Fetisch & Feelings: Warum Kink und Emotionen perfekt zusammenpassen

Leder, Latex oder Sneaker – die Welt der Fetische ist so bunt wie die Community selbst. Doch oft haften Kinks Vorurteile an: Sie seien „hart“ oder rein oberflächlich. Die Kampagne „Ich weiss was ich tu“ (IWWIT) der Deutschen Aidshilfe räumt damit auf und zeigt, dass Fetisch und tiefe Gefühle kein Widerspruch sind.

In einem aktuellen Beitrag beleuchtet IWWIT, warum die Auseinandersetzung mit den eigenen Vorlieben weit über das rein Sexuelle hinausgeht. Fetische sind für viele Menschen identitätsstiftend und schaffen Räume für Zugehörigkeit, Vertrauen und Empowerment.

Die wichtigsten Kernpunkte der Kampagne:

  • Vorurteile abbauen: Fetisch fängt oft schon im Kleinen an – etwa bei Tattoos oder Piercings. Die Kampagne lädt dazu ein, starre Denkmuster zu hinterlassen und die Vielfalt der Szene anzuerkennen.
  • Gefühle statt nur Performance: Entgegen dem Klischee von „harter Action“ bietet die Fetisch-Welt Raum für psychische Gesundheit und emotionale Nähe. Kinks können Kraft geben und das Selbstbewusstsein stärken.
  • Dialog statt Scham: Besonders wenn Erfahrungen fehlen oder Leistungsdruck entsteht, hilft der offene Austausch. IWWIT fördert das Gespräch über Safer Sex, Verantwortung und persönliche Grenzen.

Das Fazit: Fetisch ist nicht einfach nur „verrucht“. Er verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft und ist untrennbar mit Emotionen verbunden. Wer offen über seine Bedürfnisse spricht, stärkt nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Community.

„Fetisch ist nicht nur hart, Kink ist nicht verrucht und Gefühle haben unbedingt auch Platz in der großen Welt der Fetische.“ – IWWIT

Quelle: Mannschaft

Nika MACHT Podcast: #186 So wirst du authentisch

Glaube mir – Authentizität ist DAS Mittel, damit sich die Welt dir zu Füßen legt. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Gerade heutzutage: die Welt wird immer lauter, jeder glaubt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und stopft sie dir ungefragt in den Mund ohne, dass du danach gefragt hast.

So.

Meinen Ansatz zeige ich dir in dieser Folge. Fühl dich eingeladen. 😉

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Wenn die Fantasie zum Verhängnis wird: Der tiefe Fall in die Dark-Web-Falle

Wir alle haben unsere Vorlieben, doch was passiert, wenn eine harmlose Neugier in den dunkelsten Ecken des Internets endet? In der neuesten Folge des SWR3-Podcasts wird eine Geschichte erzählt, die zeigt, wie schmal der Grat zwischen einer ausgefallenen Fantasie und einem lebensgefährlichen Albtraum wirklich ist.

Der Reiz des Verbotenen

Im Mittelpunkt steht Markus, ein Mann, der sich zu einem sehr speziellen Fetisch hingezogen fühlt. Auf der Suche nach Gleichgesinnten und Verständnis landet er dort, wo Anonymität oft als Freifahrtschein für Grausamkeiten genutzt wird: im Dark Web. Er trifft auf eine Person, die vorgibt, Experte zu sein – jemand, der seine Sehnsüchte nicht nur versteht, sondern vorgibt, sie professionell umsetzen zu können.

Wenn Vertrauen zur Waffe wird

Was als Suche nach Erfüllung begann, entwickelt sich schnell zu einem psychologischen und physischen Horrortrip. Die Geschichte beleuchtet eindringlich:

  • Die Manipulation: Wie Täter die Verletzlichkeit und Scham ihrer Opfer ausnutzen.
  • Die Gefahr: Dass hinter dem Bildschirm oft keine Profis, sondern gefährliche Laien oder Sadisten stecken.
  • Die Konsequenz: Ein „Point of no Return“, der das Leben des Betroffenen für immer verändert.

Ein Warnsignal für die digitale Welt

Dieser Fall ist mehr als nur True Crime; er ist eine Mahnung. Er zeigt uns, dass die Scham über die eigenen Neigungen oft die größte Hürde ist, um rechtzeitig Hilfe zu suchen. Wenn aus dem Spiel bitterer Ernst wird, bleibt oft nur die Flucht nach vorn – bevor die Fantasie endgültig zum Gefängnis wird.

Quelle: SWR3

Leder, Lack und Lebensfreude: Folsom Europe verwandelt Schöneberg

Berlin-Schöneberg hat sich am vergangenen Wochenende wieder in das weltweite Epizentrum der Fetisch-Szene verwandelt. Die Folsom Europe, eines der größten Events dieser Art weltweit, lockte zehntausende Besucher in den traditionsreichen Regenbogenkiez rund um den Nollendorfplatz.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Sichtbarkeit statt Versteckspiel: Was früher oft in dunklen Kellern stattfand, wurde bei strahlendem Sonnenschein auf die Straße getragen. Die Folsom Europe ist ein Statement für sexuelle Freiheit und die Vielfalt der queeren Community.
  • Historischer Kontext: Der Artikel betont die tiefe Verwurzelung der Szene im Viertel. Schöneberg ist seit den 1920er-Jahren ein sicherer Hafen für die LGBTQ+-Gemeinschaft – eine Tradition, die trotz Gentrifizierung und gesellschaftlichem Wandel lautstark verteidigt wird.
  • Mehr als nur Party: Hinter den spektakulären Outfits aus Leder, Latex und Gummi steht ein politischer Kern. Es geht um die Rückeroberung des öffentlichen Raums und den Kampf gegen Stigmatisierung.
  • Wirtschaftsfaktor & Gemeinschaft: Neben der kulturellen Bedeutung ist das Fest ein massiver Wirtschaftsfaktor für die lokalen Geschäfte, Bars und Cafés im Kiez.

„Es ist dieser Mix aus extremem Fetisch und nachbarschaftlicher Normalität, der die Folsom in Berlin so einzigartig macht.“

Zwischen Kiez-Kultur und Kommerz

Trotz der Feierlaune schwingt in der Community auch Reflexion mit: Wie viel Kommerz verträgt eine Subkultur? Dennoch zeigt das Event deutlich, dass Schöneberg sein Gesicht als Ort der Freiheit nicht verlieren möchte. Das Fest blieb friedlich und setzte ein buntes Zeichen gegen Ausgrenzung.

Quelle: TAZ

BDSM: Lust, Schmerz und die Psyche – Alles nur ein Klischee?

Lange Zeit hielt sich in der Psychologie hartnäckig das Gerücht, dass Vorlieben für BDSM (Bondage, Disziplin, Dominanz & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus) das Resultat von Traumata oder emotionalen Defiziten seien. Doch die Wissenschaft räumt nun endgültig mit dem Bild des „kaputten“ BDSM-Praktizierenden auf.

Ein aktueller Blick auf die Studienlage (via Spektrum der Wissenschaft) zeigt: Wer gerne mit Macht und Schmerz experimentiert, ist psychisch oft stabiler und reflektierter als der Durchschnitt.

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

  • Kein Zeichen für Pathologie: BDSM wird in modernen Diagnosehandbüchern (wie dem ICD-11) nicht mehr als psychische Störung eingestuft, solange es einvernehmlich praktiziert wird und kein Leiden verursacht.
  • Emotionale Stabilität: Studien zeigen, dass BDSM-Anhänger im Vergleich zu Kontrollgruppen oft niedrigere Werte bei Neurotizismus (emotionale Labilität) und höhere Werte bei der Gewissenhaftigkeit aufweisen.
  • Sichere Bindungstypen: Entgegen der Annahme, BDSM sei ein Ausdruck von Bindungsangst, finden Forscher häufig besonders sichere Bindungsmuster. Das liegt vermutlich an der notwendigen, intensiven Kommunikation über Grenzen und Bedürfnisse (Consent).
  • Stressbewältigung: Das Ausleben von Kinks kann sogar als eine Form des Stressabbaus fungieren. Der bewusste Wechsel in eine Rolle ermöglicht eine mentale Auszeit vom Alltag („Headspace“).

Fazit: Kommunikation ist alles

Die Forschung macht deutlich: Die „Lust am Schmerz“ ist kein Hilfeschrei der Seele, sondern eine Facette menschlicher Sexualität. Was BDSM-Praktizierende vielen anderen Paaren oft voraushaben, ist die radikale Ehrlichkeit und die Fähigkeit, über die eigenen Wünsche klar zu kommunizieren.

„BDSM ist keine Flucht vor psychischen Problemen, sondern oft Ausdruck einer besonders hohen psychischen Flexibilität.“

Wer also das nächste Mal über Handschellen stolpert, darf beruhigt sein: Die Psyche dahinter ist meistens völlig im Lot – sie ist nur vielleicht etwas abenteuerlustiger.

Quelle: Spektrum der Wissenschaft

Nika MACHT Podcast: #185 Braucht man Mut für BDSM?

Mut – eine Fähigkeit, die uns weiterbringt.

Denn oft sind wir in unserer eigenen mentalen Zwangsjacke so gefangen, dass wir nicht mehr wissen, wie wir da je wieder herauskommen können.

Ich sage euch – es geht. Ob es der Weg ins BDSM ist oder der Weg in ein neues/anderes Leben. Du brauchst „nur“ Mut. Klingt abgedroschen, aber es ist die Wahrheit.

In dieser Folge zeige ich es dir.

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KdU Podcast: DasSeil & Kajira Jay – Auf nach GOR

Na, Du! – Von Eiskalt bis Feuer

Dieses Mal habe ich Besuch von DasSeil und Kajira Jay** bekommen – beide aus Leipzig – und wir haben geredet. Über GOR, eine unendliche (Gegen)-Erde voller Kinky-Inspiration.
Wenn ihr glaubt, dass GOR nur etwas für Menschen mit traditionellem Rollenbild ist, habt ihr euch getäuscht. Die beiden leben das nicht nur aus, sondern organisieren auch Events und zeigen: GOR geht auch in jung und vor allem bunt!

Wir sprechen außerdem über Fireplay, Community-Building und die Sache mit dem Trockeneis.

Informationen zu Gor

Information zur Gor, thematisch einlesen in den Scrolls: https://gegenerde.de/
Originale Scrolls auf Englisch: http://goreducation.atspace.com/

Übersicht Autor und Werk: https://de.wikipedia.org/wiki/John_Norman

Erwähnte Serie Rom: https://www.serienjunkies.de/Rome/
Erwähnte Serie Domina: https://www.serienjunkies.de/domina/

Brandzeichen von Gor: https://commons.wikimannia.org/images/Gorean_brands.jpg

Gor Positionen: https://sashuna.com/pictures/positions.png
Karte von Gor: https://www.gorwiki.de/wiki/images/d/dd/Necrella-Map-of-Gor.jpg

Lesestoff

Die original in Deutschland im Heyne Verlag erschienenen Bücher sind nur noch antiquarisch zu erhalten.
Es gibt Community getriebene Neuübersetzungen einiger Bücher. Diese sind aktuell beim Atlantis Verlag als Restexemplare gedruckt oder als eBook erhältlich.

Print: Link zum ersten Buch: https://www.mallux.de/Freebird-p955h41s28-Die-Chroniken-von-Te.html
e-Books: https://www.mallux.de/Freebird-s82h77-Die-Chroniken-von-Go.html

Bücher von John Norman: https://www.amazon.de/stores/John-Norman/author/B000APOWA4
Audible, englische Hörbücher: https://www.amazon.de/s?k=John+Norman&i=audible&ref=dpbylinesraudible1

Veranstaltungen

Die Veranstaltungen werden im JoyClub und in FetLife zu finden sein. Alle Infos gibt es auch auf der Webseite: https://www.gor-party.de/

Veranstaltungsort: https://www.bmh-event-club.de/

„Die Seite“

https://www.strafbuch.de

Kontakt zu DasSeil und Kajira Jay:

DasSeil

Kajira Jay

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