BDSM – Podcast: Ich habe eine Frage (Teil 2)

Wie bereitet man sich auf eine Session vor? Welches Setting, welcher Ort, welche Kleidung inspiriert besonders? Was ist reizvoller – physisches Spiel oder psychologische Dynamik? Was geschieht mit dem Machtgefälle außerhalb einer Session? Und wie fühlt es sich an, ein Nein zu sagen oder zu hören?

Jona und Devana haben Fragen. Jede Menge. Einfache und schwierige, komplizierte und lustige, und alle haben etwas gemeinsam: Es geht um BDSM. Die Antworten erlauben kurze Einblicke in verschiedene Themen, sind oft fröhlich, führen aber genauso in ernsthafte Überlegungen über ganz grundlegende Dinge. Unter anderem, was schätzenswert ist an der BDSM-Community, und was vielleicht nicht.

Letztendlich ergibt sich nicht nur mancher Einblick ins Nähkästchen. Vielmehr auch der Beweis, dass miteinander Reden nicht nur bedeutungsvoll ist, sondern richtig Spaß machen kann. Vor allem, wenn es Fragen sind, die man üblicherweise nicht stellt und manchmal auch nicht gestellt bekommen möchte.

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Kinky-Partys: Was passiert wirklich beim ersten Mal? Ein Erfahrungsbericht

Die Hemmschwelle ist oft groß, die Neugier meistens größer: Kinky-Partys boomen, doch für Neulinge wirkt die Szene oft wie eine verschlossene Welt aus Lack, Leder und strengen Regeln. Ein aktueller Erfahrungsbericht von desired gibt nun einen intimen Einblick in das „erste Mal“ auf einem solchen Event.

Zwischen Nervosität und Befreiung

Der Weg zur ersten Kinky-Party beginnt meist weit vor der Tanzfläche. Die Autorin beschreibt die Mischung aus Aufregung und Unsicherheit, die bereits bei der Outfit-Wahl beginnt. Die zentrale Erkenntnis: Es geht weniger um bloße Selbstdarstellung als vielmehr um einen Safe Space, in dem Grenzen explizit verhandelt werden.

Die wichtigsten Insights des Abends:

  • Der Dresscode: Er dient als Eintrittskarte in eine andere Welt. Wer sich passend kleidet, zeigt Respekt gegenüber der Community und lässt den Alltag hinter sich.
  • Konsens ist King: Was von außen wild wirken mag, folgt strengen Regeln. Ein „Nein“ wird ohne Diskussion akzeptiert, und Grenzüberschreitungen sind absolut tabu.
  • Die Atmosphäre: Entgegen vieler Klischees herrscht oft eine sehr wertschätzende und fast schon familiäre Stimmung. Das „heiße“ Erlebnis entsteht durch die gegenseitige Offenheit und das Spiel mit den eigenen Fantasien.

Fazit: Mut zum Unbekannten

Das Resümee der Autorin fällt positiv aus: Das erste Mal auf einer Kinky-Party war weniger einschüchternd als gedacht, dafür aber deutlich befreiender. Es ist eine Einladung, die eigene Sexualität in einem geschützten Rahmen neu zu entdecken – ohne Urteile, dafür mit viel Ästhetik und Leidenschaft.

Quelle: Desired