Fetischparty in Ravensburg sorgt für Anzeige – Veranstalter erlaubt Sex im Darkroom
In Ravensburg feiert der Club Douala am Mittwoch eine Fetischparty unter dem Motto „All of us get kinky“. Die Veranstaltung, organisiert von „All of Us“, markiert die zweite ihrer Art in Oberschwaben nach dem bekannten “Torture-Ship”. Ankündigungen versprechen Techno Musik und einen speziellen Dresscode.
Besondere Aufmerksamkeit erregt das Konzept der sogenannten Darkrooms, wo Sex laut Veranstalter erlaubt sein soll. Um den Rahmen zu wahren, gelten klare Regeln: Handyverbot im Clubbereich, Verzicht auf ungefragte Berührungen (nur mit Konsens), angemessene Kleidung und Respekt gegenüber allen Beteiligten sowie dem Sicherheitspersonal.
Die Party hat in der Bevölkerung für unterschiedliche Reaktionen gesorgt. Ein Bürger erstattete Anzeige wegen „drohender Erregung öffentlichen Ärgernisses“, insbesondere aufgrund des Angebots von Sex im Darkroom, jedoch prüft die Staatsanwaltschaft den Fall derzeit nicht weiter, da eine solche Tat noch nicht stattgefunden habe.
Die Veranstalter betonen, dass es sich um ein „Sex-Positive“ Event handelt – also eine Party mit der Möglichkeit sexueller Kontakte, aber ohne Zwang. Dies unterscheidet sie von traditionellen Swinger Partys, bei denen sexuelle Handlungen im Vordergrund stehen.
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