Fetisch: Wo verläuft die Grenze zwischen Vorliebe und Krankheit?

In der aktuellen Folge des Podcasts „Der Gangster, der Junkie und die Herrin“ widmet sich das Trio einem Thema, das oft hinter verschlossenen Türen bleibt: Sexuelle Fetische. Gemeinsam mit der Domina Nina Workhard gehen Maximilian Pollux und Roman Lemke der Frage nach, ab wann eine sexuelle Neigung nicht mehr nur „besonders“, sondern klinisch relevant oder gar gefährlich ist.

Die goldene Regel: Leidensdruck entscheidet

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Entstigmatisierung. Nina Workhard, die in ihrem Berufsalltag als Domina auch extreme Praktiken (wie Schmerz- oder Fäkal-Fetische) bedient, vertritt eine klare Position: Ein Fetisch ist an sich nicht krankhaft.

Pathologisch wird eine Neigung laut der Expertenrunde erst dann, wenn:

  • Die betroffene Person oder andere unter der Auslebung leiden.
  • Der Fetisch die einzige Möglichkeit ist, sexuelle Erregung zu empfinden (Fixierung).
  • Alltagsfunktionen, soziale Beziehungen oder die berufliche Leistungsfähigkeit massiv beeinträchtigt werden.

Gesellschaftliche Tabus und die dunkle Seite

Der Artikel beleuchtet auch die schwierige Grenze zu strafrechtlich relevanten Neigungen. Die Runde diskutiert offen über die Unterschiede zwischen einvernehmlichen BDSM-Praktiken und krankhaften Störungen wie Pädophilie. Nina betont dabei, dass das Sprechen über Fantasien oft der erste Schritt ist, um Gewaltprävention zu leisten und Betroffenen den Weg in eine Therapie zu ebnen, bevor Grenzen überschritten werden.

Real Dolls und die Zukunft der Intimität

Ein spannender Exkurs der Folge widmet sich der zunehmenden Beliebtheit von Real Dolls (lebensechten Sexpuppen). Nina äußert hier ethische Bedenken:

„Was macht es langfristig mit unserer Sexualität, wenn der menschliche Faktor – das Gegenüber mit eigenen Bedürfnissen – komplett verschwindet?“

Sie warnt vor einer Normalisierung von Gewaltfantasien, wenn der Unterschied zwischen Objekt und Lebewesen in der Wahrnehmung der Nutzer verschwimmt.

Quelle: SWR3

Nika MACHT Podcast: #183 Daran erkennst du gesunde Dominanz

Ich sag es, wie es ist: seitdem es diese ominöse Film-/Buchreihe gibt, ist es umso wichtiger, die verschiedenen Graustufen gesunder Dominanz klar zu benennen. Ich begleite viele Menschen, die durch diesen oder jenen Film eine „Idee“ von BDSM bekommen wollten und dann aber festgestellt haben, dass wesentliche Dinge dabei nicht beachtet wurden.

Genau deshalb zeige ich euch in dieser Folge die wahrlich bunte Facettenvielfalt dieser Welt und gebe euch dienliche Tipps, welche Schritte vorab getan werden müssen, bevor man sich dem Ganzen hingeben kann.

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