Diplomarbeit von Lydia Benecke betreffend „Experience Seeking? online abrufbar

Lydia Benecke geb. E. C. Wawrzyniak (25) führte im Herbst 2008 im Rahmen ihrer Diplomarbeit eine Untersuchung zum Thema Sadomasochismus durch.
Mittlerweile wurde diese Diplomarbeit unter dem Titel

„Ist das Persönlichkeitskonstrukt „Experience Seeking“ bei Sadomasochisten stärker ausgeprägt als bei Nicht-Sadomasochisten?“

veröffentlicht.

Kommentar: Unter „Experience seeking“ wird lt. Wikipedia „Abwechslung durch unkonventionellen Lebensstil“ verstanden und stellt einen Bereich von „Sensation Seeking“ – siehe hiezu Wikipedia (s.u.) – dar.

Seit dem 2. Juli 2017 steht der vollständigen Text der Diplomarbeit
unter http://www.schlagzeilen.com/de/diplomarbeit+von+lydia+benecke/ als PDF zur Verfügung.

Nachstehend das Inhaltsverzeichnis der 180 Seiten umfassenden Diplomarbeit:

1. Anliegen der Arbeit 2. Zentrale Begriffe der Arbeit 3. Diagnostik in den aktuellen Diagnosemanualen 4. Erklärungsmodelle 5. Überblick über den bisherigen Forschungsstand 6. Theoretische Grundlagen der Arbeit 7. Fragestellung 8. Methode 9. Ergebnisse zu den Hypothesen 10. Diskussion 11. Ausblick und Schluss 12. Literaturverzeichnis 13. Abbildungsverzeichnis 14. Tabellenverzeichnis 15. Anhang 16. Danksagung

Die Schlagzeilen-Redaktion dankt Lydia Benecke für die Möglichkeit der Veröffentlichung ihrer Diplomarbeit auf der Schlagzeilen-Website.

Für weitere Infos: Wikipedia-Eintrag „Sensation_Seeking“
https://de.wikipedia.org/wiki/Sensation_Seeking

 

Quelle: SWL

Rückschau: SundMehr am 30.06.2017 – „Was ist so toll an Seilen?“

Um sich darüber zu unterhalten, was so toll an Seilen ist, trafen sich 15 Teilnehmer des Gesprächskreises SundMehr am 30. Juni 2017. Die Abfrage der Vorerfahrungen im Rahmen der Vorstellungsrunde ergab ein recht buntes Bild. Von Workshops wurde berichtet, bei denen lange „herumgeknotet“ wurde, was beim Zuschauer zur Frage führte „aber was kommt dann?“ Nett sei es allerdings, wenn die Bondage auch zu funktionale Möglichkeiten führte, in dem zum Beispiel die Bewegung eines Körperteiles, Zug auf ein ganz anderes bewirkte. Reines Zuschauen, bei einer Performance fanden manche der Anwesenden langweilig. Das Thema „fesseln“ weckte bei manchen erste sadomasochistische Kindheitserinnerungen die sie zu ihrer Neigung führten. Gerade der Genuss des langsamen Prozesses, wenn sich die Seile immer enger um den Körper schmiegen und die Regungslosigkeit zunimmt, während sich jemand ausgiebig mit einem beschäftigt, ist für viele Passive ein großer Genuss. Andere bevorzugen ein plötzliches, regungsloses Fixiert-Sein, wie es mit einem Latex-Vakuum-Bett oder Bondage-Bag ermöglicht werden kann. Ein Teilnehmer schilderte seinen Eindruck bei einer Performance, dass es eher darauf anzukommen scheint, ob der Rigger „es schafft“ sein „Bunny“ fachgerecht – unter der Vermeidung von Gefährdungen für Leib oder Leben – aufzuhängen. Hinterher würde der Erfolg gegenseitig präsentiert und der Passive wird zum Ausstellungsstück, was ja durchaus dessen gewünschter Rolle entspräche; würde er doch „zum Objekt“. Eine andere Schilderung, wie toll es für einen Besucher auf einer Messe war, in eine Bondage-Vorführung mit einbezogen worden zu sein, konnte dies zum Teil bestätigen. Eine Besucherin, die noch vor gar nicht langer Zeit zur ihrer Neigung gefunden hatte, schilderte ihre Annäherung an BDSM mit
ihren damaligen Gedanken: „Bevor ich was Perverses mach, probiere ich lieber mal was mit Seilen aus. Die sind neutral…“ Sie genoss dann sehr das Gefühl des Gehalten-Seins, und immer mehr Verstrickt-Werdens, fragt sich aber, warum Rigger sich die Mühe machen. Ihr Nebensitzer wusste
darauf die Antwort: Seile seien einfach für ihn eine Leidenschaft und die einzige Beschäftigung, bei der er ganz abschalten könnte. Er genießt beide Seiten der Fesselkunst. Die Unterschiedlichkeit der Empfindungen, und die Frage, was den Beteiligten, an ihrer jeweils ausgeübten Rolle Lust macht, stand auch hier, wie bei anderen Sadomasochistischen Praktiken, im Mittelpunkt.

Vor allem bei japanischer Bondage steht für viele der ästhetische Anblick, der am Ende einer Bondage-Session steht oder sich dem – relativ – unbeteiligten Beobachter bietet, im Vordergrund. Eine Teilnehmerin war schon als Teenager fasziniert, von entsprechenden Abbildungen, nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern. Auch eine erst kurz zurückliegende, negative Erfahrung mit gefährlichen Nachwirkungen für die eigene Gesundheit, berichtete ein Teilnehmer. Eine seinem Wunsch gemäß, recht heftige Session, mit sehr starker Fixierung hatte in der Folge die Nierenfunktion geschädigt, sodass einige Tage später ein Krankenhausaufenthalt notwendig wurde, bei dem er nur knapp an einer Dialyse vorbei kam. Im Krankenhaus war er gefragt worden, ob sein Fall im Rahmen eines medizinischen Fachartikels publiziert werden dürfe. Für den selbst im wissenschaftlichen Bereich tätigen Gesprächskreisteilnehmer war dies in Ordnung.

Beim anschließenden Gespräch über das Thema wurde der Anbieter eines Workshops zitiert, mit der Aussage, dass Bondage die BDSM-Spielart mit den meisten, dauerhaften Verletzungen sei. Obwohl für viele am Anfang ein Ausprobieren und „einfach mal drauflos“ Fesseln stünde, ist also Vorsicht geraten, selbst wenn es nicht um „gehobene“ Praktiken handelt, wie eine Hängebondage. Doch können gefährliche Situationen auch erfahrenen Riggern passieren. Die Anforderung an die Passiven sei darum, möglichst schnell Rückmeldung zu geben, wenn etwas nicht stimme. Im Eifer des Gefechts und im Endorphin-High kann dies allerdings eine Herausforderung sein. Hilfreich kann darum ein kurzer Kontrollgriff an verschiedenen Körperstellen sein. Bei der Diskussion über Sicherheitsaspekte wurde diese Beobachtung auch von anderen geteilt, die bei Workshops erlebt haben, wie beiläufig und recht schnell die Hand des Gefesselten ergriffen oder beiläufig kommuniziert wurde, ob mit Durchblutung oder Kreislauf alles in Ordnung sei. Bei einer Performance wurde sogar beobachtet, wie der Aktive eines besonders eingespielten Paares, ihr immer wieder zwischendurch an die Stirn tippte, um dort die Körpertemperatur zu erfühlen.

Auch eine kleine Seilkunde wurde von dem Teilnehmer der den Abend moderierte, angeboten. Am Anfang sei auch bei ihm ein Kunststoffseil aus dem Baumarkt gestanden, das er heute allerdings nur noch für „Deko-Bondage“ über Bekleidung verwende. Ein 8-mm Baumwollseil mit Seele sei dagegen schon für eine Hänge-Bondage tauglich. Spannender seien auch Hanfseile, weil sie starrer sind und sich nicht festziehen. Bei Baumwolle könne dies durch ein geflochtenes Seil gewährleistet werden.

Wenn Hanf allerdings nass würde, müsste man aufpassen, dass das Seil nicht noch enger würde und sich stärker als gewünscht, um den Gefesselten lege. Wenn Seile gewaschen würden, sollten Hanfseile möglichst unter Zugbelastung getrocknet werden – bei Baumwollseilen ist dies dagegen nicht notwendig.

Tatsächlich wurde die Erfahrung berichtet, dass ein Aktiver beim Fesseln erotische Gefühle, bis hin zum Orgasmus erlebte. Und auch die Möglichkeit, beim Passiven die entsprechenden Gefühle hervor zu locken, kann für aktive Fessler reizvoll sein. Im Gespräch fanden einige, dass schlichtweg die Phantasie durch das Fesseln angeregt würde und in der
Tat auch ein gewisser Perfektionismus reizvoll sei: ob man die gewünschte Knotentechnik auch beherrscht. In Verbindung mit SM kann Bondage zum Realen „Fesselspiel“ werden, stellte sich im Gespräch heraus. Wenn das fertig verschnürte Paket endlich hilflos gemacht, anderen Reizen ausgesetzt wird, kann der Übergang zu anderen Spielarten fließend werden. Und gerade die Langsamkeit einer Bondage kann zu einem Prozess führen, der die Beteiligten ganz langsam in die gewünschten Rollen führt. Ein Teilnehmer berichtete, dass es für ihn erst richtig sexuell würde, wenn die Bondage beim anderen zu Schmerzen führt.
Allerdings muss dies für ihn nicht immer so sein. Er berichtete von einem Workshop, wo die Zuschauer ganz enttäuscht waren, dass er seine Partnerin ausgiebig fesselte und dann wieder losband, gerade wenn es für andere erst richtig losgegangen sei; weil auch ihm auch kürzere Aktionen Spaß machen. Vielleicht entsteht hier eine schöne Metapher für Sadomasochisten, die oft die ganz große, sich steigernde Session wünschen und mit wenig zufrieden sind. Die Integration sadomasochistischer Neigungen in das eigene Leben kann gerade auch durch „die kleine Session“ zwischendurch stattfinden. Weniger kann mehr sein – und helfen, mit Enttäuschungen umgehen zu lernen ohne im Frust zu versinken.

http://www.sundmehr.de in Kooperation mit AK SMuC: http://www.sm-und-christsein.de

 

Quelle: SWL

Wien: Termine im SMart Café – Juli 2017

Ausstellung derzeit: „lingua mentis“ von Rudi Glöckner, facebook.com/rg526 , Ausstellung bis 27.7.2017

Sa, 1.7., ab 21 Uhr im ganzen Lokal: SMart Extreme Party – Motto:
Schulschluss, Ferienbeginn, … , Strict Dresscode: in Lack, Leder, Latex, Gummi, Uniform, CrossDressing, Fantasy, Metall, Korsett, Kinky … oder passend zum Motto – keine Alltagsbekleidung, Eintritt 9 € je Person (Eintritt frei für SMJG-, Alumni-, Youngblood- und Liebsein-Leute), SMart Extreme Party – jeder 1.Samstag im Monat

Di, 4.7., ab 19 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: Libertine LesBi*SM-Spieleabend, Libertine LesBi*SM-Spieleabend findet jeden 1.
Dienstag im Monat im SMart Café (Köstlergasse 9, 1060 Wien) statt. Er ist ein selbstorganisiertes zusätzliches Treffen der Lesbischen/Bi* S&M-Community. Es handelt sich NICHT um den LesBi*SM-Stammtisch, spricht aber die selbe Zielgruppe an. Infos zum Stammtisch findest du unter www.lesbism.libertine.at. Der Spieleabend im SMart Café ist eine praktische Erweiterung dieses Stammtisches. Hier haben wir die Möglichkeit und Räumlichkeit Themen vor allem von der praktischen Seite her anzugehen.
Wir wollen hier üben, „spielen”, Wissen und Können teilen und einen gemütlichen Abend gemeinsam verbringen. Themenvorschläge sind gerne willkommen! Im Zentrum dieses Treffens steht die lesbische/Bi*-S&M-Community, samt Bondage, Praktiken des Machtaustausches und der Leder-Kultur. Wir heißen Personen, die sich als bi, trans*, intersex oder als nicht-binär-geschlechtlich verstehen sowie alle, die ihre Identität (noch) in Frage stellen, ausdrücklich willkommen. Wir lehnen jede Form von „body policing“ und Inter- und Transphobie ab. Wir möchten insbesondere auch queere und trans* Flüchtlinge einladen, sowie Queers of Colour und jene Personen, deren Gender-Identität im Rahmen des Kolonialismus unterdrückt worden ist. Ab 19 Uhr ist für uns im hinteren Raum des Cafès ein Tisch reserviert und der Spielraum ist exklusiv nur für uns zugänglich. Alle sind eingeladen die Initiative zu übernehmen und sich bei der Gestaltung des Abends einzubringen. Dank der großzügigen Unterstützung des SMart Cafés fallen keine Kosten für die Benützung des Spielraumes an. Die Nutzung erfolgt wie immer auf eigene Gefahr.

Do, 6.7., ab 20 Uhr in der Kammer: Bondage Jour Fixe, veranstaltet von
Libertine Wien: 0664/4883112 (Mo+Mi 18-22 Uhr, Sa 10-20 Uhr), bondjf@libertine.at, www.libertine.at, Eintritt frei, Kein Dresscode, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für Bondage Jour Fixe-TeilnehmerInnen, jeder 1.Do im Monat

Fr, 7.7., ab 19 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: tdsol4ever-Paartreff – Ein Treffen von Pärchen, die Ihre SM-Neigung in einem netten Rahmen, innerhalb eines Freundeskreises, außerhalb der eigenen vier Wände, erleben und ausleben möchten. In einem derartigen Rahmen sind Dinge möglich, die das Spiel zu zweit erweitern – oft fehlt eine dritte Hand oder ist ein notwendiges Spielzeug nicht vorhanden. Genauso werden Gespräche untereinander hoch geschätzt, die auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt basieren. Wir freuen uns auf Paare aller Konstellationen. Das Outfit der Einzelnen sollte dem Anlass angemessen sein – gerne wird Fetischkleidung gesehen.
Der 2. Raum (Raucher) sowie die Kammer sind exklusiv für die teilnehmenden Paare reserviert. Jeden 1. Fr. im Monat. Anmeldung und Info: paartreff@tdsol4ever.net

Mi, 12.7., ab 19 Uhr in der Kammer: Shibari-Workshop für Anfänger, Dieser Workshop richtet sich an jene, die die japanische Form der erotischen Fesselung kennen lernen wollen. Dem Teilnehmer werden die verwendeten Materialien, die Technik und der besondere Umgang mit dem Partner nahe gebracht und Grundkenntnisse der östlichen Fesselung vermittelt. Basis für den Kurs bilden die Techniken nach Osada Ryu welches von dem in Japan lebenden und wirkenden Bakushi Osada Steve entwickelt wurden. Kursinhalte:
– theoretische Einführung in Shibari und Geschichtliches – Anatomie und Sicherheit – Umgang mit dem Seil – Handgelenksfesselung und zwei Formen der Handschelle – Einseiltechniken (Ipponnawa) – Oberkörperfesselung (2 Seil-Takatekote) – Kombination der erlernten Techniken – Das Hauptaugenmerk liegt bei der sauberen und sicheren Durchführung der Fesselungen. Die meiste Zeit wird dabei für das Erlernen der Oberkörperfesselung (Takatekote) aufgewendet. Während des Workshops ist
switchen (tauschen der Rollen) NICHT gestattet. Das bedeutet: Einer fesselt, der andere ist der Gefesselte. Seile werden kostenlos für die Dauer der Schulung zur Verfügung gestellt. Ansonsten können eigene Hanf- oder Juteseile mit 6mm Durchmesser und 7 bis 8m Länge verwendet werden.
Für den Anfänger-Workshop werden 3 Seile benötigt. Es wird darauf hingewiesen, dass jeder Fessler für sich und seinen Partner die
Verantwortung trägt. Dauer: 4 Stunden inkl. Pause – Teilnehmer: max. 7
Paare – Vorkenntnisse: keine erforderlich – Kleidung: Sportbekleidung –
Vortragende: Vinciens & Kenyade, veranstaltet von Vinciens,
http://www.vinciens.com Email: info@vinciens.com , jeder 2.Mi im Monat

Do, 13.7., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: Stammtisch SMarties Wien, Eintritt Frei, Kein Dresscode, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für SMarties-Stammtisch-TeilnehmerInnen, jeder 2.Do im Monat, Wir sind ein Haufen von bunt zusammengewürfelten Menschen, die das Interesse an BDSM vereint. Unsere Interessen sind breitgefächert und daher nicht in ein bestimmtes SM-Klischee zu stecken. Wirklich jeder ist hier willkommen und wird liebevoll aufgenommen. Weitere Infos:
https://www.sklavenzentrale.com/?act=group&circle=AT1060f&unalert=20160808194105
oder http://smarties-stammtisch-wien.joyclub.de/

Fr, 14.7., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: FemDom-Abend für dominante/sadistische Frauen (auch TVs) und devote/masochistische Männer, Frauen und TVs – alle sind gleichermaßen willkommen. Jeden 2. Freitag im
Monat, ab 20:00 Uhr – Für diesen Abend sind sowohl die Kammer des SmartCafes als auch ein „Plaudertisch“ im zweiten Raum reserviert. Während die Kammer ab 20 Uhr (Ende 2 Uhr) ausschließlich dem strengen Spiel der FemDoms mit ihren Subs dient, können sich am Tisch im zweiten Raum alle Teilnehmer/innen, egal mit welcher Neigung, auf gleicher Augenhöhe kennenlernen, austauschen und unterhalten. Solo-Subs sind herzlich willkommen – wir sind aber keine Dommen-Partnervermittlung! Dresscode für
Subs in der Kammer: Halsband (kann kostenlos ausgeborgt werden). Zumal für die Subs in der Kammer lediglich der Boden als Sitzplatz gilt, ist die Mitnahme eines Kissens empfehlenswert. Wenn du Sub bist und noch Fragen
hast wende dich bitte an: lehrlingtiro@gmail.com Wenn du Domme bist und
noch Fragen hast wende dich bitte an: ladysusanna2012@gmail.com

Sa, 15.7., ab ca. 22 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: SMJG, Die Kammer ist von 22-4 Uhr exklusiv für SMJG-Stammtisch-TeilnehmerInnen reserviert.
Info: www.smjg.org

Di, 18.7., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: Libertine Stammtisch,
veranstaltet von Libertine Wien: www.libertine.at , Eintritt frei, kein Dresscode, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für Libertine
Stammtisch-TeilnehmerInnen, Achtung: im 2.Raum darf nicht geraucht werden, jeder 3.Di im Monat

Mi, 19.7., ab 19 Uhr im 2.Raum: Female Experience – Frauenstammtisch, Reden, informieren, plaudern, quatschen, austauschen und tratschen über BDSMiges und Nicht-BDSMiges. Offener monatlicher Treffpunkt für Frauen, powered by Sam. Willkommen sind alle Frauen, die sich für BDSM interessieren, egal welcher Richtung, Neigung, Erfahrung oder Vorliebe.
Eintritt frei, Kein Dresscode, Women only. Anmeldung nicht notwendig.
Kontakt an Sam: Kerker_aus_Kristall@gmx.at Jeder 3. Mittwoch im Monat.

Do, 20.7., ab 20 Uhr im 2.Raum: Wiener Latexstammtisch, veranstaltet von Latexstammtisch, www.latexstammtisch.at.tf, Eintritt Frei, Kein Dresscode,
Achtung: im 2.Raum darf nicht geraucht werden, jeder 3.Do im Monat

Sa, 22.7., ab 20 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: YoungBlood – jeden 4.
Samstag. Der Stammtisch versteht sich als Plattform für junge (und jung gebliebene) Erwachsene. Es ist ein Platz zum Tratschen, für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch und natürlich auch dafür unsere Neigungen auszuleben. Für die Dauer des Stammtisches ist die Kammer des SMart Cafés exklusiv für YoungBlood-Stammtischteilnehmer reserviert. Warum gibt es diesen neuen Stammtisch, gibt es nicht schon genug? Nun ja, die stetig steigende Zahl an jungen Menschen, die interessiert an BDSM sind und die Stammtische aus allen Nähten platzen lässt, hat uns dazu gebracht, aktiv zu werden. Wir sind davon überzeugt, dass die Wiener Szene ein weiteres Angebot für junge Leute verträgt.
Wer sich als junger (und jung gebliebener) Erwachsener sieht, ist herzlich eingeladen mit uns ein paar schöne Stunden zu verbringen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, über eine kurze Mail würden wir uns aber dennoch sehr freuen damit wir ungefähr abschätzen können, wieviele Personen kommen werden.
Organisiert wird der YoungBlood Stammtisch von Stoffl, Yasmin und Sven im
Rahmen der Libertine Wien. Kontakt: youngblood@libertine.at

Do, 27.7., ab 20 Uhr in der Kammer: Shibari-Training, (Eintritt jederzeit
bis ca. 23:00 möglich), Teilnahmeberechtigt sind alle Freundinnen und Freunde der japanisch inspirierten Fesselung. Freies Fesseln nach asiatischem Stil unter Aufsicht von Vinciens. Obwohl kein Workshop können interessierten Anfängern die Grundfesselungen beigebracht werden. Als Seilmaterial werden Jute- bzw. Hanfseile in einer Länge von ca. 8 Metern und einem Durchmesser von ca. 6 mm benötigt. Die Seile können an dem Abend gratis ausgeliehen werden. Anmeldung ist keine erforderlich, aber wünschenswert wenn Seile benötigt werden. Unkostenbeitrag, Kammer von 20-2
Uhr reserviert exklusiv für Shibari-Training-TeilnehmerInnen, Achtung: im 2.Raum darf nicht geraucht werden, veranstaltet von Vinciens,
http://www.vinciens.com Email: info@vinciens.com , jeder 4.Do im Monat

Fr, 28.7., ab 21 Uhr im ganzen Lokal: Vernissage zur Ausstellung „rot“ von
Jakob Böhm – Eintritt frei, kein Dresscode, http://www.desighography.at/ – Ausstellung bis 21.9.2017

SMart Café 1060 Wien, Köstlergasse 9 Di-Do 18-2 Uhr, Fr+Sa 18-4 Uhr, So+Mo zu Küche von 18 bis 2 bzw. 4 Uhr
Tel: 01-5857165 info@smartcafe.at
http://www.smartcafe.at
https://www.facebook.com/SMartCafeWien
https://fetlife.com/groups/78785

• Reservierung und Miete der Kammer während der regulären Öffnungszeiten: Die Kammer kann vorab telefonisch, per Mail oder auch spontan an der Bar für Sessions – egal ob privat oder öffentlich – reserviert werden. Wenn die Tür geschlossen wird, beträgt der Preis pauschal 10 € je angefangener Stunde (für größere Gruppen kostenlos). Wenn die Tür geöffnet bleibt, also praktisch öffentliche Sessions durchgeführt werden, ist die Miete der Kammer kostenlos. Wenn die Tür zur Kammer geöffnet und das Stop-Schild nicht blinkt, dann kann die Kammer natürlich immer kostenlos und ohne Reservierung für öffentliche Sessions verwendet werden. Wenn das Stop-Schild blinkt, darf die Kammer nicht betreten werden. Bei Parties ist eine Reservierung der Kammer nicht möglich.
• Reservierung und Miete der Kammer außerhalb der Öffnungszeiten: Grundsätzlich ist die Miete der Kammer zu jeder Zeit und in beliebiger Länge möglich, wenn rechtzeitig zuvor per Telefon, Mail oder persönlich im Lokal reserviert wird. In diesem Fall beträgt der Preis 20 € je angefangener Stunde.
• Toys: Für Sessions im Lokal können kostenlos jederzeit Toys wie Peitschen, Seile, Klammern, Gewichte, etc. ausgeliehen werden. Nadeln, Kondome, Gleitgel sind ebenfalls gratis verfügbar.
• Parkscheine, Allergen-Info, SZ-F2F/Real & Fetlife, WLAN: Einfach fragen.
• Du möchtest Bilder ausstellen, Fotos oder Filme machen, eine Lesung, Party oder sonst was veranstalten? Einfach fragen.

Quelle: SWL

Hamburg: Der Sündikat-Montagsstammtisch

Der älteste Szene-Stammtisch Deutschlands – findet jeden ersten Montag im Monat, das nächste mal also am 03.07.2017 ab 20:00 Uhr im Sorgenbrecher Hamburger Berg 23 20359 Hamburg Dieser Stammtisch richtet sich an alle SMer, unabhängig von ihrem Geschlecht und Ausrichtung. Vom Anfänger bis zum „alten Hasen“, Top, Switch, Sub, Single oder Paar, Hetero, Bi, Lesbisch oder Gay – alle sind willkommen…

Für weitere Infos:
Web: http://www.sm-hamburg.de/montagsstammtisch/
E-Mail: suendikat@gmx.de

Quelle: SWL

Augsburg: A Love Bizarre Play-Party am 02. September 2017.

In einem der schönsten BDSM-Clubs in Süddeutschland in der Nähe von Augsburg wird nach den letzten ausverkauften Events wieder eine exklusive Play-Party geboten. Am Samstag, 02.September 2017, steigt ab 19.00 Uhr die „A Love Bizarre“-Party.

Bei der „A Love Bizarre“-Party kommen die Freunde von reinen Play-Parties und gepflegten SM-Sessions voll auf ihre Kosten. Auf zwei Stockwerken stehen insgesamt neun erstklassig ausgestattete Playrooms zur Verfügung – darunter auch ein Klinikzimmer und ein Verlies. In zwei großen Bar-Räumen werden Getränke serviert. Hier besteht die Möglichkeit zum gemütlichen Plausch und ausreichend Platz zum Sitzen.

Eine Besonderheit der Love-Bizarre-Party ist die Mischung aus öffentlichen und privaten Sessions. In den einem Teil der Räume kann die Tür für ein privates Spiel geschlossen werden. In anderen Bereichen des Studios gibt es die Gelegenheit für öffentliche Sessions mit offenen Türen. Die „A Love Bizarre“-Party ist keine Fetisch-Party mit Tanzfläche und Laser-Show oder üppigem Swinger-Büffet – hier steht das Spiel von Macht, Unterwerfung und Schmerz im Vordergrund. Geboten werden dezente Musik im kompletten Studio, stimmungsvolle Playrooms mit sehr guten Gerätschaften sowie leckeres Fingerfood für den kleinen Hunger.

Die Location wird zwei bis drei Tage vor dem Event per E-Mail den Gästen bekannt gegeben, die Karten gekauft und bezahlt haben. Das ist auch der Grund, warum wir von allen unseren Gästen eine E-Mail-Adresse benötigen.

Hier gibt es ein paar Bilder von unserer Location:

http://www.lovebizarre.org/bildergalerie

Ohne Vorverkaufskarte gibt es keinen Eintritt zur Love Bizarre – es wird keine Abendkasse angeboten. Im Eintrittspreis sind alle Getränke und das Fingerfood enthalten. Es ist damit auch nicht nötig, Geld mit ins Studio zu nehmen.

Im Studio ist Rauchen verboten – wir haben einen gemütlichen und geschützten Raucherbereich (mit Wärmepilz und Zelt) außen.

Vorverkaufsstellen sind ab dem 19. Juni 2017:

TACHELES Stammtisch Augsburg
Treffen alle zwei Wochen mittwochs

ZipZone Augsburg
Zusamstrasse 6
86165 Augsburg

Domination Shop
Rosenheimer Strasse 68
81669 München

Noch einmal die Daten:

Samstag, 02. September 2017
Beginn: 19 Uhr (neu!)
Einlass: 19.00 bis 21.00 Uhr
Standard-Eintritt: 45 Euro (incl. Getränke und kleine Snacks)
Dresscode: Sündig & Erotisch (Keine Alltagskleidung)
Fax / Voicemail: +49 (3212) 5527839
Threema: ATJ345SV

Quelle: SWL

SundMehr am 30.06.2017 – Was ist so toll an Seilen?

Der Gesprächskreis SundMehr trifft sich wieder am 30. Juni 2017 um 20.00 Uhr in der „Traube“, Hauptstr. 35/37, 71394 Kernen-Rommelshausen.

Das B in BDSM steht für Bondage. Und das verbreitetste Material für Bondage ist Seil. Der Abend soll der Versuch einer Annäherung an das Thema Seil-Bondage sein. Moderiert wird der Abend von einem Gesprächskreisteilnehmer, der in gewissen Sinn tief in den Seilen steckt, und Erfahrung in diesem Bereich hat, bis hin zu Hängebondage, auf der aktiven und passiven Seite.
Was kann Seil-Bondage für den Aktiven bedeuten, was für den Passiven? Ist das nicht nur Arbeit für den Dom/Domse und Sub genießt ? Kann es ein größeres Machtgefälle geben als wenn jemand hilflos gefesselt vor einem liegt, steht oder in der Luft hängt? Ist das, speziell Hängebondage, nicht zu gefährlich? Ist das nicht einfach langweilig und langatmig?
Kurzum: Was macht den Reiz aus, was ist so Toll an Seilen? Welche Erfahrungen haben die Besucher des Abends bereits mit Seil-Bondage gemacht?

Damit wir abschätzen können, wie viele kommen wäre Anmeldung über
info@sundmehr.de nett. Wer vor allem etwas essen will, sollte nach Möglichkeit eine Stunde früher erscheinen, damit gehäufte Bestellungen den Gesprächsverlauf nicht zu sehr beeinträchtigen.
Für Weitgereiste besteht Übernachtungsmöglichkeit im angeschlossenen Hotelbetrieb (bitte selbst dort reservieren).

www.sundmehr.de in Kooperation mit AK SMuC: www.sm-und-christsein.de

Quelle: SWL

25.06.2017 „Bondage Picnic Around the World“

Wie in den letzten drei Jahren findet auch dieses Jahr – und zwar am Sonntag, den 25. Juni 2017 – „Bondage Picnic Around the World“ statt.

Die Idee dieser Veranstaltung: Mit Seilen, Picknick-Körben und guter Laune ausgestattet trifft man sich in einem Park oder ähnlichen. Niemand hat dabei das „Zepter“ in der Hand. Der Spaß steht dabei im Vordergrund und dies soll gesittet und bekleidet stattfinden.

In Deutschland sind in diesem Rahmen aktuell (Stand 20.6.17) u.a. folgende Veranstaltungen geplant:

– Berlin Fesselbaum an der Thomashöhe, 12053 Berlin
Beginn 13:00 Uhr

– Bremen Stadtwaldsee Bremen
Beginn: 11:00 Uhr

– Dresden Blüherpark (unweit des Deutschen Hygiene-Museums) Beginn:

– Hamburg Wohlers Park 22767 Hamburg Diese Parkanlage befindet sich im Stadteil Hamburg-Altona zwischen den Straßenzügen Bei der Johanniskirche, Wohlersallee, Norderreihe, Mumsenstraße und Max-Brauer-Allee.
Beginn 13:00 Uhr – Ende 19:00 Uhr bzw. open end .

– Hannover Georgengarten, westlich des Leibniztempels, 30419 Hannover
Beginn: 11:00

– Hildesheim am Hohnsen See, westliche Seite (zum Überlaufbecken der Innerste) – Bäume für Suspension vorhanden.
Beginn: 12:00 Uhr

– Karlsruhe Schlosspark Karlsruhe Schloßbezirk 10, 76131 Karlsruhe, Baden Württemberg
Beginn: 11:00 Uhr

– Kiel Werftpark Kiel
Beginn: 14:00 Uhr

Leipzig Clara Zetkin Park, 04229 Leipzig
Beginn: 14:00 Uhr

– Witten/Annen Grillplatz „Kahler Plack“ Herdecker Straße 109, 58453 Witten/Annen
Beginn: 11:00 Uhr

Weitere Infos – auch internationale Termine – kann man der Fetlife Gruppe „Bondage Picnic“ entnehmen.

Quelle: SWL

Berlin: 14.07.2017 – 16.07.2017 14. xplore Berlin Festival

Vom 14. – 16. Juli 2017 findet das 14. xplore Berlin Festival mit 31 Workshops, Demonstrationen und Performances zu verschiedenen Spielarten und Aspekten von Sexualität statt.

Was ist das xplore Festival?

„(…) stellt ungewöhnliche Menschen vor, die mit dem Phänomen Sexualität spielen, arbeiten und forschen und dabei oft erstaunliche Techniken und Rituale entwickelt haben. Diese Formen sind so vielfältig wie die Sexualität selbst. Sie sind spiritueller Weg oder Teil therapeutischer Arbeit, sie entstehen aus ästhetischen Absichten oder auf der Suche nach Grenzerfahrungen, sie dienen ekstatischen Zwecken oder der meditativen Entspannung. Meistens aber geht es um die pure Lust. Gemeinsam ist all diesen Formen das Spielerische, Kommunikative, Kreative und Öffentliche. Sie repräsentieren eine andere sexuelle Kultur. Sie sind Kunst mit Körper und Seele.

… lädt Dozent_innen aus aller Welt ein, die in Workshops einen ersten Einblick in ihr Spezialgebiet geben.

… möchte Anstösse geben, Ideen und Bilder. Es wirbt für einen intelligenten, toleranten und spielerischen Umgang mit Sexualität.

… richtet sich an unkonventionell denkende und liebende Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, Szenen und Subkulturen. Um sich untereinander auszutauschen und um voneinander zu lernen. (…)“

Quelle:
http://www.2017.xplore-berlin.de/index.php/de/ueber-uns-de/xplore-was-ist-das-de-17

Detaillierte Infos zum Programm und den Dozenten/innen kann man der unten angeführten Veranstaltungswebsite entnehmen.

Abgeschlossen wird dieses Festival mit der Play Party „The Aristocracy of Desire“, welche nur für xplore-Teilnehmer/innen zugänglich ist.

Unter dem Motto „xplore geht an die Öffentlichkeit“ wird auch ein Filmprojekt über die xplore gemacht. Nähere Infos hierzu findet man auf der unten angeführten Veranstaltungswebsite.

Veranstaltungsort: Alte Börse Marzahn Zur Alten Börse 77, 12681 Berlin-Mahrzahn
Web: http://alte-boerse-marzahn.de/

Kostenbeitrag: 3 Tages Pass:
Vorverkauf via WWW: 220,- EUR (Förderticket 250,- EUR).
Tageskasse: 270,- EUR Weitere Infos siehe WWW.

für weitere Infos:
Web: http://www.xplore-berlin.de/
E-Mail: info@xplore-festival.com bzw. über das Kontaktformular unter
http://www.2017.xplore-berlin.de/index.php/de/kontakt-de/kontakt-d.

Quelle: SWL

Hamburg: Der Sündikat-Montagsstammtisch

Der älteste Szene-Stammtisch Deutschlands – findet jeden ersten Montag im Monat, das nächste mal also am 05.06.2017 ab 20:00 Uhr im Sorgenbrecher Hamburger Berg 23 20359 Hamburg Dieser Stammtisch richtet sich an alle SMer, unabhängig von ihrem Geschlecht und Ausrichtung. Vom Anfänger bis zum „alten Hasen“, Top, Switch, Sub, Single oder Paar, Hetero, Bi, Lesbisch oder Gay – alle sind willkommen…

Für weitere Infos:
Web: http://www.sm-hamburg.de/montagsstammtisch/
E-Mail: suendikat@gmx.de

Quelle: SWL

Bundesweit, Seminar auch für BDSM interessierte zum Thema sexuelle Identitäten und Familien

Vom Montag, 2. Oktober bis Freitag, 6. Oktober 2017 findet in der Akademie Waldschlösschen das Seminar. „Die Vielfalt sexueller Identitäten und Lebensweisen als Basis für neue Formen des Familienlebens“ statt. Seminar-Nr. 17039

Ort: Waldschlößchen 1, 37130 Gleichen, 13 Km südöstlich von Göttingen

Anmerkung: Auch wenn Begriffe wie SM oder BDSM aus strategischen Gründen nicht in der Beschreibung stehen, sind diese bei sexueller Identitäten und Lebensweisen mit gemeint.

Inhalt:
Das Seminar wirft einen besonderen Blick auf die Institution Familie. Die Familie, traditionell als Hetero-Ehe mit Kindern verstanden, wird von wertkonservativer Seite eine besondere Bedeutung als Keimzelle von Staat und Gesellschaft zugemessen. Die emanzipatorische Sicht hat dagegen in den letzten Jahrzehnten die Entfaltung der oder des Einzelnen fokussiert. Dabei gab es durchaus politische Erfolge z.B. hinsichtlich der rechtlichen Stellung von Frauen oder sexuellen Minderheiten ? wobei die gesetzliche und gesellschaftliche Umsetzung immer auch hinter den politischen Forderungen der Betroffenen zurückgeblieben ist.

Wir wollen neue Perspektiven aufrufen, denn die Familie ? verstanden als Lebensgemeinschaft von Erziehungsverantwortlichen mit den zu betreuenden Kindern ? wandelt sich. Das Seminar fragt nach dem Hintergrund der Krise der traditionellen Familie ? hohe Scheidungsraten, Kontaktverlust eines Elternteils zu den Kindern, Verarmen Alleinerziehender ? und der Bedeutung neuer Familienformen.

Wir erleben gegenwärtig in den westlichen Gesellschaften den Aufstieg rechtspopulistischer Kräfte. Dies kann als Ausdruck der zunehmenden gesellschaftlichen Ängste bewertet werden. Ebenfalls wollen im Seminar erkunden, inwieweit die konservativen, rechtspopulistischen und religiösfundamentalistischen Kreise dabei ein rückwärts gewandtes Familienmodell gegen die vor allem seit 1968 errungenen Emanzipationserfolge stellen?

Im Mai letzten Jahres hat es ein Seminar ?Der Umgang mit sexuellen Minderheiten ? Gradmesser der Angst in der Gesellschaft?? in der Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel am See gegeben. Die Idee des kommenden Seminars im Waldschlösschen ist aus der dortigen Diskussion entstanden.

Zur Information und zum Weitersenden des Seminarprogramms hier die Links zur Homepage des Herbert-Wehner-Bildungswerks e.V. www.wehnerwerk.de/. Gerne kann die Einladung auch an weitere mögliche Interessierte weitergegeben werden.

Seminarleitung: Norbert Holtz, Diplompolitologe, Diplom-Kaufmann, Coach und Kommunikationstrainer, Hamburg Tel.: 040 / 40 85 28

Referenten_innen: Sarah Dionisius, Beratungsstelle Rubicon e.V. Arbeitsbereich Regenbogenfamilien, Köln Manfred Bruns, Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof a. D., langjähriges Vorstandsmitglied und Justitiar des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland (LSVD), Karlsruhe

Förderung: Dieses Seminar wird finanziell und ideell gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Das Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V. wird gefördert durch die sächsische Staatskanzlei gefördert.

Teilnahmebeitrag: 185 Euro (für Mitglieder des Freundeskreises Herbert-Wehner-Bildungswerk 160 Euro). Die Teilnahme schließt Programm, Unterkunft in Zweibettzimmern und Verpflegung während des Seminars mit ein. Für Einzelzimmer wird ein Zuschlag von 12 ? pro Nacht erhoben.

Bildungsurlaub: Wer für die Teilnahme am Seminar Bildungsurlaub beantragen möchte, die- oder denjenigen bitten wir, sich bis spätestens Ende Juni 2017 anzumelden, da wir die entsprechende Anerkennung bei der zuständigen Bildungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes, in dem die oder der Interessierte seinen Arbeitsort hat, beantragen müssen und dies entsprechenden zeitlichen Vorlauf benötigt.

Quelle: SWL

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