Aus „Mr. Leather“ wird „Mr. Fetish“: Berlin setzt auf mehr Vielfalt

Die Berliner Fetisch-Szene modernisiert sich: Wie der Berliner Leder- und Fetisch e.V. (BLF) bekannt gab, wird der traditionsreiche Titel „Mr. Leather Berlin“ ab sofort in „Mr. Fetish Berlin“ umbenannt. Damit reagiert der Verein auf die zunehmende Diversität innerhalb der Community.

Warum die Namensänderung?

Seit 2010 steht der Titel für Sichtbarkeit und Zusammenhalt. Doch die Szene hat sich weiterentwickelt. Der BLF-Vorstand betont, dass die Community heute „vielschichtiger und kreativer“ sei als je zuvor.

  • Inklusivität: Der neue Name soll die gesamte Bandbreite abdecken – von Leder und Gummi über Uniformen bis hin zu Sport-Gear und Pup Play.
  • Kein Ersatz, sondern Erweiterung: Das klassische Leder wird nicht verdrängt. Vielmehr soll der neue Titel Raum für alle Fetisch-Identitäten schaffen, ohne jemanden auszuschließen.
  • Signalwirkung: Berlin möchte damit seine Rolle als Vorreiter für Vielfalt und gegenseitigen Respekt in der weltweiten Community festigen.

Wie geht es weiter?

Die Tradition bleibt trotz neuem Namen lebendig. Wer den neuen Titel tragen möchte, muss nicht mehr lange warten: Die Bewerbungsphase für den ersten „Mr. Fetish Berlin“ startet bereits im November.

Quelle: Queer.de