Schlagzeilen-Kolumne: CSD-Zeit

Jahr für Jahr gibt es anlässlich des Christopher Street Days weltweite Paraden, bei denen Lesben, Schwule und Transmenschen demonstrieren und feiern. Schon seit diversen Jahren marschieren Leute aus dem SM-Szene mit, machen Stände um Infomaterial unter die Leute zu bringen und haben auch Spaß.

Es hat zwar in den letzten Jahren immer mal wieder Diskussionen darüber gegeben, ob es denn richtig sei, dass SM-Leute mitdemonstrieren, aber die meisten sehen uns auch als sexuelle Minderheit, auch wenn wir nicht so wie die anderen unter Diskriminierung leiden. Und für mich und meine Freund*innen war es auch immer ein Akt der Solidarität. Immerhin gibt …

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Schlagzeilen-Kolumne: Das schwarze Buch des richtigen SM

Manchmal bin ich verblüfft, wie oft man zu hören bekommt, dass man ja keine Ahnung hat, wie richtiger SM geht. Oder auch – besonders gerne in Kreisen, die sich eher als kinky verstehen – dass diese oder jene SM-Spielart ja nun gar nicht geht.

Oder Menschen stellen in ihren Foren Fragen zu Techniken, die über ein bisschen Dienen, Hauen, Augenverbinden hinausgehen, um dann gleich einen Haufen Antworten zu erhalten, deren Tenor meist ein „wie kann man nur“ ist.

Und dann gibt es wieder andere, die mit einem imaginären schwarzen Buch des einzige richtigen SM herumwedeln, denn da steht ja drin, dass …

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Schlagzeilen-Kolumne: Höher, schneller, weiter?

Ich lese ja seit längerem schon mehrere schwule Fetisch- und SM-Magazine. Besonders bei einem fällt mir auf, dass die Artikel nicht nur von Events und Partys und politischen Entwicklungen weltweit berichten, sondern dass es da auch Sicherheitshinweise und sehr nachdenkliche Artikel zum eigenen Selbstverständnis gibt.
Ich weiß ja, dass in der schwulen SM-Szene schon in den 90er Jahren ziemlich viel mit Poppers probiert wurde. Poppers sind eine Droge, die eingeatmet, die Gefäße erweitert, was zu einer deutlichen Entspannung führt und daher besonders beim analen Fisten benutzt wurde.

Auf den ersten SM-Partys, die ich besucht (bzw. mit veranstaltet) habe, erlebte ich unter …

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Schlagzeilen-Kolumne: 20er Jahre Perspektiven?

Kurz nach den 90er-Jahren boomten noch einmal jede Menge unterschiedlicher Projekte der SM-Szene. Neue Locations, SM-Bars und SM-Cafes. Das Internet verband einzelne Interessen, machte schnellere Kontakte möglich und kostete manch ambitioniertes Zeitschriften-Projekt die Auflagenzahlen. Doch die SM-Szene hat die kleinen Initiativen nie wirklich ernährt. So gingen die meisten SM-Cafes wieder ein, denn von einer Cola oder einem Kaffee am Abend konnten sie nicht leben. Das einzige Cafe, dass immer noch existiert ist das Smart-Cafe in Wien.
In den letzten Jahren konnte man eine immer größere Ausdifferenzierung der einzelnen Unter-Szenen beobachten. Die DSler, die Fessel-Szene, die SM-Leute, die gerne ins Swinger-Clubs gehen …

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Schlagzeilen-Kolumne: Warum ich manche SM-Geschichten nicht mag!

Bei uns im Verlag läuft es ja so: Ihr schickt uns Texte, das sind dann Leserbriefe, Schwerpunkt-Texte, Forumsbeiträge, Kolumnen oder Geschichten. Bis auf die Geschichten lese ich alles sofort. Die Geschichten hebe ich mir für den nächsten Lesetag auf. Lesetag heißt: Ich machen einen Tag „Home-Office“, sitze also zuhause und lese mich durch die neuen Texte.

Lesetage gibt es so alle 6 bis 10 Wochen, je nachdem wieviel ich über die Zeit von euch geschickt bekomme.
Meist dauert das Lesen dann den ganzen Tag – also von morgens bis abends, ganz selten bin ich auch mal schon am Nachmittag fertig. Jeder Text …

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Schlagzeilen-Kolumne: Zurück in die 50er Jahre?

Zurzeit gibt es mal wieder die Diskussion darüber, ob in Deutschland das schwedische Modell eingeführt werden sollte. Das Modell will Prostitution abschaffen, indem es die Freier bestraft, wenn sie sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Federführend dabei ist eine Gruppe von SPD-Politikerinnen, Zuspruch bekommen sie von einigen CDUlern und der AfD.

Nun hat das schwedische Modell Prostitution mitnichten in Schweden verschwinden lassen, stattdessen ist sie in die Illegalität verschwunden, mit den üblichen und zu erwartenden Folgen: Größere Unsicherheit für Sexarbeiter*innen, erhöhte Gefahr von Missbrauch und Körperverletzung etc.

Was das mit uns, den SM-Leuten, zu tun hat?
Mal abgesehen davon, dass das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz nicht …

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Schlagzeilen-Kolumne: Standard-Probleme?

Wenn man für sich selbst feststellt, dass man erotische Techniken aus dem weiten Formenkreis des SM spannender als Blümchensex findet oder die Benutzung von bestimmten Fetischen aus langweiligem Rein und Raus eine heiße Session machen könnte, dann sind diese Feststellungen meist erstmal Vermutungen über das eigene reagieren auf bestimmte Reize.
Erst, wenn man die Gelegenheit hatte, sich auszuprobieren mit einer Partnerin oder einem Partner, bekommt man die Bestätigung, dass das, was man vorher phantasiert hat (oder was man genossen hat, wenn man das auf Bildern oder in Filmchen gesehen hat), auch in der Realität funktioniert.

Nun ist es oft so, dass …

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