Berlin hautnah: Leder, Lack und Sonnencreme beim Kinky Beach Festival
Während der Rest der Republik das Pfingstwochenende eher beschaulich bei Kaffee und Kuchen verbringt, hat Berlin mal wieder gezeigt, warum die Stadt weltweit als Hauptstadt der Freigeister gilt. Das Kinky Beach Festival lockte am Wochenende die Community an den Strand – und ja, die Outfits waren alles andere als „von der Stange“.
Pfingsten auf die „Berliner Art“
Anstatt bunter Trachten gab es am Berliner Wannsee vor allem Latex, Leder und viel nackte Haut zu sehen. Das Festival verwandelte den Strandabschnitt in eine Mischung aus Urlaubs-Vibe und Fetisch-Party. Doch wer hier nur an plumpe Provokation denkt, irrt sich gewaltig.
Hier sind die Highlights des Events:
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Freiheit statt Konvention: Das Festival versteht sich als Safe Space für Körperpositivität und sexuelle Selbstbestimmung.
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Dresscode „Kinky“: Ob Lack-Bikini bei 25 Grad oder kunstvolle Leder-Harnische – erlaubt ist, was gefällt und die eigene Persönlichkeit unterstreicht.
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Respekt & Konsens: Trotz der freizügigen Atmosphäre stehen Achtsamkeit und das Einhalten von Grenzen an oberster Stelle.
Mehr als nur eine Party
Der Artikel der Berliner Zeitung macht deutlich: Veranstaltungen wie das Kinky Beach sind ein wichtiges Ventil für eine Stadt, die sich Individualität auf die Fahnen schreibt. Es geht um das Sehen und Gesehenwerden, aber vor allem um das Gefühl, in einer toleranten Umgebung genau so sein zu dürfen, wie man möchte.
Fazit: Berlin bleibt sich treu. Zwischen Strandbar-Feeling und BDSM-Ästhetik zeigt die Stadt, dass Tradition auch mal ganz neu (und deutlich knapper) interpretiert werden kann.
Quelle: Berliner Zeitung