich alles feil, was das Szeneherz begehrt. In unzähligen Klubs laden internationale Szene-DJs bis zum Morgengrauen zum Tanzen ein. Bei der beliebten Fetischparty des Treffens feiert man sehr freizügig, hier wird beim Einlaß streng auf entsprechend angemessene Kleidung geachtet. Ein Bummel durch die Leipziger Innenstadt lohnt sich besonders für Kunst- und Kulturinteressierte: Der Eintritt in mehrere Leipziger Museen ist mit WGT-Bändchen frei, so etwa im Museum der Bildenden Künste, im Ägyptischen Museum und in die Grassimuseen. Zudem bieten diese Museen thematisch passende Führungen für WGT-Besucher an. Daß schwarze Kultur und christlicher Glaube sich nicht ausschließen, zeigt der seit jeher gut besuchte Szenegottesdienst des WGT in der Peterskirche. Auf Leipzigs größtem Friedhof wird es Führungen geben, bei denen man Erstaunliches über alte Bestattungsrituale oder die dort lebenden Fledermäuse erfährt. Der „Stricknachmittag für Schwarzromantiker“, bei dem alte Handarbeitstechniken erlernt werden können, ist kein Scherz, sondern mittlerweile eine WGT-Kultveranstaltung.

Der große Treffen-Zeltplatz liegt auf dem Gelände der ehemaligen Landwirtschaftsmesse „agra“ am Rande der Stadt. Die öffentlichen Nahverkehrsmittel der Stadt können von Freitagmorgen bis Dienstagmittag alle WGT-Gäste kostenlos benutzen.

Im Rahmen des Wave-Gotik-Treffen findet am Samstag den 19. Mai wie jedes Jahr die große Fetisch Party Obsession Bizarr statt. Hier kann wieder ausgelassen getanzt und in den vorhandenen Playrooms gespielt werden. Modenschauen und Fetisch Vorführungen werden den Abend wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Das Beste am Wave-Gotik-Treffen aber ist seine einzigartige, magische Atmosphäre, die man überall in Leipzig spüren kann. Gruftis aus aller Herren Länder feiern entspannt und friedlich, erfreuen sich aller Facetten ihrer Subkultur, genießen ihr Zusammensein und tauchen die Straßen und Plätze einer ganzen Stadt in ein vielfältiges Schwarz. Tausende Gothics kommen einmal im Jahr nach Hause – zum Wave-Gotik-Treffen.

Aktuell haben 141 Künstler ihren Auftritt zugesagt:

A Projection (S) – Actors (CDN) – Aeon Rings (USA) – Aeverium (D) – All Gone Dead (USA) exklusives Europa-Konzert 2018 – Arcana (S) – Ash Code (I) – Ataraxia (I) – Autobahn (GB) – Beinhaus (D) – Black Light Ascension (GB) – Black Line (GB/USA) – Blanck Mass (GB) – Bootblacks (USA) – Boy Harsher (USA) – Buzz Kull (AUS) – Centhron (D) – Cesair (NL) – Chameleons Vox (GB) – Confrontational (GB) – Crisis (GB) – Crying Vessel (CH) – Dageist (F) – De/Vision (D) – Dead Leaf Echo (USA) – Detachments (GB) – Die Kammer (D) – Diorama (D) – Dive (B) – Dool (NL) – Drifter (S) – E-Craft (D) – Eden Weint Im Grab (D) – Einar Selvik (N) – Eivør (FO) – Elegant Machinery (S) – ES23 (D) – Ext!ze (D) – Fabrik C (D) – Faderhead (D) – Fairytale (D) – Feuerschwanz (D) – Formalin (D) – Frank The Baptist (USA) – Front Line Assembly (CDN) – God Module (USA) – Grave Pleasures (FIN) – Grendel (NL) – Greyhound (D) – Grimner (S) – Guerre Froide (F) – Hekate (D) – Heldmaschine (D) – Hexheart (USA) – Illuminate (D) – Imminent & Synapscape (B/D) – Imperium Dekadenz (D) – Ingrimm (D) – Japan Suicide (I) – Jo Quail (GB) – Joy/Disaster (F) – Kaizer (D) – Kaunan (D) – Kiew (D) – Les Discrets (F) – Merciful Nuns (D) – Mercury’s Antennae (USA) – Model Kaos (D) – Modern English (GB) – Monica Jeffries (D) – Monica Richards & Anthony Jones (USA) – Mono No Aware (D) – Monolith (B) – Mr. Kitty (USA) – Nachtsucher (D) – Neun Welten (D) – Nothgard (D) – Oberer Totpunkt (D) – Oomph! (D) – Ost+Front (D) – Paddy And The Rats (H) – Palast (D) – Phil Shoenfelt & Southern Cross (GB/CZ) – Phosgore (D) – Principe Valiente (S) – Pyogenesis (D) – Qntal (D) – Raison D’être (S) – Randolph’s Grin (USA/A) – Rapalje (NL) – Readership Hostile (USA) – Rome (L) – Sardh (D) – Sarin (IR) – Scarlet And The Spooky Spiders (I) – Schandmaul (D) – Scheuber (D) – Second Still (USA) – Seelennacht (D) – Seigmen (N) – Siglo XX (B) weltweit exklusives Konzert – Silent Runners (NL) – Siva Six (GR) – Solitary Experiments (D) – Spark! (S) – Stahlr (NL) – Still Patient? (D) Konzert zum 30. Jubiläum – Sturm Café (S) – Suir (D) – Suld (CHN) – Sulpher (GB) – Surturs Lohe (D) – Svartsinn (N) – Teho Teardo & Blixa Bargeld (I/D) – The Beauty Of Gemina (CH) – The Crimson Ghosts (D) – The Eden House (GB) – The Fright (D) – The Jesus And Mary Chain (GB) – The KVB (GB) – The Last Cry (GB) – The Other (D) – Then Comes Silence (S) – Tiamat (S) spielen Stücke aus den Alben „Wildhoney“ und „Clouds“ – Totus Gaudeo (D) – Traitrs (CDN) – Traumtaenzer (D) – Trepaneringsritualen (S) – Trisomie 21 (F) – Undertheskin (PL) – Unterschicht (D) – Vocame (D) – Vogon Poetry (S) – Vomito Negro (B) – Wardruna (N) – Xenturion Prime (N) – Ye Banished Privateers (S) – Zanias (AUS) – Zeraphine (D) – Zeromancer (N) – [:SITD:] (D) –

Für weitere Informationen über die auftretenden Künstler gibt es hier eine Auflistung der offiziellen Bandseiten.

Auf der WGT-Webseite kann man sich für den elektronischen Rundbrief „Treffen Weltbote“ eintragen, der über Programmneuigkeiten informiert.

WGT-Spezialtips

Neben bekannten Szenebands hält das kommende WGT erneut etliche musikalische Perlen bereit, deren Namen vielleicht nicht jedem bekannt sind, die aber dennoch oder gerade deshalb großartige, nicht alltägliche Konzerterlebnisse versprechen. Es lohnt sich also, das Programm vorab genauer anzuschauen und hier und da mal reinzuhören. Es folgen ein paar Tips zu solchen weniger bekannten, aber interessanten

Bands und Künstlern auf dem 27. WGT, nebst Hörbeispiel.

Actors

Postpunk | Kanada

Auf ihrer Facebook-Seite geben sie David Bowie, Brian Eno, Roxy Music, The Cure, Echo And The Bunnymen, Joy Division, New Order, Portishead und David Lynch als Einflüsse ihrer Musik an. Ganz ehrlich – was kann da, gepaart mit Talent am Instrument, noch groß schiefgehen?

A Projection

Postpunk, Indie | Schweden

Daß nicht nur fantastischer Synthpop aus Schweden kommt, beweisen A Projection eindrucksvoll. Ihre Einflüsse reichen von The Cure, The Smiths, Joy Division/New Order, den Sisters Of Mercy, Interpol und den Editors bis zu Kraftwerk, Depeche Mode, D.A.F. und The Knife. Seit dem letzten Jahr scheinen sie – zu Recht – jedes erdenkliche Festival zu bespielen, dieses Jahr klappt es endlich auch beim WGT.

Autobahn

Postpunk | Großbritannien

„Beautiful Place To Die“, „Suicide Saturday“, „Deprivation“… Schaut man sich die Namen ihrer Titel an, weiß man sofort: Das hier wird kein Kindergeburtstag. Der Bandname führte dabei bestimmt schon manchen Kraftwerk-Fan in die Irre, denn die Jungs aus Leeds orientieren sich so gar nicht an deutschem Elektronik-Pioniergeist, sondern viel mehr an den dunkel rockenden Helden ihrer Heimatstadt, wie z.B. an The March Violets, Red Lorry Yellow Lorry oder den Sisters of Mercy, als grobe Orientierung.

Beinhaus

Industrial | Deutschland

Den meisten von uns war es leider nicht vergönnt, die Einstürzenden Neubauten zu ihrer radikalen Glanzzeit in den 80er Jahren live zu erleben. Die heutigen Konzerte und Alben der Industrial-Pioniere sind ja auch schön, aber komplett altersmilde. Mit Beinhaus kann man optisch und akustisch eine Zeitreise antreten – bis zum Kollaps… Plagiat? Hommage? Genial oder überflüssig? Ihr entscheidet.

Black Line

Elektro, IDM, Experimental | Großbritannien/USA

Neues Projekt des US-Produzenten cyrusrex, der u.a. schon mit Skinny Puppy und Depeche Mode arbeitete. In Zusammenarbeit mit Douglas McCarthy und Bon Harris (Nitzer Ebb) und in vielen weiteren Studio-Gastauftritten entstand 2017 das Erstlingswerk „Treason, Sedition And Subversive Activities“, wie gemacht für Liebhaber spannender verschachtelter Elektronik. Live in diesem Jahr nicht nur als Support der aktuellen Depeche Mode-Tour, sondern auch beim WGT in Leipzig!

Bootblacks

Postpunk, Synth Wave | USA

2010 in New York gegründet, klangen sie noch etwas rauher und gitarrenlastiger, der Zugang von Barrett Hiatt (The Harrow) verschob den Sound durch den verstärkten Einsatz von Synthesizern vom Postpunk in Richtung New Wave, was viele Freunde von New Order und artverwandten Bands sicher nicht übel nehmen dürften.

Boy Harsher

Synth Wave | USA

Surfen ganz oben auf der aktuellen „Synth-Wave“. „Pain“ läuft auf jeder Party zu recht hoch und runter. Tonträger erzielen Mondpreise. Anschauen, abtanzen.

Buzz Kull

Synth Wave | Australien

Vielversprechendes junges Projekt aus dem fernen Sydney im Stile von Ash Code, Boy Harsher oder Skeleton Hands.

Confrontational

Minimal Synth, Retrowave | Italien

Wem beim Intro der Kultserie „Stranger Things“ eine wohlige Gänsehaut über den Rücken läuft, der ist hier genau richtig. Der Italiener Massimo Usai schwimmt ganz oben auf der anhaltenden 80er-Retrowelle zwischen New Order und John Carpenter, mit dessen Sohn Cody er auf seinen Alben ebenso zusammenarbeitete, wie mit Tying Tiffany, Tobias Bernstrup oder – wie im Videobeispiel – Hélène De Thoury (Hante, Minuit Machine, Phosphor). Man darf gespannt sein, ob er live an die Perfektion seiner LPs herankommt.

Crying Vessel

Minimal Synth, Retro-Wave

Die Schweizer haben’s zwar ausnahmsweise mal nicht erfunden, machen aber alles richtig. Tolles Debut-Album, hoffentlich genauso tolles Konzert!

Dead Leaf Echo

Shoegaze, Indie | USA

Freunde von Slowdive und vor allem Ride werden hier ganz sicher auf ihre Kosten kommen.

Detachments

Cold Wave, Postpunk | Großbritannien

Seit 2009 existiert diese Londoner Formation, die in diesem Jahr nach einer längeren Funkstille eine neue EP auf “Young And Cold Records” veröffentlichen wird. Selbst Peter Hook war vor Jahren so begeistert von ihnen, daß er nicht nur bei einem Konzert in Salford auf der Bühne zum Baß griff, sondern auch ihre Single “Fade” auf seinem “Hacienda Records” Label herausbrachte. Ob diese Lorbeeren berechtigt sind, kann man nun live beim WGT herausfinden.

Drifter

Indie, Shoegaze | Schweden

Gelegentlich hört man Vorwürfe, man würde für das WGT nur Bands buchen, die keinerlei Zugriffe auf Youtube haben, die also keiner kennt. So lange sie so klingen, wie dieses Quasi-Nachfolgeprojekt der Gitarrengötter Jeniferever, dessen erster Tonträger in diesen Tagen erscheint, was kann daran falsch sein? Was kann überhaupt daran falsch sein, jungen Bands eine Chance zu geben?

Guerre Froide

Cold Wave, Minimal Wave | Frankreich

Titel wie “Demain Berlin” zählen zu den ewigen Klassikern des klassischen Cold Wave der 80er. Endlich erstmalig auf dem WGT.

Japan Suicide

Wave, Shoegaze | Italien

Keine ganz frische Band mehr, den meisten wahrscheinlich trotzdem kein Begriff. In diesem Jahr erschien mit “Santa Sangre” ihr drittes Album seit der Gründung vor 8 Jahren, erneut mit Sounds irgendwo zwischen Cure und Slowdive.

Les Discrets

Shoegaze, Post-Metal | Frankreich

Aus dem Alcest-Umfeld stammend, geht Fursy Tessier alias Les Discrets musikalisch in eine ähnliche Ecke und sorgt für Gänsehaut bei Liebhabern depressiver Gitarrenunterhaltung.

Mr. Kitty

Self-Destructive Synthpop | USA

Nach Support-Shows für VNV Nation in den USA und zahlreichen Auftritten in Europa ist Forrest LeMaire aus Texas sicher kein wirklicher Geheimtip mehr, zu recht. Großes Kino!

Sarin

Techno, EBM | Iran

Nachdem „Konkurs“ (sein gemeinsames Projekt mit Blush Response) im vergangenen Jahr aus privaten Gründen nicht beim WGT auftreten konnte und eine Blush Response-Soloshow daraus wurde, bekommen Liebhaber düsteren und stark von EBM und New Beat beeinflussten Technos in diesem Jahr den ein oder anderen bösen Tanzbeinkrampf.

Second Still

Postpunk, Coldwave | USA

Ihr gleichnamiges Debutalbum auf „Manic Depression“ gehörte zu den besten Platten des letzten Jahres und läßt Fans der frühen Cocteau Twins, Banshees oder Chameleons scharenweise in Freudentränen ertrinken. Live ebenso mächtig wie aus der Konserve. Nicht verpassen!

Seigmen

Alternative Rock | Norwegen

Bevor es Zeromancer gab, gab es Seigmen – die Leute waren fast die gleichen. Aber diese Band kennen auch heute nur wenige Menschen außerhalb Norwegens, wo sie seinerzeit (das war während der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts) riesige Häuser füllten und ganz nach oben in den „Charts“ kletterten. Freunde von Placebo, Madrugada oder Motorpsycho, bzw. leicht melancholischem Alternative-Rock im Allgemeinen sollten hier ein Ohr riskieren. Man weiß nie, wie lange eine Reunion anhält.

Silent Runners

Postpunk, Synth Wave | Niederlande

Man merkt es deutlich – das Genre boomt wie kein zweites, und überall auf dem Globus schießen im Wochentakt neue Bands aus dem Boden. Das spiegelt sich auch im WGT-Lineup wider. Ein frisches Gewächs meldete sich Ende 2017 im benachbarten Holland und überzeugt mit dem Debüt “The Directory” direkt von der ersten Sekunde an.

Stahlr

Indiepop, Elektronika | Niederlande

Sie selbst sagen über sich: “Stahlr klingen, als würden die Cocteau Twins eine Musical-Version von Mary Shelley’s Frankenstein in einer Beton-Tiefgarage aufführen”. Gitarren, Düsternis und Kälte. Kommt schon nahe ran.

Suir

Postpunk | Deutschland

“Cinematic Postpunk” aus Frankfurt am Main. 2017 überraschten sie mit ihrer Debüt-LP Ater und ihrem tiefschwarzen, atmosphärisch verhallten Sound. Dringender Tip für alle depressiven Gitarrenfetischisten.

Then Comes Silence

Post-Punk, Goth Rock | Schweden

Seit 2012 unterwegs und nicht zu stoppen. Bauhaus, Red Lorry Yellow Lorry und die Sisters stehen in Deinem Plattenschrank? Dann riskier ein Ohr!

Traitrs

Postpunk | Kanada

Kann sein, daß das WGT-Programm in diesem Jahr ein Überangebot an jungen Postpunk-Bands hat. Aber wer möchte sich darüber beklagen? Und manchmal muß man Gelegenheiten in dem Moment nutzen, in dem sie sich bieten. Wenn das kanadische Duo Traitrs gerade in Europa ist, zum Beispiel…

Trepaneringsritualen

Death Industrial | Schweden

Nicht ganz neu, waren auch schon mal da. Trotzdem nochmal empfohlen, für alle, die den rituellen Maschinenklängen von Cold Meat Bands wie Brighter Death Now, Memorandum oder Mental Destruction hinterhertrauern.

Undertheskin

Postpunk, Gothrock | Polen

Bereits 2015 erschien ihre erste gleichnamige CD, manches dauert beim WGT eben bekanntlich etwas länger… Nichtsdestotrotz wird der Mix aus nebelumfluteten Gitarrenwänden und eiskalten Drummachines nicht nur Sisters-Fans begeistern.

Zanias

Synth Wave, Techno | Australien

Im Grunde überflüßig in dieser Liste, denn wer Zoe Zanias noch nicht in Form ihrer bisherigen Bands namens Linea Aspera oder Keluar über den Weg gelaufen ist, hat sich wahrscheinlich zuletzt 2010 mit Musik beschäftigt. Hier also nur der Vollständigkeit halber erwähnt, weil der Auftritt wie immer eines der Highlights des WGT werden dürfte, denn nicht nur aktuelles Material sondern Stücke aller ihrer Projekte werden gespielt werden! Kalte Electro-Klänge und hypnotischer Gesang in perfekter Kombination.

 

Termine im SMart Café Wien – März 2018

Ausstellung derzeit: Spiel mit den Sinnen von die-Lady,
http://www.die-lady.at, bis 22.3.2018

Do, 1.3., ab 20 Uhr in der Kammer: Bondage Jour Fixe, veranstaltet von
Libertine Wien: 0664/4883112 (Mo+Mi 18-22 Uhr, Sa 10-20 Uhr), bondjf@libertine.at, www.libertine.at, Eintritt frei, Kein Dresscode, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für Bondage Jour Fixe-TeilnehmerInnen, jeder 1.Do im Monat

Fr, 2.3., ab 19 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: tdsol4ever-Paartreff – Ein Treffen von Pärchen, die Ihre SM-Neigung in einem netten Rahmen, innerhalb eines Freundeskreises, außerhalb der eigenen vier Wände, erleben und ausleben möchten. In einem derartigen Rahmen sind Dinge möglich, die das Spiel zu zweit erweitern – oft fehlt eine dritte Hand oder ist ein notwendiges Spielzeug nicht vorhanden. Genauso werden Gespräche untereinander hoch geschätzt, die auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt basieren. Wir freuen uns auf Paare aller Konstellationen. Das Outfit der Einzelnen sollte dem Anlass angemessen sein – gerne wird Fetischkleidung gesehen.
Der 2. Raum (Raucher) sowie die Kammer sind exklusiv für die teilnehmenden Paare reserviert. Jeden 1. Fr. im Monat. Anmeldung und Info: paartreff@tdsol4ever.net

Sa, 3.3., ab 21 Uhr im ganzen Lokal: SMart Extreme Party – Dresscode: in Lack, Leder, Latex, Gummi, Uniform, CrossDressing, Fantasy, Metall, Korsett, Kinky, Schwarz, …, Eintritt frei, SMart Extreme Party – jeder 1.Samstag im Monat

Di, 6.3., ab 19 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: Libertine LesBi*SM-Spieleabend, Libertine LesBi*SM-Spieleabend findet jeden 1.
Dienstag im Monat im SMart Café (Köstlergasse 9, 1060 Wien) statt. Er ist ein selbstorganisiertes zusätzliches Treffen der Lesbischen/Bi* S&M-Community. Es handelt sich NICHT um den LesBi*SM-Stammtisch, spricht aber die selbe Zielgruppe an. Infos zum Stammtisch findest du unter www.lesbism.libertine.at. Der Spieleabend im SMart Café ist eine praktische Erweiterung dieses Stammtisches. Hier haben wir die Möglichkeit und Räumlichkeit Themen vor allem von der praktischen Seite her anzugehen.
Wir wollen hier üben, „spielen”, Wissen und Können teilen und einen gemütlichen Abend gemeinsam verbringen. Themenvorschläge sind gerne willkommen! Im Zentrum dieses Treffens steht die lesbische/Bi*-S&M-Community, samt Bondage, Praktiken des Machtaustausches und der Leder-Kultur. Wir heißen Personen, die sich als bi, trans*, intersex oder als nicht-binär-geschlechtlich verstehen sowie alle, die ihre Identität (noch) in Frage stellen, ausdrücklich willkommen. Wir lehnen jede Form von „body policing“ und Inter- und Transphobie ab. Wir möchten insbesondere auch queere und trans* Flüchtlinge einladen, sowie Queers of Colour und jene Personen, deren Gender-Identität im Rahmen des Kolonialismus unterdrückt worden ist. Ab 19 Uhr ist für uns im hinteren Raum des Cafès ein Tisch reserviert und der Spielraum ist exklusiv nur für uns zugänglich. Alle sind eingeladen die Initiative zu übernehmen und sich bei der Gestaltung des Abends einzubringen. Dank der großzügigen Unterstützung des SMart Cafés fallen keine Kosten für die Benützung des Spielraumes an. Die Nutzung erfolgt wie immer auf eigene Gefahr.

Do, 8.3., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: Stammtisch SMarties Wien, Eintritt Frei, Kein Dresscode, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für SMarties-Stammtisch-TeilnehmerInnen, jeder 2.Do im Monat, Wir sind ein Haufen von bunt zusammengewürfelten Menschen, die das Interesse an BDSM vereint. Unsere Interessen sind breitgefächert und daher nicht in ein bestimmtes SM-Klischee zu stecken. Wirklich jeder ist hier willkommen und wird liebevoll aufgenommen. Weitere Infos:
http://smarties-stammtisch-wien.joyclub.de/

Fr, 9.3., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: FemDom-Abend für dominante/sadistische Frauen (auch TVs) und devote/masochistische Männer, Frauen und TVs – alle sind gleichermaßen willkommen. Jeden 2. Freitag im Monat, ab 20:00 Uhr – Für diesen Abend sind sowohl die Kammer des SmartCafes als auch ein „Plaudertisch“ im zweiten Raum reserviert. Während die Kammer ab 20 Uhr (Ende 2 Uhr) ausschließlich dem strengen Spiel der FemDoms mit ihren Subs dient, können sich am Tisch im zweiten Raum alle Teilnehmer/innen, egal mit welcher Neigung, auf gleicher Augenhöhe kennenlernen, austauschen und unterhalten. Solo-Subs sind herzlich willkommen – wir sind aber keine Dommen-Partnervermittlung! Dresscode für Subs in der Kammer: Halsband (kann kostenlos ausgeborgt werden). Zumal für die Subs in der Kammer lediglich der Boden als Sitzplatz gilt, ist die Mitnahme eines Kissens empfehlenswert. Wenn du Fragen hast wende dich bitte an: LadyJJ@outlook.com

Di, 13.3., ab 21 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: surveillance deers –
meet – hunt – repeat, Info und Kontakt: deers@gmx.com

Mi, 14.3., ab 19 Uhr in der Kammer: Shibari-Workshop für Anfänger, Dieser Workshop richtet sich an jene, die die japanische Form der erotischen Fesselung kennen lernen wollen. Dem Teilnehmer werden die verwendeten Materialien, die Technik und der besondere Umgang mit dem Partner nahe gebracht und Grundkenntnisse der östlichen Fesselung vermittelt. Basis für den Kurs bilden die Techniken nach Osada Ryu welches von dem in Japan lebenden und wirkenden Bakushi Osada Steve entwickelt wurden. Kursinhalte:
– theoretische Einführung in Shibari und Geschichtliches – Anatomie und Sicherheit – Umgang mit dem Seil – Handgelenksfesselung und zwei Formen der Handschelle – Einseiltechniken (Ipponnawa) – Oberkörperfesselung (2 Seil-Takatekote) – Kombination der erlernten Techniken – Das Hauptaugenmerk liegt bei der sauberen und sicheren Durchführung der Fesselungen. Die meiste Zeit wird dabei für das Erlernen der Oberkörperfesselung (Takatekote) aufgewendet. Während des Workshops ist
switchen (tauschen der Rollen) NICHT gestattet. Das bedeutet: Einer fesselt, der andere ist der Gefesselte. Seile werden kostenlos für die Dauer der Schulung zur Verfügung gestellt. Ansonsten können eigene Hanf- oder Juteseile mit 6mm Durchmesser und 7 bis 8m Länge verwendet werden.
Für den Anfänger-Workshop werden 3 Seile benötigt. Es wird darauf hingewiesen, dass jeder Fessler für sich und seinen Partner die
Verantwortung trägt. Dauer: 4 Stunden inkl. Pause – Teilnehmer: max. 7
Paare – Vorkenntnisse: keine erforderlich – Kleidung: Sportbekleidung –
Vortragende: Vinciens & Kenyade, veranstaltet von Vinciens,
http://www.vinciens.com Email: info@vinciens.com, jeder 2.Mi im Monat

Do, 15.3., ab 20 Uhr im 2.Raum: Wiener Latexstammtisch, veranstaltet von Latexstammtisch, www.latexstammtisch.at.tf, Eintritt Frei, Kein Dresscode,
Achtung: im 2.Raum darf nicht geraucht werden, jeder 3.Do im Monat

Sa, 17.3., ab ca. 22 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: SMJG, Die Kammer ist von 22-4 Uhr exklusiv für SMJG-Stammtisch-TeilnehmerInnen reserviert.
Info: www.smjg.org

Di, 20.3., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: Libertine Stammtisch,
veranstaltet von Libertine Wien: www.libertine.at , Eintritt frei, kein Dresscode, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für Libertine Stammtisch-TeilnehmerInnen, Achtung: im 2.Raum darf nicht geraucht werden, jeder 3.Di im Monat

Mi, 21.3., ab 19 Uhr im 2.Raum: Female Experience – Frauenstammtisch, Reden, informieren, plaudern, quatschen, austauschen und tratschen über BDSMiges und Nicht-BDSMiges. Offener monatlicher Treffpunkt für Frauen, powered by Sam. Willkommen sind alle Frauen, die sich für BDSM interessieren, egal welcher Richtung, Neigung, Erfahrung oder Vorliebe.
Eintritt frei, Kein Dresscode, Women only. Anmeldung nicht notwendig.
Kontakt an Sam: Kerker_aus_Kristall@gmx.at Jeder 3. Mittwoch im Monat.

Do, 22.3., ab 20 Uhr in der Kammer: Shibari-Training, (Eintritt jederzeit bis ca. 23:00 möglich), Teilnahmeberechtigt sind alle Freundinnen und Freunde der japanisch inspirierten Fesselung. Freies Fesseln nach asiatischem Stil unter Aufsicht von Vinciens. Obwohl kein Workshop können interessierten Anfängern die Grundfesselungen beigebracht werden. Als Seilmaterial werden Jute- bzw. Hanfseile in einer Länge von ca. 8 Metern und einem Durchmesser von ca. 6 mm benötigt. Die Seile können an dem Abend gratis ausgeliehen werden. Anmeldung ist keine erforderlich, aber wünschenswert wenn Seile benötigt werden. Unkostenbeitrag, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für Shibari-Training-TeilnehmerInnen, Achtung: im 2.Raum darf nicht geraucht werden, veranstaltet von Vinciens, http://www.vinciens.com Email: info@vinciens.com, jeder 4.Do im Monat

Fr, 23.3., ab 19:30 Uhr im ganzen Lokal: Vernissage zur Ausstellung von Lenan, Eintritt frei, kein Dresscode – Ausstellung bis Mai 2018

Sa, 24.3., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: YoungBlood – jeden 4.
Samstag. Der Stammtisch versteht sich als Plattform für junge (und jung gebliebene) Erwachsene. Es ist ein Platz zum Tratschen, für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch und natürlich auch dafür unsere Neigungen auszuleben. Für die Dauer des Stammtisches ist die Kammer des SMart Cafés exklusiv für YoungBlood-Stammtischteilnehmer reserviert. Warum gibt es diesen neuen Stammtisch, gibt es nicht schon genug? Nun ja, die stetig steigende Zahl an jungen Menschen, die interessiert an BDSM sind und die Stammtische aus allen Nähten platzen lässt, hat uns dazu gebracht, aktiv zu werden. Wir sind davon überzeugt, dass die Wiener Szene ein weiteres Angebot für junge Leute verträgt.
Wer sich als junger (und jung gebliebener) Erwachsener sieht, ist herzlich eingeladen mit uns ein paar schöne Stunden zu verbringen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, über eine kurze Mail würden wir uns aber dennoch sehr freuen damit wir ungefähr abschätzen können, wieviele Personen kommen werden.
Organisiert wird der YoungBlood Stammtisch von Stoffl, Yasmin und Sven im
Rahmen der Libertine Wien. Kontakt: youngblood@libertine.at

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SMart Café 1060 Wien, Köstlergasse 9 Di-Do 18-2 Uhr, Fr+Sa 18-4 Uhr, So+Mo zu Küche von 18 bis 2 bzw. 4 Uhr
Tel: 01-5857165 info@smartcafe.at
http://www.smartcafe.at
https://www.facebook.com/SMartCafeWien
https://fetlife.com/groups/78785

• Reservierung und Miete der Kammer während der regulären Öffnungszeiten: Die Kammer kann vorab telefonisch, per Mail oder auch spontan an der Bar für Sessions – egal ob privat oder öffentlich – reserviert werden. Wenn die Tür geschlossen wird, beträgt der Preis pauschal 10 € je angefangener Stunde (für größere Gruppen kostenlos). Wenn die Tür geöffnet bleibt, also praktisch öffentliche Sessions durchgeführt werden, ist die Miete der Kammer kostenlos. Wenn die Tür zur Kammer geöffnet und das Stop-Schild nicht blinkt, dann kann die Kammer natürlich immer kostenlos und ohne Reservierung für öffentliche Sessions verwendet werden. Wenn das Stop-Schild blinkt, darf die Kammer nicht betreten werden. Bei Parties ist eine Reservierung der Kammer nicht möglich.
• Reservierung und Miete der Kammer außerhalb der Öffnungszeiten: Grundsätzlich ist die Miete der Kammer zu jeder Zeit und in beliebiger Länge möglich, wenn rechtzeitig zuvor per Telefon, Mail oder persönlich im Lokal reserviert wird. In diesem Fall beträgt der Preis 20 € je angefangener Stunde.
• Toys: Für Sessions im Lokal können kostenlos jederzeit Toys wie Peitschen, Seile, Klammern, Gewichte, etc. ausgeliehen werden. Nadeln, Kondome, Gleitgel sind ebenfalls gratis verfügbar.
• Parkscheine, Allergen-Info, SZ-F2F/Real & Fetlife, WLAN: Einfach fragen.
• Du möchtest Bilder ausstellen, Fotos oder Filme machen, eine Lesung, Party oder sonst was veranstalten? Einfach fragen.
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Quelle: SWL

Rückschau SundMehr: „Was verstehe ich unter Dominanz?“

Zur Fragestellung „Was verstehe ich unter Dominanz?“ trafen sich im Februar 2018 15 Besucher im Gesprächskreis SundMehr. Die Assoziationen zum Begriff waren höchst unterschiedlich. Für den einen, zumeist auf submissiver Seite, sadomasochistischer Rollenzuschreibungen spielenden Besucher, war die Kategorie „Dominanz“ nach langen Jahren erfolgloser Suche auf Partys nach einem passenden Pendant eher negativ besetzt – entsprach das was er fand und sich als „Femdom“ bezeichnete doch eher Klischees, und nicht dem, was er als gut für sich empfand. Andere verstanden darunter die Fähigkeit, jemanden in eine Situation zu bringen, wo „Sub“ auch Sub sein kann. Schön und scheußlich gleichzeitig fand ein Besucher den Begriff, ginge es doch darum, Kontrolle zu übernehmen oder sie abzugeben; eine Art der Führung eben. Ein Teilnehmer betrachtete Dominanz als etwas, das da ist und doch immer wieder neu errungen werden muss – durch die Akzeptanz des Gegenübers. Weiter aufgefächert sah es eine andere Anwesende, die fand, dass auch Kinder oder Hunde dominieren können. Der Umgang mit diesen könne ganz schön anstrengend sein, dabei ginge es stets darum, zu erspüren, was dem
anderen gut tut. Demgegenüber fand ihr Gatte: „Man ist es, oder man ist es nicht.“ „Mit Dominanz habe ich eigentlich gar nichts am Hut“, stellte ein Teilnehmer dar und fragte, warum SM überhaupt etwas mit Dominanz zu tun haben müsse. Er könne damit nichts anfangen. Eine andere Meinung war, dass Dominanz vor allem vom Gegenüber verliehen wird – selbst im beruflichen Kontext träfe dies zu, weil einem die entsprechende Dominanz nur kraft Stellenbeschreibung verliehen wurde.
Diese Behauptung warf die Frage auf, ob Dominanz nur das ist, was einem von Subs gegeben wird? Der Vergleich zu einem Gesprächskreisabend zum Thema „Strafe“
(http://www.sundmehr.de/Termine/20150828.htm) wurde gezogen, als festgestellt wurde, dass reale Strafe an sich gar nicht im SM-Kontext auftauche, sondern nur dazu dienen könnte, das einvernehmlich abgesprochene Machtgefälle wieder herzustellen. Ein submissives Gegenüber erwarte allerdings beim Spiel auch, dass sein Gegenüber dominant auftritt.
Die Komplexität des Zusammenspiels versuchte ein Teilnehmer in der Aussage zu beschreiben, dass ein Submissiver, der seine Wünsche beim Dominanten durchsetzt, dies so machen müsse, dass er selbst nicht merkt, dass der Dominante seine eigenen Wünsche umsetzt. Es handle sich quasi um eine „doppelte Verrücktheit“. Man sollte es dabei einem Sub nicht antun, dass er selbst die Regie führt. Zusammengefasst, fand er, dass Dominante in weiten Teilen gehorsame Diener ihrer Subs sind – eine Aussage die Widerspruch provozierte, denn das Spiel höre dann auf, wenn der Dominante merke, nur Wunscherfüller des Subs zu sein, meinte ein Besucher. Nur in Teilen wurde dem widersprochen: das Spiel höre auf, wenn der Dominante an der Nase herumgeführt würde – und so tun soll, als erfülle er nicht die Wünsche des anderen, sondern setze seine eigenen Interessen dominant durch.
Die Pluralität des Verständnisses des Begriffes wurde deutlich, als die Frage nach dem Unterschied zwischen Dominanz und Sadismus gestellt wurde. Der Teilnehmer, der mit dem Begriff „Dominanz“ im SM-Kontext nichts anfangen konnte, fand, dass er einfach gern schlage und auch ein gewisses Leiden seines Gegenübers schön fände, dazu aber keine Dominanz benötige. Diese sei allerdings wichtig, als Gegenpart zu Submissivität – und die Einigung darüber ist notwendig, um zu wissen, ob und wie das Spiel funktioniert.
Ein Gesprächskreisteilnehmer berichtete davon, dass er seine eigene Dominanz entdeckte, als er beim Switchen immer wieder die „Triggerpunkte“ des Gegenübers erwischte, die dessen tiefste Sehnsüchte berührten. Wenn jemand immer wieder die Sehnsüchte des anderen berührt und in der Lage ist diese etwas zu stillen, sieht der andere zu ihm auf, war sein Rückschluss, da er jetzt für jenes Gegenüber als dominant gelte. Dass er ein Gespür für die Soft-Spots seines Spielpartners hatte, war dafür ausschlaggebend – und half beim Dominieren; ein fürsorglich-konstruktiver Aspekt. Eine Parallele zu Führungskonzepten aus dem Berufsleben, z.B. dem des „Führens von unten“ (Bei Wikipedia:https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChren_von_unten) wurde von einer Anwesenden darin gesehen, die zeige, dass Dominanz, wo sie „Führung“ ist gar nichts Verwerfliches sei. Wie Mitarbeiterführung, ist auch Dominanz und Submission ein Beziehungsgeschehen. Jemand anderes warf ein, dass unwillentliche Dominanz nach seiner Überzeugung nicht existiere – und dass es hier offenbar viele verschiedene Glaubensauffassungen gäbe, was aber in Ordnung sei. Er berichtete von einer Situation, in dem er seinem Gegenüber erklären konnte, dass aus irgendeinem Grund, was er als dominantes Verhalten gegenüber diesem geplant habe, aktuell nicht klappe. Die Stärke, die er darin zeigte, dies zu zugeben, führte dann gleich dazu, dass die Situation sich wieder zugunsten der abgesprochenen Rollenteilung veränderte.
Etwas kurz schien an diesem Abend die weitere Konkretisierung zu kommen, was denn nun Dominanz erleb- und erkennbar mache, jenseits von Einfühlung, Fürsorge und Zuverlässigkeit und welche Rolle der „Wille“ des aktiven dabei hat.
Wie kommuniziert werden kann, wie Dominanz ge- oder erlebt werden will, wurde in die Runde gefragt. Dass vor allem die No-Gos mitgeteilt werden müssen, stellte schon eine Selbstverständlichkeit dar. Die Subs hätten die schwierigste Position, wenn sie formulieren sollten, welche Art von Dominanz sie sich wünschten, meinte jemand. Sie könnten nur etwas anbieten was sie erleben wollen – was sie hinsichtlich Dominanz erleben müssten, könnte dann nur der andere bestimmen.
Der Teilnehmer, der schon in der Vorstellungsrunde den Begriff negativ besetzt fand, meinte, er habe die Kommunikation darüber aufgegeben, weil er nicht weiß, wie er es kommunizieren soll. „Wenn ich sage, ich bin Maso, denken alle, ich stehe auf Schläge – dabei gibt es ja verschiedene Arten von Schmerz… Sage ich, ich bin devot, denkt mein Gegenüber, ich wolle erniedrigt werden…“ Vorgespräche müssten von aktiven initiiert werden, damit der passive nicht als „Wunschzettel-Sub“ da stehe, als Switcher habe er solche auch schon in der aktiven Rolle geführt – doch in der passiven Rolle läge auch die Gesprächsführung in der Hand seines Gegenübers.
Auch andere stellten die in der BDSM-Szene üblichen Kategorien in Frage: wer für den einen genau in der richtigen Art dominant wirke, müsse für andere – und auch im Alltag – noch lange nicht dominant wirken.
Beziehung hat viel mit Vertrauen zu tun, egal, ob es sich um eine langjährige, feste Beziehung handle, oder um eine Spielbeziehung. Am Ende stand das Fazit fest, dass Kommunikation wichtig ist, weil nur im Gespräch Wünsche und Sehnsüchte herausgefunden werden könnten.

Der nächste Gesprächskreis SundMehr findet am 23. März zum Thema „Sadomasochismus und / oder Gewalt“ statt http://www.sundmehr.de/Termine/20180323.htm. Zu Gast wird eine Sexualwissenschaftlerin sein, die sich in einer Beratungsstelle mit dem Thema Häusliche Gewalt und Stalking befasst.

 

Quelle: SWL

Überarbeitete Ausgabe des „Das SM-Handbuch“ erschienen

Nach 22 Jahren ist am 15.02.2018 im Charon-Verlag die komplett überarbeitete, ergänzte und zum großen Teil neu bebilderte Ausgabe des „Das SM-Handbuch“ von Matthias T.J. Grimme erschienen.

Kurzbeschreibung:

„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und auch die perfekte Sadistin bildet sich fort. Unterhaltsam, anregend und lehrreich widmet sich das SM-Handbuch auf 272 Seiten den Techniken, Spielzeugen, Ritualen und Regeln, die machen, dass „es“ schön wehtut und sich erregend erniedrigend anfühlt.

Ergänzte, erweiterte und aktualisierte Ausgabe unseres 1996 erstmalig erschienenen SM-Ratgebers. Außerdem zum großen Teil neu bebildert.
Die überarbeiteten und ergänzten Sicherheitstexte unseres Hamburger SM-Magazins Schlagzeilen wurden erweitert um bisher unveröffentlichte Tipps, Geschichten und viele Fotos, die zeigen, was andere nur verhalten umschreiben. Vom richtigen Umgang mit dem sadomasochistischen Handwerkszeug (von Analstöpsel bis Zwangsjacke) bis zu Sklavenverträgen und Strafritualen, Gruppen und Buchtipps behandelt dieser neue Band der Black Label Reihe alles detailliert, ohne dabei zu vergessen, dass es bei SM eben auch um Liebe und Respekt, Hingabe und Vertrauen geht. Mit ausführlichem Schlagwort-Register.“

Titel: „Das SM-Handbuch“ Hardcover, 272 S., jede Menge Fotos (teilweise ganzseitig), SW
Autor: Matthias T. J. Grimme
Verlag: Charon-Verlag
Verkaufspreis: EUR 23,-
ISBN: 9783931406806

 

 

Quelle: SWL

23.02.2018 – SundMehr „Was verstehe ich unter Dominanz“

Der Gesprächskreis SundMehr trifft sich wieder am 23.02.2018 um 20.00 Uhr in der „Traube“, Hauptstr. 35/37, 71394 Kernen-Rommelshausen.

Der Begriff „Dominanz“ wird in den verschiedensten Zusammenhängen verwendet. Klar ist, dass es dabei um irgendein Gefälle geht. Aber wenn man von dominanten Erbfaktoren spricht, muss damit nicht Macht gemeint sein. In der Wirtschaftslehre kann das Ausagieren eines Wirtschaftsvorteils dazu führen einen Markt zu dominieren. Die Verhaltenswissenschaften sehen darunter schon ein „Verhalten“, das andere beeindrucken, abschrecken, einschüchtern soll und dies auch, wenn notwendig, umsetzen kann. Politik und Ökologie sehen darunter eine Vorherrschaft – über andere Menschen, oder einfach gegebener Weise, einer Pflanze oder Gattung in einer Region.
Wenn wir dann von „Dominanz und Submission“ sprechen, meinen wir, das alles klar ist. Doch damit eine Session harmonisch verläuft und nicht unterschiedliche Erwartungshaltungen kollidieren, sollten die Beteiligten im Idealfall dasselbe Verständnis des Begriffes Dominanz haben und dabei geht es nicht um die objektive Wahrheit, sondern das subjektive Empfinden. Aber ist das individuelle Verständnis von Dominanz so einheitlich? Meinen Top und Sub dasselbe, wenn von Dominanz die Rede ist? Wie fühlt sie sich für jeden an, wie versteht jeder den Begriff, was erwartet er vom anderen, wenn er sich in die Rolle begeben will, die zum Spiel passt? Was kommt raus, wenn jeder sich die Frage stellt: „Was verstehe ich unter Dominanz?“

Damit wir abschätzen können, wie viele kommen wäre Anmeldung über info@sundmehr.de nett. Wer vor allem etwas essen will, sollte nach Möglichkeit eine Stunde früher erscheinen, damit gehäufte Bestellungen den Gesprächsverlauf nicht zu sehr beeinträchtigen.
Für Weitgereiste besteht Übernachtungsmöglichkeit im angeschlossenen Hotelbetrieb (bitte selbst dort reservieren).

 

Quelle: SWL

Schlagzeilen SZ 161 erschienen

Am 8. Februar 2018 sind die Schlagzeilen SZ 161 erschienen und wurden/werden an die Vertriebsstellen und Abonnenten versandt bzw. können im Onlineshop der Schlagzeilen bestellt werden.

Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe lautet: „Top, Bottom, Switch – und was bin ich?“. Für die SZ 162 ist als Schwerpunkt entweder das etwas heiklere Thema „Absturz – Was ist, wenn die Session daneben geht?“ oder vielleicht eine Fortsetzung von „Bondage-Partner plaudern aus dem Nähkästchen“ vorgesehen. Weitere Texte hierzu sind erwünscht :-).

Für die folgenden Schlagzeilen-Ausgaben sind folgende Themen geplant:

– „SM – gestern und heute“
– „Standortbestimmung – Was bedeutet SM/Kink für mich?“
– „SM und Fernbeziehungen“
– „Geschlechter-Rollen – Wenn Männer Frauen sein wollen und Frauen Männer sein wollen“.
– „Trans-Menschen, Gender-Flexible und SM“
– sowie Fortsetzungen von „Frauen und SM“ und „Kontaktversuche“.

Nähere Infos zu den obigen Themen-Vorschlägen findet man unter
http://www.schlagzeilen.com/de/news/2533.htm.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 26. Februar 2018.

Die Schlagzeilen-Redaktion freut sich bereits heute auf Deine/Eure Beiträge zu den ob genannten Themen. Und für veröffentlichte Beiträge gibt es nebst Belegexemplar auch ein Honorar – (kürzer als eine Druckseite EUR 15,-, länger als eine Druckseite EUR 25,-).

Des weiteren beinhaltet diese Ausgabe folgende Beiträge:

– Vorweg: Begriffsverwirrungen
– Briefe
– Letter from Gelsenkirchen
– Comic: Doris Daydream
– KunstWerk: Cat Mason
– Termine
– Gesprächsgruppen und Arbeitskreise
– Forum: Wie beim Fußball (?)
– Candy B.s Kolumne „Aus der Szene für die Szene… welche Szene?
– Medien
– Neues
– Kontakt
– Das Letzte Wort
– Impressum
– Geschichten: 6 an der Zahl
– Centerfold: Roman Kaperski

Schlagzeilen SZ 161
100 Seiten, vierfarbig
Verkaufspreis 15,90 EUR
ISSN 0948-6941

Schlagzeilen/Charon-Verlag Grimme KG
Postfach 30 4199, 20324 Hamburg
Tel.: +49(0)40-313290
Fax: +49(0)40-313204
Web: http://www.schlagzeilen.com/
E-Mail: redaktion@schlagzeilen.com

 

Quelle: SWL

Hamburg: Schlagzeilen SM Seminare Februar – Juni 2018

Für den Zeitraum Februar bis Mai 2018 sind innerhalb der Abend-Workshop-Reihe zu SM-Techniken mit Matthias T.J. Grimme in der Hamburger Boutique Bizarre (s.u.) folgende Veranstaltungen geplant:

14.02.18 Bondage für Bett und Schlafzimmer – Fesseln im Liegen, Sitzen und Knien in Positionen, bei denen man gut Sex haben kann – Einführung und Techniken

15.02.18 Alles übers Hauen und Painplay – Wie haue ich so, dass es beiden Spaß macht. Anatomie, Emotionales, Technik, Schlaginstrumente, Materialkunde

28.02.18 Bondage Einführung Teil 1 Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Hier vermitteln wir grundsätzliche Informationen zu Bondage und Seilbondage. Außerdem kann man die Grundtechniken ausprobieren, bis hin zu einer einfachen Oberkörper Bondage (Takate Kote)

08.03.18 Bondage Einführung Teil 2 Für Anfänger und Fortgeschrittene.
Genauer Aufbau des Oberkörperharness (Takate Kote – 2 Seil und 3 Seil Variante). Erste Schritte zur Suspension bzw. Hängebondage.

28.03.18 Bondage für Bett und Schlafzimmer – Fesseln im Liegen, Sitzen und Knien in Positionen, bei denen man gut Sex haben kann – Einführung und Techniken

04.04.18 Nadelspiele – Alles zum scharfen Spiel mit spitzen Nadeln. Desinfektion, Anatomie, Materialkunde und Übungs-Demonstration.

18.04.18 Bondage Einführung Teil 1 Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Hier vermitteln wir grundsätzliche Informationen zu Bondage und Seilbondage. Außerdem kann man die Grundtechniken ausprobieren, bis hin zu einer einfachen Oberkörper Bondage (Takate Kote)

26.04.18 Bondage für Bett und Schlafzimmer – Fesseln im Liegen, Sitzen und Knien in Positionen, bei denen man gut Sex haben kann – Einführung und Techniken

09.05.18 Alles übers Hauen und Painplay – Wie haue ich so, dass es beiden Spaß macht. Anatomie, Emotionales, Technik, Schlaginstrumente, Materialkunde

16.05.18 Bondage Einführung Teil 1 Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Hier vermitteln wir grundsätzliche Informationen zu Bondage und Seilbondage. Außerdem kann man die Grundtechniken ausprobieren, bis hin zu einer einfachen Oberkörper Bondage (Takate Kote)

 

ppAllgemeine Hinweise für obige Veranstaltungen:

Die Seminare werden von Matthias T. J. Grimme (Drachenmann), zusammen mit seiner Co-Trainerin und Partnerin Nicole (Jemina aka Rope-Cat) durchgeführt.

Jedes Bondage-Seminar beginnt mit einer kurzen Demonstration, danach gibt es Bondage Übungsmöglichkeiten für alle. Wer kein Modell zum Fesseln mitgebracht hat, kann auch an unseren Modellen üben. Hierbei stehen wir hilfreich zu Seite, geben Tipps und Anleitungen, helfen bei Unklarheiten. Wer schon immer mal selbst wissen wollte, wie sich Seile auf der Haut anfühlen, kann hier seine ersten Erfahrungen machen.

Für alle Workshops gilt: Wenn man sich gleich als Paar anmeldet, ist es einfacher. Wir raten zu bequemer Kleidung (besonders in den Bondage Kursen, damit man sich bewegen kann). Niemand muss sich ausziehen oder anfassen lassen.

Für Bondage-Seminare: Wer eigenes Seil mitbringen will, kann dies gerne machen. Das Seil sollte 6 mm dickes Hanf- oder Juteseil sein und mindestens ein Set aus 5 Seilen in jeweils gleicher Länge von ca. 8 Metern beinhalten.

Ein Eintrag in der virtuellen SZ bzw. auf Fetlife reicht nicht. Eine telefonische Anmeldung (bei den Schlagzeilen: Tel. +49(0)40 31 32 90) ist auf Grund der beschränkten Teilnehmerzahl (max. 7 Paare) unerlässlich. Die Workshops finden ab einer Mindestteilnehmerzahl von 3 Paaren statt.

– Veranstaltungsort: Boutique Bizarre Kabinett, Reeperbahn 35, Hamburg St.Pauli

  • Beginn: jeweils um 20:00 Uhr
  • Dauer: ca. 3 Stunden
  • Kostenbeitrag: 30,- EUR pro Person (am jeweiligen Abend zu entrichten).

Für weitere Infos:
Web: http://www.bondageproject.com/public/seminar.htm
EMail: mtjg@schlagzeilen.com
Tel.: +49-(0)40-313290 (Matthias in der Redaktion)

 

Quelle: SWL

Termine im SMart Café Wien – Februar 2018

Ausstellung derzeit: Spiel mit den Sinnen von die-Lady,
http://www.die-lady.at , bis 22.3.2018

Do, 1.2., ab 20 Uhr in der Kammer: Bondage Jour Fixe, veranstaltet von
Libertine Wien: 0664/4883112 (Mo+Mi 18-22 Uhr, Sa 10-20 Uhr), bondjf@libertine.at, www.libertine.at, Eintritt frei, Kein Dresscode, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für Bondage Jour Fixe-TeilnehmerInnen, jeder 1.Do im Monat

Fr, 2.2., ab 19 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: tdsol4ever-Paartreff – Ein Treffen von Pärchen, die Ihre SM-Neigung in einem netten Rahmen, innerhalb eines Freundeskreises, außerhalb der eigenen vier Wände, erleben und ausleben möchten. In einem derartigen Rahmen sind Dinge möglich, die das Spiel zu zweit erweitern – oft fehlt eine dritte Hand oder ist ein notwendiges Spielzeug nicht vorhanden. Genauso werden Gespräche untereinander hoch geschätzt, die auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt basieren. Wir freuen uns auf Paare aller Konstellationen. Das Outfit der Einzelnen sollte dem Anlass angemessen sein – gerne wird Fetischkleidung gesehen.
Der 2. Raum (Raucher) sowie die Kammer sind exklusiv für die teilnehmenden Paare reserviert. Jeden 1. Fr. im Monat. Anmeldung und Info: paartreff@tdsol4ever.net

Sa, 3.2., ab 21 Uhr im ganzen Lokal: SMart Extreme Party – Dresscode: in Lack, Leder, Latex, Gummi, Uniform, CrossDressing, Fantasy, Metall, Korsett, Kinky, Schwarz, …, Eintritt frei, SMart Extreme Party – jeder 1.Samstag im Monat

Di, 6.2., ab 19 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: Libertine LesBi*SM-Spieleabend, Libertine LesBi*SM-Spieleabend findet jeden 1. Dienstag im Monat im SMart Café (Köstlergasse 9, 1060 Wien) statt. Er ist ein selbstorganisiertes zusätzliches Treffen der Lesbischen/Bi* S&M-Community. Es handelt sich NICHT um den LesBi*SM-Stammtisch, spricht aber die selbe Zielgruppe an. Infos zum Stammtisch findest du unter www.lesbism.libertine.at. Der Spieleabend im SMart Café ist eine praktische Erweiterung dieses Stammtisches. Hier haben wir die Möglichkeit und Räumlichkeit Themen vor allem von der praktischen Seite her anzugehen. Wir wollen hier üben, „spielen”, Wissen und Können teilen und einen gemütlichen Abend gemeinsam verbringen. Themenvorschläge sind gerne willkommen! Im Zentrum dieses Treffens steht die lesbische/Bi*-S&M-Community, samt Bondage, Praktiken des Machtaustausches und der Leder-Kultur. Wir heißen Personen, die sich als bi, trans*, intersex oder als nicht-binär-geschlechtlich verstehen sowie alle, die ihre Identität (noch) in Frage stellen, ausdrücklich willkommen. Wir lehnen jede Form von „body policing“ und Inter- und Transphobie ab. Wir möchten insbesondere auch queere und trans* Flüchtlinge einladen, sowie Queers of Colour und jene Personen, deren Gender-Identität im Rahmen des Kolonialismus unterdrückt worden ist. Ab 19 Uhr ist für uns im hinteren Raum des Cafès ein Tisch reserviert und der Spielraum ist exklusiv nur für uns zugänglich. Alle sind eingeladen die Initiative zu übernehmen und sich bei der Gestaltung des Abends einzubringen. Dank der großzügigen Unterstützung des SMart Cafés fallen keine Kosten für die Benützung des Spielraumes an. Die Nutzung erfolgt wie immer auf eigene Gefahr.

Do, 8.2., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: Stammtisch SMarties Wien, Eintritt Frei, Kein Dresscode, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für SMarties-Stammtisch-TeilnehmerInnen, jeder 2.Do im Monat, Wir sind ein Haufen von bunt zusammengewürfelten Menschen, die das Interesse an BDSM vereint. Unsere Interessen sind breitgefächert und daher nicht in ein bestimmtes SM-Klischee zu stecken. Wirklich jeder ist hier willkommen und wird liebevoll aufgenommen. Weitere Infos:
http://smarties-stammtisch-wien.joyclub.de/

Am Do, den 08.02.2018 beehrt uns Peitschenmacher Bruno beim Smarties Stammtisch und bringt ein Sortiment seiner liebevoll gefertigten Whips aus Känguruleder mit. Er erzählt über Bullwhips und andere Peitschen sowie deren aufwendige Fertigung und die beste Pflege dieser kunstvollen Lederprodukte.
Ihr könnt Ihm dabei gerne alle Fragen stellen, die euch auf der Zunge liegen.
Natürlich gibt es die Möglichkeit, Vorhandenes auch auszuprobieren, da wir uns nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch damit auseinandersetzen wollen.
Für Interessierte wird Bruno auf Wunsch eine kleine Einschulung in die richtige Whip-Handhabung geben.
Selbstverständlich könnt ihr auch eure eigenen Whips mitbringen und eure Künste damit vorführen. www.bb-whips.com

Fr, 9.2., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: FemDom-Abend für dominante/sadistische Frauen (auch TVs) und devote/masochistische Männer, Frauen und TVs – alle sind gleichermaßen willkommen. Jeden 2. Freitag im Monat, ab 20:00 Uhr – Für diesen Abend sind sowohl die Kammer des SmartCafes als auch ein „Plaudertisch“ im zweiten Raum reserviert. Während die Kammer ab 20 Uhr (Ende 2 Uhr) ausschließlich dem strengen Spiel der FemDoms mit ihren Subs dient, können sich am Tisch im zweiten Raum alle Teilnehmer/innen, egal mit welcher Neigung, auf gleicher Augenhöhe kennenlernen, austauschen und unterhalten. Solo-Subs sind herzlich willkommen – wir sind aber keine Dommen-Partnervermittlung! Dresscode für Subs in der Kammer: Halsband (kann kostenlos ausgeborgt werden). Zumal für die Subs in der Kammer lediglich der Boden als Sitzplatz gilt, ist die Mitnahme eines Kissens empfehlenswert. Wenn du Fragen hast wende dich bitte an: LadyJJ@outlook.com

Di, 13.2., ab 20 Uhr in der Kammer: Lesung „Totgefickt“ von Erika P.
Dellert-Vambe aus dem 6. Band der Heinrich-Serie, Eintritt frei, kein Dresscode,
https://www.facebook.com/ErikaPDellertVambeMalerinUndSchriftstellerin/

Di, 13.2., ab 21 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: surveillance deers –
meet – hunt – repeat, Info und Kontakt: deers@gmx.com

Mi, 14.2., ab 19 Uhr in der Kammer: Shibari-Workshop für Anfänger, Dieser Workshop richtet sich an jene, die die japanische Form der erotischen Fesselung kennen lernen wollen. Dem Teilnehmer werden die verwendeten Materialien, die Technik und der besondere Umgang mit dem Partner nahe gebracht und Grundkenntnisse der östlichen Fesselung vermittelt. Basis für den Kurs bilden die Techniken nach Osada Ryu welches von dem in Japan lebenden und wirkenden Bakushi Osada Steve entwickelt wurden. Kursinhalte:
– theoretische Einführung in Shibari und Geschichtliches – Anatomie und Sicherheit – Umgang mit dem Seil – Handgelenksfesselung und zwei Formen der Handschelle – Einseiltechniken (Ipponnawa) – Oberkörperfesselung (2 Seil-Takatekote) – Kombination der erlernten Techniken – Das Hauptaugenmerk liegt bei der sauberen und sicheren Durchführung der Fesselungen. Die meiste Zeit wird dabei für das Erlernen der Oberkörperfesselung (Takatekote) aufgewendet. Während des Workshops ist
switchen (tauschen der Rollen) NICHT gestattet. Das bedeutet: Einer fesselt, der andere ist der Gefesselte. Seile werden kostenlos für die Dauer der Schulung zur Verfügung gestellt. Ansonsten können eigene Hanf- oder Juteseile mit 6mm Durchmesser und 7 bis 8m Länge verwendet werden.
Für den Anfänger-Workshop werden 3 Seile benötigt. Es wird darauf hingewiesen, dass jeder Fessler für sich und seinen Partner die
Verantwortung trägt. Dauer: 4 Stunden inkl. Pause – Teilnehmer: max. 7
Paare – Vorkenntnisse: keine erforderlich – Kleidung: Sportbekleidung –
Vortragende: Vinciens & Kenyade, veranstaltet von Vinciens,
http://www.vinciens.com Email: info@vinciens.com , jeder 2.Mi im Monat

Do, 15.2., ab 20 Uhr im 2.Raum: Wiener Latexstammtisch, veranstaltet von Latexstammtisch, www.latexstammtisch.at.tf, Eintritt Frei, Kein Dresscode,
Achtung: im 2.Raum darf nicht geraucht werden, jeder 3.Do im Monat

Fr, 16.2., ab 20 Uhr in der Kammer: Lesung von die-Lady, Eintritt frei,
kein Dresscode, http://www.die-lady.at

Sa, 17.2., ab ca. 22 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: SMJG, Die Kammer ist von 22-4 Uhr exklusiv für SMJG-Stammtisch-TeilnehmerInnen reserviert.
Info: www.smjg.org

Di, 20.2., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: Libertine Stammtisch, veranstaltet von Libertine Wien: www.libertine.at , Eintritt frei, kein Dresscode, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für Libertine Stammtisch-TeilnehmerInnen, Achtung: im 2.Raum darf nicht geraucht werden, jeder 3.Di im Monat

Mi, 21.2., ab 19 Uhr im 2.Raum: Female Experience – Frauenstammtisch, Reden, informieren, plaudern, quatschen, austauschen und tratschen über BDSMiges und Nicht-BDSMiges. Offener monatlicher Treffpunkt für Frauen, powered by Sam. Willkommen sind alle Frauen, die sich für BDSM interessieren, egal welcher Richtung, Neigung, Erfahrung oder Vorliebe.
Eintritt frei, Kein Dresscode, Women only. Anmeldung nicht notwendig.
Kontakt an Sam: Kerker_aus_Kristall@gmx.at Jeder 3. Mittwoch im Monat.

Do, 22.2., ab 20 Uhr in der Kammer: Shibari-Training, (Eintritt jederzeit
bis ca. 23:00 möglich), Teilnahmeberechtigt sind alle Freundinnen und Freunde der japanisch inspirierten Fesselung. Freies Fesseln nach asiatischem Stil unter Aufsicht von Vinciens. Obwohl kein Workshop können interessierten Anfängern die Grundfesselungen beigebracht werden. Als Seilmaterial werden Jute- bzw. Hanfseile in einer Länge von ca. 8 Metern und einem Durchmesser von ca. 6 mm benötigt. Die Seile können an dem Abend gratis ausgeliehen werden. Anmeldung ist keine erforderlich, aber wünschenswert wenn Seile benötigt werden. Unkostenbeitrag, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für Shibari-Training-TeilnehmerInnen, Achtung: im 2.Raum darf nicht geraucht werden, veranstaltet von Vinciens,
http://www.vinciens.com Email: info@vinciens.com , jeder 4.Do im Monat

Sa, 24.2., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: YoungBlood – jeden 4.
Samstag. Der Stammtisch versteht sich als Plattform für junge (und jung gebliebene) Erwachsene. Es ist ein Platz zum Tratschen, für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch und natürlich auch dafür unsere Neigungen auszuleben. Für die Dauer des Stammtisches ist die Kammer des SMart Cafés exklusiv für YoungBlood-Stammtischteilnehmer reserviert. Warum gibt es diesen neuen Stammtisch, gibt es nicht schon genug? Nun ja, die stetig steigende Zahl an jungen Menschen, die interessiert an BDSM sind und die Stammtische aus allen Nähten platzen lässt, hat uns dazu gebracht, aktiv zu werden. Wir sind davon überzeugt, dass die Wiener Szene ein weiteres Angebot für junge Leute verträgt.
Wer sich als junger (und jung gebliebener) Erwachsener sieht, ist herzlich eingeladen mit uns ein paar schöne Stunden zu verbringen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, über eine kurze Mail würden wir uns aber dennoch sehr freuen damit wir ungefähr abschätzen können, wieviele Personen kommen werden.
Organisiert wird der YoungBlood Stammtisch von Stoffl, Yasmin und Sven im
Rahmen der Libertine Wien. Kontakt: youngblood@libertine.at

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SMart Café 1060 Wien, Köstlergasse 9 Di-Do 18-2 Uhr, Fr+Sa 18-4 Uhr, So+Mo zu Küche von 18 bis 2 bzw. 4 Uhr
Tel: 01-5857165 info@smartcafe.at
http://www.smartcafe.at
https://www.facebook.com/SMartCafeWien
https://fetlife.com/groups/78785

• Reservierung und Miete der Kammer während der regulären Öffnungszeiten: Die Kammer kann vorab telefonisch, per Mail oder auch spontan an der Bar für Sessions – egal ob privat oder öffentlich – reserviert werden. Wenn die Tür geschlossen wird, beträgt der Preis pauschal 10 € je angefangener Stunde (für größere Gruppen kostenlos). Wenn die Tür geöffnet bleibt, also praktisch öffentliche Sessions durchgeführt werden, ist die Miete der Kammer kostenlos. Wenn die Tür zur Kammer geöffnet und das Stop-Schild nicht blinkt, dann kann die Kammer natürlich immer kostenlos und ohne Reservierung für öffentliche Sessions verwendet werden. Wenn das Stop-Schild blinkt, darf die Kammer nicht betreten werden. Bei Parties ist eine Reservierung der Kammer nicht möglich.
• Reservierung und Miete der Kammer außerhalb der Öffnungszeiten: Grundsätzlich ist die Miete der Kammer zu jeder Zeit und in beliebiger Länge möglich, wenn rechtzeitig zuvor per Telefon, Mail oder persönlich im Lokal reserviert wird. In diesem Fall beträgt der Preis 20 € je angefangener Stunde.
• Toys: Für Sessions im Lokal können kostenlos jederzeit Toys wie Peitschen, Seile, Klammern, Gewichte, etc. ausgeliehen werden. Nadeln, Kondome, Gleitgel sind ebenfalls gratis verfügbar.
• Parkscheine, Allergen-Info, SZ-F2F/Real & Fetlife, WLAN: Einfach fragen.
• Du möchtest Bilder ausstellen, Fotos oder Filme machen, eine Lesung, Party oder sonst was veranstalten? Einfach fragen.
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Quelle: SWL

Interview zu BDSM auf trailer-ruhr.de

Das Kinoprogrammportal „trailer-ruhr.de“ beschäftigt sich anlässlich des bevorstehenden Starts des 3. Teils von „SoG“ mit dem Thema „Ausgeliefert“.

In diesem Zusammenhang wird ein Interview mit der Sexualtherapeutin und SMart Rhein-Ruhr-„Aktivistin“ Silke Niggemeier gebracht. Sie geht in diesem Interview, welches unter dem Titel „Eine emanzipierte Form von Erotik“ steht, auf folgende Fragen ein:

– Was ist „SMart Rhein-Ruhr e.V.“?
– Worin besteht die Arbeit von „SMart“ konkret?
– Wann und wo beginnt die Geschichte von SM?
– Was muss bei Erotik und Sexualität im SM-Bereich beachtet werden?
– Wie sieht so eine Absicherung aus?
– Über die Praxis hinaus, was unterscheidet SM noch von „Vanilla“-Sex?
– Welche Rolle spielt Demütigung beim SM?
– Wo ist der Unterschied zwischen öffentlicher Demütigung und Unterwerfung, die kaum ein Mensch als lustvoll empfindet, und privater?
– Ist der machtvolle Manager privat eher unterwürfig oder ist das nur ein Klischee?
– Wie hat sich die gesellschaftliche Wahrnehmung gegenüber SM in den letzten Jahren verändert?
– Was wünschen Sie sich künftig für die gesellschaftliche Akzeptanz von SM?
– Was hat Sie persönlich damals dazu bewogen, öffentlich für Ihre Vorlieben einzutreten?

Der Volltext dieses Interviews ist unter
https://www.trailer-ruhr.de/eine-emanzipierte-form-von-erotik abrufbar.

Als weiterführende Links werden

– das Dokumentationsprojekt „Divine Deviance“
https://www.divinedeviance.com/

– SMart Rhein-Ruhr e.V. http://www.smart-ev.de

– sowie der Podcast „Gedankenwege“ http://bdsm.gedankenwege-podcast.de

angeführt.

 

 

Quelle: SWL

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