Am kommenden Wochenende, am Samstag den 25. April, wird die FLINTA-Band Remote Bondage in Koblenz auf der Bühne des Circus Maximus auftreten.
Durch ihre einzigartige Mischung aus Pop-Punk und Indie-Sound sowie ihren intensiven Live-Auftritten zeichnet sich das Konzerterlebnis von Remote Bondage als unvergesslich aus. Die Band verspricht eine Show voller Dynamik, bei der auch die Zuschauer aktiv mitspielen können.
Die Berliner Band Remote Bondage misst mit ihrem Debütalbum „Good Girls“ die Szene auf. Die queerfeministische Formation spricht offen über Rollenbilder für Frauen.
Hanna und Sima aus der Gruppe beschreiben ihren Sound als poppig, aber auch rough – ein Mix von Rock-Einflüssen und punkiger Attitüde. Sie sprechen Themen an wie Menstruation oder Erwartungen daran zu sein eine „Good Girl“ im Sinne patriarchaler Strukturen.
Für die Band ist das Album nicht nur der Abschluss eines kreativen Prozesses, sondern auch ein Anfang für weitere Entwicklungsphasen. Sie sehen Hass und Unterstützung in gleicher Menge – was sie weiter anspornt.
Das Berliner Musikquintett, das sich mit einer einzigartigen Mischung aus Pop-, Rock- und Punkelementen profiliert, tritt am kommenden Donnerstag in der berühmten MomA Bar auf.
Ihre Songs sind bekannt für ihre ironische Kritik an gesellschaftlichen Themen wie Patriarchat sowie Abgründe und Utopien. Dabei wird ein besonderes Augenzwinkern dem Publikum im Rahmen des Konzerts mit ihrer Single „Good girl“ gewidmet.
Seit den 1980er Jahren ist Christian Fuchs aktiv im österreichischen Musik- und Filmbereich. Unter den Projekten Fetish 69 und Die Buben im Pelz hat er sich einen Namen gemacht.
Heute tritt er als Christian Fetish auf und produziert elektronischen Sound, der stark von Nine Inch Nails beeinflusst ist. Zu seinen musikalischen Themen zählen Horror und Devianz, die er mit starken Gastsängern ergänzt.
Am 27. März 2026 bringt der Künstler Christian Fetish sein neue Album „Aura Nera“ unter Noise Appeal Records heraus. Der Titel bezieht sich auf Dantes „Inferno“ und symbolisiert für Christian Fuchs eine zunehmende Verrohung und Verdunkelung in der Gesellschaft.
Das Album thematisiert nicht nur politische und gesellschaftliche Themen, sondern auch persönliche Emotionen wie fiebrige Leidenschaften und Untergangsängste. Darüber hinaus reflektiert Christian Fetish in der Arbeit auch seine früheren Standpunkte und die Einflüsse von Frauen, die seine Denkweise verändert haben.
Mit ihrem neuen Lied ‚Kink‘ kehrt die deutsche Rapperin Ikkimel zurück und thematisiert sexuelle Vorlieben und Fetische. Der Text enthält explizite Sprache und provokante Themen wie Füsselecken und Nudismus.
Ikkimel kündigt ein neues Album ‚Poppstar‘ für Mai und eine Tournee für November an. Ihr Label beschreibt den Track als ‚provokant, sexpositiv und gemacht für verschwitzte Dancefloors‘. Der Song spielt mit Machtfantasien und Rollenbildern und vertritt dabei eine sexuelle Selbstbestimmung.
Der österreichische Musiker Christian Fuchs, bekannt für seine Arbeit in der Band Fetish 69, präsentiert sein neue Projekt Christian Fetish. Das Projekt vereint Elemente von Industrial Rock, Electropunk und Gothpop und wird im Frühjahr 2026 mit dem Album ‚Aura Nera‘ auf Noise Appeal Records erscheinen.
Zur Unterstützung der Bühnenshow tritt die Musikerin Medina Rekic auf. Die Show verspricht eine intensive Erfahrung mit schwarzer Bekleidung und theatralischen Elementen wie Trockeneis. Der Vorverkaufspreis beträgt 22 Euro und ist bereits erhältlich.
Wenn der Frühling seinen Höhepunkt erreicht, bereitet sich Leipzig auf seine wohl faszinierendste Verwandlung vor: Vom 22. bis 25. Mai 2026 wird die Stadt zum 33. Mal zum weltweiten Epizentrum der schwarzen Szene. Das Wave-Gotik-Treffen (WGT) lädt zur traditionellen Pfingst-Zusammenkunft ein, und erneut werden rund 20.000 Anhänger der dunklen Ästhetik aus allen Kontinenten erwartet. Es ist weit mehr als ein Festival – es ist die größte „Familienzusammenkunft“ einer Subkultur, die hier ein friedliches und kreatives Zuhause findet.
Eine Stadt wird zur Bühne: 200 Konzerte an 35 Orten
Die Einzigartigkeit des WGT liegt in seiner Dezentralität. Das Treffen bespielt nicht ein einzelnes Gelände, sondern atmet durch die gesamte Stadt. An rund 35 Spielstätten entfaltet sich ein musikalisches Panorama, das seinesgleichen sucht. Etwa 200 Bands und Künstler decken alle Facetten des „Dark Genres“ ab:
Von den treibenden Beats des Future-Pop und EBM bis zum wuchtigen Goth-Metal.
Von der Mystik des Apocalyptic Folk bis hin zu den melancholischen Klängen des Post-Punk.
Dabei bleibt das WGT seinem Ruf als Entdecker-Festival treu: Neben den großen Ikonen der Szene erhalten bewusst auch „Undergroundbands“ und avantgardistische Künstler eine Bühne. Die Locations selbst sind oft Teil des Kunstwerks – seien es die altehrwürdigen Gewölbe der Moritzbastei, die melancholische Kirchenruine Wachau oder die architektonisch beeindruckende Kuppelhalle des Volkspalasts. Auch die Hochkultur ist fest verankert: Zum festen Programm gehören Operninszenierungen, Kammer- und Orgelkonzerte sowie Choräle, die die sakrale Seite der schwarzen Romantik beleuchten.
Kultur, Markt und viktorianische Eleganz
Das WGT beweist jedes Jahr aufs Neue, dass Musik nur eine Säule dieses Ereignisses ist. Ein fester Anziehungspunkt ist das „Heidnische Dorf“ am Torhaus Dölitz. Dieser romantische Mittelaltermarkt bietet mit seinem historischen Handwerk und rustikalen Speisen eine Flucht aus der Moderne, die auch für Familien und Tagesgäste ohne WGT-Bändchen zugänglich ist.
Wer tiefer in die Kultur eintauchen möchte, findet ein reichhaltiges Angebot an Lesungen, Ausstellungen, Theater- und Filmaufführungen. Ein visuelles Spektakel der Extraklasse bleibt das Viktorianische Picknick im Clara-Zetkin-Park: Ein lebendes Gemälde aus Reifröcken, Zylindern und aufwendigem Make-up. Für das passende Equipment sorgt der riesige Szenemarkt in den Agra-Hallen, der von filigranem Schmuck bis hin zu handgefertigter Kleidung keine Wünsche offen lässt.
Bildung und Spiritualität in Schwarz
Ein Bummel durch die Innenstadt lohnt sich besonders für Kunstinteressierte. Das WGT-Bändchen fungiert als „Generalschlüssel“ für zahlreiche Museen: Der Eintritt ins Ägyptische Museum, die Grassimuseen oder das Stadtgeschichtliche Museum ist kostenfrei, oft ergänzt durch thematisch abgestimmte Sonderführungen.
Die spirituelle Ebene findet ihren Platz im traditionellen Szenegottesdienst in der Peterskirche, der eindrucksvoll zeigt, dass schwarze Kultur und christlicher Glaube inspirierende Symbiosen eingehen können. Wer die Stille sucht, kann sich Führungen auf dem Südfriedhof anschließen – einem der schönsten Parkfriedhöfe Europas. Hier erfährt man Erstaunliches über historische Bestattungsrituale oder kann bei Nacht die heimischen Fledermauspopulationen beobachten. Und wer es kurios und gemütlich mag: Der „Stricknachmittag für Schwarzromantiker“ hat längst Kultstatus erreicht und beweist, dass auch Handarbeit in schwarzer Spitze eine Kunstform ist.
Logistik: Die „Schwarze Elf“ und das Agra-Gelände
Der logistische Dreh- und Angelpunkt ist der große Zeltplatz auf dem ehemaligen Agra-Messegelände. Von hier aus schwärmen die Besucher in die Stadt aus. Ein besonderer Service: Von Freitagmorgen bis Dienstagmittag berechtigt das WGT-Bändchen zur kostenlosen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in den Zonen 110 und 151. Die legendäre Straßenbahnlinie 11 wird dabei zur „Schwarzen Elf“, die die Fans vom Stadtrand direkt ins Herz Leipzigs bringt.
Bereits am Donnerstagabend starten die ersten Warm-Up-Events. Ob die Eröffnungsfeier in der Moritzbastei, die Willkommens-Party im Darkflower oder das Treiben in der Agra-Halle 4.2 und dem Agra-Café – Leipzig vibriert schon vor dem offiziellen Start.
Die Höhepunkte des Wochenendes
Freitag (ab 14 Uhr): Viktorianisches Picknick im Clara-Zetkin-Park. Ein Fest der Ästhetik, bei dem auf Müllvermeidung und historische Kleiderordnung (Barock, Steampunk, Biedermeier) großer Wert gelegt wird.
Samstag (10 – 19 Uhr): Steampunk-Picknick im Rosental. Eine Welt voller Zahnräder und fantastischer Apparaturen.
Samstagabend: Die große Fetisch-Party „Obsession Bizarr“ (23. Mai). Ein Abend voller modischer Extravaganz, Modenschauen und künstlerischer Performances in einer diskreten und freien Atmosphäre.
Fazit: Das magische Heimkommen
Das Kostbarste am WGT bleibt jedoch die unbeschreibliche, magische Atmosphäre. Wenn Leipzig in tiefes Schwarz getaucht wird, herrscht eine Stimmung von tiefer Entspannung und gegenseitigem Respekt. Es ist die Zeit, in der Tausende Gothics „nach Hause kommen“ – zum Wave-Gotik-Treffen.
Künstlerauswahl 2026
Aktuell haben 161 Künstler ihren Auftritt zugesagt. (Stand 20.03.2026)
A Black Rainbow (D) – A.A.Williams (UK) – Adam Usi (D) – Aesthetic Perfection (US) – Ah Cama-Sotz (B) – Alles Schwarz feat. Oswald Henke (D) Livepremiere – Altar De Fey (US) – Ambassador21 (BY) – André Alabaster & The Curved Beaks (D) – Anja Huwe / XMal Deutschland (D) – Armageddon Dildos (D) – Ash Code (I) – Astari Nite (USA) – Auger (UK) – Autodafeh (S) – Bal Pare (D) – Batmobile (NL) – Bestial Mouths (US) – Bianca Stücker & Bruxas Solis (D) – Biomekkanik (S) – Black Dahlia (AUS) – Blaklight (USA) – C-Lekktor (MEX) – Casket Cassette (USA) – Cat Rapes Dog (S) 40th Anniversary Show – Clan Of Xymox (NL) -Corpus Delicti (F) – Cosey Mueller (D) – Covenant (S) – Creux Lies (US) – Cultus Ferox (D) – DAF (D) – Das Ich (D) – Das Kinn (D) – Demented Are Go (UK) – Den Der Hale (S) – Destroy Me Again (D) – Dews Pegahorn (D) – Die Streuner (D) – Digital Drvgs (USA) – Diorama (D) – Dlina Volny (BY) – Ductape (TR) – Eddie Dark (GR) – Einstürzende Neubauten (D) – Eisfabrik (D) – Electric Litany (UK) – Empathy Test (UK) – Erdling (D) – Euroshima (RA) – Evi Vine (UK) – Fliehende Stürme (D) – Freakangel (EST) – Freunde Der Italienischen Oper (D) – Frontline Assembly (CDN) – Frustration (F) – Grausame Töchter (D) – Gulvøss (D) – Hackedepicciotto (D) – Hateful Chains (FIN) – Heidevolk (NL) – Heimataerde (D) – Hexperos (I) – Hindarfjäll (S) – Hinfort (D) – Horskh (F) – HRAFNGRIMR (F) – Ist Ist (UK) – JG And The Robots (USA) – Karl Kave (CH) – Katerfahrt (D) – Kauan (FIN) – Keltania (D) – Kiew (D) – Kim Wilde (UK) – Klimt 1918 (I) – Kommunity FK (USA) – Kompromat (F) – Krieg-B (F/B) – La Bande Son Imaginaire (MEX) – Lacrimosa (CH) – Leaether Strip (DK) – London After Midnight (US) – Lux Interna (USA) – Male Tears (USA) – Mica (USA) – Minuit Machine (F) – Molchat Doma (BY) – Moonspell (P) – Morgue Ensemble (I) – MS Gentur + Sven Phalanx (D) – My Manifesto (USA) – Myrna Loy (D) exklusive Reunionshow – Nachtmahr (A) – Necro (P) – NordarR (D) – Noromakina (CO) Europapremiere – Nox Novacula (USA) – Nuovo Testamento (USA) – Octavian Winters (US) – Oh Hiroshima (S) – Oliver Decrow (D) – Pahl! (D) – Pankow (I) – Panzer AG (N) – Patenbrigade:Wolff (D) – Patty Gurdy (D) – Perturbator (F) – Phosgore (D) – Pink Turns Blue (D) – Pol (NL) – Portion Control (UK) – Qual (UK) – Rein (S) – Rome (LUX) – Rosa Crux (F) – Rosegarden Funeral Party (USA) – Rosengarten (D) – Rotersand (D) – Sagenbringer (D) – Sandow (D) – Schöngeist (D) – Scratch Massive (F) – She Past Away (TR) – Skeletal Family (UK) – Soft Vein (US) – SOKO+++Friedhof (D) – Solar Fake (D) – Solitary Experiments (D) – Soman (D) – Spit Mask (US/D) – Ssleeping Desiress (USA) – Suicide Commando (B) 40th Anniversary-Show – Sven Friedrich & Dirk Riegner (D) „Piano Sessions“ – Tabernis (D) – Talk To Her (I) – The Beauty Of Gemina Trio+ (CH) Akustik-Konzert – The Crimson Ghosts (D) – The Devil & The Universe (A) – The Essence (NL) – The Other Feat. Grand Horror (D/USA) Livepremiere – The Palace Of Tears (USA) – The Revolutionary Army Of The Infant Jesus (UK) – The Rumpled (I) – The SPKtR/SPK (AUS/NZ) – The Underground Youth (UK) – Tibetrea (D) – Trans – X (CDN) – Triarii (D) – Tyske Ludder (D) – Unterschicht (D) – Vaughn George (UK) interpretations Depeche Mode – Vermilia (FIN) – Vogelfrey (D) – Vogelsang (D) – Voyna (D) Livepremiere – Vrimuot (D) – Waldkauz (D) – Wiegand (D) – Zanias (AUS/D) – Zugzwang (I) –
(Fast) Alle Künstler auch in unserer Spotify-Playliste:
Die Fakten
Termin: 22.05.2026 – 25.05.2026
Ort: Leipzig (an rund 35 Veranstaltungsorten über die ganz Stadt verteilt), Zeltplatz und Hauptveranstaltungsort am Stadtrand, auf dem agra-Messegelände Markkleeberg
Musikrichtungen: alle Arten von dunkler Musik: Gothic; EBM; Industrial; Dark Ambient; Apocalyptic Folk; Postpunk, Synthpop etc.
Eintrittskarten: 4-Tageskarte für alle Veranstaltungen im Rahmen des 33. Wave-Gotik-Treffens Pfingsten 2026 zu 190,- € im Vorverkauf (exkl. VVK-Gebühr) via www.wave-gotik-treffen.de . Die Eintrittskarte berechtigt zur Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel der MDV Zone 110 und 151 (d.h. sämtliche Straßenbahnen, Busse und S-Bahnen, außer Sonderlinien wie z.B. Stadtrundfahrten – die WGT-Sonderlinie darf selbstverständlich genutzt werden). Geltungsdauer und ausführliche Informationen befinden sich auf der Rückseite der Eintrittskarte.
Zelten: Mit Obsorgekarte zu 50,- € (inkl. VVK-Gebühr), die zur Zeltplatznutzung auf dem Treffenzeltplatz am agra-Gelände vom 21. bis 26. Mai berechtigt. Ohne Obsorge-Karte sind das Betreten und die Nutzung des Treffenzeltplatzes nicht möglich. Die Obsorge-Karte gilt nur in Verbindung mit einer WGT-Eintrittskarte.
Parken: Für das Parken auf dem Treffengelände (agra) ist eine Parkvignette zu 20,- € (inkl. VVK-Gebühr) für den gesamten Treffen-Zeitraum erforderlich. Ohne Parkvignette ist das Parken auf dem Treffengelände (agra-Treffenpark) nicht möglich.
Programmbuch: „Pfingstbote“ – das ausführliche Treffen-Programmbuch ist für 15,- € erhältlich an den Tageskassen sowie am zentralen WGT-Warenstand in der agra-Messehalle.
Ist die Ära des braven, politisch korrekten Pop vorbei? Ein neuer Artikel in der Welt argumentiert: Ja – und Sabrina Carpenter ist die treibende Kraft dahinter. Während die Gen Z oft als neopuritanisch verschrien wurde und Popstars sich lange in der Rolle des „Sad Girl“ gefielen, dreht Carpenter den Spieß nun um. Es wird wieder schmutzig, dominant und spielerisch.
Hier ist die Zusammenfassung der hitzigen Debatte um Sex, Macht und Latex im Mainstream.
1. Die Rückkehr der „Dominanzspiele“
Der Kern des Welt-Artikels dreht sich um eine spannende Beobachtung: Popmusik war in den letzten Jahren oft entweder herzzerreißend traurig oder betont „empowernd“ auf eine sehr saubere, fast sterile Art. Sabrina Carpenter bricht damit. In ihren Videos und Auftritten (man denke an die Ästhetik von Short n’ Sweet) zelebriert sie nicht nur Sex, sondern spezifische Fetisch-Ästhetik. Es geht um das Spiel mit Dominanz und Unterwerfung, das lange aus dem Mainstream verbannt war, weil es als „nicht feministisch genug“ oder als Bedienung des „Male Gaze“ galt.
2. Provokation statt politischer Korrektheit
Der Artikel hebt hervor, dass Carpenter sich weigert, ihre Sexualität zu problematisieren oder zu rechtfertigen. Songs wie „Juno“ (in dem es explizit um Stellungen und Befruchtungsfantasien geht) oder ihre blutigen, von Horrorfilmen inspirierten Musikvideos sind eine bewusste Absage an die „Vanilla“-Kultur. Der Sex ist hier nicht sanft und gleichberechtigt im kuscheligen Sinne, sondern ein Machtspiel – und genau das macht laut dem Autor den Reiz aus. Es ist eine Rückkehr zur frivoleren, weniger verkopften Sexualität der 2000er, aber mit modernem Selbstbewusstsein.
3. Kritik vs. Befreiung
Natürlich bleibt die Kritik nicht aus. Ist das feministische Selbstermächtigung oder ein Rückfall in alte Rollenbilder, in denen Frauen als Lustobjekte inszeniert werden? Der Welt-Beitrag stellt sich auf die Seite der Provokation: Die Kritik am angeblichen „Male Gaze“ verkennt, dass auch Frauen Lust an der Inszenierung, am Fetisch und an der Rolle der Verführerin haben können. Carpenter wird hier als Gegenentwurf zur moralischen Überlegenheit gefeiert, die Popkultur zuletzt oft lähmte.
Fazit: Pop darf wieder gefährlich sein
Sabrina Carpenter zeigt, dass Popkultur nicht immer pädagogisch wertvoll sein muss. Der Artikel in der Welt feiert dies als Befreiungsschlag: Der Sex im Pop hat seinen „Biss“ zurück – inklusive Latex, Rollenspielen und einer Prise Gefahr.
Ich bin Herrin Sabina und erziehe seit nunmehr 9 Jahren im deutschsprachigem Raum. Über die Seite: erzieherrin.com kannst du mich erreichen und meinen BDSM Horizont deutlich spüren.
Der Anfang beleuchtet meine Geschichte, mein Tun und meine Intention. Auch der Unterschied zu anderen Herrinnen wird klar umrissen.