Fesselsele Weihnachten: Sixt und Jung von Matt setzen auf „Bondage“

Während andere Marken auf rührselige Familienzusammenführungen und kitschige Schneelandschaften setzen, geht der Autovermieter Sixt dieses Jahr einen… sagen wir mal spannenderen Weg. Gemeinsam mit der Lead-Agentur Jung von Matt (JvM) sorgt die neue Weihnachtskampagne für ordentlich Gesprächsstoff unter dem Tannenbaum.

Worum geht’s in dem Spot?

Der neue Werbeclip spielt mit den Erwartungen der Zuschauer: In einer Atmosphäre, die stark an „Fifty Shades of Grey“ erinnert, geht es um Leder, Seile und eine sehr spezielle Art der „Fesselung“. Doch bevor die Fantasie zu weit abschweift, folgt der gewohnt trockene Sixt-Twist: Es geht nicht um Schlafzimmer-Abenteuer, sondern um das professionelle Verzurren von Weihnachtsgeschenken auf dem Dach eines Mietwagens.

Die Key-Facts zur Kampagne:

  • Provokation mit System: Sixt bleibt seiner Linie treu und nutzt Tabubrüche, um Aufmerksamkeit in der überladenen Vorweihnachtszeit zu generieren.
  • Kreative Handwerkskunst: Jung von Matt inszeniert den Spot mit hochwertiger Ästhetik, die erst im letzten Moment in Humor umschlägt.
  • Botschaft: Egal wie groß oder sperrig die Weihnachtsüberraschungen sind – mit den richtigen Fahrzeugen (und der richtigen Sicherung) kommt alles sicher an.

„Bei Sixt weiß man einfach, wie man aus der Masse an herzerwärmenden Weihnachtsgeschichten ausbricht. Ein bisschen Knistern hat schließlich noch keinem Marketing-Mix geschadet.“


Was wir daraus lernen

Sixt beweist einmal mehr, dass man kein Millionen-Budget für Tränendrüsen-Storytelling braucht, wenn man den Mut hat, ein bisschen „anzuecken“. Die Kampagne dürfte in den sozialen Netzwerken für die nötige Viralität sorgen, während die Konkurrenz noch an der perfekten Gans bastelt.

Quelle: Horizont