Neue Studie: Was uns wirklich anmacht – Von BDSM bis Fußfetisch
Eine aktuelle großangelegte Untersuchung des Kinsey-Instituts, geleitet von dem Psychologen Justin Lehmiller, bringt frischen Wind in die Forschung über menschliche Kinks und Fetische. Mit über 10.000 Teilnehmenden liefert die Studie spannende Einblicke in die sexuelle Vielfalt unserer Gesellschaft.
Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:
- Vielfalt ist die Norm: Die Mehrheit der Befragten gibt an, nicht nur eine, sondern gleich mehrere sexuelle Vorlieben oder Kinks zu haben.
- Spitzenreiter BDSM: Praktiken aus dem BDSM-Bereich – wie Bondage, Disziplin oder Machtspiele – stehen auf der Beliebtheitsskala ganz oben.
- Trans- und nicht-binäre Personen experimentierfreudiger: Die Daten zeigen deutlich, dass trans- und nicht-binäre Menschen im Durchschnitt mehr Kinks und Fetische haben als cis-geschlechtliche Personen.
- Dauerbrenner Fußfetisch: Auch die Vorliebe für Füße (oft in Kombination mit Schuhen oder Stiefeln) bleibt einer der am weitesten verbreiteten spezifischen Fetische.
Warum Fetische?
Die Studie legt nahe, dass Kinks oft weit mehr sind als nur eine sexuelle Vorliebe. Für viele dienen sie als Ausdruck der eigenen Identität, als Weg zur Stressbewältigung oder sogar zur Verarbeitung von Traumata. Insgesamt zeigt der Trend: Die Offenheit gegenüber unkonventionellen Sexpraktiken nimmt stetig zu.
Quelle: Schwulissimo