Ostern in Berlin: Zwischen Fetisch, Design und Kunst
Ostern in Berlin: Zwischen Fetisch, Design und Kunst
Berlin wird über die Ostertage traditionell zum Anziehungspunkt für die internationale Leder- und Fetischszene. Doch das Programm der „Easter Berlin“ bietet weit mehr als nur Partys: In diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf der Verschmelzung von Subkultur, anspruchsvollem Design und bildender Kunst.
Die Highlights im Überblick:
- Kunst in der Art & Fetish Gallery: Der Maler Axel Gündermann (Aki) präsentiert seine Ausstellung „Männerbilder“. Seine Werke setzen sich intensiv mit Hypermaskulinität, Muskeln und der Ästhetik von Leder auseinander.
- Design & Accessoires: Der Designer Sébastien de Castille zeigt, wie handwerkliche Präzision und Fetisch-Elemente in hochwertigen Leder-Accessoires zusammenfinden.
- Provokante Ästhetik: Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Projekt „Fist:Art“ des Künstlers Mickel. Er transformiert ein oft stigmatisiertes Thema der Szene in eine künstlerische Ausdrucksform und schafft so neue Perspektiven auf Intimität und Körperlichkeit.
- Community & Vernetzung: Neben den Ausstellungen dient das Event, unter anderem durch das „Leather Social“, als Plattform für Austausch und Sichtbarkeit der Szene im urbanen Raum.
Fazit: Die diesjährigen Ostertage in Berlin zeigen eindrucksvoll, dass die Fetisch-Community längst ihre eigenen künstlerischen Diskurse führt und die Grenzen zwischen Subkultur und Galerie-Kunst erfolgreich auflöst.
Quelle: Männer