Kink-Fans feiern ihre Vorlieben öffentlich

In der Dokumentation ‚Kink‘ auf Arte wird die Entwicklung der BDSM- und Fetisch-Community im Blick genommen. Lange Zeit als ‚Perversion‘ angesehen, erhebt die Gemeinschaft heute ihre spezifischen sexuellen Vorlieben zum Normalen.

Durch Kunst und spezielle Veranstaltungsorte, in denen Kink gefeiert wird, erleben Anhängerinnen und Anhänger ihrer Vorlieben ihr Coming-Out und stehen zu ihrem Sexualleben. Die Sendung zeigt, wie die Community langsam anerkennend wahrgenommen wird.

Ganzen Artikel auf arte.tv lesen.

Schlagzeilen-Kolumne: Das Schweigen im SM-Wald

Das Schweigen im SM-Wald
Auch wenn ich es schon ein paar Mal erwähnt habe, es wird enger für die Sexworker/innen in Deutschland. Und immer noch haben die meisten Fetisch-, Bondage- und SM-Leute es nicht drauf, dass das auch uns etwas angeht.
Die Bestrebungen Sexwork in der BRD zu verbieten, werden immer lauter und aus der BDSM-Szene kommt so gut wie nichts.
Nicht nur, dass es dann nicht mehr möglich sein wird, einfach so zur Domina eures Vertrauens zu gehen. Dass eine Tantra-Masseurin gezwungen ist, nur noch heimlich zu massieren und ihre Kundinnen und Kunden sich strafbar machen.
Das es inzwischen auch Bestrebungen …

Ganzen Artikel auf Schlagzeilen lesen.

SM Only Podcast: Sm only klärt auf 31 Toleranz Respekt und Akzeptanz

Die heutige Ausgabe ist etwas improvisiert und wurde mit dem Handy aufgenommen. Es dreht sich diesmal um ein wichtiges Thema was allerdings nur indirekt mit BDSM zu tun hat sondern an sich wesentlich weiter reicht, die Themen sind Toleranz Respekt und Akzeptanz von Meinungen fetischen und Lebensweisen — Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/dennis-riegel3/message

Ganzen Artikel auf SM Only Podcast lesen.

Nika MACHT Podcast: #121 Gesunder Umgang mit Überforderung – kurz und schmerzlos

Wie hilfreich es doch ist, mal überfordert zu sein.

Klingt komisch? Ist aber so. Wir alle haben genau dann die Möglichkeit zu schauen, was uns denn da gerade so fordert, dass es unsere augenscheinlichen Kapazitäten übersteigt.

Das passiert nämlich genau aus einem Grund: damit wir eingeladen werden, unsere Zwangsjacke zu öffnen, statt uns in ihr weiterhin auszuruhen.

Ihr wollt mehr über die Person erfahren, die hinter Nika steht und wollt wissen, was sie sonst alles noch macht?

Hier geht es zu meiner Seite: www.anika-tiegs.de

Link zu meinem Buch: https://www.amazon.de/dp/B08LYBQP1D

Alle Informationen über mich findet ihr unter:

≫ nika-macht.com ≫

Instagram: nikamacht

TikTok: nika_macht

Habt Ihr Geschichten, die Ihr mit mir teilen wollt?

WhatsApp ≫ +491632570604

Schreibt mir eine E-Mail an: ≫ geschichten@nika-macht.com

Wenn ihr mich unterstützen wollt, klickt gern auf den Link. Er führt euch zu diversen (auch anonymen) Möglichkeiten auf meiner Seite:

nika-macht.com/unterstuetzung/

DANKE FÜR JEDE HILFE!

Nika Macht und sie macht ihren Weg auf unterschiedliche Weisen. Durch manche Abzweigungen trifft sie bis heute immer wieder sehr interessante Menschen mit noch interessanteren Geschichten. Wo trifft sie sie? Überall in der BDSM Welt. Was sie dort für Menschen trifft, was diese Menschen mitbringen und was Nika daraus mitnimmt – das erzählt sie anregend ehrlich im Nika MACHT Podcast.


Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Ganzen Artikel auf Nika MACHT Podcast lesen.

Arbeitsrecht Kurios: Warum ein BDSM-Talk im TV keinen Job kostet

Kann der Chef kündigen, wenn man im Fernsehen offen über Fetische spricht? Ein jetzt wieder ausgegrabener Fall zeigt: Selbst im kirchlichen Dienst bleibt das Privatleben privat – auch wenn es um Lack, Leder und Fesseln geht.

Es klingt wie das Drehbuch einer Komödie, landete aber tatsächlich vor dem Arbeitsgericht: Ein Krankenpfleger, eine Talkshow und die Kündigung wegen „sittlicher Bedenken“. Der Rechtsblog Jurios hat einen faszinierenden Fall aus den Akten geholt, der beweist, dass sexuelle Vorlieben auch bei konservativen Arbeitgebern kein Kündigungsgrund sind.

Der Fall: Hans Meiser, Fesseln und die Kündigung

Der Protagonist war ein langjähriger Krankenpfleger in der geschlossenen Psychiatrie eines Krankenhauses des Diakonischen Werkes (evangelische Kirche). In seiner Freizeit hatte er eine Vorliebe für Sadomasochismus (BDSM).

Im März 1998 trat er in der damals populären Talkshow „Hans Meiser“ auf. Das Thema der Sendung lautete eigentlich „Ich liebe zwei Männer“, doch der Pfleger sprach offen über seine sadomasochistischen Neigungen, das Fesseln und das Zufügen von Schmerzen als lustvolles Erlebnis.

Das Problem: Kolleginnen sahen die Sendung, erkannten ihn und meldeten den Vorfall der Pflegedirektion. Der kirchliche Arbeitgeber reagierte prompt mit einer fristlosen Kündigung. Die Begründung: Ein Pfleger, der im TV darüber spricht, dass er gerne Schmerzen zufügt, sei in der Pflege psychisch Kranker untragbar. Zudem schade er dem Ansehen der Kirche.

Das Urteil: Fetisch ist Privatsache

Der Pfleger klagte – und gewann auf ganzer Linie vor dem Arbeitsgericht Berlin (Az. 36 Ca 30545/98). Die Richter erklärten die Kündigung für unwirksam. Ihre Begründung ist auch heute noch spannend:

  1. Trennung von Job und Privatleben: Der Pfleger hatte in der Show weder seinen Arbeitgeber genannt noch Dienstkleidung getragen. Sein Auftritt war rein privat.
  2. Keine Rückschlüsse auf die Arbeit: Nur weil jemand privat BDSM praktiziert, bedeutet das nicht, dass er Patienten im Job schlecht behandelt oder quält. Das Gericht sah keinerlei Gefahr für die Patienten.
  3. Moral reicht nicht: Dass die sexuellen Vorlieben des Mannes vielleicht nicht den moralischen Vorstellungen der Kirche entsprachen, reichte als Kündigungsgrund nicht aus. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht wiegt hier schwerer.

Fazit

Auch wenn der Fall schon einige Jahre zurückliegt (Urteil von 1999), ist die Botschaft zeitlos: Was Arbeitnehmer in ihrer Freizeit tun – und worüber sie im Fernsehen sprechen – geht den Chef nichts an, solange kein direkter Bezug zum Unternehmen hergestellt wird oder strafbare Handlungen vorliegen. Selbst ein Talkshow-Beichtstuhl ist kein Kündigungsgrund.

Quelle: Jurios

Lustgewinn Podcast: Bedürfnisse im BDSM

Heute sprechen wir über einen undefinierten Wattebausch, den wir versuchen, greifbar zu machen. Woher kommen Bedürfnisse und warum ist es manchmal so schwer, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu äußern? Warum wissen wir schlichtweg manchmal gar nicht, was wir brauchen und begehren?

Wie können wir mit unterschiedlichen Bedürfnissen in Beziehungen umgehen und was passiert, wenn sich Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern?

Gehen Bedürfnisse immer Hand in Hand mit Kompromissen?

Wir sprechen ebenfalls darüber, wie wichtig es ist, sich selbst Zeit zu geben und auch Rückschritte auf dem Weg zur Selbstfindung zuzulassen.

Der Beitrag Bedürfnisse im BDSM erschien zuerst auf Lustgewinn – BDSM, Kink und Sex.

Ganzen Artikel auf Lustgewinn Podcast lesen.

Meinung: Warum Fetisch-Gruppen unverzichtbar für die Pride sind

In der ewigen Debatte um „kink at pride“ – also die Frage, ob Fetisch-Kleidung und sexuelle Darstellungen auf den CSD gehören – bezieht ein aktueller Kommentar auf Mannschaft.com klar Stellung: Ja, sie gehören dazu. Ein Plädoyer für Solidarität statt Spaltung.

Jedes Jahr zur Pride-Saison kochen die Diskussionen hoch: Schadet zu viel nackte Haut der Akzeptanz? Sollten „Puppies“ und Leder-Fans zu Hause bleiben, um die „Normalität“ der Community zu unterstreichen? Ein Gastkommentar einer Leserin im Mannschaft Magazin hält nun dagegen und warnt eindringlich vor den Folgen einer solchen Ausgrenzung.

Die Kernpunkte des Kommentars:

  • Einheit ist unsere Stärke: Die Autorin argumentiert, dass der Versuch, die Community in „akzeptable“ und „inakzeptable“ Gruppen zu unterteilen („auseinanderdividieren“), das Ende der Queer-Bewegung bedeuten würde.
  • Solidarität muss nicht Geschmack sein: Man muss nicht jeden Teil der Community persönlich mögen, um für ihn einzustehen. Als Beispiel nennt die Autorin, dass sie selbst nichts mit Dragqueens anfangen könne – dennoch sei es für sie selbstverständlich, dass diese ein fester Bestandteil der Pride sind.
  • Gefahr der Spaltung: Das Ausschließen von Randgruppen wie der Fetisch-Szene spiele nur den Gegnern der LGBTQ+-Rechte in die Hände. Nur wer gemeinsam einsteht, bleibt stark.

Fazit: Der Beitrag ist eine Erinnerung daran, dass der CSD historisch als Protest begann, der eben nicht um bürgerliche Anpassung bettelte, sondern radikale Vielfalt feierte. Wer anfängt, innerhalb der eigenen Reihen auszusortieren, sägt am Ast, auf dem wir alle sitzen.

Quelle: Mannschaft

1 … 18 19 20 21 22 … 38