Remote Bondage: Punkig, Politisch und Direkt

Die Berliner Band Remote Bondage misst mit ihrem Debütalbum „Good Girls“ die Szene auf. Die queerfeministische Formation spricht offen über Rollenbilder für Frauen.

Hanna und Sima aus der Gruppe beschreiben ihren Sound als poppig, aber auch rough – ein Mix von Rock-Einflüssen und punkiger Attitüde. Sie sprechen Themen an wie Menstruation oder Erwartungen daran zu sein eine „Good Girl“ im Sinne patriarchaler Strukturen.

Für die Band ist das Album nicht nur der Abschluss eines kreativen Prozesses, sondern auch ein Anfang für weitere Entwicklungsphasen. Sie sehen Hass und Unterstützung in gleicher Menge – was sie weiter anspornt.

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„Sklavenvertrag“ und Frischhaltefolie: Pikanter Prozess in Laufen

Ein ungewöhnlicher Betrugsprozeß beschäftigte das Amtsgericht von Lauf an diesem Montag. Ein Mann aus Traunstein wurde vorgeworfen, einer Frau 5000 Euro für sexuelle Dienstleistungen versprochen zu haben und nur einen Teil davon bezahlt.

Im Zuge der Ermittlungsverfahren fand die Polizei im Haus des Angeklagten ein Zimmer mit BDSM-Ausstattung sowie einen sogenannten „Sklavenvertrag“. Die Frau, welche nicht zur Verhandlung erschien und widersprüchinge Aussagen machte, hatte sich während der gemeinsamen Zeit in Frischhaltefolie eingewickelt. Das Gericht konnte aufgrund mangelnder Beweise das Betrugsvorwurf einstellen.

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