03.11.2016 Filmstart „Mapplethorpe: Look at the Pictures“

Am 3. November 2016 erfolgt in Deutschland der Kinostart der preisgekrönten Dokumentation „Mapplethorpe: Look at the Pictures“.

Kurzbeschreibung:

„Mehr Skandal als seine Fotografien machte nur sein Leben. Robert
Mapplethorpe war besessen von der Magie der Fotografie und der Magie des
Sex. „Look at the pictures – seht euch die Bilder an!“ Mit diesen Worten
prangerte Senator Jesse Helms das Werk von Robert Mapplethorpe im
Kongress an.

Fünfundzwanzig Jahre später tut der erste umfassende Dokumentarfilm über
den Künstler seit seinem Tod genau das – mit uneingeschränktem Zugang zu
seinem Werk, den schönheitstrunkenen Bilden von schwulem Sex,
Blumenstillleben, Akten von schwarzen Lovern, High-Society-Porträts und
SM-Praktiken.“

Quelle: http://mapplethorpe-derfilm.de/

Aufführungsorte in Deutschland sind:

– Aachen
– Augsburg
– Berlin
– Bochum
– Bremen
– Dresden
– Dortmund
– Düsseldorf
– Essen
– Frankfurt am Main
– Freiburg
– Gauting
– Hamburg
– Hannover
– Karlsruhe
– Kiel
– Köln
– Leipzig
– Mainz
– München
– Nürnberg
– Regensburg
– Stuttgart

Nähere Infos zu den Aufführungsorten und -zeiten findet man u.a. unter
http://www.filmstarts.de/kritiken/243704/kinoprogramm/<

für weitere Infos:

– zum Wikipedia-Eintrag
<https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Mapplethorpe

– zum IMDB-Eintrag:
http://www.imdb.com/title/tt5275838/?ref_=fn_al_tt_1

– Facebook:
https://www.facebook.com/MapplethorpeDerFilm

– Kritik auf Zeit-Online:
http://www.zeit.de/kultur/film/2016-11/robert-mapplethorpe-dokumentarfilm

 

Quelle: SWL

Weitere positive BPjM-Grundsatzentscheidung zur Schildung von einverständlich vorgenommenen SM-Handlungen

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) hat mit Entscheidung vom 11. Februar 2016 entschieden, dass die Schilderungen von einverständlich vorgenommenen sadomasochistischen Praktiken des im Jahre 2012 im Goldmann Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH erschienenen Buches „Das geheime Verlangen der Sophie M.“ der Autorin Sophie Morgan keine Aufnahme in die Liste der jugendgefährdenden Medien rechtfertigen.

Die Indizierung wurde mit dem Hinweis, dass der Inhalt aufgrund der im Detail geschilderten sexuellen Handlungen möglicherweise als jugendgefährdend einzustufen sei, angeregt.

Auszug aus der (Nichtindizierungs-) Entscheidung 6101 vom 11.02.2016:

„(..) Eine Aufnahme des Buches in die Liste der jugendgefährdenden Medien komme vorliegend nicht in Betracht. Das Werk sei bereits im Jahr 2012 erschienen. Es handle von der Protagonistin Sophie, deren Kindheit, Studentenzeit und schließlich beruflicher Werdegang, insbesondere ihr wechselndes Beziehungsleben und vor allem die Entdeckung ihrer masochistischen Ader geschildert werde“ (..) .

„(..) Eine befürwortende Vermischung von Sexualität und Gewalt ist in dem Buch ohne Zweifel enthalten und wird auch insgesamt nicht kritisch beleuchtet. „Das geheime Verlangen der Sophie M.“ schildert aber aufgrund der Einbettung in eine BDSM-Beziehung keine Täter – Opfer Geschichte, sondern es werden einvernehmliche SM-Handlungen zwischen erwachsenen Personen geschildert, die innerhalb eines klar geregelten und abgesprochenen Rahmens stattfinden.“ (..)

Der Volltext dieser Entscheidung ist als PDF unter abrufbar.

Eine ähnliche Entscheidung hat die BPjM zur (Nicht)indizierung des Buches „Befreie mich, versklave mich“ der Autorin Johanna Grey am 7. Mai 2015 (siehe Meldung vom 12.6.2015) getroffen.

Quelle: SWL

Hamburg: 18.03.2010 Schlagzeilen-Kino: Der letzte Tango in Paris

Unter dem Motto „Licht aus – Vorhang auf – Film ab“ bringt das Schlagzeilen-Kino am Donnerstag, den 18. März 2010 mit Beginn um 20.00 Uhr in der UnSchlagBar (s.u.) einen weiteren Kultfilm aus der Film- Liste der Sklavenzentrale (Forums-Thread: Weitere Filme wie „Secretary“):

„Der Letzte Tango in Paris“ Italien, Frankreich
Erscheinungsjahr: 1972
Länge: 124 Minuten

Regisseur: Bernardo Bertolucci
Drehbuchautor: Bernardo Bertolucci Hauptdarsteller sind u.a.
Marlon Brando: Paul
Maria Schneider: Jeanne

– Die Story:

Der 45-jährige Amerikaner Paul lebt seit einiger Zeit in Paris. Seine französische Frau Rosa hat sich gerade umgebracht. Er trifft auf Jeanne, eine 20-jährigen Französin, die ohne Ziele vor sich hin lebt. Beim Besichtigen einer Wohnung kommt es zwischen ihnen, ohne dass sie einander ihre Namen nennen oder sich sonst wie bekannt machen, abrupt zu einem heftigen Geschlechtsakt. Beide verlassen wortlos die Wohnung. Als Jeanne am nächsten Tag wiederkommt, drängt Paul darauf, dass sie einander nichts von ihrem Leben erzählen und sich künftig nur in dieser Wohnung treffen sollen, um miteinander zu schlafen …

– Über den Film:

Das Werk polarisierte die Kritik zwischen Anerkennung als Meisterwerk und entsetzter Ablehnung. Ein Teil der Kritik und des Publikums empfand einige

Sexszenen als inakzeptabel und griff die Vermittlung eines minderwertigen Frauenbildes an.

Vorübergehend von Zensurmaßnahmen betroffen, geriet der Film zu einem kassenträchtigen Skandalerfolg. Dieser trug dazu bei, den verblassten Starruhm des Hauptdarstellers Marlon Brando wieder aufzupolieren.

Bertolucci ermöglichte es Brando, in einigen Szenen zu improvisieren und Erlebnisse aus seinem Leben einzubringen. Thematisch kreist der Film um den menschlichen Daseinsschmerz und die Unterdrückung des Individuums durch gesellschaftliche Institutionen und Erwartungen.

– Auszeichnungen:

Marlon Brando und Bernardo Bertolucci wurden 1974 für den Oscar als Bester

Hauptdarsteller beziehungsweise für die Beste Regie nominiert. Brando gewann den National Society of Film Critics Award der USA und den New York

Film Critics Circle Award; Bertolucci wurde für den Golden Globe Award nominiert und gewann den Filmpreis der Italienischen Vereinigung der Filmjournalisten (Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani). Maria Schneider gewann den Filmpreis David di Donatello. Der Film wurde außerdem im Jahr 1974 mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet.

Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Der_letzte_Tango_in_Paris

Der Eintritt ist frei, eine Spende in den Klingelbeutel für Technik und Rechte ist gern gesehen.

UnSchlagBar Nobistor 36, 22767 Hamburg
Tel.: +49(0)40-31795682
Web: http://www.un-schlagbar.de/
EMail: info@un-schlagbar.de

Für weitere Infos:
EMail: geli@schlagzeilen.com
Tel.: +49(0)40-313290 (Schlagzeilen-Redaktion)

Quelle: SWL

Hamburg: 16.04.2009, 2 Jahre Schlagzeilenkino: Die Geschichte der O“ – Das Original

Unter dem Motto „Licht aus – Vorhang auf – Film ab“ bringt das Schlagzeilen-Kino zum „Zweijährigen“ am Donnerstag, den 16. April 2009 mit Beginn um 20.00 Uhr in der UnSchlagBar (s.u.) noch einmal

„Die Geschichte der O“ – Das Original Corinne Clery, Udo Kier, Anthony Steel.
Regisseur: Just Jackin
Bildformat 4:3, Dolby Digital 2.0, 101 Minuten

Eine kleine „Einleitung“ durch Geli: Es gibt wohl kein anderes Buch, das uns und unsere Subkultur so geprägt hat wie die »Geschichte der O«. Dominante Männer träumen von einer Sklavin wie O – und devote Frauen von Herren wie Sir Stephen.
Wir tragen den Ring der O als Erkennungszeichen. Und wir haben viele Rituale aus dem Buch übernommen. Zum Beispiel haben nicht wenige Sklavinnen genau wie O die Auflage, nur Röcke und nichts darunter zu tragen. Und so manche muss genau wie O beim Hinsetzen den Rock anheben, um sich auf den blanken Hintern zu setzen.

Doch noch mehr als das Buch hat uns vermutlich die Verfilmung von 1975 geprägt. Die Bilder und Szenen aus dem Film haben sich vielen von uns unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Sie beflügeln unsere Phantasie und sind nicht selten Bezugspunkt unserer Sessions und Rollenspiele. Und unser Ring entspricht auch nicht dem aus dem Buch, sondern dem des Filmes.

Der Vertrieb schreibt dazu: „Der Skandal-Film der 1970er Jahre! Die junge, schöne O (Corinne Clery) wird von ihrem Geliebten René (Udo Kier) zu einem Ausflug auf das Schloss Roissy überredet, wo sie in der Kunst der „Disziplinierung“ unterwiesen wird. Zum Beweis ihrer Liebe begibt sie sich in die Hände der Lehrmeister und erfährt Dinge, die bisher außerhalb ihrer Vorstellungskraft lagen. Nachdem O das Schloss wieder verlassen hat, macht René sie mit „Sir Stephen“ (Anthony Steel) bekannt, dem sie von nun an zur Verfügung stehen soll. Ihre Reise ins Reich der qualvollen Lust wird fortgesetzt…

Basierend auf Pauline Réages Skandalroman aus dem Jahre 1954, verfilmte der frühere „Vogue“-Fotograf und „Emmanuelle“- Regisseur Just Jaeckin den mittlerweile weltberühmten Stoff im Jahre 1975 erstmalig. Mit dem Kinostart seines Films flammte der Skandal um die „O“ neu auf. Das Werk gilt heute als absoluter Kultfilm – nicht nur unter Sadomasochisten…“

Der Eintritt ist frei, ein kleiner Obolus in den Klingelbeutel für die Vorführrechte und die Technik ist gern gesehen.

UnSchlagBar Nobistor 36, 22767 Hamburg
Tel.: +49(0)40-31795682
Web: http://www.un-schlagbar.de/
EMail: info@un-schlagbar.de

Für weitere Infos: zum Wikipediaeintrag:
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Geschichte_der_O
EMail: geli@schlagzeilen.com
Tel.: +49(0)40-313290

Quelle: SWL