Glanz, Leder und Bässe: „Glitter, Gear & Kinky Beats“ erobert Berlin

Berlin ist ja bekanntlich die Hauptstadt der Kontraste, aber diese Kombination setzt noch einen oben drauf: Die Macher der legendären Revolver-Party laden zu einem Event, das zwei Welten vereint, die auf den ersten Blick gegensätzlicher nicht sein könnten. Am 21. Februar verwandelt sich das traditionsreiche Metropol am Nollendorfplatz in einen Spielplatz für alle, die sich nicht zwischen Pailletten und Harness entscheiden wollen.

Was steckt dahinter?

Das Konzept von „Glitter, Gear & Kinky Beats“ ist so simpel wie genial: Es bricht die Grenzen klassischer Fetisch-Partys auf und mischt sie mit dem Glamour der Clubszene.

  • Der Vibe: Statt striktem Dresscode herrscht kreative Freiheit. Ob du in Full-Leather-Gear auftauchst oder im glitzernden Disco-Outfit – Hauptsache, du fühlst dich sexy und bereit für die Tanzfläche.
  • Der Sound: Musikalisch gibt es ordentlich was auf die Ohren. Internationale Schwergewichte der Circuit-Szene wie GSP und Sharon O Love sorgen dafür, dass die „Kinky Beats“ ihrem Namen alle Ehre machen. Erwarte treibenden House, euphorische Vocals und diesen speziellen Revolver-Druck, der niemanden stillstehen lässt.
  • Die Location: Das Metropol bietet mit seiner imposanten Architektur und der erstklassigen Lichtanlage genau den richtigen Rahmen für dieses Spektakel aus Lichtreflexionen und Leder-Optik.

Warum du hinmusst

Es ist mehr als nur eine Party – es ist ein Safe Space für die LGBTQ+-Community und ihre Freund:innen, um Identität, Körperlichkeit und die pure Lebensfreude zu feiern. Wenn der Bass im Magen kitzelt und das Konfetti auf dem Leder landet, weißt du: Das ist Berlin.

Fazit: Wer Lust auf eine Nacht hat, in der die Grenzen verschwimmen und der Schweiß zu Glitzer wird, sollte sich dieses Highlight nicht entgehen lassen.

Quelle: Männer

Magic X ruft Peitsche und Dildo wegen gesundheitsbedenklicher Stoffe zurück

Der Online-Händler Magic X hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Gerte sowie einen Dildo aus seinem Sortiment zurückgerufen. Eine Untersuchung des Kantonslabors Zürich ergab, dass die Produkte übermäßig hohe Werte an Phthalaten aufweisen.

Phthale sind chemische Substanzen, deren Kontakt potenziell negative Auswirkungen auf die menschliche Fortpflanzung haben kann. Betroffen von der Rücknahme ist eine 68 cm lange Peitsche aus PVC sowie ein Latexdildo in inflatabler Ausführung.

Kunden werden aufgefordert, die betroffenen Produkte nicht weiter zu verwenden und diese entweder zu entsorgen oder an Magic X zurückzugeben. Der Kaufpreis wird im Falle einer Rückgabe vollständig erstattet.

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Filmkritik & Porträt: „Dreißig Jahre an der Peitsche“ – Das Leben der Lady MacLaine

Mit dem Dokudrama „Dreißig Jahre an der Peitsche“ (Deutschland 2024) widmet sich der legendäre Regisseur Rosa von Praunheim dem außergewöhnlichen Leben der Berlinerin Tina, die in der Szene als Lady MacLaine bekannt ist. Der 95-minütige Film ist weit mehr als eine bloße Biografie; er ist ein tiefgründiges menschliches Porträt einer Frau, die fast ihr gesamtes Leben in der Prostitution und als Domina verbracht hat.

Eine einzigartige Mischung aus Dokumentation und Spielszene

Der Film besticht durch seine besondere Machart:

  • Persönliche Erzählung: Die heute fast 65-jährige Tina erzählt ihre Geschichte an Originalschauplätzen und trifft Wegbegleiter.
  • Fiktionale Elemente: Szenen aus ihrer Jugend und ihrem Alltag im Studio werden von Schauspielern (u. a. Katja Inga Baldowski) dargestellt.
  • Interaktive Regie: Wie bereits in seinem Klassiker „Ich bin meine eigene Frau“, lässt von Praunheim die echte Tina in die Spielszenen eingreifen, um das Geschehen aktiv mitzugestalten.

Zwischen Emanzipation und Grenzerfahrung

„Dreißig Jahre an der Peitsche“ verzichtet bewusst auf künstliche Tragik. Erzählt wird der Weg einer emanzipierten Frau, deren Leben von Gegensätzen geprägt ist:

  • Herausforderungen: Spielsucht und konfliktreiche Begegnungen.
  • Werte: Eine tiefe Menschenliebe und die Reflexion über Kontrolle, Gewalt und Verantwortung im Beruf der Sexarbeiterin.
  • Erkenntnisse: Tina gibt ehrliche Einblicke in ein Leben außerhalb der gesellschaftlichen Normen und spricht über eine Sexualität, die eigentlich nie ihrer eigenen entsprach.

Das Vermächtnis eines Pioniers

Der Film basiert auf den gleichnamigen Memoiren von Tina. Es ist eines der letzten Werke von Rosa von Praunheim, der im Dezember 2025 verstarb. Als Pionier des queeren Kinos blieb er sich auch hier treu und rückte mit gewohntem Respekt und Humor eine marginalisierte Lebensgeschichte ins Rampenlicht.

Tipp: Wer mehr über das Werk und das Leben des Regisseurs erfahren möchte, findet auf arte.tv zusätzlich den Dokumentarfilm „Glückskind – Der schwule Filmemacher Rosa von Praunheim“.

Quelle: ARD Mediathek

KdU Podcast: Paula – Disziplin gesucht, Disziplin gefunden

Regeln, Struktur und vor allem Disziplin

Diesmal hat mich Paula besucht… und wir haben geredet.
Paula ist um die 30 Jahre alt, Switch und hat schon eine lange Reise hinter sich.
Die ewige Suche nach Regeln, Struktur und Disziplin müsste für sub doch kein Problem sein. Doch so einfach ist das alles meistens nicht.
Wir sprechen über die Zeit im Kloster in China, die Szene in Litauen und ihren Weg von der sub, die die Disziplin sucht, zur Top, die sehr genau weiß, was sie möchte.
Ganz viel Beziehung, guter Sex, schwierige Neujustierung und der Wille das hinzukriegen, anzukommen und glücklich zu sein. Paula nimmt euch heute mit.

Auch neu: Die Folgen beginnen nun etwas anders und wir starten schneller mit der Folge durch.

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Paula


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Hannah (25) spricht offen über Kinky Themen in Podcast-Folge

In der aktuellen Folge von ‚Hinter den Laken‘ geht die junge Frau Hannah auf verschiedene sensible und persönliche Themen ein, darunter Frühkindliche Aufklärung, Age-Gap-Beziehungen sowie BDSM.

Zusammen mit Nina diskutiert sie auch über Körpersichtbarkeiten in der Sexualität. Dabei thematisieren beide ihre Vorlieben, Abneigungen und Unsicherheiten im Kontext von Sex & Liebe.

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BDSM-Subkultur feiert 30-jähriges Bestehen

Die deutsche BDSM- und Fetisch-Subkultur feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. In einer Dokumentation auf Arte.tv wird der Weg der Szene von den frühen Anfängen bis heute detailliert beleuchtet.

Die Dokumentation zeigt, wie sich die BDSM-Community in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, von der ersten Kontaktaufnahme in Kneipen und Clubs bis hin zu den heutigen professionellen und sicherheitsbewussten Veranstaltungen.

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Lust, Tabus und tiefe Sehnsüchte: Ein Einblick in die Welt einer Dresdner „Bizarrlady“

Dresden ist für seine Barockbauten und die Elbe bekannt – doch abseits der touristischen Pfade existiert eine Welt voller verborgener Wünsche und intimer Entdeckungen. Ein aktueller Bericht der Sächsischen Zeitung wirft einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen der Dresdner BDSM- und Tantra-Szene und stellt eine Frau vor, die sich beruflich der Erfüllung außergewöhnlicher Sehnsüchte widmet.

Zwischen Peitsche und Achtsamkeit

In dem Porträt geht es um eine „Bizarrlady“, die in der sächsischen Landeshauptstadt einen Raum für Erfahrungen bietet, die weit über den Mainstream hinausgehen. Das Besondere an ihrer Arbeit: Sie verbindet die oft als hart wahrgenommene Welt des BDSM (Bondage, Discipline, Sadism, Masochism) mit den sanften, spirituellen Elementen des Tantra.

Dabei wird deutlich, dass es bei ihrer Arbeit um viel mehr als nur um körperliche Reize geht. Es geht um Vertrauen, das Ausloten von Grenzen und die Heilung durch Berührung oder Rollenspiele.

Warum suchen Menschen diese Erfahrungen?

Der Artikel beleuchtet, dass die Klientel so vielfältig ist wie die Gesellschaft selbst. Ob Manager, Handwerker oder Rentner – viele suchen einen Ausgleich zum stressigen Alltag oder einen Ort, an dem sie ihre tiefsten Bedürfnisse ohne Scham ausleben können. Die „Bizarrlady“ fungiert dabei nicht nur als Dienstleisterin, sondern oft auch als Mentorin und Seelentrösterin. Sie schafft einen geschützten Rahmen (Safe Space), in dem Tabus fallen dürfen.

Ein Plädoyer für Offenheit

Hinter der oft reißerisch wahrgenommenen Fassade der BDSM-Welt verbirgt sich laut dem Bericht eine hochprofessionelle Arbeit, die viel Empathie und psychologisches Gespür erfordert. Die Geschichte zeigt: In einer Welt, die immer funktionaler wird, wächst die Sehnsucht nach echter, intensiver Erfahrung und der Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich – egal wie „bizarr“ diese auf den ersten Blick erscheinen mag.

Fazit: Ein spannendes Porträt über Mut, Leidenschaft und die Vielfalt menschlichen Begehrens mitten in Dresden.

Quelle: Sächsische Zeitung

Domina und Paartherapeutin teilt Liebestipps für Valentinstag

Mellinger Domina Katja Isele, die seit siebzehn Jahren in der Szene tätig ist, gibt im neuen Podcast Liebesratgeber zum Valentinstag. Neben ihrer Arbeit als Sadomasochistin hat sich Iseles Portfolio auch um Paartherapie erweitert.

Ihre Empfehlungen sind eindeutig: Offener Umgang und regelmäßige sexuelle Aktivität seien entscheidend für eine glückliche Beziehung. ‚Zwei, drei Orgasmen pro Woche sollten es schon sein‘, erklärt die Domina.

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Inflatable-Fetisch: Aufblasbare Lustobjekte auf der kinkigen Weltbühne

Der Inflatability Fetish, auch als Looner-Kink bekannt, erobert die BDSM-Szene mit quietschenden Wasserballen und riesenhaften Delfinen. Dieser Fetisch ist nicht nur ein Spielzeug für den Spaß im Pool – es geht um eine intensive sensorische Erfahrung.

Mit diesem speziellen Interesse tauchen Betroffene in einen Ozean aus Vinyl, Latex oder PVC-Objekten ein und entdecken dabei neue Grenzen der Lust. Die Frage nach dem Pop vs Non-Pop ist hier entscheidend: Wird das Material beim Spielzeugspiel platzieren? Einige genießen dieses Element des Unvorhersehbaren.

Inflatable-Fetischisten leben ihre Leidenschaft in diverser Weise aus – sei es durch die Nutzung von aufblasbaren Möbeln oder speziell angefertigten sexuellen Spielzeugen. Die Vielfalt an Praktiken und Auslebensmöglichkeiten ist erstaunlich.

Ganzen Artikel auf AURORA’s MISTRESS TALK lesen.

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