Saisonabschluss in Mannheim: Letzter „Fetish Pub Crawl“ des Jahres steht bevor

Die Mannheimer Community macht sich bereit für ein finales Highlight: Der beliebte Fetish Pub Crawl lädt am kommenden Wochenende zum letzten Mal für das Jahr 2025 zum gemeinsamen Umtrunk durch die Quadrate ein.

Was steht an?

Die Veranstaltung, die sich fest im regionalen Terminkalender der Community etabliert hat, bietet Fetisch-Begeisterten die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre von Bar zu Bar zu ziehen. Dabei steht nicht nur das Outfit im Vordergrund, sondern vor allem die Sichtbarkeit und Vernetzung innerhalb der Szene.

Die Details auf einen Blick

  • Wann: Samstagabend (Details siehe Veranstalter).
  • Wo: Startpunkt ist traditionell eine der bekannten Gay-Locations in Mannheim.
  • Dresscode: Fetisch-Kleidung (Leder, Rubber, Gear etc.) ist ausdrücklich erwünscht, um das Stadtbild bunt und vielfältig zu gestalten.

Ein Resümee für 2025

Mit diesem Treffen verabschiedet sich das Format in eine kleine Winterpause. Die Organisatoren blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück, in dem der Pub Crawl nicht nur ein lokales Event, sondern ein wichtiger Treffpunkt für Besucher aus der gesamten Rhein-Neckar-Region geworden ist. Wer also noch einmal das Leder aus dem Schrank holen oder einfach nur Gleichgesinnte treffen möchte, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen.

Quelle: maenner.media

Gefährlicher Fetisch: Podcast thematisiert Todesfall durch „Selfplay“

In der neuesten Folge des Podcasts „Unter Strom“ rückt ein tragisches und oft tabuisiertes Thema der BDSM- und Fetisch-Szene in den Fokus: der Tod durch Selfplay. Der Beitrag beleuchtet die Risiken, die entstehen, wenn extreme Praktiken ohne die Sicherheit einer Aufsichtsperson durchgeführt werden.

Die Gefahren der Isolation

Der aktuelle Anlass für die Diskussion ist ein konkreter Todesfall innerhalb der Community. Unter „Selfplay“ versteht man sexuelle Praktiken – oft im Bereich Atemkontrolle (Breathplay) oder Bondage –, die allein ausgeübt werden. Das Kernproblem dabei:

  • Fehlende Nothilfe: Tritt eine Bewusstlosigkeit oder eine technische Fehlfunktion ein, gibt es niemanden, der eingreifen oder den Notruf wählen kann.
  • Fehleinschätzung: Die eigenen körperlichen Grenzen werden im Rausch der Erregung oft unterschätzt.

Ein Appell an die Community

Die Podcaster und Experten betonen, dass es nicht darum geht, Fetische zu verurteilen, sondern für die lebensgefährlichen Risiken zu sensibilisieren. Sicherheitsprotokolle, die in der Szene als „Safer Sex“ im weiteren Sinne gelten, funktionieren beim Alleingang schlichtweg nicht.

„Wer allein spielt, spielt mit seinem Leben.“ – Diese drastische Mahnung zieht sich durch den Beitrag und ruft dazu auf, riskante Praktiken niemals ohne eine eingeweihte zweite Person oder zumindest technische Absicherungen (wie Totmannschalter, die jedoch keine 100-prozentige Sicherheit bieten) durchzuführen.

Fazit

Der Bericht dient als dringender Weckruf innerhalb der queeren Fetisch-Szene, die Sicherheit über den Kick zu stellen. Der tragische Vorfall zeigt einmal mehr, dass die Grenze zwischen sexuellem Experiment und tödlichem Unfall bei Solo-Extremsportarten im Schlafzimmer erschreckend schmal ist.

Quelle: Mannschaft