Hamburger Domina (60+) setzt ihre Karriere fort und kritisiert mangelnde Akzeptanz

Die seit Jahrzehnten in der Hamburger Herbertstraße tätige Manuela Freitag, bekannt als eine der ältesten Sexarbeiterinnen des Viertels, plant trotz ihres über 60 Jahren umfassenden Alters weiterhin im Rotlichtmilieu zu arbeiten. Ihre Autobiografie wurde zum Bestseller und soll bald verfilmt werden.

Freitag beklagt in Interviews die mangelnde Anerkennung ihrer Berufsgruppe innerhalb der Prostitution: Trotz vermeintlicher Akzeptanz fühle sie sich sowie viele Kolleginnen weiterhin missachtet, so Freitag gegenüber TAG24. Sie betont ihre lange Betriebszugehörigkeit und das Erlebte.

Sie beobachtet Veränderungen im Kiezleben – weg von traditionellen Gaststätten hin zu einer reinen Feiermeile mit Alkohol aus dem Supermarkt; zudem sei die Kundschaft nach der Corona-Pandemie wieder zurückgegangen. Auch körperliche Einschränkungen durch ihr Alter stellen eine Herausforderung dar, halten sie aber nicht davon ab.

Solange es finanziell tragfähig und gesundheitlich möglich ist, will Freitag ihre Arbeit fortsetzen – danach plant sie bereits das Schreiben eines weiteren Buches.

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