Coaching der besonderen Art: Warum BDSM nichts mit Brutalität zu tun hat

In Plochingen tut sich was! Ein aktueller Bericht der Esslinger Zeitung wirft einen spannenden Blick hinter die Kulissen von Workshops, die mit gängigen Klischees aufräumen. Wer bei dem Begriff BDSM sofort an dunkle Keller und Gewalt denkt, wird hier eines Besseren belehrt.

Worum geht es wirklich?

Bei diesen speziellen Coachings steht nicht der Schmerz im Vordergrund, sondern zwischenmenschliche Dynamiken. Es geht um:

  • Konsens & Kommunikation: Klare Absprachen und das Respektieren von Grenzen.
  • Vertrauen: Die Fähigkeit, sich fallenzulassen oder Verantwortung für das Gegenüber zu übernehmen.
  • Selbsterfahrung: Was brauche ich, um mich sicher zu fühlen? Wie kommuniziere ich meine Bedürfnisse?

Ein Plädoyer für Achtsamkeit

Der Artikel macht deutlich: BDSM ist oft ein hochemotionales und sehr bewusstes Spiel mit Machtverhältnissen, das extrem viel Achtsamkeit erfordert. Die Workshops in Plochingen zeigen, dass die Techniken und die dahinterstehende Philosophie auch im Alltag helfen können – etwa dabei, im Job oder in der Beziehung klarer für sich einzustehen.

„Es geht um Verbindung, nicht um Verletzung.“

Wer bereit ist, seine Vorurteile an der Garderobe abzugeben, entdeckt eine Welt, in der Respekt und Empathie die obersten Regeln sind.

Quelle: Esslinger Zeitung