Nika MACHT Podcast: #182 Devotion und das Wort „Nein“

Diese Folge ist wohl eine der Folgen, die ich am liebsten in die Welt „schreien“ würde. Denn das große, unerreichbare, allgegenwärtige Wort „NEIN“ ist so wichtig.

Im eigentlichen Alltag und erst recht in der schwarz bunten Welt. Und zwar für beide Parteien. So viele Spielbeziehungen jeglicher Art können nicht genossen werden, weil ein oder beide Parts ihr inneres NEIN nicht kennen und/oder kommunizieren können.

Hör/schau dir diese Folge unbedingt an. Denn mit diesem Wort steht und fällt alles – auch in deinem Leben außerhalb von BDSM.

Wirklich alles.

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Schlagzeilen: Neue Stellungnahme, neues Positionspapier zum Sexkaufverbot und eine kritikwürdige Studie

Der Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e. V. (BSD e.V.) berichtet in seinem aktuellen Newsletter u.a. über die Stellungnahme des Paritätischen Gesamtverbandes sowie über das Positionspapier des zur Caritas gehörenden Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF) betreffend des von verschiedenen Kreisen angestrebte Sexkaufverbotes in Deutschland.

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Kinky im Erzgebirge: Warum BDSM-Ferienwohnungen den Mainstream erreichen

Das Erzgebirge ist bekannt für Holzkunst und Bergbautradition – doch in Aue-Bad Schlema sorgt derzeit ein ganz anderes Projekt für Aufsehen. Mit den „Verdorbenen Welten“ hat der Unternehmer Thomas Barutta exklusive Erotik-Ferienwohnungen geschaffen, die sich speziell an die BDSM-Szene richten. Was früher als Tabu galt, ist laut Experten heute ein lukrativer Nischenmarkt.

BDSM als Teil der bürgerlichen Mitte

Der Sexualforscher Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß von der Hochschule Merseburg ordnet das Phänomen im Interview mit der Freien Presse wissenschaftlich ein. Seine zentrale Botschaft: „BDSM ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.“ * Weg vom Schmuddeleck: Praktiken wie Fesselspiele oder Rollenspiele seien längst kein Ausdruck psychischer Störungen mehr, sondern eine Form der sexuellen Selbstverwirklichung.

  • Qualität statt Hinterzimmer: Das Projekt im Erzgebirge spiegelt diesen Wandel wider. Statt düsterer Keller bietet Barutta hochwertige, stilvoll eingerichtete Apartments an, die den Wunsch nach Ästhetik und Komfort bedienen.

Ein Erbe mit Peitsche

Besonders pikant: Die Wohnungen befinden sich im ehemaligen Haus der Großmutter des Betreibers. Wo früher Alltag einkehrte, finden Gäste nun auf über 120 Quadratmetern professionelles Equipment und eine Atmosphäre vor, die Diskretion und Abenteuer vereint.

Warum das Erzgebirge?

Für den Experten ist der Standort kein Zufall. In ländlichen Regionen wächst der Bedarf an diskreten Rückzugsorten. Die Resonanz zeigt, dass das Angebot einen Nerv trifft – die Gäste kommen teils von weit her, um in der Idylle des Erzgebirges ihre Fantasien auszuleben.


Fazit: Das Projekt markiert den Wandel von der Subkultur zum Lifestyle-Angebot. Wenn Handschellen auf Heimeligkeit treffen, ist das im Jahr 2026 kein Skandal mehr, sondern ein cleveres Geschäftsmodell.

Quelle: Freie Presse

Aufregung um Kink-Party auf der Nature One: Besorgte Bürger schalten sich ein

Die Nature One auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna bei Kastellaun ist eigentlich für Beats und Bass bekannt. Doch im Vorfeld der diesjährigen Ausgabe sorgt ein spezielles Angebot für heftige Diskussionen: Eine geplante Kink-Party im Rahmen des Festivals hat besorgte Bürger und Kritiker auf den Plan gerufen.

Die Kritikpunkte der Gegner

Eine Gruppe von Bürgern äußerte erhebliche Bedenken gegenüber der Veranstaltung. Die Hauptargumente der Kritiker lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Jugendschutz: Es wird befürchtet, dass die sexuell expliziten Inhalte der Kink-Party nicht ausreichend von minderjährigen Festivalbesuchern abgeschirmt werden könnten.
  • Öffentliche Ordnung: Kritiker sehen in der Durchführung einer solchen Party eine Grenzüberschreitung dessen, was im Rahmen eines Musikfestivals im öffentlichen oder halb-öffentlichen Raum vertretbar ist.
  • Moralische Bedenken: Ein Teil der Beschwerdeführer stört sich grundsätzlich an der Zurschaustellung von Fetisch- und Kink-Elementen auf einem Event dieser Größenordnung.

Die Reaktion der Verantwortlichen

Die Veranstalter und die zuständigen Behörden betonen hingegen, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Um den Jugendschutz zu gewährleisten und den Bedenken Rechnung zu tragen, wurden klare Maßnahmen kommuniziert:

  • Die Kink-Party findet in einem abgetrennten Bereich statt, der für Unbeteiligte nicht einsehbar ist.
  • Es gibt strikte Einlasskontrollen, um sicherzustellen, dass nur volljährige Personen Zutritt erhalten.
  • Die Genehmigungsbehörden sehen nach aktueller Prüfung keinen Anlass, die Veranstaltung zu untersagen, da sie als privates Event innerhalb des Festivalgeländes eingestuft wird.

Fazit

Während die einen in der Kink-Party einen Ausdruck von Freiheit und Vielfalt sehen, bleibt die Skepsis bei den besorgten Bürgern groß. Das Thema zeigt einmal mehr das Spannungsfeld zwischen der liberalen Festivalkultur der Nature One und den Erwartungen der lokalen Bevölkerung.

Quelle: Rhein-Zeitung

Neuer Dokumentarfilm über BDSM-Subkultur

Der neue Dokumentarfilm ’30 Jahre an der Peitsche‘ bietet Einblicke in die deutsche BDSM-Subkultur. Im Trailer wird die lange Geschichte und die Entwicklung der Szene in Deutschland über die letzten Jahrzehnte dargestellt.

Mit persönlichen Erlebnissen und Interviews mit wichtigen Akteuren der Szene wird die Vielfalt und Komplexität der BDSM-Kultur aufgezeigt. Der Film soll Vorurteile abbauen und ein verantwortungsvolles Verständnis von BDSM fördern.

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Berlin nachts erleben: Exklusive Kinky Taboos Tour

Am 27. Juli 2025 startet eine einzigartige Tour durch Berlins Kink- und Fetischszene. Die Veranstaltung bietet einen exklusiven Einblick in berühmte Clubs und Studios wie Insomnia und Atrium, mit einem Backstage-Zugang, der nirgendwo sonst zu haben ist. Die Tour führt durch die Stadt, um die einzigartige sex-positive Kultur zu erkunden.

Teilnehmer können dabei Insider-Wissen über Regeln und Geheimnisse der Szene erfahren und sogar einen Rabatt für den Insomnia Club erhalten. Die Führung wird von Jeff geleitet, einem zertifizierten Sex-Experten mit langjähriger Erfahrung in Berlin. Die Tour ist ideal für Queer, Sex-positive Abenteurer und Kinkster, die eine unvergessliche Erfahrung suchen.

Ganzen Artikel auf csd-berlin.de lesen.

Petplay im BDSM-Spektrum: Tierische Rollenspiele und ihre Facetten

In der aktuellen Folge von ‚Aurora’s Mistress Talk‘ wird das Thema Petplay unter die Lupe genommen, ein spezielles Spiel innerhalb des BDSM-Bereiches. Dabei tauchen Menschen in tierische Rollepakete wie Hund oder Pony und erleben eine emotionale Verwandlung.

Die Diskussion umfasst verschiedene Aspekte von Equipment sowie psychologischen und emotionalen Facetten dieser Rollenspiele, die für viele ein tieferer Sinnzusammenhang darstellen. Aurora teilt auch Informationen zu ihren Angeboten wie Workshops zur Domina-Ausbildung oder dem FemDom-Kurs.

Ganzen Artikel auf AURORA’s MISTRESS TALK lesen.

Nika MACHT Podcast: #181 Wag es, dich zu kritisieren!

ACHTUNG:

Die Folge wurde aufgenommen, als es noch nicht unseren wunderbaren Safespace gab – einem Ort, an dem wir uns alle entspannt und ohne Störfaktoren über BDSM austauschen und alle Folge in voller Länge genießen können. Daher nicht von manchen Worten irritieren lassen. 😉

Kritik – etwas, das heutzutage sehr inflationär genutzt wird.

Nach Außen wird es viel zu oft kommuniziert und im Innen entscheiden sich viel zu viele Menschen, sich kritisiert zu fühlen (obwohl sie oft gar nicht so ausgesprochen wurde). Fühl dich eingeladen, endlich mal wieder deinen inneren Frieden entscheiden zu lassen, statt dir dein Leben unnötig schwer zu machen, weil du „nicht anders kannst“.

Du hast immer die Wahl, ob du dich für Kritik entscheidest oder Gesagtes eben als Potenzial siehst, anders weiterzugehen.

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