Anzeige nach Vorwürfen: Psychologe warnt vor „Fetisch-Spirale“ – Ulmen bestreitet einige Behauptungen

Nachdem Christian Ulmen von seiner Ex-Partnerin Collien Fernandes angezeigt wurde, gab er in einer E-Mail an seinen Rechtsanwalt bekannt, einen sexuellen Fetisch entwickelt zu haben und unter einem „kaum kontrollierbaren Drang“ leide. Die Anzeige beinhaltet auch den Vorwurf des Identitätsdiebstahls über soziale Netzwerke sowie Anklagepunkte wie die Anmaßung des Personenstands, öffentliche Beleidigung, Offenlegung von Geheimnissen sowie wiederholte Körperverletzung im familiären Näheverhältnis und schwere Bedrohung.

In einem Interview mit FOCUS Online erklärt der Psychologische Psychotherapeut Ulrich Schmitz, dass ein Fetisch nicht zwangsweise eine Sucht bedeutet. Problematisch wird es jedoch, wenn sich durch das Ausleben von Fantasien oder Praktiken wie Rollenspielen und Fesselspielen immer extremere Verhaltensweisen entwickeln – ähnlich einer „Sucht-Spirale“, in der Betroffene versuchen, ständig neue Reize zu suchen; Schmitz betont zudem die Bedeutung sexueller Lust im Zusammenhang mit solchen Vorlieben.

Während Fetische im Rahmen einvernehmlicher Partnerschaftsformen als spielerischer Teil des Sexuallebens gelten können, entstehen Schwierigkeiten und möglicherweise psychodynamisch komplexe Hintergründe (z.B. Konkurrenzverhalten oder das Gefühl von ‘Nicht-genug-Sein’), wenn eine Vorliebe zum Zwang wird – also sexuelle Erregung nur noch durch den Fetisch möglich ist.

In der Mail an seinen Anwalt soll Ulmen auch von einem ‚abnormalen Verhalten‘ gesprochen haben. Gegen ihn wurden nach der Anzeige Ermittlungen eingeleitet, wobei für ihn die Unschuldsvermutung gilt. Sein Anwalt bot dem ‚Spiegel‘ zunächst ein Hintergrundgespräch an und weigerte sich jedoch später, auf alle Vorwürfe detailliert einzugehen.

Auf eine Anfrage von BUNTE.de ließ Christian Ulmens Rechtsanwalt verlauten, dass „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet“ würden und rechtliche Schritte in Erwägung gezogen werden.

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Luke, der Verdauungssklave: Erotische Lust durch Bauchgeräusche

Im Buch „Abends heiße ich Aurora – Mein skurriles Doppelleben als Domina“ beschreibt die Autorin eine außergewöhnliche Telefon-Szene mit Luke, dessen Fetisch auf den Hörer beschränkt ist: er genießt es zu lauschen und sich von der Partnerin detailreich über Verdauungsprozesse berichten zu lassen.

Die kultivierte Sitzung entwickelte sich aus Vorlesestunden mit Lukes Mutter, die bereits in jungen Jahren eine sexuelle Prägung verursachten. Im Alter von acht Jahren wurde Luke durch den Klang der Bauchgeräusche seiner Mutter während Essenszeit erregt und hat diesen Fetisch bis heute bewahrt.

Die Autorin berichtet auch über persönliche Treffen, bei denen sie in einem Studio riesige Fleischeintopfe genossen oder Sushi gegessen haben. Luke lauerte stumm mit Stethoskop an der Bauchdecke auf die Geräusche.

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Fetischismus kann zu Sucht-Spirale werden

Collien Fernandes hat ihren Ex-Mann Christian Ulmen wegen eines mutmaßlichen Identitätsdiebstahls über soziale Netzwerke angezeigt. Ulmen soll dort als Fernandes Kontakt mit Männern aufgenommen und erotische Inhalte verschickt haben. Die Anzeige berührt auch weitere Delikte wie Anmaßung des Personenstands und Offenlegung von Geheimnissen.

In einer E-Mail an seinen Anwalt gab Ulmen zu, in den letzten zehn Jahren einen sexuellen Fetisch entwickelt zu haben, den er kaum kontrollieren konnte. Psychotherapeut Ulrich Schmitz erklärt, dass ein Fetisch nicht zwangsläufig ein Problem ist, aber wenn er zu einem Zwang wird, kann es zu einer Sucht-Spirale kommen. In solchen Fällen entsteht ein Machtgefühl, das dazu führt, dass die Personen immer extremer werden.

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Frau wird wegen Mordes bei sadomasochistischem Akt angeklagt

Eine 36-jährige Frau aus Baden-Württemberg wurde im Dezember von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen Mordes angeklagt. Die Tat ereignete sich im November auf einem Parkplatz bei Rehlingen-Siersburg, wo sie ihre 30-jährige Sexualpartnerin getötet haben soll.

Die Ermittlungen ergaben, dass die beiden Frauen zu einem sadomasochistischen Akt in einen nahegelegenen Wald gegangen sind. Dort hat die Angeklagte ihre Partnerin zunächst mit einer Gliederkette um den Hals gedrosselt und anschließend vielfach mit einem Küchenmesser verletzt. Das Opfer starb an einem Blutverlust und stumpfen Verletzungen am Hals.

Die Frau sitzt seit der Tat in Untersuchungshaft. Ein psychiatrischer Sachverständiger wird im Prozess feststellen, ob sie psychische Erkrankungen hat, die die Tat beeinflusst haben könnten.

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Nika MACHT Podcast: #214 Die Stimme der Macht – Dienliche Worte im BD$M

Heute hebe ich die Stimme und freue mich auf alle, die mir heute gratulieren.

Nicht nur, weil ich Geburtstag habe, sondern, weil es nicht immer Machtworte sein müssen, um Zuneigung zu zeigen. Lies das gern nochmal.

In der letzten Folge ging es eher um die Stille der Präsenz, bzw. der Präsenz der Stille. Umso schöner ist es, dass es natürlich auch Worte gibt, die gern gesagt werden „sollen“, um eine Session erst so richtig reizvoll zu machen. Ich spreche heute über Do´s and Don´ts und gebe euch dienliche Beispiele, um die richtigen Worte an richtiger Stelle zu finden.

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Ehemalige Polizistin verwirklicht Traum und gründet Domina-Studio

Sarah, eine ehemalige deutsche Polizeibeamtin mit zehn Jahren Dienst hinter sich, hat 2017 den Karrierewechsel vom Gesetz zum BDSM gewagt. Sie eröffnete ihr eigenes Studio namens ‚Bizarrfabrik‘, wo sie nun als Domina arbeitet.

Im Gespräch offenbart Sarah Schwierigkeiten während ihrer Zeit in der Polizei, darunter ungerechte Behandlung und Diskriminierung aufgrund ihres Aussehns. Sie berichtet von Fällen, bei denen Kollegen ihr dreimal so viel Einsatz verlangten wie anderen weniger auffallenden Mitarbeitern.

Einer ihrer Stammkunden findet besonderes Vergnügen daran, dass Sarah früher Polizistin war und ihre Erfahrungen in die Szenarien einbringt. Er beschreibt das Realitätsgefühl bei ihren Sessions als besonders intensiv.

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Queervention Marburg feiert Rückkehr mit Fokus auf Furry, Puppyplay und Kink

Die Queervention in Marburg ist zurück – ein Event für queere Menschen und ihre Unterstützer. Ziel der Veranstaltung ist es laut dem Margays-Team die Vielfalt zu feiern, Gleichstellung zu fördern und den freien Selbstausdruck zu unterstützen.

Der diesjährige Fokus liegt auf Furrys, Puppys sowie Petplay mit einer speziellen Kuschelarea zum Wohlfühlen. Auch Vertreter*innen aus Fetisch- und Kink Communities sind herzlich willkommen ebenso wie Drag Artists.

Für musikalische Untermalung sorgen DJ Furrsky und DJ Acidine; die Show wird von Puppy Fuego und Feeby Fergison gestaltet. Zu Beginn gibt es einen Welcome Spritz (solange der Vorrat reicht) sowie ein Gewinnspiel.

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Heidi Klum überrascht über ihre hohe Platzierung auf Fetisch-Plattform

Die deutsche Supermodel Heidi Klum hat sich auf Instagram einer Frage von einem ihrer Follower gewidmet, die sich mit ihrer Platzierung auf der Fetisch-Website ‚Wikifeet‘ befasste. Klum bekannte, dass sie von ihrer hohen Bewertung auf der Plattform überrascht war.

Auf ‚Wikifeet‘ sind Fotos von Prominentenfüßen zu sehen, darunter auch Heidi Klum, deren Füße von Nutzern hochbewertet wurden. Neben Klum sind weitere Prominente wie die Influencerin Nina Drama auf der Plattform vertreten.

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KdU Podcast: Elysandra – Asexuell? Nein, Kinksexuell!

Kink erkunden, erforschen, erleben

Diesmal hat mich Elysandra besucht… und wir haben geredet.
Elysandra bewegt sich zwischen Fandom, Fantasie und BDSM-Dynamik. Sie bezeichnet sich als asexuell und homoromantisch, schreibt leidenschaftlich Fanfiction und lebt ihre Kinks oft eher in Geschichten und Gedankenwelten als in der Realität aus.

Wir sprechen darüber, wie Asexualität und BDSM zusammenpassen können, warum für sie der Denial-Aspekt besonders reizvoll ist und weshalb Beziehungen für sie vor allem in der Dynamik mit Frauen funktionieren. Außerdem geht es um Fandom-Kultur, Online-Spielbeziehungen und das Schreiben von Geschichten rund um die Serie Sanctuary.

Eine Folge über Identität, Fantasie, Communities im Netz und darüber, wie vielfältig BDSM-Erfahrungen sein können. Elysandra nimmt euch heute mit.

Auch neu: Die Folgen beginnen nun etwas anders und wir starten schneller mit der Folge durch.

Kontakt zu Elysandra:

Elysandra

Weitere Texte und Geschichten von ihr findest du hier:
Archive of Our Own – Elysandra


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Sexualtherapeutin: Konsens ist Schlüssel für sichere BDSM-Beziehungen

Die Sexualtherapeutin und Expertin für BDSM-Praktiken betont die Wichtigkeit eines echten Konsens in Beziehungen, die BDSM-Elemente umfassen. Sie erklärt, dass jede Aktion, die nicht auf gegenseitigem Einverständnis basiert, den Rahmen der BDSM verlässt.

Mit der Verbreitung von Werken wie ‚Fifty Shades of Gray‘ hat sich die Diskussion um BDSM in der Öffentlichkeit verstärkt. Die Therapeutin hält jedoch vor, dass viele Menschen die Unterschiede zwischen Fantasie und realer Praxis nicht immer klar erkennen.

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