Fetische: Zwischen Leidenschaft und Leidensdruck

Ob Lack, Leder oder Füße – das Thema Fetischismus ist in unserer Gesellschaft oft noch ein Tabu, das irgendwo zwischen „Shades of Grey“ und echtem Schamgefühl schwebt. Ein aktueller Beitrag von Blick beleuchtet nun, was psychologisch hinter den speziellen Vorlieben steckt und warum sie für viele Betroffene mehr Last als Lust sind.

Woher kommt die besondere Vorliebe?

Die Wurzeln eines Fetischs liegen meist weit vor dem ersten richtigen Date. Psychologen sind sich einig: Die Weichen werden oft schon in der Kindheit oder frühen Jugend gestellt. Durch eine Art Fehlkonditionierung verknüpft das Gehirn sexuelle Erregung mit einem eigentlich neutralen Objekt oder Körperteil. Einmal gefestigt, bleibt diese Verbindung oft ein Leben lang bestehen.

Wann wird die Vorliebe zum Problem?

Ein Fetisch an sich ist erst einmal keine Krankheit. Zum Problem – in der Fachsprache paraphile Störung genannt – wird es erst, wenn:

  • Leidensdruck entsteht: Der Betroffene schämt sich extrem oder isoliert sich.
  • Zwanghaftigkeit: Sexuelle Befriedigung ist nur noch über den Fetisch möglich.
  • Fremdschädigung: Wenn Handlungen gegen den Willen anderer oder mit nicht einwilligungsfähigen Personen (oder Objekten Dritter) stattfinden.

Interessanterweise sind Männer statistisch deutlich häufiger von Fetischen betroffen als Frauen. Die Gründe hierfür werden noch diskutiert, liegen aber vermutlich in der unterschiedlichen sexuellen Sozialisation und visuellen Prägung.

Raus aus der Scham-Ecke

Der wichtigste Schritt für Betroffene, die unter ihrer Neigung leiden, ist die Enttabuisierung. Therapie kann helfen, den Fetisch in ein gesundes Sexualleben zu integrieren, anstatt ihn zu unterdrücken – denn Unterdrückung verstärkt den Druck meist nur.

Fazit: Ein Fetisch ist erst mal nur eine Spielart der Sexualität. Erst wenn er die Lebensqualität einschränkt oder Grenzen überschreitet, ist professionelle Hilfe gefragt.

Quelle: Blick

Nika MACHT Podcast: #199 Erlernte Hilflosigkeit und Submission

Diese Folge ist eine der ganz besonderen Folgen.

Warum?

Weil es generell sehr wichtig ist, den Unterschied zwischen erlernter Hilflosigkeit und Submission zu kennen.

Aber vor allem ist es für diejenigen wichtig, die sich in ihrer gefühlten Submission gerade (oder schon seit Jahren) unwohl oder vielleicht sogar eingesperrt fühlen.

Wozu?

Wenn man erkennt, welchem Muster man folgt, kann man es erkennen und verändern.

Diese Folge soll allen dazu dienen, sich darüber bewusst zu werden, welch großes Geschenk es ist, sich seiner ganz eigenen WAHREN Submission zu nähern.

Im wahrsten Sinne.

Und an alle dominanten Menschen da draußen: Hört auch ihr gut hin – ihr habt Verantwortung.

Und an alle, die bisher nichts mit BD$M zu tun hatten: Hört auch ihr gut hin – die schwarz bunte-Welt bietet uns auch hier wieder mal eine Weisheit, die dem ganzen Leben dient.

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PEN Berlin Kongress: Debattenkultur jenseits der Extreme

Unter dem Motto „Alles überall gleichzeitig“ versammelte der PEN Berlin am vergangenen Wochenende rund 300 Literaturschaffende und Gäste im Berliner Ensemble. Ziel des Kongresses war es, ein Zeichen gegen die zunehmende Polarisierung im Kulturbetrieb zu setzen und den Dialog auch bei hochkomplexen Themen wie dem Nahostkonflikt oder Identitätspolitik aufrechtzuerhalten.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Gipfels:

  • Absage an „Cancel Culture“: Die Sprecher des PEN Berlin, Eva Menasse und Deniz Yücel, betonten die Notwendigkeit, Räume für Nuancen zu schaffen. Es ginge darum, weder in einen reflexhaften „Cancel-Modus“ zu verfallen noch den Tabubruch um seiner selbst willen zu feiern.
  • Streitbare Themen: In verschiedenen Panels wurden brennende Fragen diskutiert – von der Freiheit der Kunst in Krisenzeiten bis hin zur Rolle der Literatur in einer digitalisierten Aufmerksamkeitsökonomie.
  • Ein neuer Standard? Der Kongress versteht sich als Gegenentwurf zu erstarrten Fronten. Trotz hitziger Debatten stand der gegenseitige Respekt im Vordergrund, was als Erfolg für die Streitkultur gewertet wurde.

„Wir müssen wieder lernen, die Meinung des anderen auszuhalten, ohne sofort die moralische Vernichtung des Gegenübers anzustreben.“ – Tenor der Veranstaltung.


Warum das wichtig ist

In Zeiten, in denen Kulturveranstaltungen zunehmend unter Druck geraten oder aufgrund politischer Differenzen abgesagt werden, positioniert sich der PEN Berlin als Plattform für das „Prinzip Austausch“. Der Kongress zeigt, dass Differenzen nicht zwangsläufig zur Spaltung führen müssen, solange das Fundament der Meinungsfreiheit gewahrt bleibt.

Quelle: Siegessäule

Trendwende im Nachtleben: Die „Kinky“-Szene wird jünger und populärer

Die erotische Partyszene erlebt aktuell einen bemerkenswerten Aufschwung und einen deutlichen Generationswechsel. Wie neue Daten des Portals JOYCLUB zeigen, hat das Interesse an „Kinky“-Events massiv zugenommen – vor allem bei einer Zielgruppe, die man dort früher seltener antraf.

Wichtigste Fakten auf einen Blick

  • Wachsender Zulauf: Die Anzahl der Gäste auf Kinky-Partys steigt kontinuierlich an.
  • Verjüngungskur: Besonders die Generation Z und junge Millennials entdecken die Szene für sich. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden sinkt spürbar.
  • Mainstream-Potenzial: Was früher als Nische galt, rückt immer mehr in die Mitte der Gesellschaft. Offenheit und sexuelle Selbstbestimmung sind die treibenden Motive.

Warum der Hype?

Laut den Experten von JOYCLUB liegt der Fokus dieser Events heute weniger auf dem reinen „Tabubruch“, sondern vielmehr auf Safe Spaces, Konsens und kreativer Selbstentfaltung. Die Szene bietet einen geschützten Rahmen, in dem Gäste jenseits konventioneller Club-Strukturen experimentieren können.

„Die neue Generation sucht nicht mehr nur nach einer Party, sondern nach authentischen Erlebnissen und einer Gemeinschaft, in der Akzeptanz an erster Stelle steht.“

Quelle: Presseportal

Wuff! Die „Pup Play“-Community kehrt zurück in die ELORIA Erlebnisfabrik

Bottrop wird wieder zum Spielplatz für eine ganz besondere Subkultur: Nach dem Erfolg der Premiere im vergangenen Jahr verwandelt sich die ELORIA Erlebnisfabrik erneut in ein Mekka für die „Pup Play“-Szene. Mit dem Event „The Pack“ zieht ein Hauch von außergewöhnlichem Lifestyle in die historischen Hallen der Waschkaue.

Was ist eigentlich „Pup Play“?

Für Außenstehende mag es im ersten Moment ungewöhnlich wirken: Erwachsene Menschen, die Masken tragen, die an Hunde erinnern, und sich spielerisch wie Welpen verhalten. Doch hinter dem Fetisch steckt viel mehr als nur Kostümierung. Es geht um:

  • Rolleninteraktion: Das Ausbrechen aus dem stressigen Alltag.
  • Gemeinschaft: Loyalität und Zusammenhalt innerhalb des „Rudels“.
  • Eskapismus: Die Freiheit, für ein paar Stunden alle sozialen Zwänge hinter sich zu lassen.

Warum die ELORIA Erlebnisfabrik?

Die Wahl der Location ist kein Zufall. Die ELORIA ist bekannt für ihre immersiven Erlebnisse und bietet mit ihrem industriellen Charme die perfekte Kulisse für eine Community, die Wert auf eine sichere und tolerante Umgebung legt. Die Veranstalter betonen, dass es sich um einen „Safe Space“ handelt – einen Ort, an dem sich jeder frei von Vorurteilen ausleben kann.

Diversität und Akzeptanz im Fokus

Die Rückkehr des Events nach Bottrop zeigt, wie offen und vielfältig die Eventlandschaft im Ruhrgebiet geworden ist. Während das Thema Fetisch oft mit Vorurteilen behaftet ist, steht bei „The Pack“ vor allem der soziale Aspekt und der respektvolle Umgang miteinander im Vordergrund. Es wird getanzt, gefeiert und natürlich „gespielt“.

Fazit: Bottrop beweist einmal mehr Mut zur Lücke und bietet Raum für Nischen, die das kulturelle Leben bunter machen. Ob Neugierige oder eingefleischte Fans – die Waschkaue wird an diesem Abend garantiert zum Treffpunkt für ein außergewöhnliches Rudelerlebnis.

Quelle: WAZ

KdU Podcast: Unvernunft Live 164 – Kontrollverlust

Angstgegner oder totale Freiheit?

Unvernunft Live

Auf kunstDerUnvernunft.live gibt es den Livestream & Chat und hier nun das Ergebnis für alle, die nicht dabei sein konnten und können.

Theme heute: Kontrollverlust

Der Kontrollverlust ist so ein magisches Ding. Im Kopf macht es Klick und du spürst, dass du gerade die Kontrolle verloren hast. Du musst vertrauen. Etwas anderes bleibt nicht übrig…

GästInnen in der Sendung:

Bilder, Links und ausführliche Shownotes, Kapitelmarken findest Du auf der Webseite zur Folge: https://kunstderunvernunft.de/309-liveshow165

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Die Kunst der Unvernunft

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Nika MACHT Podcast: #198 Ist das Universum ein Sadist?

Was für ein Wochenende…

Manchmal fragt man sich ja wirklich, was zum Himmel oder zur Hölle bestimmte Ereignisse sollen.

In dieser Folge nehme ich euch mit in ein Wochenende, von dem ich selber überrascht war. Von Hass, zu Wut über Schadenfreude (im wahrsten Sinne) bis hin zu purem Stolz.

Und am Ende siegte ein sehr dominantes Gefühl: wie geil es sich anfühlt, wenn man bei sich bleibt. Immer und immer wieder. Das Ergebnis davon ist nämlich, dass einem selbst ein Einbruch ins Auto nicht mehr so viel ausmacht und man am Ende sogar fast drüber lachen kann – nachdem man das Universum kurz gefragt hat, ob es einen verar*** will.

BeiDirSein&Machen ist DIE Lösung für ein selbstbestimmtes Leben.

Und wie das geht, zeige ich euch in dieser Folge – an meinem eigenen Beispiel.

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Verurteilung im Aargau: Gefängnisstrafe nach BDSM-Übergriffen ohne Konsens

Das Obergericht des Kantons Aargau hat ein deutliches Urteil im Bereich der sexualisierten Gewalt gefällt. Ein über 50-jähriger Mann wurde wegen mehrfacher Vergewaltigung und sexueller Belästigung zu einer Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt.

Der Hintergrund des Falls

Der Verurteilte hatte über einen längeren Zeitraum Kontakt zu mehreren Frauen, mit denen er sadomasochistische Sexpraktiken (BDSM) ausübte. Der zentrale Streitpunkt vor Gericht war die Frage der Einwilligung. Während der Mann argumentierte, dass die Handlungen im Rahmen einvernehmlicher Rollenspiele stattfanden, sahen dies die Opfer und schlussendlich auch das Gericht anders.

Die Kernpunkte des Urteils:

  • Überschreitung von Grenzen: Das Gericht hielt fest, dass der Beschuldigte die Grenzen der Frauen massiv überschritten hatte. Auch in einem BDSM-Kontext entbindet die Situation den Partner nicht davon, auf ein „Nein“ oder fehlenden Konsens zu reagieren.
  • Strafmass: Mit der Strafe von 5,5 Jahren verschärfte das Obergericht das erstinstanzliche Urteil teilweise.
  • Signalwirkung: Das Urteil unterstreicht, dass sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Person – ungeachtet des subkulturellen Rahmens – als schwere Straftaten gewertet werden.

Der Fall verdeutlicht einmal mehr die juristische Relevanz von klaren Absprachen und dem Respektieren von Grenzen bei Sexpraktiken, die mit Gewalt oder Machtausübung spielen.

Quelle: blue News

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