Neuer Kink-Club „Rosa“ in Berlin setzt auf Awareness und Consent
In einem Industriegebiet im Berliner Bezirk Pankow entsteht ein neuer sexpositiver Club namens Rosa. Die Räumlichkeiten befinden sich im ehemaligen Techno-Club Mensch Meier, wobei ein komplett rot lackierter Raum an dessen Vergangenheit erinnert.
Betreiber Karl Verboten (Name anonymisiert) möchte damit neue Standards für Kinkspaces setzen und eine Generation ansprechen, die einen Wandel in der Szene wünscht. Vereinzelt finden bereits Pre-Events statt; das Rosa soll dabei Tribut zollen der alten BDSM Kultur und gleichzeitig zeigen wie diese aussehen kann.
Verboten gründete zudem die international bekannte Kinkpartyreihe Klub Verboten, welche regelmäßig Events in Berlin sowie London, Warschau und Manchester veranstaltet. Neben einer auffälligen Gestaltung mit Elementen von Hyperkommerz will das Rosa durch ein umfassendes ‚Safeguarding‘-Konzept punkten: Mitarbeiter absolvieren interne und externe Trainings im Rahmen dieses Konzepts.
Im Gegensatz zu etablierten Clubs wie dem KitKatClub, wo Consent-Themen kontrovers diskutiert werden, zielt das Rosa darauf ab eine Atmosphäre zu schaffen in der Einverständnis nicht verhandelbar ist. Gäste sollen sich entweder intoxizieren oder aktiv am Spielraum teilnehmen; beides zusammen wird als kompliziert angesehen.
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