BDSM als Safe Space: Wo der Kopf unterm Klo zur Utopie wird

In einem aktuellen Beitrag beleuchtet die Siegessäule die faszinierende Welt des Berliner BDSM-Studios „The Other Side“ und hinterfragt, warum Schmerz und Unterwerfung für viele queere Menschen paradoxerweise Orte der Heilung und Freiheit sind.

Was oberflächlich nach reiner Provokation klingen mag – wie das Bild eines Kopfes unter einem Toilettenbecken – entpuppt sich bei näherem Hinsehen als radikale Form der Selbstbestimmung. Der Artikel beschreibt, wie BDSM-Räume als „Heterotopien“ fungieren: Orte außerhalb der gesellschaftlichen Norm, in denen Machtverhältnisse nicht unterdrücken, sondern spielerisch und einvernehmlich neu verhandelt werden.

Warum das wichtig ist:

  • Heilung durch Kontrolle: Für viele Teilnehmer bietet das bewusste Erleben von Machtlosigkeit in einem geschützten Rahmen die Chance, reale Traumata oder den Alltagsdruck der Mehrheitsgesellschaft zu verarbeiten.
  • Queere Gemeinschaft: Das Studio wird als ein Ort beschrieben, der fernab von kommerziellen Club-Strukturen eine tiefe, fast spirituelle Form der Gemeinschaft ermöglicht.
  • Körperlichkeit neu denken: Es geht nicht um Schmerz als Selbstzweck, sondern um das radikale Spüren des eigenen Körpers in einer Welt, die oft Entfremdung fordert.

Der Beitrag macht deutlich: BDSM ist im Kern oft eine Suche nach radikaler Ehrlichkeit und Intimität, die in herkömmlichen Beziehungsmodellen kaum Platz findet.

Quelle: Siegessäule

Nika MACHT Podcast: #165 Loyalität, Nika und BDSM

Es ist soweit: Wir haben eine Lösung gefunden, die uns allen dient.

Ab sofort gilt das Motto: Jeder gibt ein bisschen und Nika gibt weiterhin alles. Denn zukünftig brauche ich eure Hilfe, um dieses Format aufrecht erhalten zu können.

Bevor wir zur eigentlichen Folge kommen, erkläre ich euch deshalb, wie es weitergehen wird.

Passend zur Situation geht es dann um das große Thema “Loyalität” 🙂

Darum geht es auch nämlich in der heutigen Folge:

Ob du es glaubst oder nicht – Das Wort „Loyalität“ wird gerade in der schwarz-bunten Welt im besten Fall ganz groß geschrieben. 

Ich habe kaum eine Bubble kennenlernen dürfen, in der auch durch Symbole, Rituale, Respekt und ganz viel Liebe dafür gesorgt wird, dass sich beide oder alle Spielpartner wohlfühlen.

Gesehen fühlen.

Gehört fühlen.

Sicher fühlen.

Wozu ich dich in Bezug auf Loyalität einlade, erfährst du in dieser spannenden Folge.

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Schlagzeilen-Kolumne: Es wird unangenehm! (Unterteribung des Jahres)

Noch steht der Koalitionsvertrag nicht, aber die wichtigsten Themen sind schon weit vorne auf der Agenda. Die CDU will das schwedische Modell einführen (Illegalisierung der Kunden) um Sexwork quasi zu verbieten. Und natürlich soll das Kiffen wieder kriminalisiert werden – typisch für die bierseligen Menschen von CSU/CDU. Und natürlich ist man weiterhin gegen eine Abschaffung des Paragraf 218.

So als wäre das etwas Vordringliches in der aktuellen politischen Situation. Und schon hat die CDU/CSU ein paar Prozentpunkte in der Wählergunst verloren und die AfD ein paar dazu bekommen. Da merkt scheinbar niemand was.

Besonders betroffen sind wir von dem angestrebten Sexkauf-Verbot. Denn …

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Tragischer Fund in Schöneberg: Mann in SM-Wohnung verstorben

In Berlin-Schöneberg kam es am Montagabend zu einem Polizeieinsatz mit traurigem Ausgang. In einem Mehrfamilienhaus in der Fuggerstraße – mitten im bekannten Berliner Regenbogenkiez – wurde ein 47-jähriger Mann leblos aufgefunden.

Die Details zum Vorfall

Gegen 20:30 Uhr wurden Rettungskräfte und Polizei zu der Adresse gerufen. Bei dem Fundort handelt es sich um eine speziell ausgestattete, rund 60 Quadratmeter große Sadomaso-Mietwohnung. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte ein Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.

  • Fundort: Ein für BDSM-Praktiken eingerichtetes Apartment (u. a. mit Stahlbett und Käfig-Elementen).
  • Ermittlungsstand: Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden.
  • Nächste Schritte: Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet, um die genaue Todesursache zweifelsfrei zu klären.

Hintergrund

Die Wohnung wird laut Medienberichten regelmäßig als Themen-Apartment für Fetisch-Liebhaber vermietet. Die Ermittler gehen derzeit von einem tragischen Unglücksfall aus, der sich möglicherweise im Rahmen privater Sexpraktiken ereignet hat. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Tagesspiegel

Gefährliche Ketten: Freier stirbt nach Sadomaso-Session – Geldstrafe für Domina

Ein Mann will bei einer Domina in Hamburg eine Sadomaso-Behandlung. Sie kettet ihn an die Decke ihres Zimmers. Doch dann wird der 53-Jährige plötzlich ohnmächtig – mit fatalen Folgen.

Nach dem Tod eines Freiers bei einer Sadomaso-Session hat das Landgericht Hamburg eine Domina zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Strafkammer sprach die 38-Jährige wegen fahrlässiger Tötung des Mannes aus Dresden schuldig. Das Gericht setzte zudem eine Geldstrafe 5.250 Euro fest – 1.750 davon gelten wegen der langen Verfahrensdauer als bereits vollstreckt.

Nach Feststellung des Gerichts hatte die Angeklagte am 18. Oktober 2022 den Geschäftsmann empfangen. Sie legte dem 53-Jährigen in einem Etablissement im Hamburger Stadtteil Schnelsen mindestens zwei Ketten um den Hals. Mit einer weiteren Kette befestigte sie ihn an der Decke. Die Arme des nackten Kunden bandagierte sie so, dass er sie nicht bewegen konnte.

Nach einstündiger Stimulation wurde der übergewichtige und 1,93 Meter große Mann plötzlich ohnmächtig. Die Ketten zogen sich um seinen Hals zu. Die eher zierliche Angeklagte konnte den schweren Mann nicht heben, wie sie dem Gericht nach Angaben der Richterin glaubwürdig schilderte. Sie versuchte erfolglos, ihn auf einem Sofa abzustützen, und schrie um Hilfe.

Mann wurde zunächst reanimiert

Zwei Rettungssanitäter konnten den Mann lösen und reanimieren. Doch weil die Sauerstoffversorgung des Gehirns mindestens zehn Minuten unterbrochen war, starb der Mann wenige Tage später im Krankenhaus. Bei der Obduktion stellten die Ärzte fest, dass der 53-Jährige ein vorbelastetes Herz und eine möglicherweise chronische Atemwegserkrankung hatte.

Die Angeklagte habe ihre Sorgfaltspflicht verletzt, sagte die Vorsitzende Richterin. Die gesamte Konstruktion mit den Metallketten sei einfach zu gefährlich gewesen. „Als Domina ist das ihr Job, eine solche Konstruktion zu ersinnen, und auch, dass sie sicher ist“, betonte die Richterin. Die ursprüngliche Anklage hatte auf Körperverletzung mit Todesfolge gelautet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: Stern

Tragisches Ende einer SM-Session: Hamburger Landgericht verurteilt Domina nach Tod eines Kunden

Ein ungewöhnlicher und tragischer Fall vor dem Hamburger Landgericht ging am Montag zu Ende. Was als einvernehmliche Sadomaso-Session begann, endete für einen 46-jährigen Mann aus Sachsen tödlich – und für die verantwortliche Domina nun mit einer Geldstrafe.

Der verhängnisvolle Vorfall

Im Jahr 2022 trafen sich die heute 38-jährige Angeklagte und ihr Kunde in Hamburg zu einer SM-Session. Der Ablauf war komplex: Der 1,93 Meter große und übergewichtige Mann wurde nackt mit Ketten an der Decke fixiert, seine Arme waren bandagiert, sodass er sich nicht selbst befreien konnte.

Nach etwa einer Stunde sexueller Stimulation verlor der Mann plötzlich das Bewusstsein. Durch das Erschlaffen seines Körpers zogen sich die Ketten um seinen Hals zusammen und unterbrachen die Sauerstoffzufuhr.

Hilflosigkeit trotz Rettungsversuch

Die Situation entwickelte sich schnell zur Katastrophe. Die zierliche Angeklagte schilderte vor Gericht glaubhaft, dass sie aufgrund der körperlichen Überlegenheit des Mannes nicht in der Lage war, sein Gewicht zu heben oder die Ketten rechtzeitig zu lockern. Trotz ihrer Hilferufe und anschließender Reanimationsversuche durch Rettungskräfte verstarb der Sachse zehn Tage später im Krankenhaus an den Folgen des Sauerstoffmangels.

Das Urteil: Fahrlässige Tötung statt Körperverletzung

Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich auf Körperverletzung mit Todesfolge plädiert. Das Gericht folgte dieser Einschätzung jedoch nicht. Die Richterin urteilte auf fahrlässige Tötung und verhängte eine Geldstrafe (die genaue Höhe wurde nach Korrekturen der Nachrichtenagenturen auf Tagessätze festgesetzt).

Die Begründung des Gerichts: Es sei die Pflicht der Domina gewesen, für eine absolut sichere Konstruktion zu sorgen. Wer professionelle Dienstleistungen in diesem Bereich anbietet, trage die Verantwortung dafür, dass die Kunden auch in Notsituationen – etwa bei einer Ohnmacht – sofort aus ihrer misslichen Lage befreit werden können. Im vorliegenden Fall war die Sicherung unzureichend, da die Angeklagte physisch nicht in der Lage war, im Ernstfall einzugreifen.

Fazit

Der Fall verdeutlicht die rechtlichen Grenzen und die hohe Verantwortung innerhalb der SM-Szene. Auch wenn Handlungen einvernehmlich geschehen, entbindet dies den Anbieter nicht von der strafrechtlichen Sorgfaltspflicht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: Tag24

Urteil in Hamburg: Domina nach tödlichem Sado-Maso-Unfall verurteilt

Ein tragischer Vorfall in der Hamburger BDSM-Szene fand am Donnerstag vor dem Hamburger Landgericht sein juristisches Ende. Eine 35-jährige Domina wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt.

Der Hintergrund des Falls

Der Vorfall ereignete sich bereits im Sommer des vergangenen Jahres. Während einer gebuchten Session kam es zu einer Extremsituation, bei der ein 56-jähriger Kunde die Besinnung verlor.

  • Todesursache: Laut Gutachten verstarb der Mann an den Folgen einer massiven Sauerstoffunterversorgung.
  • Das Versäumnis: Die Angeklagte hatte Sicherheitsvorkehrungen missachtet und Anzeichen für den kritischen Zustand ihres Klienten zu spät erkannt oder falsch eingeschätzt.

Das Urteil und die Begründung

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau ihre Sorgfaltspflicht verletzt habe. Obwohl der Kunde die Praktiken ausdrücklich gewünscht hatte, liege die Verantwortung für die körperliche Unversehrtheit in einem professionellen Setting bei der Dienstleisterin.

„Wer solche gefährlichen Praktiken gewerblich anbietet, trägt die besondere Verantwortung, den Zustand des Gegenübers lückenlos zu überwachen“, so die Begründung des Vorsitzenden Richters.

Die Verteidigung hatte auf einen tragischen Unglücksfall plädiert, doch das Gericht folgte weitestgehend der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, da die Angeklagte bislang nicht vorbestraft war und sich geständig sowie tief betroffen zeigte.

Quelle: Stern

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