„Star Trek“-Legende William Shatner begeistert von schwulem BDSM-Film „Pillion“
Der Schauspieler und Kultstar der „Star Trek“-Reihe, William Shatner (95), hat in einem Podcast seine Begeisterung für den Film „Pillion“ geäußert. Der Liebesfilm thematisiert eine Beziehung zwischen zwei Männern im Kontext von Dominanz, Unterwerfung und körperlicher Nähe – Aspekte des BDSM-Bereichs –, was dem 95-Jährigen offenbar neue Perspektiven eröffnet hat.
Der Film zeigt Alexander Skarsgård in der Rolle eines dominanten Motorradfahrers und Harry Melling als einen zurückhaltenden Mann. Die Geschichte wird aus schwuler Sicht erzählt, wobei die Beziehung zwischen den beiden Männern eine zentrale Bedeutung für das Narrativ einnimmt; sie beinhaltet Elemente von Dominanz (Dom) und Unterwerfung (Sub), was in der Szene auch unter dem Begriff „DomCom“ – einer Kombination aus Dominanz und romantischer Komödie – bekannt ist.
Shatner verglich seine Erfahrung mit dem Film überraschend mit einer persönlichen Anekdote rund um Astrophysiker Neil deGrasse Tyson, wobei er eine Situation schilderte, in der dieser ihn während eines gemeinsamen Auftritts unvermittelt ins Gesicht gestoßen hatte. Diese Erinnerung nutzte Shatner als Vergleichsgrundlage für die Dynamik zwischen den Figuren im Film.
Im Podcast „Dropping Names“, moderiert von seinen ehemaligen Star Trek-Kollegen Brent Spiner und Jonathan Frakes, brachte Shatner zunächst den Film zur Sprache, konnte sich aber anfangs nicht mehr daran erinnern. Die Diskussion entstand während einer Unterhaltung über homosexuelle Beziehungen, BDSM und die psychologische Bedeutung körperlicher Interaktionen.
Der Schauspieler äußerte im Podcast, dass er bisher wenig über die Lebensrealität homosexueller Männer gewusst habe. Der Film biete einen Einblick in eine Welt, deren Existenz ihm bislang unbekannt war – ein Aspekt der ihn besonders beeindruckt hat und den er als „unglaublichsten Film“ bezeichnete.
Der Regisseur Harry Lighton schuf mit „Pillion“ eine Produktion, welche bereits auf Blu-ray und DVD erschienen ist sowie bei HBO Max im Streaming verfügbar sein wird. Der Film zeichnet sich durch seine offene Darstellung von BDSM aus.
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