Leipzig in tiefem Schwarz: Das 33. Wave-Gotik-Treffen 2026

(Dieser Artikel wird ständig überarbeitet)

Wenn der Frühling seinen Höhepunkt erreicht, bereitet sich Leipzig auf seine wohl faszinierendste Verwandlung vor: Vom 22. bis 25. Mai 2026 wird die Stadt zum 33. Mal zum weltweiten Epizentrum der schwarzen Szene. Das Wave-Gotik-Treffen (WGT) lädt zur traditionellen Pfingst-Zusammenkunft ein, und erneut werden rund 20.000 Anhänger der dunklen Ästhetik aus allen Kontinenten erwartet. Es ist weit mehr als ein Festival – es ist die größte „Familienzusammenkunft“ einer Subkultur, die hier ein friedliches und kreatives Zuhause findet.

Eine Stadt wird zur Bühne: 200 Konzerte an 35 Orten

Die Einzigartigkeit des WGT liegt in seiner Dezentralität. Das Treffen bespielt nicht ein einzelnes Gelände, sondern atmet durch die gesamte Stadt. An rund 35 Spielstätten entfaltet sich ein musikalisches Panorama, das seinesgleichen sucht. Etwa 200 Bands und Künstler decken alle Facetten des „Dark Genres“ ab:

  • Von den treibenden Beats des Future-Pop und EBM bis zum wuchtigen Goth-Metal.
  • Von der Mystik des Apocalyptic Folk bis hin zu den melancholischen Klängen des Post-Punk.

Dabei bleibt das WGT seinem Ruf als Entdecker-Festival treu: Neben den großen Ikonen der Szene erhalten bewusst auch „Undergroundbands“ und avantgardistische Künstler eine Bühne. Die Locations selbst sind oft Teil des Kunstwerks – seien es die altehrwürdigen Gewölbe der Moritzbastei, die melancholische Kirchenruine Wachau oder die architektonisch beeindruckende Kuppelhalle des Volkspalasts. Auch die Hochkultur ist fest verankert: Zum festen Programm gehören Operninszenierungen, Kammer- und Orgelkonzerte sowie Choräle, die die sakrale Seite der schwarzen Romantik beleuchten.

Kultur, Markt und viktorianische Eleganz

Das WGT beweist jedes Jahr aufs Neue, dass Musik nur eine Säule dieses Ereignisses ist. Ein fester Anziehungspunkt ist das „Heidnische Dorf“ am Torhaus Dölitz. Dieser romantische Mittelaltermarkt bietet mit seinem historischen Handwerk und rustikalen Speisen eine Flucht aus der Moderne, die auch für Familien und Tagesgäste ohne WGT-Bändchen zugänglich ist.

Wer tiefer in die Kultur eintauchen möchte, findet ein reichhaltiges Angebot an Lesungen, Ausstellungen, Theater- und Filmaufführungen. Ein visuelles Spektakel der Extraklasse bleibt das Viktorianische Picknick im Clara-Zetkin-Park: Ein lebendes Gemälde aus Reifröcken, Zylindern und aufwendigem Make-up. Für das passende Equipment sorgt der riesige Szenemarkt in den Agra-Hallen, der von filigranem Schmuck bis hin zu handgefertigter Kleidung keine Wünsche offen lässt.

Bildung und Spiritualität in Schwarz

Ein Bummel durch die Innenstadt lohnt sich besonders für Kunstinteressierte. Das WGT-Bändchen fungiert als „Generalschlüssel“ für zahlreiche Museen: Der Eintritt ins Ägyptische Museum, die Grassimuseen oder das Stadtgeschichtliche Museum ist kostenfrei, oft ergänzt durch thematisch abgestimmte Sonderführungen.

Die spirituelle Ebene findet ihren Platz im traditionellen Szenegottesdienst in der Peterskirche, der eindrucksvoll zeigt, dass schwarze Kultur und christlicher Glaube inspirierende Symbiosen eingehen können. Wer die Stille sucht, kann sich Führungen auf dem Südfriedhof anschließen – einem der schönsten Parkfriedhöfe Europas. Hier erfährt man Erstaunliches über historische Bestattungsrituale oder kann bei Nacht die heimischen Fledermauspopulationen beobachten. Und wer es kurios und gemütlich mag: Der „Stricknachmittag für Schwarzromantiker“ hat längst Kultstatus erreicht und beweist, dass auch Handarbeit in schwarzer Spitze eine Kunstform ist.

Logistik: Die „Schwarze Elf“ und das Agra-Gelände

Der logistische Dreh- und Angelpunkt ist der große Zeltplatz auf dem ehemaligen Agra-Messegelände. Von hier aus schwärmen die Besucher in die Stadt aus. Ein besonderer Service: Von Freitagmorgen bis Dienstagmittag berechtigt das WGT-Bändchen zur kostenlosen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in den Zonen 110 und 151. Die legendäre Straßenbahnlinie 11 wird dabei zur „Schwarzen Elf“, die die Fans vom Stadtrand direkt ins Herz Leipzigs bringt.

Bereits am Donnerstagabend starten die ersten Warm-Up-Events. Ob die Eröffnungsfeier in der Moritzbastei, die Willkommens-Party im Darkflower oder das Treiben in der Agra-Halle 4.2 und dem Agra-Café – Leipzig vibriert schon vor dem offiziellen Start.

Die Höhepunkte des Wochenendes

  • Freitag (ab 14 Uhr): Viktorianisches Picknick im Clara-Zetkin-Park. Ein Fest der Ästhetik, bei dem auf Müllvermeidung und historische Kleiderordnung (Barock, Steampunk, Biedermeier) großer Wert gelegt wird.
  • Samstag (10 – 19 Uhr): Steampunk-Picknick im Rosental. Eine Welt voller Zahnräder und fantastischer Apparaturen.
  • Samstagabend: Die große Fetisch-Party „Obsession Bizarr“ (23. Mai). Ein Abend voller modischer Extravaganz, Modenschauen und künstlerischer Performances in einer diskreten und freien Atmosphäre.

Fazit: Das magische Heimkommen

Das Kostbarste am WGT bleibt jedoch die unbeschreibliche, magische Atmosphäre. Wenn Leipzig in tiefes Schwarz getaucht wird, herrscht eine Stimmung von tiefer Entspannung und gegenseitigem Respekt. Es ist die Zeit, in der Tausende Gothics „nach Hause kommen“ – zum Wave-Gotik-Treffen.

Künstlerauswahl 2026

Aktuell haben 161 Künstler ihren Auftritt zugesagt. (Stand 20.03.2026)

A Black Rainbow (D) – A.A.Williams (UK) – Adam Usi (D) – Aesthetic Perfection (US) – Ah Cama-Sotz (B) – Alles Schwarz feat. Oswald Henke (D) Livepremiere – Altar De Fey (US) – Ambassador21 (BY) – André Alabaster & The Curved Beaks (D) – Anja Huwe / XMal Deutschland (D) – Armageddon Dildos (D) – Ash Code (I) – Astari Nite (USA) – Auger (UK) – Autodafeh (S) – Bal Pare (D) – Batmobile (NL) – Bestial Mouths (US) – Bianca Stücker & Bruxas Solis (D) – Biomekkanik (S) – Black Dahlia (AUS) – Blaklight (USA) – C-Lekktor (MEX) – Casket Cassette (USA) – Cat Rapes Dog (S) 40th Anniversary Show – Clan Of Xymox (NL) -Corpus Delicti (F) – Cosey Mueller (D) – Covenant (S) – Creux Lies (US) – Cultus Ferox (D) – DAF (D) – Das Ich (D) – Das Kinn (D) – Demented Are Go (UK) – Den Der Hale (S) – Destroy Me Again (D) – Dews Pegahorn (D) – Die Streuner (D) – Digital Drvgs (USA) – Diorama (D) – Dlina Volny (BY) – Ductape (TR) – Eddie Dark (GR) – Einstürzende Neubauten (D) – Eisfabrik (D) – Electric Litany (UK) – Empathy Test (UK) – Erdling (D) – Euroshima (RA) – Evi Vine (UK) – Fliehende Stürme (D) – Freakangel (EST) – Freunde Der Italienischen Oper (D) – Frontline Assembly (CDN) – Frustration (F) – Grausame Töchter (D) – Gulvøss (D) – Hackedepicciotto (D) – Hateful Chains (FIN) – Heidevolk (NL) – Heimataerde (D) – Hexperos (I) – Hindarfjäll (S) – Hinfort (D) – Horskh (F) – HRAFNGRIMR (F) – Ist Ist (UK) – JG And The Robots (USA) – Karl Kave (CH) – Katerfahrt (D) – Kauan (FIN) – Keltania (D) – Kiew (D) – Kim Wilde (UK) – Klimt 1918 (I) – Kommunity FK (USA) – Kompromat (F) – Krieg-B (F/B) – La Bande Son Imaginaire (MEX) – Lacrimosa (CH) – Leaether Strip (DK) – London After Midnight (US) – Lux Interna (USA) – Male Tears (USA) – Mica (USA) – Minuit Machine (F) – Molchat Doma (BY) – Moonspell (P) – Morgue Ensemble (I) – MS Gentur + Sven Phalanx (D) – My Manifesto (USA) – Myrna Loy (D) exklusive Reunionshow – Nachtmahr (A) – Necro (P) – NordarR (D) – Noromakina (CO) Europapremiere – Nox Novacula (USA) – Nuovo Testamento (USA) – Octavian Winters (US) – Oh Hiroshima (S) – Oliver Decrow (D) – Pahl! (D) – Pankow (I) – Panzer AG (N) – Patenbrigade:Wolff (D) – Patty Gurdy (D) – Perturbator (F) – Phosgore (D) – Pink Turns Blue (D) – Pol (NL) – Portion Control (UK) – Qual (UK) – Rein (S) – Rome (LUX) – Rosa Crux (F) – Rosegarden Funeral Party (USA) – Rosengarten (D) – Rotersand (D) – Sagenbringer (D) – Sandow (D) – Schöngeist (D) – Scratch Massive (F) – She Past Away (TR) – Skeletal Family (UK) – Soft Vein (US) – SOKO+++Friedhof (D) – Solar Fake (D) – Solitary Experiments (D) – Soman (D) – Spit Mask (US/D) – Ssleeping Desiress (USA) – Suicide Commando (B) 40th Anniversary-Show – Sven Friedrich & Dirk Riegner (D) „Piano Sessions“ – Tabernis (D) – Talk To Her (I) – The Beauty Of Gemina Trio+ (CH) Akustik-Konzert – The Crimson Ghosts (D) – The Devil & The Universe (A) – The Essence (NL) – The Other Feat. Grand Horror (D/USA) Livepremiere – The Palace Of Tears (USA) – The Revolutionary Army Of The Infant Jesus (UK) – The Rumpled (I) – The SPKtR/SPK (AUS/NZ) – The Underground Youth (UK) – Tibetrea (D) – Trans – X (CDN) – Triarii (D) – Tyske Ludder (D) – Unterschicht (D) – Vaughn George (UK) interpretations Depeche Mode – Vermilia (FIN) – Vogelfrey (D) – Vogelsang (D) – Voyna (D) Livepremiere – Vrimuot (D) – Waldkauz (D) – Wiegand (D) – Zanias (AUS/D) – Zugzwang (I) –

(Fast) Alle Künstler auch in unserer Spotify-Playliste:

Die Fakten

Termin:
22.05.2026 – 25.05.2026

Ort:
Leipzig (an rund 35 Veranstaltungsorten über die ganz Stadt verteilt), Zeltplatz und Hauptveranstaltungsort am
Stadtrand, auf dem agra-Messegelände Markkleeberg

Internetseiten:
www.wave-gotik-treffen.de / www.facebook.com/WaveGotikTreffen / https://www.instagram.com/wgt_leipzig/

Musikrichtungen:
alle Arten von dunkler Musik: Gothic; EBM; Industrial; Dark Ambient; Apocalyptic Folk; Postpunk, Synthpop etc.

Eintrittskarten:
4-Tageskarte für alle Veranstaltungen im Rahmen des 33. Wave-Gotik-Treffens Pfingsten 2026 zu 190,- € im Vorverkauf (exkl. VVK-Gebühr) via www.wave-gotik-treffen.de . Die Eintrittskarte berechtigt zur Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel der MDV Zone 110 und 151 (d.h. sämtliche Straßenbahnen, Busse und S-Bahnen, außer Sonderlinien wie z.B. Stadtrundfahrten – die WGT-Sonderlinie darf selbstverständlich genutzt werden). Geltungsdauer und ausführliche Informationen befinden sich auf der Rückseite der Eintrittskarte.

Zelten:
Mit Obsorgekarte zu 50,- € (inkl. VVK-Gebühr), die zur Zeltplatznutzung auf dem Treffenzeltplatz am agra-Gelände vom 21. bis 26. Mai berechtigt. Ohne Obsorge-Karte sind das Betreten und die Nutzung des Treffenzeltplatzes nicht möglich. Die Obsorge-Karte gilt nur in Verbindung mit einer WGT-Eintrittskarte.

Parken:
Für das Parken auf dem Treffengelände (agra) ist eine Parkvignette zu 20,- € (inkl. VVK-Gebühr) für den gesamten Treffen-Zeitraum erforderlich. Ohne Parkvignette ist das Parken auf dem Treffengelände (agra-Treffenpark) nicht möglich.

Programmbuch:
„Pfingstbote“ – das ausführliche Treffen-Programmbuch ist für 15,- € erhältlich an den Tageskassen sowie am zentralen
WGT-Warenstand in der agra-Messehalle.

Erwartete Besucherzahl:
ca. 20000

Kontakt:
Fernruf: +49 (0) 341-2120862 / E-Post: info@wave-gotik-treffen.de

Fotos vergangener WGTs:
www.wave-gotik-treffen.de/photogallery.php
www.wgt-bilder.de

KdU Podcast: Unvernunft Live 167 – Aufgaben

Dinge erledigen und erledigen lassen

Unvernunft Live

Auf kunstDerUnvernunft.live gibt es den Livestream & Chat und hier nun das Ergebnis für alle, die nicht dabei sein konnten und können.

Theme heute: Aufgaben

Aufgaben gehören zum Kinky-Dasein wohl dazu. Beschäftigung, Herausforderung oder Teil des Alltags? Sprechen über über (un)mögliche Aufgaben, Wertschätzung, Planung und das Gefühl, eine Aufgabe gemeistert zu haben.

GästInnen in der Sendung:

Bilder, Links und ausführliche Shownotes, Kapitelmarken findest Du auf der Webseite zur Folge: https://kunstderunvernunft.de/317-liveshow167

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Die Kunst der Unvernunft

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Zwischen Excel und Ekstase: Wie Grietje Semar den BDSM salonfähig macht

Die Erotikbranche kämpft oft noch immer mit dem „Schmuddel-Image“. Eine Frau hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau das zu ändern. Ein aktueller Blick auf Grietje Semar, die Frau, die BWL-Logik in die Welt von Bondage und Fetisch bringt.

Wer an die BDSM-Szene denkt, hat oft noch dunkle Keller und verruchte Hinterzimmer im Kopf. Doch geht es nach Grietje Semar, gehört dieses Bild der Vergangenheit an. Die Stuttgarter Nachrichten widmen der Unternehmerin aktuell ein Porträt, das zeigt: Erotik ist längst ein hartes Business, das nach Professionalität verlangt.

Weg von der „Schmuddelecke“

Semar, die sich in der Szene als feste Größe etabliert hat, steht für einen radikalen Image-Wandel. Ihr Ansatz ist so pragmatisch wie revolutionär: Sie kombiniert klassische Betriebswirtschaftslehre (BWL) mit den Bedürfnissen einer diskreten, aber anspruchsvollen Kundschaft. Statt improvisierter Lösungen setzt sie auf High-Class-Ambiente und klare Business-Strategien.

Design trifft auf Dominanz

Ein Kernpunkt ihrer Arbeit ist die Ästhetik. Semar modernisiert die Branche nicht nur durch Worte, sondern durch Taten – und Design. Ob als Beraterin für Clubs oder Gestalterin privater Spielzimmer: Ihr Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen sich Menschen sicher und wertgeschätzt fühlen. Das „Business-Update“ für die Branche bedeutet konkret:

  • Professionalisierung: Erotik-Betriebe werden wie normale Wirtschaftsunternehmen geführt – mit Marketingplänen, SEO-Strategien und Controlling.
  • Interior Design: Das „Dungeon“ wird zum ästhetischen Erlebnisraum. Hochwertige Materialien und durchdachte Konzepte ersetzen das Klischee vom kalten Verlies.
  • Enttabuisierung: Durch den professionellen Auftritt holt sie das Thema BDSM aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft.

Fazit: Lust als Wirtschaftsmodell

Der Artikel macht deutlich: Grietje Semar ist mehr als nur eine Akteurin in der Erotik-Szene; sie ist eine Modernisiererin. Sie zeigt, dass sexuelle Selbstbestimmung und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind, sondern – wenn man es richtig anstellt – eine lukrative Symbiose eingehen können.

Der Takeaway: Die Branche wird erwachsen. Dank Pionierinnen wie Semar wird aus dem verruchten „Laster“ zunehmend ein Lifestyle-Markt mit hohen Qualitätsstandards.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Nika MACHT Podcast: #204 Hast du zu hohe Erwartungen – an dich oder an BDSM?

„Du sollst keine Erwartungen haben.“

Und die habe ich auch nicht mehr. Just bei der ersten Folge für dieses Jahr wurde mir bestätigt, dass es seht befreiend ist, keine Erwartungen mehr an den Ausgang zu haben. Die erste Folge war der Hammer. Denn hatte ich einen devoten Mann zu Gast, der uns von seinem Befreiungsschlag aus einer ungesunden „Beziehung“ zu einer Domina berichtete. Einer „Beziehung“, in der es am Ende um Manipulation, Drohung, Geldverlust und weiteres ging. Nur leider wurde sie nicht korrekt aufgenommen. Die erste Folge ging demnach augenscheinlich schief – doch wenn man die Perspektive ändert, stellt man auch hier fest, dass sie nun schlicht anders zur Verfügung steht. Im Safespace – unserer online Bibliothek – findest du das Interview.

Auch im BDSM geht es viel und oft um Erwartungen. Wie ihr damit aufhören könnt, um BDSM so zu erleben, wie es euch wirklich dient, erfahrt ihr heute in dieser Folge.

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BDSM – Podcast: BDSM-Literatour

Passen BDSM und Literatur zusammen? Ja, klar, und mehr noch: Ohne Literatur würden die Gesellschaft und wir BDSM heute vielleicht anders verstehen. Grund genug, näher hinzusehen.

Jona und Devana nehmen euch mit auf eine kurzweilige Tour durch die sadomasochistische Literatur. Sie durchqueren mehrere Jahrhunderte und suchen nach literarischen Denkmälern oder Schauplätzen der Entwicklung und des Verständnisses von BDSM.

In der Antike startet die Tour, ab dem 16. Jahrhundert nimmt sie Fahrt auf. Im 18. Jahrhundert schaut sie auf philosophische Radikalität und Gewalt, ein Jahrhundert später erlebt sie das Entstehen von psychiatrischen und literarischen Begriffen. Im 20. Jahrhundert blickt sie auf eine selbstbewusste Subkultur, die darum kämpft, die Unterscheidung zwischen einvernehmlicher Neigung und Gewalt klar zu kommunizieren. Sie endet im Hier und Jetzt.

Mehr als Neugier und Interesse an BDSM-Literatur müsst ihr nicht mitbringen. Ganz nebenbei gibt es wie immer ein paar private Dinge aus dem Nähkästchen von Jona und Devana. Und am Ende Glückskekse.

Nachgereicht: Im Zeitraum der Aufnahme war Jona stark erkältet. Bitte entschuldigt, dass man das hört und merkt. Wir wollten die Folge dennoch nicht ausfallen lassen.

Alle Folgen auch auf ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠bdsm-podcast.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠.

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Schlagzeilen-Kolumne: Weißes Rauschen!

Moin ihr Lieben!
Euch allen ein schönes neues Jahr und unsere besten Wünsche.

Alle wollten gerne weiße Weihnacht, naja, nicht alle, ich nämlich nicht. Stattdessen haben wir einen weißen Januar-Anfang. Beim Blick aus dem Fenster meines Homeoffice sehe ich nur treibende Schneeflocken, die unaufhaltsam fallen. Sowas soll ja eigentlich beruhigend sein. Mich macht es nur kirre, denn bei dem Wetter kann ich meine 10.000 Schritte nicht machen und das geht mir auf die Laune. Das Problem ist zum einen die Temperatur und zu anderen die Autos. Das heißt, die Stadtreinigung kommt nicht hinterher, das bedeutet, dass auf den Straßen nasser, grauer Matsch …

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Quak! Die „Ente“ ist wieder da: Ein Urgestein kehrt nach Schöneberg zurück

Gute Nachrichten für alle, die das traditionelle Berliner Kneipenfeeling vermisst haben: Die legendäre Bar „Die Ente“ in der Fuggerstraße hat ihre Türen wieder geöffnet. Nachdem es eine Weile still um das Kult-Lokal im Regenbogenkiez war, weht nun frischer Wind durch die Räumlichkeiten – ohne dabei den alten Charme zu verlieren.

Was ist neu (und was bleibt)?

  • Der Spirit: Die „Ente“ bleibt das, was sie immer war: Eine ehrliche, gemütliche Kiez-Kneipe, in der man sich bei einem kühlen Bier direkt wie zu Hause fühlt.
  • Die Leitung: Ein neues Team hat das Ruder übernommen, mit dem Ziel, die Tradition dieses geschichtsträchtigen Ortes zu bewahren und gleichzeitig einen Treffpunkt für alle Generationen zu schaffen.
  • Der Kiez-Faktor: In Zeiten, in denen immer mehr queere Schutzräume verschwinden, ist diese Wiedereröffnung ein wichtiges Zeichen für die Vielfalt und Beständigkeit des Berliner Schönebergs.

Fazit: Wer keine Lust auf durchgestylte Schickimicki-Bars hat, sondern das echte, unaufgeregte Berlin sucht, sollte der „Ente“ definitiv einen Besuch abstatten. Es ist schön zu sehen, dass manche Legenden einfach nicht untergehen.

Quelle: Männer

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