Das 27. Wave Gotik Treffen ein Leipzig – Eine Nachlese

Wave Gotik Treffen

Das Wave Gotik Treffen zu Pfingsten in Leipzig ist inzwischen zu einem festen Termin in Leipzig geworden. Und so fand auch dieses Jahr vom 18. bis 21 Mai das 27. Wave Gotik Treffen wieder an zahlreichen Veranstaltungsorten im Stadtgebiet Leipzig statt.

Auch dieses Jahr strömten wieder über 10.000 Besucher zum weltweit größten Musik- und Kulturfestival der Alternativen und schwarzen Szene. Wir waren wie jedes Jahr für euch dabei, und möchten euch im Folgenden eine kleine Nachlese geben.


Warm-up

All Stars – Moritzbastei

Auch wenn das Wave Gotik Treffen offiziell erst am Freitag beginnt, los geht es immer schon am Donnerstagabend. In zahlreiche Veranstaltungsorten findet ein Warmup statt, und bereits da gibt es so manche Perle zu entdecken.

Wir haben es dieses Jahr einmal zum „All Stars“ in der Moritzbastei geschafft. Hier sangen Stars aus der Szene Lieder andere Künstlern die sie mögen. Auch wenn es fast eine Stunde später als angekündigt los ging, hatte sich das warten gelohnt. Mit dabei dieses Jahr waren ….. Für uns ganz klar ein Tipp für den Donnerstagabend.


agra-Treffenpark

Wer allerdings nach der langen Anfahrt keine Lust mehr hat von der Agra ins Stadtzentrum zu fahren, der macht es sich auf dem Agra Gelände gemütlich, für Essen und Trinken ist reichlich gesorgt, und in Halle 4.2 bekommt man auch schon etwas auf die Ohren.

Auf dem zentralen Veranstaltungsgelände befanden sich wie jedes Jahr die Zelt und Campinplätze, und neben der WGT-Disko in Halle 4.2 natürlich die große Konzerthalle und die große Einkaufhalle. In letztere waren wieder zahlreiche Händler mit ihren Produkten vertreten.

De/Vision – Agra
God Module – Agra

Auf der großen Bühne der Konzerthalle spielen vor allem die großen und bekannten Bands der Szene, eine teilweise stark thematische Ausrichtung des Lineups je Festivaltag konnten wir dieses Jahr nicht feststellen. So spielte dort am Sonntag die 1988 gegründete deutsche Synthie-Pop-Band De/Vision. Mit inzwischen 15 Studioalben gehört die Band zum Urgestein der Szene und dementsprechend war die Halle voll. Als letztes Konzert am Montagabend spiele die US-amerikanische Band „God Module“ und wurde von keinem anderen als Dr. Mark Benecke angekündigt, der das Konzert danach vom Bühnengraben aus verfolgte. Die Band wurde 1999 in Florida gegründet und kombiniert in ihrer Musikstile wie Techno, Darkwave und Industrial und psychodelische Vocals zu einer einzigartigen Mischung.


Das Heidnische Dorf

Wer sich kein Festivalticken kaufen möchte oder generell nur mal einen Tagesausflug zum WGT unternehmen möchte, für den bietet sich wie jedes Jahre das Heidnische Dorf direkt neben der AGRA an. Denn hierfür gibt es einzig Tageskarten, alles andere ist nur mit einem 4-Tage Festivalticket zugänglich. Aber es lohnt sich, und dank besserer Organisation beim Kartenverkauf und Einlass kommt es nicht mehr zu ewiglangen Warteschlangen.

Ingrimm – Heidnisches Dorf

Natürlich finden auf dem Heidnischen Dorf auch Konzerte statt, und diese haben in der Umgebung des Dorfes, der Bäume und unter freiem Himmel ihr ganz eigenes Flair. Am Freitag spielte dort die Band Ingrimm. Die Band aus Regensburg wurde ursprünglich als „Igni Et Ferro“ 2005 gegründet, dann wurde sie zu „Grimm“, und nachdem bereits eine niederländische Band diesen Namen verwendete zu „Ingrimm“. Ihr Musik erinnert etwas an „Subway to Sally“ oder „In Extremo“, der Stil ist aber eher Mittelalter-Metal mit der Betonung auf Metal. Uns hat das Konzert sehr gut gefallen und wir würden uns freuen die Band mal auf großer Bühne zu erleben.

Am Samstag spielten mit Hekate und zwei Qntal zwei ganz besondere Highlights im Heidnischen Dorf. Die Musik beider Bands und das Ambiente des Heidnischen Dorfes verbinden sich zu einem einzigartigen Erlebibis. Beide Bands kombinieren klassische mittelalter Lyrik, Folk, Klassik mit experimentellen elektronischen Klängen.

Am Sonntag spielten unter anderem Nothgard und Heidevolk. Das geplante Konzert von Schandmaul musste leider krankheitsbeding ausfallen.

Flammen im Zwielicht – Heidnisches Dorf

Aber auch kleine lokale Perlen gibt es auf dem Heidnische Dorf zu entdecken. So waren „Flammen im Zwielicht“ als Fakirdarsteller unterwegs und brachten die Besucher zum staunen und lachen und machten aus dem einen oder anderen Besucher „den Hammer“. Jeden Abend konnte man sie als Abschluss auf der großen Bühne mit ihrer einzigartigen Feuershow bewundern. Ein echtes muss wenn man die Gelegenheit dazu hat.


Heimatærde – Heidnisches Dorf

Für uns gingen unsere Besuche des heidnischen Dorfes am Montag mit dem Konzert der Medieval-Electro-Band Heimatærde zu Ende. Dabei war Heimatærde ursprünglich als reines Studioprojekt gedacht, als es 2004 von DJ Ash gestartet wurde, hatte die Band 2007 auf dem WGT ihren erste Liveauftritt.

Das Heidnische Dorf hat sich über die Jahre zu ein zu einem wirklich attraktiven Veranstaltungsort entwickelt, insbesondere für die Besucher für die sich ein Festival-Ticket nicht lohnt.


Kulturelles

Stehen für viele besonders die Konzerte im Vordergrund, offeriert das Wave Gotik Treffen jedes Jahr aber auch sehr viele kulturelle Angebote.

Von Rokoko bis Gründerzeit – Zeitreise durch 500 Jahre Kostümgeschichte – Grassi Museum

Immer mit dabei ist auch das Grassi Museum welches dieses Jahr zur Sonderausstellung „Blumen Flowers Fleurs“ für Besucher des Wave Gotik Treffens freien Eintritt gewährte. Das besondere Highlight war am Samstag die Modenschau „Von Rokoko bis Gründerzeit – Zeitreise durch 500 Jahre Kostümgeschichte“. Elf Nachwuchsschneiderinnen präsentieren hier ihre selbst geschneiderten Kostüme auch verschiedenen Zeitepochen.


„Friedhofsflüsterin“ Dr. Anja Kretschmer – Südfriedhof

Ebenfalls jedes Jahr mit dabei ist der bekannte Südfriedhof neben dem Völkerschlachtdenkmal. Neben Ausstellungen, Lesungen und Konzerten finden hier auch verschiedene Führungen über den Friedhof statt. Neben der uns vom letzten Jahr bereits bekannten Fledermausführung führte dieses Jahr die bekannte „Friedhofsflüsterin“ Dr. Anja Kretschmer in verschiedenen Führungen über den Südfriedhof und berichtete von verschieden Ritualen und Gebräuchen im Zusammenhang mit Tod und Beerdigung.


Weitere Veranstaltungsorte

QNTAL – Schauspielhaus

Die Zahl der Veranstaltungen, Konzerte und Veranstaltungsorte ist derart vielfältig, das man als WGT Besucher auch nur ansatzweise alles besuchen kann. Wer einmal in Ruhe ein Konzert in sitzen besuchen will, dem sei das Schauspielhaus empfohlen. Dort konnte man unter anderem neben ihrem Auftritt auf dem Heidnischen Dorf noch einmal QNTAL und ihn der Ruhe und Stille des Schauspielhauses ihre Klängen lauschen.

The Fright – Täubchenthal

Auch einen Blick ins Programmheft wert ist das Täubchenthal, spielten dort dieses Jahr doch Bands wie „Mono No Aware“, „Kiew“, „The Crimson Ghosts“ oder „The Fright“.


Obsession Bizarr

Ein fester Programmpunkt in unserer WGT Planung ist natürlich die Fetisch-Party Obession-Bizarr am Samstagabend im Volkspalast. Wie immer bildete sich eine lange Warteschlange am Einlass, lange bevor sich die Türen öffneten. Die Obession Bizarr ist immer gut gefüllt, sodass nicht jeder hineinkommt, selbst wenn die teilweise strengen Dresscode-Kontrolle am Einlass bestehen würde. Wer drin ist kann die ganze Nacht ausgelassen zu guter Technomusik feiern, sehen und gesehen werden und auch die zahlreichen Playrooms nutzen, oder anderen bei ihren Spielen zuschauen. Höhepunkte sind jedes Jahr die Bühnshows.

Wehmuth – Obsession Bizarr

In der ersten Show des Abends zeigte das Model-Label „Wehmuth“ in einer aufwendigen Modeschau ihrer aktuellen Kreationen. Das Label ist bekannt für ihre individuelle, ausgefallene und glamouröse Garderobe die von Almuth Wehrle in drei Kollektionen in Hamburg designt werden. „Schönheit definiert sich durch die Kraft der persönlichen Ausstrahlung, die mit einer Maßanfertigung von WEHMUTH unterstrichen werden kann.“ Ist das Motto des Labels, welches es an dem Abend eindrucksvoll unter Beweis stelle.

Missa Blue – Obsession Bizarr

Angekündigt als Burlesque Show zeigt in der zweiten Show des Abends Missa Blue ihre Schwertschluck Künste. Sie startete ihre Karriere 2010 in London und hat sich laut 21st Century Burlesque Magazine auf Nummer 1 und Nummer 21 weltweit der Burlesque hochgearbeitet. Sie ist regelmäßig die Hauptattraktion auf Gala-Events, in Variety-Shows und auf Burlesque-Festivals auf der ganzen Welt.

Proud flesh – Obsession Bizarr

Proud flesh Bondage zeigten in der dritten Show eine sehr sinnliche und erotische Bondage Vorführung. Das Duo aus Berlin lernte sich 2006 auf dem Berliner Fesselstammtisch kennen und zeigt seit 2008 als Performance-Akt ihre innigen Shibari-Spiele vor Publikum. Der Rigger Romualdo legt dabei besonderen Wert auf das sicherer Technik um seine Partnerin bei ihren wilden und kraftvollen Spielen nicht zu gefährden.

Jaded Jewall – Obsession Bizarr

Masken und Outfits der besondern Art präsentierte Jaded Jewall in der vierten und letzten Show des Abends. Das für seine andersartigkeit bekannte Fashion-Design Label zeige mit viel Latex, PCV und originellen Masken seine ausgefallen Kreationen in denen sich Fetisch und Fashion kombinieren.


Fails

[:SITD:] – Westbad

Ein Fail der Art Veranstaltungsort in Kombination mit dort geplanten Bands war für uns dieses Jahr eindeutig das Westbad. Es bildeten bereits Stunden vor Headlinern wie [:SITD:], Samsas Traum, Zeraphine oder Illuminate ewig lange Schlagen am Einlass. Die Lokation war für das in ihr geplante Programm eindeutig zu klein und die Akustik wie wir uns zumindest bei [:SITD:] überzeugen konnten sehr bescheiden.


Fazit

Nach dem wir für das WGT 2017 den Eindruck gewonnen hatten das es im vergleich zu den Vorjahren stark nachgelassen hatte, was Szenetreffen 2018 in unseren Augen wieder ein richtig tolles WGT. Tolle Bands, tolles Wetter, tolle Stimmung – vielleicht war das 26. WGT ja nur eine Art Midlife Crisis. Wir freuen uns heute schon auf das WGT 2019 und sind dort auch gerne wieder für euch dabei.

27. Wave-Gotik-Treffen 2018 – 18.05.2018 – 21.05.2018 in Leipzig

Vom 18. bis 21. Mai werden wieder 20000 Gothics aus aller Welt in Leipzig erwartet, um zum 27. Mal die internationale Familienzusammenkunft der Gothic-Szene zu feiern.

Das Wave-Gotik-Treffen ist in seiner Art in dieser Größe und mit seiner langen Geschichte weltweit einmalig: An rund 50 Orten, über die ganze Stadt verteilt, werden etwa 200 Bands und Künstler auftreten und dabei erneut alle Spielarten dunkler Musik aufführen: Von Future-Pop bis Goth-Metal, von EBM bis Apocalyptic Folk, von mittelalterlichen Klängen bis zu elegischem Post Punk. Neben bekannten Szenegrößen laden weniger bekannte, wirkliche „Undergroundbands“ und Künstler aus den Randbereichen der Szenemusik zu musikalischen Neuentdeckungen ein. Die Konzerte und Veranstaltungen des WGT finden an rund 50 Orten in ganz Leipzig statt, so etwa in den altehrwürdigen Gemäuern der Moritzbastei, in der neo-antiken Kuppelhalle Volkspalasts oder im historischen Stadtbad. Auch wundervolle klassische Musik gehört erneut zum WGT-Programm, darunter Opern, Kammermusik, Chor- und Orgelkonzerte.

Doch Musik ist ja längst nicht alles, was das WGT zu bieten hat. Es gibt das „Heidnische Dorf“, einen romantischen Mittelaltermarkt, zu dem man auch mit separaten Tageskarten Zutritt hat, und wo selbst Kinder Spaß haben können. Auch Lesungen, Ausstellungen, Theater und Filmaufführungen sind Teil des Programms. In historischer Gewandung versammelt man sich zu einem Viktorianischen Picknick im Park. Ein riesiger Gothic-Markt bietet so ziemlich alles feil, was das Szeneherz begehrt. In unzähligen Klubs laden internationale Szene-DJs bis zum Morgengrauen zum Tanzen ein. Bei der beliebten Fetischparty des Treffens feiert man sehr freizügig, hier wird beim Einlaß streng auf entsprechend angemessene Kleidung geachtet. Ein Bummel durch die Leipziger Innenstadt lohnt sich besonders für Kunst- und Kulturinteressierte: Der Eintritt in mehrere Leipziger Museen ist mit WGT-Bändchen frei, so etwa im Museum der Bildenden Künste, im Ägyptischen Museum und in die Grassimuseen. Zudem bieten diese Museen thematisch passende Führungen für WGT-Besucher an. Daß schwarze Kultur und christlicher Glaube sich nicht ausschließen, zeigt der seit jeher gut besuchte Szenegottesdienst des WGT in der Peterskirche. Auf Leipzigs größtem Friedhof wird es Führungen geben, bei denen man Erstaunliches über alte Bestattungsrituale oder die dort lebenden Fledermäuse erfährt. Der „Stricknachmittag für Schwarzromantiker“, bei dem alte Handarbeitstechniken erlernt werden können, ist kein Scherz, sondern mittlerweile eine WGT-Kultveranstaltung.

Der große Treffen-Zeltplatz liegt auf dem Gelände der ehemaligen Landwirtschaftsmesse „agra“ am Rande der Stadt. Die öffentlichen Nahverkehrsmittel der Stadt können von Freitagmorgen bis Dienstagmittag alle WGT-Gäste kostenlos benutzen.

Im Rahmen des Wave-Gotik-Treffen findet am Samstag den 19. Mai wie jedes Jahr die große Fetisch Party Obsession Bizarr statt. Hier kann wieder ausgelassen getanzt und in den vorhandenen Playrooms gespielt werden. Modenschauen und Fetisch Vorführungen werden den Abend wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Das Beste am Wave-Gotik-Treffen aber ist seine einzigartige, magische Atmosphäre, die man überall in Leipzig spüren kann. Gruftis aus aller Herren Länder feiern entspannt und friedlich, erfreuen sich aller Facetten ihrer Subkultur, genießen ihr Zusammensein und tauchen die Straßen und Plätze einer ganzen Stadt in ein vielfältiges Schwarz. Tausende Gothics kommen einmal im Jahr nach Hause – zum Wave-Gotik-Treffen.

Aktuell haben 141 Künstler ihren Auftritt zugesagt:

A Projection (S) – Actors (CDN) – Aeon Rings (USA) – Aeverium (D) – All Gone Dead (USA) exklusives Europa-Konzert 2018 – Arcana (S) – Ash Code (I) – Ataraxia (I) – Autobahn (GB) – Beinhaus (D) – Black Light Ascension (GB) – Black Line (GB/USA) – Blanck Mass (GB) – Bootblacks (USA) – Boy Harsher (USA) – Buzz Kull (AUS) – Centhron (D) – Cesair (NL) – Chameleons Vox (GB) – Confrontational (GB) – Crisis (GB) – Crying Vessel (CH) – Dageist (F) – De/Vision (D) – Dead Leaf Echo (USA) – Detachments (GB) – Die Kammer (D) – Diorama (D) – Dive (B) – Dool (NL) – Drifter (S) – E-Craft (D) – Eden Weint Im Grab (D) – Einar Selvik (N) – Eivør (FO) – Elegant Machinery (S) – ES23 (D) – Ext!ze (D) – Fabrik C (D) – Faderhead (D) – Fairytale (D) – Feuerschwanz (D) – Formalin (D) – Frank The Baptist (USA) – Front Line Assembly (CDN) – God Module (USA) – Grave Pleasures (FIN) – Grendel (NL) – Greyhound (D) – Grimner (S) – Guerre Froide (F) – Hekate (D) – Heldmaschine (D) – Hexheart (USA) – Illuminate (D) – Imminent & Synapscape (B/D) – Imperium Dekadenz (D) – Ingrimm (D) – Japan Suicide (I) – Jo Quail (GB) – Joy/Disaster (F) – Kaizer (D) – Kaunan (D) – Kiew (D) – Les Discrets (F) – Merciful Nuns (D) – Mercury’s Antennae (USA) – Model Kaos (D) – Modern English (GB) – Monica Jeffries (D) – Monica Richards & Anthony Jones (USA) – Mono No Aware (D) – Monolith (B) – Mr. Kitty (USA) – Nachtsucher (D) – Neun Welten (D) – Nothgard (D) – Oberer Totpunkt (D) – Oomph! (D) – Ost+Front (D) – Paddy And The Rats (H) – Palast (D) – Phil Shoenfelt & Southern Cross (GB/CZ) – Phosgore (D) – Principe Valiente (S) – Pyogenesis (D) – Qntal (D) – Raison D’être (S) – Randolph’s Grin (USA/A) – Rapalje (NL) – Readership Hostile (USA) – Rome (L) – Sardh (D) – Sarin (IR) – Scarlet And The Spooky Spiders (I) – Schandmaul (D) – Scheuber (D) – Second Still (USA) – Seelennacht (D) – Seigmen (N) – Siglo XX (B) weltweit exklusives Konzert – Silent Runners (NL) – Siva Six (GR) – Solitary Experiments (D) – Spark! (S) – Stahlr (NL) – Still Patient? (D) Konzert zum 30. Jubiläum – Sturm Café (S) – Suir (D) – Suld (CHN) – Sulpher (GB) – Surturs Lohe (D) – Svartsinn (N) – Teho Teardo & Blixa Bargeld (I/D) – The Beauty Of Gemina (CH) – The Crimson Ghosts (D) – The Eden House (GB) – The Fright (D) – The Jesus And Mary Chain (GB) – The KVB (GB) – The Last Cry (GB) – The Other (D) – Then Comes Silence (S) – Tiamat (S) spielen Stücke aus den Alben „Wildhoney“ und „Clouds“ – Totus Gaudeo (D) – Traitrs (CDN) – Traumtaenzer (D) – Trepaneringsritualen (S) – Trisomie 21 (F) – Undertheskin (PL) – Unterschicht (D) – Vocame (D) – Vogon Poetry (S) – Vomito Negro (B) – Wardruna (N) – Xenturion Prime (N) – Ye Banished Privateers (S) – Zanias (AUS) – Zeraphine (D) – Zeromancer (N) – [:SITD:] (D) –

Für weitere Informationen über die auftretenden Künstler gibt es hier eine Auflistung der offiziellen Bandseiten.

Auf der WGT-Webseite kann man sich für den elektronischen Rundbrief „Treffen Weltbote“ eintragen, der über Programmneuigkeiten informiert.

WGT-Spezialtips

Neben bekannten Szenebands hält das kommende WGT erneut etliche musikalische Perlen bereit, deren Namen vielleicht nicht jedem bekannt sind, die aber dennoch oder gerade deshalb großartige, nicht alltägliche Konzerterlebnisse versprechen. Es lohnt sich also, das Programm vorab genauer anzuschauen und hier und da mal reinzuhören. Es folgen ein paar Tips zu solchen weniger bekannten, aber interessanten

Bands und Künstlern auf dem 27. WGT, nebst Hörbeispiel.

Actors

Postpunk | Kanada

Auf ihrer Facebook-Seite geben sie David Bowie, Brian Eno, Roxy Music, The Cure, Echo And The Bunnymen, Joy Division, New Order, Portishead und David Lynch als Einflüsse ihrer Musik an. Ganz ehrlich – was kann da, gepaart mit Talent am Instrument, noch groß schiefgehen?

A Projection

Postpunk, Indie | Schweden

Daß nicht nur fantastischer Synthpop aus Schweden kommt, beweisen A Projection eindrucksvoll. Ihre Einflüsse reichen von The Cure, The Smiths, Joy Division/New Order, den Sisters Of Mercy, Interpol und den Editors bis zu Kraftwerk, Depeche Mode, D.A.F. und The Knife. Seit dem letzten Jahr scheinen sie – zu Recht – jedes erdenkliche Festival zu bespielen, dieses Jahr klappt es endlich auch beim WGT.

Autobahn

Postpunk | Großbritannien

„Beautiful Place To Die“, „Suicide Saturday“, „Deprivation“… Schaut man sich die Namen ihrer Titel an, weiß man sofort: Das hier wird kein Kindergeburtstag. Der Bandname führte dabei bestimmt schon manchen Kraftwerk-Fan in die Irre, denn die Jungs aus Leeds orientieren sich so gar nicht an deutschem Elektronik-Pioniergeist, sondern viel mehr an den dunkel rockenden Helden ihrer Heimatstadt, wie z.B. an The March Violets, Red Lorry Yellow Lorry oder den Sisters of Mercy, als grobe Orientierung.

Beinhaus

Industrial | Deutschland

Den meisten von uns war es leider nicht vergönnt, die Einstürzenden Neubauten zu ihrer radikalen Glanzzeit in den 80er Jahren live zu erleben. Die heutigen Konzerte und Alben der Industrial-Pioniere sind ja auch schön, aber komplett altersmilde. Mit Beinhaus kann man optisch und akustisch eine Zeitreise antreten – bis zum Kollaps… Plagiat? Hommage? Genial oder überflüssig? Ihr entscheidet.

Black Line

Elektro, IDM, Experimental | Großbritannien/USA

Neues Projekt des US-Produzenten cyrusrex, der u.a. schon mit Skinny Puppy und Depeche Mode arbeitete. In Zusammenarbeit mit Douglas McCarthy und Bon Harris (Nitzer Ebb) und in vielen weiteren Studio-Gastauftritten entstand 2017 das Erstlingswerk „Treason, Sedition And Subversive Activities“, wie gemacht für Liebhaber spannender verschachtelter Elektronik. Live in diesem Jahr nicht nur als Support der aktuellen Depeche Mode-Tour, sondern auch beim WGT in Leipzig!

Bootblacks

Postpunk, Synth Wave | USA

2010 in New York gegründet, klangen sie noch etwas rauher und gitarrenlastiger, der Zugang von Barrett Hiatt (The Harrow) verschob den Sound durch den verstärkten Einsatz von Synthesizern vom Postpunk in Richtung New Wave, was viele Freunde von New Order und artverwandten Bands sicher nicht übel nehmen dürften.

Boy Harsher

Synth Wave | USA

Surfen ganz oben auf der aktuellen „Synth-Wave“. „Pain“ läuft auf jeder Party zu recht hoch und runter. Tonträger erzielen Mondpreise. Anschauen, abtanzen.

Buzz Kull

Synth Wave | Australien

Vielversprechendes junges Projekt aus dem fernen Sydney im Stile von Ash Code, Boy Harsher oder Skeleton Hands.

Confrontational

Minimal Synth, Retrowave | Italien

Wem beim Intro der Kultserie „Stranger Things“ eine wohlige Gänsehaut über den Rücken läuft, der ist hier genau richtig. Der Italiener Massimo Usai schwimmt ganz oben auf der anhaltenden 80er-Retrowelle zwischen New Order und John Carpenter, mit dessen Sohn Cody er auf seinen Alben ebenso zusammenarbeitete, wie mit Tying Tiffany, Tobias Bernstrup oder – wie im Videobeispiel – Hélène De Thoury (Hante, Minuit Machine, Phosphor). Man darf gespannt sein, ob er live an die Perfektion seiner LPs herankommt.

Crying Vessel

Minimal Synth, Retro-Wave

Die Schweizer haben’s zwar ausnahmsweise mal nicht erfunden, machen aber alles richtig. Tolles Debut-Album, hoffentlich genauso tolles Konzert!

Dead Leaf Echo

Shoegaze, Indie | USA

Freunde von Slowdive und vor allem Ride werden hier ganz sicher auf ihre Kosten kommen.

Detachments

Cold Wave, Postpunk | Großbritannien

Seit 2009 existiert diese Londoner Formation, die in diesem Jahr nach einer längeren Funkstille eine neue EP auf “Young And Cold Records” veröffentlichen wird. Selbst Peter Hook war vor Jahren so begeistert von ihnen, daß er nicht nur bei einem Konzert in Salford auf der Bühne zum Baß griff, sondern auch ihre Single “Fade” auf seinem “Hacienda Records” Label herausbrachte. Ob diese Lorbeeren berechtigt sind, kann man nun live beim WGT herausfinden.

Drifter

Indie, Shoegaze | Schweden

Gelegentlich hört man Vorwürfe, man würde für das WGT nur Bands buchen, die keinerlei Zugriffe auf Youtube haben, die also keiner kennt. So lange sie so klingen, wie dieses Quasi-Nachfolgeprojekt der Gitarrengötter Jeniferever, dessen erster Tonträger in diesen Tagen erscheint, was kann daran falsch sein? Was kann überhaupt daran falsch sein, jungen Bands eine Chance zu geben?

Guerre Froide

Cold Wave, Minimal Wave | Frankreich

Titel wie “Demain Berlin” zählen zu den ewigen Klassikern des klassischen Cold Wave der 80er. Endlich erstmalig auf dem WGT.

Japan Suicide

Wave, Shoegaze | Italien

Keine ganz frische Band mehr, den meisten wahrscheinlich trotzdem kein Begriff. In diesem Jahr erschien mit “Santa Sangre” ihr drittes Album seit der Gründung vor 8 Jahren, erneut mit Sounds irgendwo zwischen Cure und Slowdive.

Les Discrets

Shoegaze, Post-Metal | Frankreich

Aus dem Alcest-Umfeld stammend, geht Fursy Tessier alias Les Discrets musikalisch in eine ähnliche Ecke und sorgt für Gänsehaut bei Liebhabern depressiver Gitarrenunterhaltung.

Mr. Kitty

Self-Destructive Synthpop | USA

Nach Support-Shows für VNV Nation in den USA und zahlreichen Auftritten in Europa ist Forrest LeMaire aus Texas sicher kein wirklicher Geheimtip mehr, zu recht. Großes Kino!

Sarin

Techno, EBM | Iran

Nachdem „Konkurs“ (sein gemeinsames Projekt mit Blush Response) im vergangenen Jahr aus privaten Gründen nicht beim WGT auftreten konnte und eine Blush Response-Soloshow daraus wurde, bekommen Liebhaber düsteren und stark von EBM und New Beat beeinflussten Technos in diesem Jahr den ein oder anderen bösen Tanzbeinkrampf.

Second Still

Postpunk, Coldwave | USA

Ihr gleichnamiges Debutalbum auf „Manic Depression“ gehörte zu den besten Platten des letzten Jahres und läßt Fans der frühen Cocteau Twins, Banshees oder Chameleons scharenweise in Freudentränen ertrinken. Live ebenso mächtig wie aus der Konserve. Nicht verpassen!

Seigmen

Alternative Rock | Norwegen

Bevor es Zeromancer gab, gab es Seigmen – die Leute waren fast die gleichen. Aber diese Band kennen auch heute nur wenige Menschen außerhalb Norwegens, wo sie seinerzeit (das war während der 90er-Jahre des letzten Jahrhunderts) riesige Häuser füllten und ganz nach oben in den „Charts“ kletterten. Freunde von Placebo, Madrugada oder Motorpsycho, bzw. leicht melancholischem Alternative-Rock im Allgemeinen sollten hier ein Ohr riskieren. Man weiß nie, wie lange eine Reunion anhält.

Silent Runners

Postpunk, Synth Wave | Niederlande

Man merkt es deutlich – das Genre boomt wie kein zweites, und überall auf dem Globus schießen im Wochentakt neue Bands aus dem Boden. Das spiegelt sich auch im WGT-Lineup wider. Ein frisches Gewächs meldete sich Ende 2017 im benachbarten Holland und überzeugt mit dem Debüt “The Directory” direkt von der ersten Sekunde an.

Stahlr

Indiepop, Elektronika | Niederlande

Sie selbst sagen über sich: “Stahlr klingen, als würden die Cocteau Twins eine Musical-Version von Mary Shelley’s Frankenstein in einer Beton-Tiefgarage aufführen”. Gitarren, Düsternis und Kälte. Kommt schon nahe ran.

Suir

Postpunk | Deutschland

“Cinematic Postpunk” aus Frankfurt am Main. 2017 überraschten sie mit ihrer Debüt-LP Ater und ihrem tiefschwarzen, atmosphärisch verhallten Sound. Dringender Tip für alle depressiven Gitarrenfetischisten.

Then Comes Silence

Post-Punk, Goth Rock | Schweden

Seit 2012 unterwegs und nicht zu stoppen. Bauhaus, Red Lorry Yellow Lorry und die Sisters stehen in Deinem Plattenschrank? Dann riskier ein Ohr!

Traitrs

Postpunk | Kanada

Kann sein, daß das WGT-Programm in diesem Jahr ein Überangebot an jungen Postpunk-Bands hat. Aber wer möchte sich darüber beklagen? Und manchmal muß man Gelegenheiten in dem Moment nutzen, in dem sie sich bieten. Wenn das kanadische Duo Traitrs gerade in Europa ist, zum Beispiel…

Trepaneringsritualen

Death Industrial | Schweden

Nicht ganz neu, waren auch schon mal da. Trotzdem nochmal empfohlen, für alle, die den rituellen Maschinenklängen von Cold Meat Bands wie Brighter Death Now, Memorandum oder Mental Destruction hinterhertrauern.

Undertheskin

Postpunk, Gothrock | Polen

Bereits 2015 erschien ihre erste gleichnamige CD, manches dauert beim WGT eben bekanntlich etwas länger… Nichtsdestotrotz wird der Mix aus nebelumfluteten Gitarrenwänden und eiskalten Drummachines nicht nur Sisters-Fans begeistern.

Zanias

Synth Wave, Techno | Australien

Im Grunde überflüßig in dieser Liste, denn wer Zoe Zanias noch nicht in Form ihrer bisherigen Bands namens Linea Aspera oder Keluar über den Weg gelaufen ist, hat sich wahrscheinlich zuletzt 2010 mit Musik beschäftigt. Hier also nur der Vollständigkeit halber erwähnt, weil der Auftritt wie immer eines der Highlights des WGT werden dürfte, denn nicht nur aktuelles Material sondern Stücke aller ihrer Projekte werden gespielt werden! Kalte Electro-Klänge und hypnotischer Gesang in perfekter Kombination.

 

Hamburg: 17.11.2017 – 19.11.2017 Fetish und BDSM Messe „Passion“

Vom 17. – 19.11.2017 findet in Hamburg die Fetish und BDSM Messe „Passion“ statt. Geboten werden auch fesselnde Bühnenshows und interessante Workshops sowie eine BDSM und Fetishparty.

Es werden 100 Aussteller (u.a. Schlagzeilen/ Charon Verlag) erwartet und 30 Workshops durchgeführt.

Veranstaltungsort:
Messe Hamburg Schnelsen
Am Modering 1 a, 22547 Hamburg
Web: http://www.messe-hamburg-schnelsen.de/

Öffnungszeiten:
Freitag, 17.11.2017: 14:00 – 23:00 Uhr
Samstag, 18.11.2017: 11:00 – 21:00 Uhr
Sonntag, 19.11.2017 11:00 – 16:00 Uhr

Zu folgenden Themenbereichen finden Workshops statt:
– Bondage
– Singletails
– Spanking
– Tantra-Massage
– Was ist überhaupt BDSM?
– Latex-Workshop (Latex-Kleben)
– Erotische Hypnose
– Wachsspiele – Modellieren mit flüssigem Paraffin
– Einsatz und Spiel mit einem medizinischem Hauthefter
– ktiver Foto-Workshop mit Model

Des Weiteren gibt es am Samstag und Sonntag erotische Lesungen, organisiert durch Tom Walker vom Kulturcafe.

Auf der Passion-Show-Bühne gibt es an allen drei Messetagen ein abwechslungs- und überraschungsreiches Programm.

Die BDSM Fethish und Playparty „Passion Night“ findet am Samstag, 18.11.2017 ebenfalls in der Messe Hamburg Schnelsen statt (Obergeschoss). Saalöffnung: 21:00 Uhr. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 39,- €, an der Abendkasse 49,- €.

Weitere Infos kann man der Veranstaltungswebsite https://passion-messe.com/ entnehmen.

 

 

Quelle: SWL

4.-06.08.2017 BDSM-/kinky Community beim CSD 2017 in Hamburg – Parade und Straßenfest

Vom Freitag, den 04.08. bis Sonntag 06.08.2017 findet im Rahmen der Pride-Week das CSD-Strassenfest sowie am Samstag, den 05.08.17 die Parade statt – und die kinky/BDSM-Community (Schlagwerk e.V., SMJG, BVSM e.V.) ist wieder dabei.

Nachstehend der Einladungstext:

In weniger als 2 Wochen hast Du gemeinsam mit uns die Möglichkeit, für mehr Toleranz und Verständnis unserer schönen, perversen, queeren, kinky, tierischen, poly – eben anderen – Lebensstile zu werben …

… und zwar im Rahmen der hamburg pride Parade 2017!

Unser Motto dieses Jahr: „Wir wollen keine Alternative, wir wollen Respekt!“

Damit all das möglich werden kann und auch Wirkung zeigt, laden wir DICH ein, die Parade des hamburg pride / CSD zu begleiten und mitzugestalten. In einem farbenfrohen Umzug wollen wir die Vielfalt unserer Lebensweise darstellen. Egal ob schwarz, klinikweiß, glänzend, knallbunt oder eben so, wie Du dich gern sehen magst.

Nimm zusammen mit uns am ersten August-Samstag an der Parade zur hamburg pride / CSD teil [7].

Wann? 05.08.2017, 11 Uhr
Wo? Lange Reihe/Ecke Schmilinskystraße

Dort einfach nach Rikschen und Ponys suchen – den ganz genauen Aufstellungsort erfahren wir erst sehr kurzfristig.
Um 12 Uhr laufen, fahren, treten oder galoppieren wir los und erleben einen klasse CSD 2017!

Ihr wollt selbst Rikscha fahren? Es stehen während der Parade wieder 3 Rikschen für euch zur Verfügung. Oder seid ihr Pferd, Pony oder Sulky Lenker*in und sucht noch den passenden Gegenpart für die Parade? Meldet Euch einfach über unser Rikschen- und Sulky-Kontaktformular [8] – hier gilt: first come, first serve – also beeilt Euch 😉

Wichtige Hinweise:

– Schaut Euch den Wetterbericht an! (und denkt ggf.an Sonnencreme 😉

– Bequemes Schuhwerk hat schon die eine oder andere Blase an den Füßen
vermieden.

– Die Parade findet im öffentlichen Raum statt, Kinder schauen zu, ebenso wie Erwachsene bei denen wir um Sympathie und Verständnis werben wollen – das im Hinterkopf also bitte keine offen sichtbaren primären Geschlechtsteile (und nein, eine Keuschheitsschelle ist keine ausreichende Bekleidung. Ebenso wie ein offen sichtbarer Plug im Po).

– All das dürft Ihr (sehr gern sogar) unter Eurer Kleidung tragen.

Das Straßenfest im Bereich Jungfernstieg/Ballindamm ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Freitag, 4. August 2017 von 15:00 bis 24:00 Uhr
Samstag, 5. August 2017 von 11:00 bis 24:00 Uhr
Sonntag, 6. August 2017 von 11:00 bis 22:00 Uhr

Weitere Infos zur politischen Forderung, zur politischen Parade, zum Straßenfest bzw. zum Rahmenprogramm des CSD (Pride Week) findet man auf der unten angeführten Veranstaltungswebsite [5].

Für den Infostand werden noch helfende Hände [7] gesucht. Interessierte (egal, ob ganz unscheinbar beim Auf- und Abbau, Transport oder direkt als „Standfee“ oder „Feeerich“) können sich im nachfolgenden Link eine Schicht aussuchen oder per Mail [6] bzw Kontaktformular [4] mit uns in Verbindung treten.

Das kinky hamburg pride / CSD-Orga Team freut sich auf Dich – egal ob alter Hase oder frisch gebackener Kinky-Mensch (… oder Hund, Pony, Miezekatze), jeder kann unterstützen!

für weitere Infos:
[1] Schlagwerk e.V. Webseite -> http://www.schlagwerk.org
[2] SMJG e.V. Webseite -> http://www.smjg.org
[3] BVSM e.V. Webseite -> http://www.bvsm.de
[4] Webseite und Kontaktformular des CSD-Orga-Teams ->
https://fesselndes-hamburg.de/csd-hamburg
[5] hamburg pride – Veranstaltungswebsite ->
https://www.hamburg-pride.de/hamburg-pride-csd/<
[6] E-Mail an das Orga-Team –
csd@fesselndes-hamburg.de
[7] Du als Unterstützer für den Stand auf den Straßenfest ->
https://fesselndes-hamburg.de/Standschichten
[8] Rikschen- und Sulky-Kontaktformular –

https://fesselndes-hamburg.de/mit-rikscha
[9] Unsere Infoseite zur Parade/Aufstellung ->
https://fesselndes-hamburg.de/csd-hamburg/parade
[10] Unsere Infoseite zum Straßenfest ->
https://fesselndes-hamburg.de/csd-hamburg/infostand-auf-dem-strassenfest

 

Quelle: SWL

Augsburg: A Love Bizarre Play-Party am 02. September 2017.

In einem der schönsten BDSM-Clubs in Süddeutschland in der Nähe von Augsburg wird nach den letzten ausverkauften Events wieder eine exklusive Play-Party geboten. Am Samstag, 02.September 2017, steigt ab 19.00 Uhr die „A Love Bizarre“-Party.

Bei der „A Love Bizarre“-Party kommen die Freunde von reinen Play-Parties und gepflegten SM-Sessions voll auf ihre Kosten. Auf zwei Stockwerken stehen insgesamt neun erstklassig ausgestattete Playrooms zur Verfügung – darunter auch ein Klinikzimmer und ein Verlies. In zwei großen Bar-Räumen werden Getränke serviert. Hier besteht die Möglichkeit zum gemütlichen Plausch und ausreichend Platz zum Sitzen.

Eine Besonderheit der Love-Bizarre-Party ist die Mischung aus öffentlichen und privaten Sessions. In den einem Teil der Räume kann die Tür für ein privates Spiel geschlossen werden. In anderen Bereichen des Studios gibt es die Gelegenheit für öffentliche Sessions mit offenen Türen. Die „A Love Bizarre“-Party ist keine Fetisch-Party mit Tanzfläche und Laser-Show oder üppigem Swinger-Büffet – hier steht das Spiel von Macht, Unterwerfung und Schmerz im Vordergrund. Geboten werden dezente Musik im kompletten Studio, stimmungsvolle Playrooms mit sehr guten Gerätschaften sowie leckeres Fingerfood für den kleinen Hunger.

Die Location wird zwei bis drei Tage vor dem Event per E-Mail den Gästen bekannt gegeben, die Karten gekauft und bezahlt haben. Das ist auch der Grund, warum wir von allen unseren Gästen eine E-Mail-Adresse benötigen.

Hier gibt es ein paar Bilder von unserer Location:

http://www.lovebizarre.org/bildergalerie

Ohne Vorverkaufskarte gibt es keinen Eintritt zur Love Bizarre – es wird keine Abendkasse angeboten. Im Eintrittspreis sind alle Getränke und das Fingerfood enthalten. Es ist damit auch nicht nötig, Geld mit ins Studio zu nehmen.

Im Studio ist Rauchen verboten – wir haben einen gemütlichen und geschützten Raucherbereich (mit Wärmepilz und Zelt) außen.

Vorverkaufsstellen sind ab dem 19. Juni 2017:

TACHELES Stammtisch Augsburg
Treffen alle zwei Wochen mittwochs

ZipZone Augsburg
Zusamstrasse 6
86165 Augsburg

Domination Shop
Rosenheimer Strasse 68
81669 München

Noch einmal die Daten:

Samstag, 02. September 2017
Beginn: 19 Uhr (neu!)
Einlass: 19.00 bis 21.00 Uhr
Standard-Eintritt: 45 Euro (incl. Getränke und kleine Snacks)
Dresscode: Sündig & Erotisch (Keine Alltagskleidung)
Fax / Voicemail: +49 (3212) 5527839
Threema: ATJ345SV

Quelle: SWL

München BoundCon XIV vom 25.05.2017 – 28.05.2017

In der Zeit vom 25. bis 28. Mai 2017 findet in München die „BoundCon
XIII“ statt. Veranstaltungsort ist auch in diesem Jahr:

Zenith – Die Kulturhalle
Lilienthalallee 29, 80939 München
Web: http://www.zenith-muenchen.de/

Nachstehend die wichtigsten Infos auf einen Blick:

Ausstellungsfläche: rund 5000 qm

Aktuell haben über 100 Aussteller, unter anderem auch die
Schlagzeilen/Charon Verlag, sowie über 40 Models ihre Teilnahme zugesagt.

Im Rahmen der BoundCon werden folgende Workshops angeboten:

– Nr. 1: – Nr. 01 Freitag 16:00 ? 18:00 Sprache: Deutsch
Matthias Grimme ­ Workshop ?Hauen, Schläge & Painplay?

– Nr.02 Freitag 20:00 ? 22:00 Sprache: Deutsch
Vinciens & Kenyade ? Workshop Shibari ? weiterführende Techniken

– Nr. 03 Samstag 13:00 ? 15:00 Sprache: Englisch
Ligatio ? Getting speed into Bondage: Tips & tricks

– Nr. 04 Samstag 16:00 ? 18:00 Sprache: Englisch
Yoroi Nicolas ? Ippon­nawa ­ Yoroi­Ry

– Nr. 05 Samstag 19:00 ? 21:00 Sprache: Deutsch
Matthias Grimme ? ?BDSM Praktiken & Needle Play ? Tipps & Sicherheit?

– Nr. 06 Sonntag 12:30 ? ca.15:30 Sprache: Englisch
La Quarta Corda ? Keibatsu ? Rope for Torture (Extra: ca. 3 Stunden!)

– Nr. 07 Samstag 16:00 ? 18:00 Sprache: Englisch
Stefano Laforgia ? Tobutsuru Hip Harness

– Nr. 08 Samstag 19:00 ? 21:00 Sprache: Englisch / Deutsch
Maksim Kalahari – ?Double column tie: the easy in the difficult?

– Nr. 09 Sonntag 12:10 ? ca.14:10 Sprache: Englisch
Yoroi Nicolas ? ?Rope ? a way to inspire Motion?

– Nr. 10 Sonntag 15:00 ? ca.17:00 Sprache: Deutsch
Matthias Grimme ? ?BDSM Praktiken & Needle Play ? Tips & Sicherheit?

Die Teilnahmegebühr beträgt 30,- EUR für Einzelteilnehmer bzw. 60,- EUR
für ein Paar. Pro Workshop können max. 10 bzw. 20 Personen teilnehmen.
Nähere Infos zu den einzelnen Workshops inkl. Anmeldemöglichkeit findet
man auf der Veranstaltungswebsite (s.u.).

Abgerundet wird diese Veranstaltung durch tägliche Shows.

Die bereits zur Tradition gewordene Aftershowparty „Sub Rosa Dictum“
findet am Samstag, den 27. Mai ab 22:00 Uhr im Kesselhaus (s.u.) statt.

Zum ersten Mal werden in diesem Jahr in 6 Kategorien BoundCon Awards
verliehen. Das Voting läuft bis 14. Mai 2017 unter
https://gleam.io/2eihE/boundconaward.

Öffnungszeiten
Donnerstag, 25.05.2017 14.00 – 22.00 Uhr
Freitag, 26.05.2017 14:00 – 24:00 Uhr
Samstag, 27.05.2017 12:00 – 23:00 Uhr
Sonntag, 28.05.2017 12:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
1 Tages Ticket (Fr.o.Sa.): Vorverkauf EUR 25,-
4 Tage Ticket: EUR 65,- (nur Vorverkauf)
Sonntag-Tagesticket EUR 10,- (nur an der Tageskasse)
Standart Tickets sind, sofern nicht vorher ausverkauft, auch an der
Tageskasse direkt an der Halle erhältlich
Weitere Infos zu den Tickets siehe WWW

Für weitere Infos:
Web: http://www.boundcon.com
E-Mail: info@boundcon.com
„Sub Rosa Dictum“: http://www.subrosadictum.de/

Quelle: SWL

 

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