BDSM – Podcast: Fünfundzwanzig Jahre

Gab es vor 25 Jahren schon Webseiten zu BDSM? Wie entstanden die Schattenzeilen und wie der Podcast? Was hat sich seitdem verändert? Devana und Jona beantworten spannende, lustige, überraschende und manchmal auch intime Fragen zu einem Vierteljahrhundert BDSM. Denn die Schattenzeilen feiern im März 2026 ihr fünfundzwanzigjähriges Bestehen.

Dass dabei mitunter ein Blick hinter die Kulissen oder ins Nähkästchen fällt, bleibt nicht aus. Und so gibt es unter anderem Auskünfte über die erfolgreichste und die liebste Folge, über persönliche Rückblicke in 25 Jahre BDSM, über Bestrafungen während des Podcasts, über die wahre Herkunft des Klimperns – und endlich die Auflösung, ob Devana und Jona wirklich ein Paar sind – oder alles nur erfunden war.

Gönnt euch ein Stück Kuchen, zündet eine Kerze an und lauscht einer ganz privaten Geburtstagsfeier.

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Dita Von Teese: Burlesque-Tänzerin widerspricht Antifeminismus-Vorwurf

Die US-amerikanische Burlesque-Tänzerin und Unternehmerin Dita Von Teese, 53, lehnt vehement den Vorwurf ab, eine Antifeministin zu sein. Im Interview mit der deutschen Ausgabe des ‚Playboy‘ betont sie, dass sie Spaß an ihrer Kunst hat und selbst bestimmt, wie weit sie geht.

Von Teese erklärt, dass sie sich bemüht, ihre Shows inklusiv zu gestalten und zeigt damit, dass Schönheit und Erotik für sie nicht mit Körpergröße oder Alter zu tun haben. Sie betont, dass sie sich durch ihren eigenen Erfolg und ihre Kreativität einen Namen in der Burlesque-Szene gemacht hat, obwohl sie zunächst in einem Unterwäscheladen arbeiten musste.

Die Tänzerin freut sich auf ihre kommende Show ‚Nocturnelle‘, die in Berlin, Oberhausen und Wien zu sehen sein wird. Sie hält damit ihre Kunst weiterhin lebendig und zeigt, dass Burlesque eine moderne und inklusive Kunstform sein kann.

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Klimt und Kink: Domina inszeniert provokante Auseinandersetzung in der Secession

Die britische Künstlerin Reba Maybury, bekannt als „Mistress Rebecca“ aus dem BDSM-Bereich, präsentiert derzeit eine umstrittene Installation im Wiener Kunstraum Secession. Ihre Arbeit setzt sich kritisch mit Gustav Klimts Werk und der historischen Verflechtung von Kunst, Prostitution und männlicher Dominanz auseinander.

Maybury argumentiert, dass der Jugendstil in Wien untrennbar mit dem Milieu prostituierter Künstlerinnen verbunden war – ein Faktum, das ihrer Meinung nach lange verdrängt wurde. Sie bezieht ihre Kunden nun aktiv in ihren künstlerischen Prozess ein: Diese führen reproduzierte Klimt-Bilder im Stile von „Malen nach Zahlen“ aus und werden so zu Teil der performativen Kritik.

Die Installation umfasst subtile Interventionen am Gebäude, darunter eine gläserne Decke mit Kussspuren eines Subjekts sowie Schriftzüge auf der Fassade. Im Grafischen Kabinett führte Maybury zudem Aktionen durch, bei denen männliche Teilnehmer zur Unterwerfung aufgefordert wurden – ein direkter Angriff auf die historische Männerdominanz in der Secession; das Gebäude der Secession wurde 1898 bezogen.

Klimts „Beethovenfries“, seit 1986 permanent im Gebäude installiert und jährlich von rund 140.000 Besuchern bewundert, wird durch Mayburys Installation neu interpretiert. Die Ausstellung beleuchtet damit nicht nur Klimts Werk und seine Zeit, sondern verwebt auch persönliche Erfahrungen aus dem Kink-Bereich mit einer gesellschaftskritischen Reflexion über Machtstrukturen und Geschlechterrollen; einen neuen Zugang zur Epoche bietet zudem die Neuaufstellung der Schausammlung Wien 1900 im MAK. Die Präsentation läuft bis zum 31. Mai.

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