Artikel in ‚Psychologie Heute‘ – 11/2015 „Warum wir lieben, wie wir lieben“

Die auch unter Fachleuten populäre Zeitschrift „Psychologie Heute“ veröffentlichte bereits in der Novemberausgabe 2015 einen Artikel zum Thema „Warum wir lieben, wie wir lieben“.
Nachdem Eingangs geschildert wird, wie eine erfolgreiche Geschäftsfrau jahrelang unter ihren Sehnsüchten nach Schmerzen und Vergewaltigungsphantasien litt und sie erst nach großer Überwindung ihrem Mann eingestehen konnte, wird das Phänomen abweichender sexueller Präferenzen erörtert, wobei festgehalten wird, Ergebnisse aus der Zwillingsforschung darauf hindeuten, dass der genetische Einfluss bei etwa 30 bis 40 Prozent liegt – der Rest aus biographischen Faktoren beruht. Zudem wird im folgenden auf eine zunehmend differenzierte Sichtweise von SM im Diagnostichen Standardwerk DSM-5 hingewiesen.
„Sexualwissenschaftler und Psychotherapeuten arbeiten weiter daran, endgültig mit dem Begriff der ‚Perversion‘ zu brechen“, heißt es im Artikel weiter.
Der Artikel steht gegen Entgelt auf noch zum Download zur Verfügung.

Kommentar: Inhaltlich ist es natürlich für die Akzeptanz von BDSM in der Gesellschaft von Vorteil, dass in einer populären Zeitschrift darauf hingewiesen wird, dass SM entpathologisiert werden muss.
Doch leider wird dann doch – für die prägenden biographischen Faktoren –
eine verletzende Erfahrung dargestellt: Ein Mann, der von seiner Mutter oft geschlagen wurde, verkroch sich aus Angst unter dem Bett, von wo aus er nur deren Beine sah – und später Sadomasochistische Vorlieben in Verbindung mit einem Fußfetisch entwickelte.
Dabei ist klar: Wenn man nach Gründen sucht, muss man natürlich jemanden haben, der auch einen Grund angeben kann. Und vermutlich werden dies eher Personen, mit plakativen, verletzenden Erfahrungen sein – denn wenn es keinen Grund oder gar eine positive Erfahrung geben sollte, wie sollte man diese suchen oder schildern? Ein nicht verletztender Faktor könnte hypotetisch ja aus der besonderen Fähigkeit bestehen, auf frühkindliche Erfahrungen (Ganzkörper-Erleben, Abhängigkeit, ohne Gefahr, Schmerzen, ohne Angst vor Vernichtung, Macht (bzw. umfassende Komeptenz, etwas mit einem „zu machen“/“machen zu lassen“ [statt des Wort „Manipulieren“ zu benutzen] mit Sehnsucht nach Liebe, Wärme, Vertrauen verbinden zu können) zurückzugreifen, vielleicht weil die Kindheit in dieser Hinsicht super Optimal verlaufen ist.
Fraglich bleibt mir, wie die passende Forschung dazu aussehen könnte.
Störend ist in diesem Zusammenhang auch der Verweis auf Shades of Grey, der auch als romantisierte Missbrauchsgeschichte betrachtet werden könnte. Frau hat gar keine Lust auf SM, prostituiert sich jedoch zumindest emotional prostituiert, indem nicht mal Schmerzen und zunächst lustlose Gewalterfahrungen sie abschrecken, sich zu diesem Reichen Prinz hingezogen zu fühlen.
Dennoch: im Sinne allgemeiner Aufklärung, ist der Artikel gut und besser als das Verschweigen wie in vergangenen Jahrzehnten. Der Hang zur Pathologisierung abweichender Erlebniswelten ist ist allerdings noch lange nicht vorbei.

 

Quelle: SWL

Schlagzeilen SZ 147 erschienen

10305_20382_sz147_cover-hAm 13. Januar 2016 sind die Schlagzeilen SZ 147 erschienen und wurden an
die Vertriebsstellen und Abonnenten versandt bzw. können im Online-Shop
der Schlagzeilen bestellt werden.

Das Schwerpunkt-Thema dieser Ausgabe lautet: „SM – Spiel oder Ernst?“.

Für die nächsten Schlagzeilen-Ausgaben sind folgende Schwerpunkt-Themen
geplant:

– „Fesselpartner plaudern über ihre Erfahrungen“
– „Rollen im SM Spiel“
– „Partnersuche“
– „Fetisch mehr als Mode. Lieblingsspielzeuge mehr als Accessoires.“
– „Leben wie in der Geschichte der O“
– „SM und Kindererziehung“
– „Selbstbilder – Wer bin ich und wem zeige ich es?“ – Fortsetzung
– „SM – gestern und heute“
– „Über das Scheitern der Spielbeziehung an der Liebe“
– „SM und Gender“

Nähere Infos zu den obigen Themen-Vorschlägen findet man unter
http://www.schlagzeilen.com/de/news/2533.htm.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 8. Februar 2016.

Die Schlagzeilen-Redaktion freut sich bereits heute auf Deine/Eure
Beiträge zu den ob genannten Themen. Und für veröffentlichte Beiträge
gibt es nebst Belegexemplar auch ein Honorar – (bis zu einer Druckseite
25,- EUR, mehr als eine Druckseite 50,- EUR.

Des weiteren beinhaltet diese Ausgabe folgende Beiträge:

– Vorweg: Neulich auf einer Party
– Briefe
– Letter from Dublin
– Comic: Doris Daydream
– KunstWerk: Sherin
– Centerfold: PhareaNutello-Fotografie
– Termine
– Gesprächsgruppen und Arbeitskreise
– Forum: Weiblicher Masochismus und die Gesellschaft
– Kolumne „Schlaglichter“: Grenzverschiebung
– Medien
– Das non-consensual der Sklavenzentrale: SM und Beziehung
– Psychokiste: Sozioökonomischer Status und D/s Beziehung
– Neues im Shop
– Kontakt
– Impressum
– Das Letzte Wort
– Geschichten: 6 an der Zahl

Schlagzeilen SZ 147
100 Seiten, vierfarbig
Verkaufspreis 15,90 EUR
ISSN 0948-6941

Schlagzeilen/Charon-Verlag Grimme KG
Postfach 30 4199, 20324 Hamburg
Tel.: +49(0)40-313290
Fax: +49(0)40-313204
Web: http://www.schlagzeilen.com/
E-Mail: redaktion@schlagzeilen.com

 

Quelle: SWL

Kinostart „The Duke of Burgundy“ am 03.12.2015

Am 3. Dezember 2015 erfolgt in Deutschland durch den Salzgeber-Filmverleih der Kinostart des englischen Kunstfilms „The Duke of Burgundy“. Im Mittelpunkt des Films steht ein lesbisches Pärchen, welches eine SM-Beziehung führt.

Inhaltsangabe:

„In einem alten herrschaftlichen Haus irgendwo in Europa leben die Insektenforscherinnen Evelyn und Cynthia. Ihre Tage laufen immer nach dem gleichen Muster ab: Die strenge Cynthia widmet sich ihrer wissenschaftlichen Arbeit, während Evelyn zu entwürdigenden Tätigkeiten abkommandiert wird.

Bald wird klar, dass es sich dabei um das alltägliche erotische Ritual eines Liebespaars handelt. Niemand stört sie in ihrer idyllischen ländlichen Abgeschiedenheit, in der ihre einzigen sozialen Kontakte regelmäßige Vorträge über Schmetterlinge und Grillen vor weiblichem Publikum sind. Doch im Laufe des Herbsts verändert sich das Machtverhältnis zwischen den beiden Frauen und ihre Rollenspiele nehmen die Züge eines subtilen Psychothrillers an.

Eines Tages hält sich Cynthia nicht mehr an das verabredete Codewort…“

Quelle: http://www.salzgeber.de/presse/pressehefte/DUKE_ph_Web.pdf

Die Deutschland-Premiere fand im Oktober dieses Jahres auf dem Hamburger Filmfest statt, beim diesjährigen Kieler Fetisch-Film-Festival wurde das Filmplakat ausgezeichnet.

Aktuell sind folgende Aufführungen in folgenden Städten geplant

  • Bamberg
  • Berlin
  • Dortmund
  • Dresden
  • Düsseldorf
  • Erfurt
  • Frankfurt am Main
  • Hamburg
  • Kiel
  • Köln
  • Leipzig
  • Regensburg
  • Stuttgart

Nähere Infos zu den Aufführungsorten findet man unter http://kinofinder.kino-zeit.de/programmsuche/the-duke-of-burgundy.

Duke of Burgundy ein Film von Peter Strickland mit Sidse Babett Knudsen, Chiara D’Anna u.a. UK 2014, 106 Minuten, englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

für weitere Infos:
Weblink zum IMDB-Eintrag http://www.imdb.com/title/tt2570858/
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=RFt6QEhhuOM
Salzgeber-Filmverleih: http://www.salzgeber.de/

Quelle: SWL

 

Bound-n-Hit – Der BDSM Podcast: BDSM-Produkttest: Abschließbarer Buttplug

Die anale Fremdbestimmung ist wohl ein Thema, welches mit der analen Keuschhaltung gleichzusetzen ist. Gerade deswegen ist dieses wunderbare Spielzeug ideal für die Zwangsdehnung, die Keuschhaltung und vieles mehr. Ein paar Eckdaten usw. findest Du natürlich hier im Podcast.
Zum Blogartikel: http://www.bound-n-hit.com/anale-fremdbestimmung/
Hier den Analplug bestellen: http://bit.ly/buttplugmeo

Ganzen Artikel auf Bound-n-Hit – Der BDSM Podcast lesen.

Rückschau: SundMehr am 30.10.15 (SM-Literatur außerhalb der Szene)

Das Buch ist die Axt für das gefrorene Meer in uns. (Franz Kafka)

Wenn im Herbst der erste kühle Wind die Blätter von den Bäumen weht und durch Rommelshausens Straßen treibt, dann streicht er auch neugierig durch manches Bücherregal, – in der Hoffnung das ein oder andere sehr spezielle Buch aufzublättern, soweit es fesselnde oder andere nachhaltige Wirkungen beim geneigten Leser hervorzurufen vermochte.

So geschehen Ende Oktober daselbst – aufgelesen und zusammengetrieben hatte der leise Herbstwind zwölf Personen, die wie immer dem gewohnt gut bürgerlichen Nebenzimmerambiente trotzten und beim Gesprächskreis „SundMehr“ Bücher, Geschichten und Erinnerungen der besonderen Art auf den Tisch legten. Denn es ging darum zu berichten, welches Buch, neben den altbekannten Klassikern von de Sade bis O, aktuell der Phantasie der Teilnehmenden neuen Auftrieb verschafft.

Den Anfang machte ein ca. 190 Seiten starkes Taschenbuch mit dem etwas sperrigen Titel: „Roman einer Erfüllung unter einer geliebten Frau.“ Der Roman, eher einem Märchen nahe stehend, erzählt in einer etwas aristokratisch stilgeprägten Sprache von dem Baron Hochstedt, der eine Gräfin liebt, heiratet und sich schließlich rundum versklaven lässt. Literarisch kein pornographischer Wirbelsturm, sondern erotisch mitreißend und fürs Kopfkino ein lesenswerter Aufwind.

SM und Thriller, leiden-schaffende Lust und nackte Gewalt? Verträgt sich das? Durchaus, meinte eine weitere Teilnehmerinund stellte den Thriller „Schatten“ des Autors mit dem Pseudonym Andras vor. Die Handlung spielt in der Wiener SM-Szene, dort geschehen grausame Ritualmorde, die der Protagonist, ein ehemaliger Polizist und nun Besitzer eines SM-Clubs, mit aufklären soll. Schnell stellt sich heraus, dass der Täter die Opfer in dem besagten SM-Club zu finden scheint. Zudem werden Videos mit Sessions der Freundin des Protagonisten vom Täter nachgestellt. Wodurch der Ex-Polizist immer mehr selbst ins Visier der Ermittler gerät.

Der Roman „Mauern“ von Hubert Selby ist definitiv kein SM-Roman. Reale Gewalt, Menschenverachtung, Unterdrückung und soziale Trümmerlandschaften prägen den Roman des Amerikaners Selby. Ein mutmaßlich Unschuldiger wird verhaftet und durchlebt in der einsamen Gefängniszelle in einer Art Kopforgie die eigenen Rachegelüste, durchdrungen von Kindheitserinnerungen und Verzweiflung. Das Buch führt den Leser an die menschlichen Abgründe und gerade dann, wenn man SM für sich selbst in völlig anderen Zusammenhängen verortet wissen will, ist es herausfordernd, sich diesen Abgründen zu nähern, – um letztlich zu wissen, wo man selbst steht.

Dass man Phantasien auch bis ins Extreme dehnen kann wissen wohl am ehesten die Gummi und Latexliebhaber. Genau in diesem Grenzbereich ist das Buch „Permanente Transformation“ angesiedelt, den „Kindern“ unter den Möchte-Gern-Extremen würde wohl geraten: Bitte nicht zu Hause nachmachen! Wer aber mit seiner Phantasie gerne drastische Höhenflüge genießt, ist über solch banale Hinweise erhaben und lässt sich umhüllen von den „Erfahrungen“ eines Pärchens, das diesem Fetisch bis zur letztendlichen Fremdbestimmung erliegt. ? Als reine Phantasie ein Kick und harter Tobak?, meinte der vorstellende Teilnehmer, im Sinne von: Literatur darf das Extreme, das man nicht ausleben würde.

Es gibt Vermutungen, dass dieses Buch vom Verband der Optiker unterstützt wird, denn das Schriftbild wurde so klein gewählt, dass der Erwerb eines geeigneten Augenglases dem Lesegenuss vorangehen sollte.

Ohne Autor und Titel zu nennen, las ein weiterer Teilnehmer der illustren Runde eine Fesselszene vor, die nach und nach die Anwesenden schmunzeln ließ. Kein geringerer als Karl May hat in seiner Reiseerzählung „Die Felsenburg“ dazu beigetragen, dass schlummernde Sehnsüchte schon in früher Jugend hoffen durften, nicht alleine auf der Welt zu sein. Auch wenn ein Großteil der Winnetou-Leserschaft die auch in anderen Bänden sehr genau beschriebenen Fesseltechniken als notwendige Fixierungsmaßnahme sahen, so bewirkten diese Sequenzen bei Anderen das Aufkeimen schlummernder Triebe, Beiläufiges wurde zur sehnsuchtsvollen Lustphantasie. Die Runde war sich einig, dass der Teilnehmer mit diesem Beitrag viel Grundlegendes ausgedrückt habe.

Auch mit Sachbuch „Unverschämt schön“ wurde ein aktueller Aspekt, diesmal aus der kirchlichen Perspektive, zum Thema SM erörtert. Hier ging es weniger ums lustvolle Kopfkino, sondern um gesellschaftlich-kirchliche Reglements, die speziell die Christen unter den SMern herausfordern. Die Texte waren ursprünglich als Orientierungshilfe von der EKD (Evangelischen Kirche Deutschlands) in Auftrag gegeben worden. Da man aber mit einigen verfassten Passagen des beauftragten Autorenteams nicht einig war, distanzierte sich die EKD. Die Autoren und Autorinnen ließen es sich daraufhin dennoch nicht nehmen, die Texte zu veröffentlichen. Hervorzuheben ist die differenzierte Betrachtung unterschiedlicher Themen, so dass dem einvernehmlichen SM keine Absage erteilt wird, der sexualisierten, übergriffigen Gewalt aber sehr wohl.

Abschließend führte eine Teilnehmerin die Anwesenden zurück in die Märchenwelt und erinnerte an die alten „unschuldigen“ Märchen, den bösen Wolf, der mit seinen Blicken das Mädchen mit dem roten Käppchen zu fesseln vermochte. Es lassen sich manche Chiffren entdecken, die in den vorausgegangenen Jahrhunderten in anderer Form genau das zum Ausdruck bringen wollten, was wir alle mehr oder weniger in uns tragen. So bedarf es immer mal wieder eines mehr oder weniger kräftigen Windes um Altes neu zu entdecken oder auch Platz zu schaffen für neue Anregungen.

Liste der vorgestellten Literatur:

  • Roman einer Erfüllung unter der geliebten Frau*, Band 1, Egmont von Hochstedt, Kelm-Verlag, erhältlich auch über die ?Schlagzeilen?.
  • Schatten*? Andras, Heyne Taschebuch, 2008. Derzeit nur als E-Book (Kindle-Version) erhältlich.
  • Mauern*? von Hubert Selby, Rowohlt 1972 (vergriffen), antiquarisch erhältlich.
  • Permanente Transformation*- Wiliam Prides, Books on Demand 2009, erhältlich auch als Kindle-Edition.
  • Die Felsenburg*. *Satan und Schariot* – Karl May, Gesammelte Werke Band 20.
  • 111 Gründe SM zu lieben*- Cornelia Jönsson, Schwarzkopf & Schwarzkopf 2012.
  • Unverschämt schön: Sexualethik ? evangelische und lebensnah*- Peter
    Dabrock u.a., Gütersloher Verlagshaus 2015.
  • Rotkäppchen und der böse Wolf*? Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm.

 

www.sundmehr.de in Kooperation mit AK SMuC www.sm-und-christsein.de

Quelle: SWL

Vortragsreihe von Lydia Benecke: „Sadisten“ November 2015 – Juli 2016

Die Kriminalpsychologin Lydia Benecke, Autorin des Buches „Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben“ führt bundesweit Vorträge zu dieser Themnatik durch:

Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben? führt den Leser auf eine Reise durch die psychologischen Profile sexueller Sadisten. Einerseits wird das „ganz normale Leben“ jener erläutert, die einvernehmlich ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen Partnern ausleben. Andererseits taucht der Leser in die Gedanken- und Gefühlswelt der gefährlichen, kriminellen Sadisten ein – zu deren bekanntesten Vertretern Jack the Ripper und Ted Bundy gehören.

  • Was unterscheidet die einen von den anderen Sadisten?
  • Welche Bedürfnisse treiben sie an?
  • Was macht ihre Persönlichkeit aus?
  • Welche Partner suchen sie sich?
  • Wodurch werden sie so, wie sie sind?

Lydia Benecke verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit klassischen psychologischen Ansätzen. Ergänzt um Daten aus ihrer eigenen Forschung entwickelt Benecke ein neues psychologisches Modell, mithilfe dessen sie das typische Täterprofil des sexuell sadistischen Straftäters darstellt und verständlich macht. Darüber hinaus geht Benecke in ihrem Buch unterschiedlichen Fragen nach, wie beispielsweise:

  • Was macht dramatische Persönlichkeiten aus und warum sind sie häufig
    bei Tätern in spektakulären Kriminalfällen zu finden?
  • Wie laufen Liebesbeziehungen von dramatischen Persönlichkeiten ab und
    warum wirken sie häufig filmreif?
  • Wie lieben Psychopathen?
  • Müssen Tötungsphantasien in Tötungsdelikten münden?
  • Stecken mächtige Satanssekten hinter manchen Sexualverbrechen?
  • Sind Täter heute genau so wie Täter in früheren Zeiten oder anderen
    Kulturen?

Zahlreiche Beispiele, Interviews und Zitate von einvernehmlichen Sadisten; nicht-kriminellen, mittelgradig psychopathischen Menschen bis hin zu stark ausgeprägten, kriminellen Psychopathen und Sadisten machen die psychologischen Erklärungen verständlich und lebhaft vorstellbar. Ein Buch für alle, die schon immer einen Blick in die Seele von Sadisten, Psychopathen und Serienmördern werfen wollten.

Aktuell sind folgende Vortragstermine geplant:

Dortmund: Samstag, 07.11.2015, 20:00 Uhr
Fritz Henssler Haus
Geschwister-Scholl-Str. 33-37, 44135 Dortmund
Eintritt: Vorverkauf 15,00 EUR, Abendkasse 18,00 EUR
Web: http://www.fhh.de/veranstaltungen/veranstaltungen22.html

Hamburg: Sonntag 15.11.2015, 19:00 Uhr
Imperial Theater
Reeperbahn 5, 20359 Hamburg,
Eintritt: 20,- EUR (Vorverkauf siehe WWW)
Web: http://www.imperial-theater.de/t-und-k/

München: Freitag, 22.01.2016, 19:00 Uhr
Schlachthof
Zenettistr. 9, 80337 München
Eintritt: Vorverkauf 17,00 EUR, Abendkasse 19,00 EUR
Web: http://www.im-schlachthof.de/spielplan-details/items/benecke.html

Schleswig: Samstag, 13.02.2016, 20:00 Uhr
Heimat
Auf der Freiheit, 24837 Schleswig
Vorverkauf ab 17,- EUR
Web: http://www.heimat-freiheit.de/spielplan/2016-02-13/lydia-benecke-sadisten-toedliche-liebe-_-geschichten-aus-dem-wahren-leben-

Dresden: Freitag, 01.04.2016, 20:00 Uhr
Schauburg Dresden
Königsbrücker Straße 55, 01099 Dresden
Vorverkauf: 18,- EUR
Web: <http://www.schauburg-dresden.de/index.php?page=va&va_id=20725

Greiz: Freitag, 08.04.2016
Vortrag Lydia Benecke „Sadisten“
(Leider stehen aktuell keine nähere Infos zur Verfügung)

Marburg: Freitag, 22.04.2016, 09:30
anläßlich der „Criminale“ in Marburg
(Leider stehen aktuell keine nähere Infos zur Verfügung)
Web: http://www.die-criminale.de/criminale/das-programm-2/psychologie-des-bosen

Potsdam: Sonntag, 22.05.2016, 20:00 Uhr
Waschhaus
Schiffbauergasse 6, 14467 Potsdam
Eintritt: Vorverkauf 15,- EUR (zuzüglich Gebühren), Abendkasse: 15,- EUR
Web: http://www.waschhaus.de

Bayreuth: Freitag, 01.07.2016
Das Zentrum
Internationales Jugendkulturzentrum Bayreuth e.V.
Äußere Badstr. 7a, 95448 Bayreuth
(Leider stehen aktuell keine nähere Infos zur Verfügung)
Web: http://www.das-zentrum.de

für weitere Infos:
Website von Lydia Benecke: http://www.benecke-psychology.com
Buch-Rezension von Geli: http://www.schlagzeilen.com/de/shop/112/112-089.htm

 

Quelle: SWL

Bound-n-Hit – Der BDSM Podcast: BDSM-Ratgeber: 3 Schritte Plan zum Selfbondage

Was hat Selfbondage mit Raumfahrt zu tun? Der ultimative 3-Schritte-Plan um sein Selfbondageerlebnis so wunderbar wie möglich zu gestalten, kann auch sehr gut mit der Raumfahrt in Verbindung gebracht werden. Was gibt es also beim Selfbondage zu beachten? Das erfährst Du hier.

Link zum Blogartikel: http://www.bound-n-hit.com/selfbondage-und-raumfahrt/

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Kiel: 8. Fetisch Film Festival von 26.10.2015 – 31.10.2015

In der Zeit vom 26. – 31. Oktober 2015 findet im Kieler Traum-Kino das 8. Fetisch Film Festival statt.

Präsentiert werden neue Filme (Spiel- und Dokumentar-, kurze and lange Arbeiten), die einen erotischen Fetisch abbilden, liebevolle BDSM-Inszenierungen zeigen, die von offenen Partnerschaften (Polyamory/Swinger/Cuckold) und Crossdressing handeln. „Safe, sane and consensual“ (sicher, gesund und einvernehmlich) ist ein Leitmotto der Filmauswahl.

Das Filmfestival ist für internationale Künstler eine zentrale Plattform, um ihre Werke öffentlich zu zeigen und Feedback zu erhalten.
Die Veranstaltung soll ein Beitrag zu Aufklärung, sexueller Selbstbestimmung, Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz sein, die BDSM-Subkultur stärken, Menschen einen Erkenntnisgewinn über sich ermöglichen und abseits von Computern eine reale Möglichkeit von Kommunikation und Begegnung bieten.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fetisch_Film_Festival

Beim diesjährigen Festival werden folgende Filme gezeigt:

Mo 26.10.15 Beginn 20.00 Uhr: HOLGER
Regie: Chris Caliman

Di 27.10.15 Beginn 17.45 Uhr: REMEDY
Regie: Cheyenne Picardo
Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln

Di 27.10.15 Beginn: 20.00 Uhr LOVE HOTEL Doku
Regie: Phl Cox und Hikaru Toda
Sprache: Japanisch mit deutschen Untertiteln

Di 27.10., Mi 28.10., u. Sa 31.10.15 Beginn jeweils um 22.15 Uhr SHE’S LOST CONTROL
Regie: Anja Marquardt
Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln

Mi 28.10.15 Beginn 17.45 Uhr: TOP GIRL oder La Deformation professionelle
Regie: Tatjana Turanskyj
Sprache: Deutsch (Gewinner „Bester Film“ des Fetisch Film Festival 20914)

Mi 28.10.15 Beginn 20.00 Uhr: DAS ZIMMERMÄDCHEN LYNN
Regie: Ingo Haeb
Sprache: Deutsch

Do. 29.10.15 mit Beginn um 15.00 u. 21.00 Uhr Fr.30.10.15 mit Beginn um 22.15 Uhr: Kurzfilme
Sprache: Englisch TIMEWASTERS von Cheyenne Picardo HONEY DELIGHT von Domme Jaguar (Doku) FUCK WORK von Jeffrey Dunn Rovinelli MISTRESS MAY I von Gabrielle Ewing Doku DOMIMAID von Maik Kern DREAM HOUSE von Ben Kitnick COUPLING von Maria Laura Spagnoli & Werther Germondari MISTRESS CAMEO & MASTER EL DIABLO von Ashley Doku METUBE von Daniel Moshel MASK4MASK von Aron Kantor WEARING LATEX von Cole Black Doku

Do 29.10.15 Beginn 17.45 Uhr: THE CEREMONY
Regie: Lina Mannheimer
Sprache: Französisch mit englischen Untertiteln Doku

Do 29.10.15 Beginn 20.00 Uhr: FIFTY SHADES OF GREY
Regie: Samantha Taylor-Johnson
Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln

Fr 30.10.15 Beginn: 17.45 Uhr: AGNIESZKA
Regie: Tomasz Rudzik
Sprache: Deutsch

Fr. 30.10.15 Beginn 20.00 Uhr: THE DUKE OF BURGUNDY
R: Peter Strickland
Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln

Sa 31.10.15 Beginn 12.00 Uhr: HIGH SHINE
Regie: Christina Court
Sprache: Englisch Doku

Sa 31.10.15 Beginn 14.00 Uhr: S&M SALLY
Regie: Michelle Ehlen
Sprache: Englisch

Sa 31.10.15 Beginn 16.00 Uhr: OLIVER
Regie: Ralph Kiening
Sprache: Deutsch Doku

Sa 31.10.15 Beginn 17.45 Uhr: KIM
Regie: Tobias Rydin
Sprache: Schwedisch mit englischen Untertiteln

Sa 31.10.15 Beginn 20.00 Uhr: JYOWA ROPE STORIES
Regie: Pedro Cordas
Sprache: ohne Worte Doku

Weitergehende Infos kann man der unten angeführten Veranstaltungswebsite entnehmen.

Im Zuge dieser Veranstaltung werden auch in diesem Jahr die Awards des Fetisch Film Festivals vergeben. Neben den Publikums-Abstimmungen in Kiel besteht die Möglichkeit online Filme zu bewerten.

Eintritt: 6,50 EUR pro Film Dauerkarte (gültig Freitag und Samstag) 32,- EUR

Veranstaltungsort: TraumGmbH Kiel Grasweg 19 24118 Kiel
Web: http://traumgmbh.de
Telefon: +49 (0)431 5444514
Fax: +49 (0)431 5444550
Veranstaltungswebsite: http://traumgmbh-kiel.de/fetischfilmfestival/
E-Mail: kino@traumgmbh.de

Zum Ausklang findet am Samstag, den 31.10.15 ab 21:00 Uhr in der Traumfabrik die 43. Fetisch-Traum statt.
Nähere Infos hierzu findet man unter http://fetischtraum-kiel.de/.

Quelle: SWL

Bound-n-Hit – Der BDSM Podcast: BDSM-Ratgeber: Gentledom.de – Niveauvolle Community

Gentledom.de gilt als DIE niveauvolle Community schlechthin. Gerade in der heutigen Zeit von Kostenfallen, Abos und Fakes sollte man immer auf der Hut sein. Deshalb habe ich Norman, Besitzer und Betreiber von Gentledom.de, zu einem Interview gebeten. Fragen, die jeden Nutzer brennend interessieren. Und natürlich auch erst einmal gar nicht mit der Beantwortung der Fragen gerechnet: Aber denkste. Norman hat sich gestellt und ein Besuch dieser Community lohnt sich allemal!

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Lustschmerz: Zwangsfeminisierung

Zwangsfeminisierung ist eine Bezeichnung der erotischen und pornografischen Literatur. Hierbei geht es um die Vorstellung, dass ein Mann unter Zwang verweiblicht wird. Normalerweise werden dazu Geschichten erfunden, in denen dem Mann nach und nach suggeriert wird, dass er eigentlich eine Frau ist und er sich demnach auch so zu verhalten hat.

Auf diese Weise ging die Zwangsfeminisierung in die englische Erotikliteratur ein.

Zwangsfeminisierung in der Pornographie

Ein ewig wiederkehrendes Thema der Pornographie ist die Vorstellung, von einer oder gar mehreren Frauen verschleppt, sowie in Gefängnissen, Besserungsanstalten oder an anderen ungewöhnlichen Orten zwangsweise verweiblicht zu werden.

Wie in der frühen erotischen Literatur auch, geschieht dies in den milden Formen durch weibliche List und einen gewissen erotischen Nachdruck.

In den scharfen Formen der pornographischen Literatur wird hingegen Gewalt eingesetzt. Dies geschieht dann zumeist in Form von Gehirnwäsche, Folter, Vergewaltigung oder medizinischen Eingriffen, wie zum Beispiel einer Hormonbehandlung.

Psychologen behaupten diesbezüglich, daß solche Geschichten die homosexuellen Anteile heterosexueller Männer ansprechen würden. Allerdings kommen jedoch auch sadomasochistische Überlegungen in Betracht.

Zwangsfeminisierung im BDSM

Im BDSM erfolgt die Zwangsfeminisierung grundsätzlich zwischen zwei einvernehmlichen Partnern.

Dabei stehen einerseits das beiderseitige lustvolle Erleben der Unterwerfung im Vordergrund, andererseits können aber auch sexuelle Erniedrigung und Demütigung eine wichtige Rolle spielen, insbesondere unter Einbeziehung der Öffentlichkeit.

Prozesse der Zwangsfeminisierung

Neben dem Tragen von Kleidung und Make-Up, was vom dominanten Partner vorgeschrieben und ausgewählt wird, beinhaltet der Prozess der Zwangsfeminisierung auch noch das Anordnen geschlechtsspezifischer Verhaltensweisen.

Hierzu werden oft übertriebene und klischeehafte Frauenbilder als Vorbild genommen. Dabei soll beispielsweise durch das Auftreten in der Öffentlichkeit in hohen Schuhen, extrem kurzen Röcken und einem stark überschminktem Gesicht eine Prostituierte nachgeahmt und dadurch die Erniedrigung des Feminisierten verstärkt werden. Im englischen Sprachraum verwendet man dazu auch den Ausdruck „Forced Feminization“. Dieser kann sich allerdings auch auf die real erzwungene Feminisierung beziehen, wie zum Beispiel bei Vergewaltigungen von Männern in Gefängnissen. Solche realen Situationen werden als homosexuelle Fantasien auch im Rahmen der Zwangsfeminisierung in der einschlägigen Literatur beschrieben. Für heterosexuelle Männer sind diese jedoch selten Bestandteil der Feminisierungsphantasien. Ein weiteres Synonym dafür ist die Bezeichnung „Demale“.

Oftmals wünscht sich der devote Teil mitunter aber auch eine weiterführende und teilweise gewaltsame Abrichtung auf die Wunschrolle der Frau. In manchen Kreisen und Internetforen wird sogar der Wunsch nach einer freiwilligen Verschleppung ins Ausland oder einer medizinischen Geschlechtsumwandlung geäußert, was man dann als „Effeminization“ bezeichnet. Hierzu sind jedoch keine konkreten Fälle belegt. Ebenfalls treten in diesem Zusammenhang in der erotischen BDSM-Literatur Kastrationsphantasien auf.

Schlusswort

In der Mythologie ist eine temporäre Umwandlung in eine Frau als Mittel zur Kompensation eines Ungleichgewichts zwischen männlichen und weiblichen Eigenschaften bekannt.

Das Ziel besteht dann auch naturgemäß in einer besseren Integration beider Seiten und soll sozusagen eine Bewusstseinserweiterung bewirken.

Ganzen Artikel auf Lustschmerz lesen.

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