Leder, Lack und Leidenschaft: Berlin wird zu Ostern wieder zum Fetisch-Hotspot

Berlin-Schöneberg putzt sich heraus – oder zieht sich aus: Vom 31. März bis zum 6. April 2026 verwandelt sich der Nollendorfplatz wieder in das Epizentrum der europäischen Fetisch-Szene. Die „Easter Berlin Leather & Fetish Week“ lädt zur 53. Ausgabe und erwartet tausende Besucher aus aller Welt.

Was einst als kleines Treffen begann, hat sich über fünf Jahrzehnte zu einem der bedeutendsten Events der LGBTIQ*-Community entwickelt. Organisiert vom Berlin Leder und Fetisch e.V. (BLF), bietet die Woche eine Mischung aus hartem Dresscode, kulturellem Austausch und ausgelassener Party-Stimmung.

Die Highlights der Woche

Rund um den geschichtsträchtigen Regenbogenkiez in Schöneberg erwartet die Gäste ein volles Programm:

  • Outdoor-Fetisch-Festival: Das Herzstück am Nollendorfplatz. Unter den Hochbahnbögen der U1 gibt es einen Fetischmarkt, Show-Bühnen und jede Menge Networking bei freiem Eintritt.
  • Wahl zum „Mister Leather Berlin“: Einer der emotionalen Höhepunkte, bei dem der neue Repräsentant der Berliner Lederszene gekürt wird.
  • Partys & Socials: Von der offiziellen Eröffnungsparty im Metropol bis hin zu spezialisierten Events wie der „Pig Party“ oder dem „Leather Dinner“ im Hotel Berlin, Berlin.
  • Kulturelle Einblicke: Geführte Kiez-Touren beleuchten die Geschichte von Europas ältestem queeren Viertel und erklären die Ursprünge der Berliner Fetischkultur.

Mehr als nur ein Dresscode

Für die Veranstalter steht neben dem Spaß vor allem die Sichtbarkeit im Vordergrund. Die Woche ist ein Statement für sexuelle Freiheit und Vielfalt. Ob Leder, Gummi, Uniform oder Sportswear – im Kiez rund um die Motz- und Fuggerstraße ist in diesen Tagen alles erlaubt, was gefällt, solange der Respekt voreinander gewahrt bleibt.

Wichtig für Besucher: Wer bei den großen Club-Events dabei sein möchte, sollte sich frühzeitig um Tickets bemühen, da viele Veranstaltungen bereits Wochen im Voraus ausverkauft sind.


Quelle: BZ

Berlin wird bunt: Die „Easter Berlin“ lockt die Fetisch-Szene in die Hauptstadt

Ostern in Berlin bedeutet dieses Jahr mehr als nur Eiersuchen: Die Stadt bereitet sich auf eines der größten Fetisch-Events Europas vor. Unter dem Banner „Easter Berlin“ verwandelt sich die Hauptstadt über die Feiertage in einen Hotspot für die Leder-, Gummi- und Fetisch-Community.

Das erwartet die Besucher

Das Programm ist so vielfältig wie die Szene selbst und bietet eine Mischung aus Party, Kultur und Gemeinschaft:

  • Der legendäre „Snax“ Club: Das Highlight im Berghain, das für seine strikte Door-Policy und ausschweifende Atmosphäre bekannt ist.
  • Bunte Straßenfeste: Rund um den Motzstraßen-Kiez in Schöneberg wird gefeiert, flaniert und die Freiheit der Selbstentfaltung zelebriert.
  • Kulturelle Highlights: Neben den Partys gibt es geführte Touren, Ausstellungen und die Wahl zum „German Mr. Leather“, die traditionell im Rahmen des Festivals stattfindet.

Warum das Event so wichtig ist

„Easter Berlin“ ist längst kein Nischen-Event mehr. Es ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Berliner Tourismusbranche und gleichzeitig ein starkes Statement für Toleranz und sexuelle Selbstbestimmung. Besucher aus der ganzen Welt reisen an, um in einem sicheren Raum ihre Identität zu feiern.

Fazit: Wer über Ostern ein Berlin jenseits der klassischen Familienausflüge erleben möchte, findet in der Fetisch-Woche eine Stadt voller Energie, Leder und Lebensfreude.

Quelle: BZ