Erfahrungen mit BDSM: Kann Unterwerfung auf Augenhöhe funktionieren?

Frau Autorin, frisch geschieden und auf der Suche nach hemmungslosem Sex, stößt auf ein BDSM-Datingportal und trifft auf einen dominanten Mann namens Shido, der einen Spielkeller mit diversen BDSM-Artikeln besitzt. Sie beginnen eine unkonventionelle Beziehung, die sie auf Augenhöhe und geistig ausgebrannt nach Hause führt, während sie die Kontrolle abgibt und sich körperlich und geistig ausruht.

Die Autorin stellt jedoch fest, dass Shido eine ideale Unterwerfung erwartet, was ihrer eigenen Begierde widerspricht. Sie fragt sich, ob Unterwerfung auf Augenhöhe funktionieren kann, wenn sie ihre eigenen Bedürfnisse nicht ignorieren will. Shido zieht sich nach drei Monaten zurück, da er sie als zu ungezogen und zu egoistisch empfindet, was ihre Beziehung beendet.

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Lustgewinn Podcast: BDSM und Feminismus – Widerspruch oder nicht?

In dieser Folge sprechen wir darüber, ob die Auslebung von BDSM feministisch sein kann oder ob – wie einige Feminst*innen behaupten – BDSM eher dazu führt, sämtliche Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte wieder einzureißen. Wie weit geht sexuelle Selbstbestimmung und welche gegensätzlichen Strömungen gibt es im Feminismus diesbezüglich?

Warum der Eisbär polemisch wird, wenn es darum geht, dass ein Mann der Frau BDSM verbietet und warum er eingeschüchtert von Cate ist, erfahrt ihr in dieser Folge.

Außerdem sprechen wir über die Einstellung zweier bekannter Feministinnen zum Thema BDSM. Diese können gegensätzlicher wohl nicht sein.

 

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Mehr als nur Blümchensex: Braucht wahre Liebe einen Fetisch?

Ist „normaler“ Sex genug für eine lange Beziehung, oder braucht es den gewissen Kick? Ein aktueller Beitrag von SWR Heimat widmet sich einer der intimsten Fragen überhaupt und rüttelt an alten Tabus.

Wer an Fetische denkt, hat oft sofort Klischees im Kopf: Lack, Leder, Fesseln oder geheime Rollenspiele. Doch ab wann ist eine Vorliebe eigentlich ein Fetisch? Und noch viel wichtiger: Kann das Ausleben solcher Fantasien eine Beziehung retten oder zerstört es die Romantik?

Der SWR-Artikel „Braucht Liebe einen Fetisch?“ taucht tief in die Welt der verborgenen Begierden ein und kommt zu einem überraschenden Schluss: Es geht gar nicht primär um die Praktik selbst.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Beitrag:

  • Vertrauen ist der wahre Kick: Wer sich traut, dem Partner von seinen dunkelsten oder schrägsten Fantasien zu erzählen, beweist den größten Vertrauensvorschuss. Diese Offenheit schweißt oft mehr zusammen als der sexuelle Akt selbst.
  • Raus aus der Schamecke: Viele Menschen leiden darunter, ihre Wünsche für „unnormal“ zu halten. Der Beitrag zeigt: Die Definition von „Normalität“ im Schlafzimmer ist längst überholt.
  • Kommunikation als Schlüssel: Das Schweigen ist oft der eigentliche Beziehungskiller, nicht der Fetisch. Wer lernt, über Bedürfnisse zu sprechen, verhindert Frust im Alltag.

Fazit: Ein Fetisch muss nicht das Zentrum einer Partnerschaft sein, aber er kann das Tor zu einer tieferen, ehrlicheren Verbindung sein. Statt Angst vor Ablehnung zu haben, ermutigt der Artikel dazu, das Gespräch zu suchen – vielleicht entdeckt man ja Gemeinsamkeiten, von denen man nie geahnt hätte.

Quelle: SWR

Lustgewinn Podcast: Rumvögeln oder enthaltsam sein? Doppelmoral beim Sex

Warum könnte es wichtig sein, nach der Anzahl der vorherigen Sexualpartner*innen zu fragen? Warum zählt man das überhaupt? Was könnten die Anreize davon sein?

Gibt es eine Anzahl, die nicht überschritten werden darf, um nicht als moralisch verkommen zu gelten? Zählt und dokumentiert ihr, mit wie vielen Menschen ihr Sex hattet? Warum? Oder warum auch nicht?

In dieser Folge sprechen wir über den “Bodycount” und über Michels Zauberstab, der mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Über Schlampen und Casanovas und über Alternativen zum lebenslangen Eheversprechen.

Links:

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Schlagzeilen-Kolumne: Zu meiner letzten Kolumne zum Thema Sexarbeit und warum es uns SM-Leute angeht

Auf der Obscene in Karlsruhe haben mir zwei Leute bestätigt, dass es in Stuttgart eine komplett übertriebene Auslegung der Meldepflicht für Sexworker:innen gibt.

Wer Bondage- oder SM-Workshops anbietet, muss sich anmelden, denn das ist ja etwas Sexuelles und es fließt Geld als Honorar für die Kursleiter:innen.

Genauso ist es bei SM-Partys in öffentlichen Locations oder SM-Studios. Unklar war, ob das auch für kostenfreie Privatpartys gilt. Anmelden muss sich immer der Veranstalter bzw. die Veranstalterin dieser Events.

Ich habe es auch raunen hören, dass es wohl auch in anderen Bundesländern teilweise ähnlich läuft. Aber da habe ich bisher noch keine konkreten Infos. Das heißt, …

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Schlagzeilen-Kolumne: Prostitution verbieten – Ja, auch uns geht es an!

Viele von euch denken, was hat das Prostituierten Schutz Gesetz mit dem einfachen, normalen SMer zu tun? Und wieso sollte man Stellung beziehen gegen die Bestrebungen, die Prostitution abzuschaffen?

Ja, ich bin selbstverständlich gegen Zwangsprostitution und Missbrauch, dagegen gibt es Gesetze. Aber das Gros der Sexworkerinnen und der in der Diskussion nie erwähnten Sexworker haben sich diese Jobs freiwillig ausgesucht. Genauso freiwillig teilweise, wie sich jemand einen Job als Kellnerin, Putzfrau oder an der Supermarkt-Kasse aussucht.
Das Problem, in der öffentlichen Diskussion gibt es nur die Form von Sexwork, in der widerliche Männer den Frauen zwischen die Beine wollen.

Aber das reduziert …

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