BDSM – Podcast: 50 Shades of SSC

Ist das noch SSC, wenn Devanas Halsband zu eng gezogen ist? Was ist das denn überhaupt, SSC? Und was bedeuten all die anderen Abkürzungen? Jona und Devana unterhalten sich über Konzepte, wie man BDSM ausleben kann. Wie sie heißen, was sie bedeuten und warum es sie überhaupt gibt.

Es geht darum, wie SSC entstanden ist. Wie sich daraus später weitere Modelle entwickelten. Was RACK, PRICK und weitere Modelle bis hin zu DEBRIS bedeuten. Denn all diese Konzepte, Leitmodelle – oder wie immer man sie bezeichnen will – charakterisieren die Rahmenbedingungen, an denen man sich innerhalb einer BDSM-Beziehung orientieren kann. Da geht es viel um Einvernehmlichkeit, aber auch um die Abwägung, wie viele und welche Risiken man akzeptieren möchte. Denn ganz ohne Unwägbarkeiten bleibt nichts. Selbst wenn man sich nicht um all diese theoretischen Ansätze schert.

Mit Weihnachtsgrüßen von Hörern am Ende der Folge, mit Glückskeksen und einer Hommage an Peter Lustig.

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Kinky Köln: Was passiert eigentlich wirklich auf diesen „besonderen“ Partys?

Die Kölner Clubszene ist bekannt für ihre Offenheit, doch kaum ein Thema sorgt für so viel Tuschelpotenzial wie Kinky-Partys. Werden dort wirklich nur Hemmungen (und Kleider) fallengelassen? Der Express hat hinter die Kulissen geschaut, und wir fassen für euch zusammen, was den Reiz dieser Nächte ausmacht.

1. Mehr als nur eine „Sex-Party“

Das größte Missverständnis vorab: Eine Kinky-Party ist kein simpler Swingerclub oder eine reine Orgie. Es geht primär um Selbstentfaltung und Freiheit. Klar, es gibt Play-Areas, aber viele Gäste kommen schlichtweg wegen der Musik, der Ästhetik und der einzigartigen Atmosphäre, in der man so sein kann, wie man will.

2. Der Dresscode: Dein Ticket in eine andere Welt

„Komm, wie du bist“ gilt hier nur bedingt – es sei denn, dein wahres Ich trägt Lack, Leder, Latex oder ausgefallene Lingerie. Der Dresscode ist strikt und dient als Schutzschild: Er lässt den Alltag draußen und sorgt dafür, dass sich alle Beteiligten auf Augenhöhe und im gleichen „Vibe“ begegnen. Wer in Jeans und T-Shirt aufkreuzt, bleibt meistens vor der Tür.

3. Konsens ist das oberste Gebot

Was viele überrascht: Kinky-Partys sind oft sicherere Orte als der Standard-Club am Samstagabend. Warum?

  • Awareness-Teams: Spezielles Personal achtet darauf, dass Grenzen gewahrt werden.
  • Klare Regeln: Ein „Nein“ ist Gesetz. Übergriffiges Verhalten führt zum sofortigen Rauswurf.
  • Respekt: Die Community legt extremen Wert auf Kommunikation und Einvernehmlichkeit.

4. Die Location-Vielfalt

Ob im Artheater, dem Bumann & SOHN oder anderen wechselnden Locations – die Kölner Szene ist mobil. Veranstaltungsreihen wie „Kittball“ oder „Joy“ schaffen Räume, in denen Techno auf Erotik trifft, ohne dabei billig zu wirken.

Fazit: Wer eine Kinky-Party besucht, findet vor allem eines: Einen geschützten Raum für Fantasien, in dem Respekt die wichtigste Währung ist. Es ist ein Spiel mit Ästhetik und Grenzen – immer unter dem Motto: Alles kann, nichts muss.

Quelle: Express