Schlagzeilen-Kolumne: Facebook und Co!

Seit einigen Jahren sind ja die Schlagzeilen und der Charon-Verlag auf Facebook zu finden. Inzwischen haben wir über 2000 Likes ? die angebliche Währung dieses sozialen Netzwerkes. Auch als Privatmensch findet man mich auf FB, wie man abkürzend sagt.

Auch wenn Facebook, wie alle US-amerikanischen Firmen eher rigide Vorschriften gegen sexuelle Zügellosigkeit, den sittlichen Verfall per Erotik und jegliche Perversion erlassen hat, reicht es im allgemeinen darauf zu achten, dass nur ja keine weiblichen Brustwarzen oder die weibliche und männliche Scham zu sehen ist. Wie Tiere und Menschen gequält, gefoltert oder getötet werden dagegen, ist im Rahmen der Informationsfreiheit zwar nicht …

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Schlagzeilen-Kolumne: Backlash

Jugendliche hauen sich gegenseitig aufs Maul. Posten Nacktbilder im Netz. Surfen auf Pornoseiten, egal ob Filter oder nicht. Schicken sich schmutzige Filmchen per Mobil-Telefon. Und manchmal verlieren sie jegliches Maß und treten sich gegenseitig halb tot, erpressen einander mit Bildern oder filmen sich selbst beim Sex und verbreiten die Filme auf dem Schulhof.

Aber klar doch, die armen Jugendlichen müssen geschützt werden vor anderen als den üblichen heteronormativen Lebensentwürfen, geschützt vor ejakulierenden Frauen, sich peitschenden Menschen oder gar vor so lebensgefährlichen Dingen wie Fisting. Dass es den Jugendlichen, die sich Wochenende für Wochenende die Kante geben, eigentlich schnurzegal ist, was andere Leute …

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S&M und Kokain: Ein beispielloser Justizskandal erschüttert München

In der Münchner Justiz ist ein Skandal ans Licht gekommen, der wie das Drehbuch eines schlechten Krimis klingt. Im Zentrum stehen ein renommierter Gerichtspsychiater (62) und eine gestandene Staatsanwältin (46).

Was ist passiert?

Hinter verschlossenen Türen entwickelten die beiden eine Beziehung, die weit über das Berufliche hinausging. Laut Anklage und Urteil des Münchner Amtsgerichts versorgte der Psychiater die Juristin über Monate hinweg mit Kokain. Die „Bezahlung“ für die Drogenlieferungen war ebenso pikant wie illegal: Das Duo verabredete sich regelmäßig zu sadomasochistischen Sexpraktiken.

Die Details des Urteils

Der Fall endete für den Mediziner nun mit einer Verurteilung, nachdem er ein umfassendes Geständnis abgelegt hatte:

  • Urteil: Ein Jahr und drei Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung.
  • Geldauflage: Er muss zudem 5.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.
  • Der Deal: Durch sein Geständnis ersparte der Angeklagte dem Gericht eine langwierige Beweisaufnahme und sicherte sich eine Strafe, die zur Bewährung ausgesetzt werden konnte.

Die Konsequenzen

Die Auswirkungen auf die Karriere der Beteiligten sind fatal. Beide wurden umgehend von ihren Aufgaben suspendiert. Der Vorfall beschädigt nicht nur das Ansehen der Münchner Justiz massiv, sondern wirft auch Fragen zur internen Kontrolle auf, da die Staatsanwältin zum Zeitpunkt der Taten aktiv an Strafprozessen beteiligt war.


Hinweis: Das Verfahren gegen die beteiligte Staatsanwältin wurde separat geführt, wobei sie zum Zeitpunkt des Berichts ebenfalls mit strafrechtlichen und disziplinarischen Konsequenzen konfrontiert war.

Quelle: Focus

Schlagzeilen-Kolumne: Manchmal wird mir schlecht!

Neulich habe ich mal wieder eine dieser Geschichten gehört, in denen es um Hass, Wut und Angriffe ging und ich fragte mich, wie das so schnell passieren kann.
Jemand beendet eine Beziehung, weil sie oder er feststellt, dass es nicht klappt und der andere startet einen Rachefeldzug, weil er nicht mehr das haben kann, von dem er oder sie dachte, dass es ihm gehört. Und dann geht es los. Das Internet ist voll von solchen Geschichten, denn es ist ähnlich wie damals in der Schule, wenn der Lehrer auf ein ?Sie? bestand, weil es leichter ist, ?Du Arschloch? zu sagen, als …

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Schlagzeilen-Kolumne: Bilder im öffentlichen Netz

Gerade geht der Bilderklau aus den Privatarchiven von Prominenten durch die Medien. Im Verdacht, die Cloud-Dienste großer Anbieter. Vor kurzem berichteten wir in unserem Magazin auch von den arbeitsrechtlichen Folgen, die harmlose Bondage-Bilder in bekleidetem Zustand haben können. Und manch einer ärgert sich, dass er ein Bild aus seinem Portfolio auf fremden Internetseiten wiederfindet.
Wenn ich mich auf den einschlägigen Portalen wie Sklavenzentrale, Fetlife oder auch Joyclub umschaue, dann springt mir eine ganze Menge an Bildern entgegen, die recht deutlich zeigen, welche Vorlieben der oder die Betreffende hat. Von Facebook mag ich gar nicht sprechen, die tritt man ja sogar ein stückweit …

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Protagonisten für einen TV-Kurzfilm gesucht

Der TV-Reporter Christopher Grass möchte in einem Kurzfilm Einblick in die SM-Szene geben und hat die Schlagzeilen-Redaktion betreffend der Suche nach entsprechenden Protagonisten um Unterstützung gebeten.
Nachstehend eine Beschreibung seines Projektes:
„Ich bin TV-Reporter und möchte in einem ca. 10-minütigen Film einen Einblick in die SM-Szene geben, die in der Gesellschaft noch immer oft tabuisiert ist. Es geht in dem Beitrag darum die Faszination der völligen Hingabe einerseits und Dominanz andererseits herauszuarbeiten.
Worin besteht die Lust, worin die Befriedigung, wie findet man gleichgesinnte Partner und wie schwierig ist es dem gesellschaftlichen Unverständnis zu begegnen ? das alles sind Fragen, die ich gerne umfassend beantworten möchte. Es geht mir explizit darum, Aufklärung über die Beweggründe einer sexuellen Neigung zu leisten, die viele in der Gesellschaft ablehnen.
Dafür suche ich Menschen, die sich über Kontaktanzeigen oder auf Partys zu SM-Abenteuern mit anderen verabreden und die bereit sind, darüber zu sprechen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Mitglieder des BVSM angesprochen fühlen und sich melden würden. Aber auch andere BDSM-Leute sind willkommen.
In einem Telefonat kann ich gerne genau Auskunft darüber geben, in welchem Zusammenhang der Beitrag laufen wird. Für den Fall, dass es zu einem Interview kommt, sichere ich ? so gewünscht ? selbstverständlich zu, dass keinerlei Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zu ziehen sind und die Bilder vollkommen anonymisiert gedreht werden. Jede Einstellung wird nur in beiderseitigem Einvernehmen gedreht.
Ich möchte den Beitrag gerne innerhalb der nächsten Woche fertigstellen.
Daher drängt die Zeit leider ein bisschen. Ich freue mich über Jeden, der sich per Mail oder via Telefon (s.u.) meldet“
für weitere Infos:
E-Mail: christopher.grass@infonetwork.de
Tel.: +49 (0)221-45615715

Quelle: SWL

Bilder für den Infostand der BDSM Community beim Hamburger CSD gesucht

Bei dem vom 1. – 3. August 2014 in Hamburg stattfindenden CSD Straßenfest beabsichtigen die BDSM-Initiativen Schlagwerk, SMJG und BVSM beim Infostand der BDSM-Community auch dieses Jahr wieder einen „SM-Test“ anzubieten, bei dem Besucher Fragen zu Bildern beantworten können /sollen.

Die Macher/innen beabsichtigen diesen Test grafisch aufzuwerten und benötigen deshalb Bilder mit folgenden Motiven:

  • Person in Uniform (m und w)
  • Person in Sexy Outfit (m und w)
  • Sub (von oben fotografiert) (m und w)
  • Top (von unten fotografiert), (m und w)
  • Bild einer unbequemen Schlafstätte (Scheune o.ä.)

Die Bilder sollen durch die oben angeführten Gruppen unter einer
Creative Commons Lizenz (siehe http://creativecommons.org/choose/ – bei Personen zusätzlich mit Modelrelease) verwendet werden können.

Interessierte Personen mögen sich mit der CSD-Orga der oben angeführten BDSM-Initiativen in Verbindung setzen:

Mail: csd@fesselndes-hamburg.de
Kontaktformular: http://csdorga.fesselndes-hamburg.de/contact/

Quelle: SWL

Anträge zur Wortmarkenanmeldung „BDSM“, „CFNM“, „CMNF“ u. „Public Disgrace“ gestellt

Beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) wurden im April d.J. Anträge zur Markenanmeldung der Wörter „BDSM“, „CFNM“, „CMNF“ u. „Public Disgrace“ (s.u.) gestellt.

Eine Zulassung als Wortmarke obiger Begriffe würde für die sadomasochistische Subkultur verheerende Folgen haben und vermutlich für „Abmahner“ eine neue Einnahmensquelle erschließen, denn der Gebrauch dieser Begriffe sind in Veranstaltungsnamen, Profiltexten, Websiten, Printmedien, Forumsdiskussionen u.ä. üblich.

Laut der Registerauskunft besteht für diese Anträge der Status (Aktenzustand) „Anmeldung eingegangen“. Dies bedeutet, dass betreffend des Antrages beim DPMA noch keine Entscheidung getroffen worden ist, d.h. dass eine Ablehnung der betreffenden Wortmarken im Bereich des Möglichen liegt.

Gegen eine etwaige Eintragung kann binnen 3 Monaten ein Widerspruch eingelegt werden bzw. ein Antrag „Nichtigkeit wegen absoluter Schutzhindernisse“ kann gemäß § 50 (s.u.) Markengesetz bis zu 10 Jahren im Nachhinein gestellt werden.

Es wäre sicherlich von Vorteil wenn z.B. die BVSM e.V., andere BDSM-Organisationen oder Personen aus der BDSM-Szene, welche fundierte juristische Kenntnisse besitzen, sich dieser Sache annehmen würden.
Die BVSM hat dies jedenfalls in der Vergangenheit mit der Begründung

„dass der Begriff aufgrund eines allgemeinen Schutzhindernisses (mangelnde Unterscheidungsfähigkeit sowie Freihaltungsbedürfnis gem. § 8 Abs. 2 Nr. 1 und 2 MarkenG) nicht eintragungsfähig sei“ erreicht. Weitere Infos kann man den SWL-Meldungen vom 18.11.2003 und 13.10.2005 (s.u.) entnehmen.

„bdsm“ wurde jedoch im Jahre 2005 als Marke für den Warenbereich „Glasfasern für Isolierzwecke“ und NICHT automatisch auch für andere Bereiche in der Klasse 17, wie Gummiprodukte etc. (siehe u.a. SWL-Meldung vom 17.11.2005) eingetragen.

Links zur weiteren Info:

Wortmarke „BDSM“
https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020140195127/DE

Wortmarke „CFNM“
https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020140192705/DE

Wortmarke „CMNF“
https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020140193582/DE

Wortmarke „Public Disgrace“
https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020140192667/DE

Wikipedia-Eintrag zum Begriff „Wortmarke“:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wortmarke

Wortlaut des § 50 Markenschutzgesetzes bei „dejure.org“:
http://dejure.org/gesetze/MarkenG/50.html%3E%20http://dejure.org/gesetze/Ma rkenG

SWL-Meldung vom 18.11.2003
http://www.schlagzeilen.com/de/news/1120.htm

SWL-Meldung vom 13.10.2005
http://www.schlagzeilen.com/de/news/1612.htm

SWL-Meldung vom 17.11.2005
http://www.schlagzeilen.com/de/news/1651.htm

Quelle: SWL

 

Schlagzeilen-Kolumne: Kultur-Schock

Eigentlich ist doch alles längst bekannt und hinreichend in den Medien ausgewalzt worden. Ob nun Piercings, Scarifications oder einfach Sadomasochismus. Das lockt doch niemanden mehr hinter dem Ofen vor.
Aber es gibt einen Unterschied zwischen bekannt und dem das jemand selbst damit konfrontiert ist. Dazu drei Beispiele:
Vor einiger Zeit lernte eine Bekannte von mir einen netten Landwirt kennen (sie selbst lebt auch eher ländlich). Sie gehen zusammen aus und treffen sich ein paar Mal. Irgendwann ist es dann soweit, dass sie in Richtung Bett steuern. Sie zieht sich aus. Als er ihr doppeltes Klitvorhaut-Piercing sieht erschrickt er und verlässt fluchtartig …

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Schlagzeilen-Kolumne: Warum die Schlagzeilen gegen ein Verbot von einvernehmlicher Sexarbeit sind

Es ist immer wieder verblüffend, wie billig auf Seiten der Leute diskutiert wird, die gerne ein Verbot der Prostitution durchsetzen möchten. Da wird mit nicht verifizierten Zahlen um sich geschmissen, Pro-Sexarbeit Vertreterinnen als Bordell-Betreiber diffamiert, freiwillige Prostitution mit Zwangsprostitution in einen Topf geschmissen.
Auch wenn es nicht so differenziert betrachtet wird, aber jeder von uns, der für Bondage-Kurse oder SM-Lektionen Geld nimmt, der gegen Honorar auf der Bühne BDSM zeigt oder sich gegen Honorar im BDSM-Kontext fotografieren lässt, gehört auf die eine oder andere Art dazu.
Sexarbeit ist eben mehr als das wovon die Gegner reden.
Mir hat sich noch nie erschlossen, …

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