Bound-n-Hit – Der BDSM Podcast: … und dann kam es dazu, das meine Freundin von Ballbusting begeistert war! Ein Erfahrungsbericht

Und auf einmal, ganz zufällig und spontan, irgendwann, erzählte ich meiner Freundin davon, wie sehr ich von Ballbusting und Hodenschmerzen träume. Und wir tasteten uns langsam heran. Einen Erfahrungsbericht gibt es daher von mir jetzt. Was Mann erleben kann, wenn seine Vorliebe von der Partnerin nicht nur toleriert, sondern auch umgesetzt wird, gibt es im […]

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Schlagzeilen-Kolumne: Abgrenzungen

Nein, ich bin kein richtiger Dom, sondern eher ein Sado. Mit Rollenspielen, egal ob Gefängnis oder Geschichte der O, hab ich es auch nicht so. Und nix gegen Adult Babys und E-Play, aber damit kann ich genauso wenig anfangen, wie mit Petplay.

Wenn ich so darüber schreibe, was nicht meins ist, heißt das nicht, dass ich etwas gegen diese Spielarten oder gegen Leute, die darauf abfahren habe sondern einzig und alleine, dass es eben nicht meins ist.
Nun scheint es in den letzten Jahren mehr und mehr zum scheinbar guten Ton zu gehören, dass man dem anderen, was man nicht mag, entweder …

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Bound-n-Hit – Der BDSM Podcast: Buttplugs und Analplugs von MEO im KinkBook

Eine wunderbare Analplugsammlung von MEO für alle Fans der Analdehnung in einem kleinen KinkBook gezeigt. Wer noch nach den perfekten Toys sucht, um eben sich diesen Spaß zu gönnen, kann sich doch auch direkt einmal inspirieren lassen. Die gezeigten Buttplugs kannst Du bei MEO erwerben. www.MEO-Shop.net   Welches Analplugset hat Dir am besten gefallen? Welches […]

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Bound-n-Hit – Der BDSM Podcast: Unser BDSM – Von den ersten Handschellen bis zum Keuschheitsgürtel

Ein Erfahrungsbericht von den ersten Handschellen bis zum Keuschheitsgürtel, welcher hier exklusiv auf Bound-n-Hit vom Leser Crafty zur Verfügung bestellt worde. Erfahre, wie das Leben mit den ersten BDSM-Erfahrungen beginnt und sich so auch immer weiter steigern kann. Wer sind wir Meine Frau und ich sind jetzt bereits seit 15 Jahren zusammen und seit 5 […]

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Bound-n-Hit – Der BDSM Podcast: Ist das Zeitschloss MEOBOND denn auch für Keuschheitsgürtel geeignet?

Die Frage, ob das Selfbondage-Zeitschloss MEOBOND von Meo auch für Keuschheitsgürtel geeignet ist, beantwortet sich jetzt. Denn dieses Zeitschloss bietet eine besondere Zone von Verschluss mit der Maximaldauer von 99 Stunden und sollte daher doch auch durch ein Keuschheitsgürtelschloss nutzbar sein, oder? Bevor ich zu viel verrate: Schau Dir am besten das Video an. Durch […]

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Schlagzeilen-Kolumne: Klare Absprachen

Immer mal wieder höre ich Geschichten von Leuten, die damit enden, dass sie tief verletzt sind, weil sich die Partnerin oder der Partner nicht an Absprachen gehalten hat, gelogen hat was seinen Beziehungsstatus angeht oder sich plötzlich nicht mehr meldet. Und das Ganze endet dann in einem ?aber es hat doch so gut gepasst? oder einem ?ich will ihn/sie trotzdem zurück?.

Natürlich ist das kein SM-spezifisches Problem, aber da ich mich in SM-Kreisen bewege, höre ich es eben hier. Ob SM-Beziehungen eine größere Intensität haben als Vanilla-Beziehungen, will ich nicht beurteilen, auch wenn mancher von uns, das gerne so sieht. Aber selbstverständlich …

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Schlagzeilen-Kolumne: Orgasmus muss!?

SM ohne Sex ist für die meisten SM-Leute nicht vorstellbar, auch wenn es natürlich auch eine Menge Leute gibt, die auf Keuschhaltung stehen oder für die SM und Sex zwei komplett verschieden Sachen sind, die nicht parallel laufen können.
Schon hier wird klar, dass das besondere an SM-Leuten ist, dass sie so unterschiedlich sind.

Manch eine Aktive findet ?Suspense? (warten lassen) faszinierend, wenn sie ihren männlichen Passiven immer wieder geil macht, ihn aber nicht abspritzen lässt. Und auch unter den männlichen Aktiven gibt es eine Menge, die mit Orgasmus-Verbot bei ihren Partnerinnen spielen. Ähnlich sieht es wohl auch in anderen Konstellationen …

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Schlagzeilen-Kolumne: SM-Mindset

Korrekt aus dem Deutschen übersetzt bedeutet Mindset Denkweise oder Mentalität, also eher etwas Statisches, eine Art zu denken, die sich entwickelt hat, abhängig von Schichtzugehörigkeit, Struktur Herkunftsfamilie etc.

Aber beim SM ist Mindset eher die Art und Einstellung mit der wir in eine Session hineingehen. Dabei geht es oft weniger um das Denken, sondern mehr um das Fühlen. ?Ich muss spüren, dass Du es willst?, ist ein Satz, den man als Aktiver immer mal wieder zu hören bekommt.

Doch allzu oft gehen wir mit einer unklaren inneren Haltung, mein einem ?mal sehen was geht? in eine Session und wundern uns, warum das, …

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Rückschau: SundMehr am 30.06.2017 – „Was ist so toll an Seilen?“

Um sich darüber zu unterhalten, was so toll an Seilen ist, trafen sich 15 Teilnehmer des Gesprächskreises SundMehr am 30. Juni 2017. Die Abfrage der Vorerfahrungen im Rahmen der Vorstellungsrunde ergab ein recht buntes Bild. Von Workshops wurde berichtet, bei denen lange „herumgeknotet“ wurde, was beim Zuschauer zur Frage führte „aber was kommt dann?“ Nett sei es allerdings, wenn die Bondage auch zu funktionale Möglichkeiten führte, in dem zum Beispiel die Bewegung eines Körperteiles, Zug auf ein ganz anderes bewirkte. Reines Zuschauen, bei einer Performance fanden manche der Anwesenden langweilig. Das Thema „fesseln“ weckte bei manchen erste sadomasochistische Kindheitserinnerungen die sie zu ihrer Neigung führten. Gerade der Genuss des langsamen Prozesses, wenn sich die Seile immer enger um den Körper schmiegen und die Regungslosigkeit zunimmt, während sich jemand ausgiebig mit einem beschäftigt, ist für viele Passive ein großer Genuss. Andere bevorzugen ein plötzliches, regungsloses Fixiert-Sein, wie es mit einem Latex-Vakuum-Bett oder Bondage-Bag ermöglicht werden kann. Ein Teilnehmer schilderte seinen Eindruck bei einer Performance, dass es eher darauf anzukommen scheint, ob der Rigger „es schafft“ sein „Bunny“ fachgerecht – unter der Vermeidung von Gefährdungen für Leib oder Leben – aufzuhängen. Hinterher würde der Erfolg gegenseitig präsentiert und der Passive wird zum Ausstellungsstück, was ja durchaus dessen gewünschter Rolle entspräche; würde er doch „zum Objekt“. Eine andere Schilderung, wie toll es für einen Besucher auf einer Messe war, in eine Bondage-Vorführung mit einbezogen worden zu sein, konnte dies zum Teil bestätigen. Eine Besucherin, die noch vor gar nicht langer Zeit zur ihrer Neigung gefunden hatte, schilderte ihre Annäherung an BDSM mit
ihren damaligen Gedanken: „Bevor ich was Perverses mach, probiere ich lieber mal was mit Seilen aus. Die sind neutral…“ Sie genoss dann sehr das Gefühl des Gehalten-Seins, und immer mehr Verstrickt-Werdens, fragt sich aber, warum Rigger sich die Mühe machen. Ihr Nebensitzer wusste
darauf die Antwort: Seile seien einfach für ihn eine Leidenschaft und die einzige Beschäftigung, bei der er ganz abschalten könnte. Er genießt beide Seiten der Fesselkunst. Die Unterschiedlichkeit der Empfindungen, und die Frage, was den Beteiligten, an ihrer jeweils ausgeübten Rolle Lust macht, stand auch hier, wie bei anderen Sadomasochistischen Praktiken, im Mittelpunkt.

Vor allem bei japanischer Bondage steht für viele der ästhetische Anblick, der am Ende einer Bondage-Session steht oder sich dem – relativ – unbeteiligten Beobachter bietet, im Vordergrund. Eine Teilnehmerin war schon als Teenager fasziniert, von entsprechenden Abbildungen, nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern. Auch eine erst kurz zurückliegende, negative Erfahrung mit gefährlichen Nachwirkungen für die eigene Gesundheit, berichtete ein Teilnehmer. Eine seinem Wunsch gemäß, recht heftige Session, mit sehr starker Fixierung hatte in der Folge die Nierenfunktion geschädigt, sodass einige Tage später ein Krankenhausaufenthalt notwendig wurde, bei dem er nur knapp an einer Dialyse vorbei kam. Im Krankenhaus war er gefragt worden, ob sein Fall im Rahmen eines medizinischen Fachartikels publiziert werden dürfe. Für den selbst im wissenschaftlichen Bereich tätigen Gesprächskreisteilnehmer war dies in Ordnung.

Beim anschließenden Gespräch über das Thema wurde der Anbieter eines Workshops zitiert, mit der Aussage, dass Bondage die BDSM-Spielart mit den meisten, dauerhaften Verletzungen sei. Obwohl für viele am Anfang ein Ausprobieren und „einfach mal drauflos“ Fesseln stünde, ist also Vorsicht geraten, selbst wenn es nicht um „gehobene“ Praktiken handelt, wie eine Hängebondage. Doch können gefährliche Situationen auch erfahrenen Riggern passieren. Die Anforderung an die Passiven sei darum, möglichst schnell Rückmeldung zu geben, wenn etwas nicht stimme. Im Eifer des Gefechts und im Endorphin-High kann dies allerdings eine Herausforderung sein. Hilfreich kann darum ein kurzer Kontrollgriff an verschiedenen Körperstellen sein. Bei der Diskussion über Sicherheitsaspekte wurde diese Beobachtung auch von anderen geteilt, die bei Workshops erlebt haben, wie beiläufig und recht schnell die Hand des Gefesselten ergriffen oder beiläufig kommuniziert wurde, ob mit Durchblutung oder Kreislauf alles in Ordnung sei. Bei einer Performance wurde sogar beobachtet, wie der Aktive eines besonders eingespielten Paares, ihr immer wieder zwischendurch an die Stirn tippte, um dort die Körpertemperatur zu erfühlen.

Auch eine kleine Seilkunde wurde von dem Teilnehmer der den Abend moderierte, angeboten. Am Anfang sei auch bei ihm ein Kunststoffseil aus dem Baumarkt gestanden, das er heute allerdings nur noch für „Deko-Bondage“ über Bekleidung verwende. Ein 8-mm Baumwollseil mit Seele sei dagegen schon für eine Hänge-Bondage tauglich. Spannender seien auch Hanfseile, weil sie starrer sind und sich nicht festziehen. Bei Baumwolle könne dies durch ein geflochtenes Seil gewährleistet werden.

Wenn Hanf allerdings nass würde, müsste man aufpassen, dass das Seil nicht noch enger würde und sich stärker als gewünscht, um den Gefesselten lege. Wenn Seile gewaschen würden, sollten Hanfseile möglichst unter Zugbelastung getrocknet werden – bei Baumwollseilen ist dies dagegen nicht notwendig.

Tatsächlich wurde die Erfahrung berichtet, dass ein Aktiver beim Fesseln erotische Gefühle, bis hin zum Orgasmus erlebte. Und auch die Möglichkeit, beim Passiven die entsprechenden Gefühle hervor zu locken, kann für aktive Fessler reizvoll sein. Im Gespräch fanden einige, dass schlichtweg die Phantasie durch das Fesseln angeregt würde und in der
Tat auch ein gewisser Perfektionismus reizvoll sei: ob man die gewünschte Knotentechnik auch beherrscht. In Verbindung mit SM kann Bondage zum Realen „Fesselspiel“ werden, stellte sich im Gespräch heraus. Wenn das fertig verschnürte Paket endlich hilflos gemacht, anderen Reizen ausgesetzt wird, kann der Übergang zu anderen Spielarten fließend werden. Und gerade die Langsamkeit einer Bondage kann zu einem Prozess führen, der die Beteiligten ganz langsam in die gewünschten Rollen führt. Ein Teilnehmer berichtete, dass es für ihn erst richtig sexuell würde, wenn die Bondage beim anderen zu Schmerzen führt.
Allerdings muss dies für ihn nicht immer so sein. Er berichtete von einem Workshop, wo die Zuschauer ganz enttäuscht waren, dass er seine Partnerin ausgiebig fesselte und dann wieder losband, gerade wenn es für andere erst richtig losgegangen sei; weil auch ihm auch kürzere Aktionen Spaß machen. Vielleicht entsteht hier eine schöne Metapher für Sadomasochisten, die oft die ganz große, sich steigernde Session wünschen und mit wenig zufrieden sind. Die Integration sadomasochistischer Neigungen in das eigene Leben kann gerade auch durch „die kleine Session“ zwischendurch stattfinden. Weniger kann mehr sein – und helfen, mit Enttäuschungen umgehen zu lernen ohne im Frust zu versinken.

http://www.sundmehr.de in Kooperation mit AK SMuC: http://www.sm-und-christsein.de

 

Quelle: SWL

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