Schlagzeilen-Kolumne: Statt der üblichen Kolumne diesmal ein aktuelles Statement

Liebe Kunden, liebe Abonnenten,

liebe Freunde der Schlagzeilen,

vielen, vielen DANK dafür, dass es euch gibt.

In diesen so verwirrenden und schrägen Zeiten ist es wichtig, ein bisschen „Normalität“ im Leben zu bewahren. Und für uns alle – auch wenn es sich für viele Vanillas komisch anhört – ist es normal, unser BDSM-Leben beizubehalten.

Die Einschränkungen verschonen uns ja auch nicht. Leider verkaufen wir keine Waren des täglichen Grundbedarfs.

Der Laden bleibt bei uns also zu.

Aber wir kommen zur Arbeit, bearbeiten die Online-Bestellungen und auch der Versand geht weiter wie gewohnt. Und zum Glück bekommen wir bisher auch unsere Bestellungen geliefert, weil auch unsere Zulieferer weiterarbeiten. …

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Kuscheln in Ketten: Warum Bondage der perfekte Anker im Lockdown war

In seiner taz-Kolumne „Kuscheln in Ketten“ reflektiert Peter Weissenburger über Intimität in Zeiten der Pandemie – und warum gerade die freiwillige Fesselung Freiheit im Kopf schaffen kann.

Die frühen Tage der Corona-Pandemie zwangen uns alle in eine ungewohnte Starrheit: Kontaktbeschränkungen, Lockdown, Isolation. Doch während die Welt draußen zum Stillstand kam, beschreibt Peter Weissenburger in seinem Beitrag „Bondage in viralen Zeiten“, wie er sich bewusst für eine andere Form der Unbeweglichkeit entschied.

Die „Quarantäne-Partnerschaft“ Kurz vor den strikten Maßnahmen ging der Autor eine monogame Partnerschaft mit einem kinky Spielpartner ein – auf unbestimmte Zeit. Ein Schritt, der pragmatisch begann, um Kontakte zu minimieren, aber schnell eine tiefere emotionale Ebene erreichte. In einer Zeit, in der Berührungen zur Gefahrenquelle wurden, schuf diese exklusive Vereinbarung einen sicheren Raum für körperliche Nähe.

Mehr als nur Fesseln Weissenburger räumt mit dem Klischee auf, Bondage sei bloße Bewegungslosigkeit. Er beschreibt es vielmehr als die Erfahrung, „nicht aus Bewegung und Stillstand, sondern aus Bewegen und Bewegtsein“ zu bestehen. Die Seile werden zur Metapher: Während das Virus uns unfreiwillig einschränkte, bot das Fesseln eine gewählte Einschränkung, die paradoxerweise ein Gefühl des Loslassens ermöglichte.

Vertrauen als Währung Der Text hebt die enorme Verantwortung des dominanten Parts hervor („Lieber einmal zu früh aufhören als zu spät“), aber auch die oft unterschätzte Leistung des submissiven Parts: die Kunst, sich fallen zu lassen. Gerade wenn die Außenwelt von Unsicherheit geprägt ist, wird das blinde Vertrauen in den Partner, der die Kontrolle (und die Seile) hält, zu einem psychologischen Anker.

Fazit Der Artikel ist eine spannende Momentaufnahme aus dem Jahr 2020. Er zeigt, wie BDSM-Praktiken nicht nur sexuelles Spiel sind, sondern auch psychologische Bewältigungsstrategien sein können – ein intensives Gegenmittel zur Hilflosigkeit einer globalen Krise.

Quelle: TAZ

KdU Podcast: Unvernunft LIVE v. 31.03. – Kink für zu Hause

Sebastian und die 3 am Telefon

Unvernunft Live für alle zu Hause

Wir müssen alle zu Hause bleiben. Stammtische und Partys gibt es nicht, also versuchen wir euch mit Kink zu Hause zu versorgen.

Auf live.kunstDerUnvernunft.de gibt es den Livestream & Chat und hier nun das Ergebnis für Alle, die nicht dabei sein konnten und können.
**Aktuelle Sendetermine findet Ihr bei Instagram, Twitter und natürlich auf KunstDerUnvernunft.de

Gesprächspartner:

  • Sandra (Kosketus)
  • Otti
  • Kat Kristall

Gewinnspiel

Zusammen mit @ropebunny.de verlosen wir ein Ropebunny. Das sieht so aus:
Bildbeschreibung

So könnt ihr gewinnen:

Poste bei Instagram oder Twitter ein Foto mit Hashtag #kinkyEasterBunny.
Verlinkt:
@kunstderunverunft und @RopeBunny.de

Verkleidet euch oder lasst euch was kreatives einfallen �

Einsendeschluss ist der 03. April. 2020 – 20:00 MEZ
Mehrfache Teilnahme ist möglich.

Das Los entscheidet und das Gewinnerbild wird von uns gezeigt.
Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen

Die Kunst der Unvernunft

Podcast-Webseite: https://kunstDerUnvernunft.de

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