Szenewechsel: Bekannte Fetisch-Party-Reihe zieht nach Bochum

Bochum darf sich auf einen Zuwachs in der Clubkultur freuen. Wie die WAZ berichtet, verlegt eine etablierte Fetisch-Party-Reihe ihren Standort nach Bochum. Die Veranstaltung, die sich durch ein besonders inklusives Konzept auszeichnet, möchte im Herzen des Ruhrgebiets ein neues Zuhause finden.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Inklusivität im Fokus: Die Party versteht sich als Safe Space für alle Identitäten. Ziel ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der sich Menschen unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung sicher und willkommen fühlen.
  • Strenger Dresscode: Wie in der Szene üblich, wird Wert auf authentische Outfits gelegt. Von Lack und Leder bis hin zu kreativen Kostümen ist alles erlaubt, was den Spirit der Community widerspiegelt – „Streetwear“ muss draußen bleiben.
  • Neuer Impuls für Bochum: Der Umzug unterstreicht die wachsende Bedeutung Bochums als vielfältiger Partystandort im Revier, der zunehmend auch Nischen-Events jenseits des Mainstreams anzieht.

„Die Entscheidung für Bochum ist ein klares Signal für die Offenheit und die lebendige Subkultur der Stadt.“

Der genaue Termin und die Location werden in der Szene bereits heiß diskutiert. Mit dem Umzug gewinnt Bochum ein Event dazu, das Vielfalt nicht nur feiert, sondern aktiv lebt.

Quelle: WAZ

Leder, Lack und Kehrwoche? Warum Stuttgart zum Sex-Positiv-Hotspot wird

Stuttgart und „Kinky“? Was für viele erst mal nach einem Widerspruch klingt, ist in der Realität eine der spannendsten Subkulturen der Stadt. Während man draußen noch über die Kehrwoche fegt, wird drinnen die Freiheit gefeiert.

In einem aktuellen Interview mit den Stuttgarter Nachrichten gibt Jan Ehret, der Kopf hinter der legendären Eventreihe Kinky Galore, tiefe Einblicke in eine Szene, die weit mehr ist als nur eine wilde Party.

Die Highlights aus dem Artikel:

  • Stuttgart als Epizentrum: Wer hätte es gedacht? Die Schwabenmetropole hat sich klammheimlich zu einem echten Hotspot für sexpositive Events entwickelt. Der Drang nach Selbstverwirklichung und einem sicheren Raum ist hier besonders groß.
  • Mehr als nur Sex: Jan Ehret stellt klar: Bei Kinky Galore geht es nicht primär um den Akt, sondern um Radikale Selbstakzeptanz. Es ist ein Ort, an dem man die Masken des Alltags ablegen kann.
  • Sicherheit & Konsens: Das Herzstück dieser Partys ist das strikte Regelwerk. „No heißt No“ – die Szene ist oft sicherer und respektvoller als jeder normale Clubabend, weil Grenzen hier aktiv kommuniziert und gewahrt werden.
  • Das „Ventil“-Prinzip: Vielleicht ist es gerade die konservative Fassade Stuttgarts, die den Hunger nach solchen Freiräumen schürt. Je angepasster der Tag, desto exzessiver (und befreiender) darf die Nacht sein.

„Es geht darum, einen Raum zu schaffen, in dem jeder so sein kann, wie er möchte – ohne Bewertung.“ – Jan Ehret

Mein Fazit:

Es ist erfrischend zu sehen, dass Stuttgart sein „spießiges“ Image ablegt und zeigt, wie modern und offen die Community hier wirklich ist. Jan Ehret und sein Team leisten Pionierarbeit, um Tabus zu brechen und das Thema Sex-Positivität in die Mitte der Gesellschaft zu rücken.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Leder, Lack und Lebensfreude: Warum Stuttgart die neue Hochburg für Sexpositiv-Partys ist

Stuttgart galt lange als bürgerlich und konservativ – doch unter der Oberfläche brodelt eine Szene, die mit alten Vorurteilen aufräumt. Jan Ehret, DJ und Kopf hinter der erfolgreichen Partyreihe „Kinky Galore“, erklärt im Gespräch, warum ausgerechnet die Schwabenmetropole zu einem echten Hotspot für sexpositive Events geworden ist.

Mehr als nur Sex: Ein Raum für Freiheit

Wer bei „Kinky Galore“ an schmuddelige Swingerclubs denkt, liegt falsch. Ehret beschreibt seine Partys als Safe Spaces, in denen es um weit mehr als den rein körperlichen Akt geht. „Vielleicht 20 Prozent der Leute haben hier tatsächlich Sex“, so der Veranstalter. Im Vordergrund stehen die Selbstentfaltung und das Gefühl, sich ohne Urteile ausprobieren zu können – ob in aufwendigen Dessous, Lack und Leder oder komplett oben ohne.

Warum gerade Stuttgart?

Dass die Szene in Stuttgart so boomt, hat laut Ehret einen einfachen Grund: Die Sehnsucht nach echter Verbindung und Authentizität ist in einer Stadt, die oft von Leistung und Konventionen geprägt ist, besonders groß. Während Berlin als Geburtsstätte solcher Partys gilt, schätzen die Stuttgarter die Exklusivität und die familiäre Atmosphäre der lokalen Events. Hier trifft Techno auf Konsens und Offenheit auf Diskretion.

Die goldenen Regeln: Konsens ist Key

Der Erfolg der Reihe basiert auf einem strengen Regelwerk:

  • Dresscode: Alltagskleidung bleibt draußen. Wer rein will, muss kreativ werden – von kinky bis glamourös.
  • Konsens: Ein „Nein“ ist Gesetz, ein „Ja“ muss klar kommuniziert werden.
  • Awareness: Ein spezielles Team sorgt dafür, dass sich alle Gäste sicher fühlen und Grenzen respektiert werden.

Fazit: Ein neues Wir-Gefühl

Jan Ehret sieht in der Entwicklung einen gesellschaftlichen Wandel. Die Menschen wollen sich nicht mehr in Schubladen stecken lassen. Stuttgart beweist, dass sexpositive Freiheit kein Nischenphänomen mehr ist, sondern ein Ausdruck modernen Lebensgefühls, das im Kessel einen perfekten Nährboden gefunden hat.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

Karlsruhe wird wieder zum Fetisch-Mekka: Die „Passion“ kehrt in die Gartenhalle zurück

Die Fächerstadt bereitet sich auf ein außergewöhnliches Event-Wochenende vor: Die Erotik- und Lifestyle-Messe „Passion“ gastiert erneut in der Karlsruher Gartenhalle. Nachdem die Veranstaltung bereits in der Vergangenheit das Interesse eines breiten Publikums geweckt hat, verwandelt sich der Festplatz nun wieder in einen Treffpunkt für die Fetisch- und BDSM-Szene sowie Neugierige.

Was Besucher erwartet

Die Messe setzt auf eine Mischung aus Information, Ästhetik und Unterhaltung. Die Schwerpunkte liegen dabei auf:

  • Vielfältigen Ausstellern: Von handgefertigter Latex-Kleidung und Leder-Accessoires bis hin zu innovativem Spielzeug und Lifestyle-Produkten.
  • Show-Programm: Auf der Bühne werden verschiedene Performances und Live-Acts präsentiert, die die künstlerische Seite der Szene beleuchten.
  • Workshops & Vorträge: Experten geben Einblicke in Themen wie Bondage, Sicherheit und die verschiedenen Facetten der Fetisch-Kultur.

Ein geschützter Raum für Offenheit

Die Veranstalter legen großen Wert auf eine diskrete und respektvolle Atmosphäre. Die „Passion“ versteht sich nicht nur als Verkaufsmesse, sondern als Plattform für Gleichgesinnte, um sich in einem sicheren Rahmen auszutauschen und zu vernetzen.

Trotz der provokanten Thematik ist die Messe fest im Karlsruher Veranstaltungskalender etabliert und zieht Besucher weit über die Grenzen der Region hinaus an.

Quelle: Badische Neueste Nachrichten

MARQUIS 84: Come together! Roses & Love Ball 2025

There was no better date than February 14, 2025, Valentine’s Day, for the Roses & Love Ball in Munich. Here, with an international star line-up, a radiant sign of inclusion and charity was set. Under the patronage of entertainer and icon Gloria Gray, the idea ofenriching Munich’s ball culture with a touch of extravagance and creating a platform for everyone – regardless of origin or lifestyle – was brought to life.
This idea comes from the event agency Benninger.eberle. Christian Eberle, who is also known for SubrosaDictum and above all for the legendary Avantgardista. Hisvision became a sparkling reality with the Roses & Love Ball.

One of the many highlights of the evening was the avantgarde fashion show, which delighted guests with opulent and visionary creations. Designers such as Epic Couture,Benno von Stein, Fleurinna Wings, LEQLÉ, Fernando Berlin, Tomto Corsetts, Perlensau Berlin, LorandLajos and Trachten Angermaier presented their latest collections.

The show was produced by Ramona Wagner, with Patrick Patient as choreographer, while Alex Frei took over the overall direction of the evening.

MARQUIS was also on site and was able to convince themselves of the good mood, the willingness of the visitors to donate and the phenomenal show. In addition to thefashion show, there were show and singing interludes by Mugler Muse and fashion icon Nina de Lianin, master chansonnier Tim Fischer, entertainer Sven Ratzke, the incredible Jackson Twinz, Sandra Steffl, the DJs Roberto Q. Ingram and DJ Bedrud, as well as Giulia Siegel, Albrecht von Weech, Patrick Granado, Vince Voltage and so many more!

With the great atmosphere, the great execution and the many star guests, it wasclear that the call was loud to repeat this ball. Christian Eberle and Ramona Wagner therefore announce: “The amount of positive feedback confirms the desire for a repetition. Therefore, we are pleased to announce that the next Roses & Love Ball in 2026 will once again take place at theDeutsches Theater in Munich!” We are very happy!

The net proceeds of the charity gala will benefit the Münchner für Münchner e.V., the Munich Children’s Hospice Foundation – AKM and the Munich Rainbow Foundation. Once again Ramona Wager and Christian Eberle: “We would like to thank all artists, designers, presenters, DJs and helpers for their commitment and look forward to the next Roses & Love Ball.”

And if you don’t want to wait until then, the AVANTGARDISTA is highly recommended. On November 8, 2025, the fashion highlight of the year in Munich will be celebrated here and the boundaries of fashion will be redefined.

More information at: www.avantgardista.net. & https://roses-and-love.com/


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Quelle: MARQUIS Magazine

MARQUIS 84: OBSERVATIONS

It is the final phase of issue 84. My 17th issue as editor… How time flies. Just a few years ago, I was a fetishist, but when it came to events and parties, I was absolutely inexperienced, in some areas even naïve. To learn and get to know the scene better, I threw myself headlong into it and was at every party that came my way, got to know an incredible number of interesting people and also enjoyed the tingling with each new event.

Whether German Fetish Ball, Passion, Avantgardista and whatever they are called, each event was exciting and has its very own dynamic. I noticed quite quickly that there is a hard core that you meet at several events, maybe not at all, but at some: fetishists, BDSMers, partygoers who have the opportunities professionally and financially and take advantage of them.

The question I asked myself is: With all these intersections, how big is the scene of partygoers really? How many people go to fetish/BDSM parties, to fairs of this kind? Short answer: I don’t know, maybe a few thousand, ten to twenty thousand maybe? I can’t say. The long answer: Far too few! Kink, BDSM, fetish, all of this thrives on interaction, discovery and enjoyment! Yesterday I talked to Frank from the Fetish Celebration. He had to tell me that the Fetish Celebration will not take place. This is a great pity and sad news, and it brings me to my request to you, dear reader:

Go to parties! Dare to try something new! And enjoy the tingling!

The scene is small and would actually have to grow significantly to offer enough space for exciting events, great artists and innovations for many years to come! Therefore: Help keep the scene alive! Thirty years ago, MARQUIS was a partner exchange, shop directory, idea and impulse generator all in one. In the meantime, there is the internet, many say, but there devotion and intensive preoccupation with a topic have given way to a certain arbitrariness and short-livedness. The MARQUIS has a different relevance today.

Enjoy the new edition, go to events and live it up!

Long live the sin!

Andreas Reichardt


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Quelle: MARQUIS Magazine

Halsey schockiert mit neuem Video: Zwischen Nostalgie und „Fetisch-Content“

Sängerin Halsey hat mit dem Musikvideo zu ihrer neuen Single „Lucky“ für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt. Während der Song eine Hommage an den gleichnamigen Hit von Britney Spears aus dem Jahr 2000 ist, schlägt die visuelle Umsetzung deutlich düsterere und provokantere Töne an.

Die wichtigsten Details zum Video:

  • Die Storyline: Halsey spielt eine Künstlerin, die mit den Schattenseiten des Ruhms und gesundheitlichen Problemen kämpft.
  • Der Aufreger: In einer zentralen Szene ist Halsey in einem Setting zu sehen, das viele Fans als „Ballooning-Fetisch“ interpretieren. Sie interagiert dabei mit einem riesigen, pinken Ballon, was in den sozialen Medien eine hitzige Debatte auslöste.
  • Die Kritik: Unter dem Video und auf Plattformen wie Instagram werfen Nutzer der Sängerin vor, bewusst „Fetisch-Content“ zu produzieren, um Klicks zu generieren. Viele empfinden die Darstellung als verstörend oder unpassend für die emotionale Botschaft des Songs.

Ein Tribut mit Hindernissen

Trotz der Kontroversen betont das Video Halseys Bewunderung für Britney Spears. Der Clip zitiert ikonische Momente der Pop-Prinzessin, verknüpft diese jedoch mit Halseys eigener Geschichte über ihre Lupus-Erkrankung und den Druck der Öffentlichkeit. Ob die kalkulierte Provokation die wichtige Botschaft über mentale Gesundheit überlagert, bleibt unter den Fans weiterhin umstritten.

Quelle: Watson

Domina gegen Domina: Wenn das Landgericht über „Dark Ladies“ urteilen muss

Düsseldorf/Solingen – Normalerweise geht es am Landgericht Düsseldorf um Patente für Smartphones oder Streitigkeiten zwischen globalen Konzernen. Doch aktuell sorgt ein Fall für Aufsehen (und Schmunzeln), der in die Welt von Lack, Leder und Peitschen führt. Der Kern des Streits: Darf sich eine Domina den Namen „Dark Lady“ exklusiv sichern, oder gehört der Begriff der Allgemeinheit?

Der „Sado-Maso-Streit“ im Überblick

Zwei Anbieterinnen von Sado-Maso-Dienstleistungen aus dem Rheinland sind sich juristisch in die Haare geraten.

  • Die Klägerin: Eine Domina aus Solingen, die unter dem Künstlernamen „DarkLady-Joy“ auftritt.
  • Die Beklagte: Eine Konkurrentin aus Mettmann, die ihre Dienste unter dem Namen „Dark Lady“ anbietet.

Der Vorwurf aus Solingen: Verwechslungsgefahr. Die Klägerin sieht ihre Markenrechte verletzt und fordert, dass die Konkurrentin den Namen nicht mehr nutzt – inklusive Schadenersatz.

Warum das Gericht jetzt „Szenekunde“ betreiben muss

Der Fall ist juristisch kniffliger (und skurriler), als er auf den ersten Blick wirkt. Das Gericht muss nämlich eine entscheidende Frage klären: Ist „Dark Lady“ wirklich ein einzigartiger Markenname, der Schutz verdient? Oder ist es in der BDSM-Szene schlicht eine Berufsbezeichnung – ähnlich wie „Bäcker“ oder „Friseur“?

Im Markenrecht gilt der Grundsatz: Begriffe, die eine Dienstleistung nur beschreiben (sogenannte „glatt beschreibende Begriffe“), können nicht als Marke geschützt werden. Sie müssen für alle Wettbewerber frei bleiben („Freihaltebedürfnis“).

Die Richter müssen nun also tief in das Vokabular der Szene eintauchen, um zu entscheiden, ob ein Kunde bei „Dark Lady“ an eine bestimmte Anbieterin denkt – oder einfach nur an eine Frau in schwarzer Lederkluft, die streng ist.

Das Fazit

Ein Urteil, das zeigt: Auch im erotischen Gewerbe gelten knallharte geschäftliche Regeln. Wer sich in einer Nische bewegt, sollte bei der Namenswahl kreativ sein – denn allgemeine Begriffe der Szene lassen sich nur schwer monopolisieren.

Quelle: WDR

Wenn die Peitsche knallt und der Wahlkampf nervt: Politik-Talk im Ochsengarten

München – Normalerweise geht es im legendären „Ochsengarten“ im Glockenbachviertel um Lust, Leder und die ganz spezielle Art von Schmerz, die man sich freiwillig aussucht. Doch beim ältesten SM-Stammtisch Deutschlands mischt sich neuerdings ein anderer „Schmerzfaktor“ unter die Gespräche: die deutsche Bundespolitik.

Ein aktueller BILD-Report wirft einen Blick hinter die sonst so verschwiegenen Türen der Kult-Kneipe (einst Stammokal von Freddie Mercury). Jeden Donnerstag, wenn sich die strenge „Men Only“-Regel lockert und der „Stammtisch FreieSMünchen“ tagt, treffen hier Latex auf Leder und Fetisch auf Frust.

Der Tenor am Tresen: Während man im Dungeon die Fesseln genießt, fühlt man sich von der aktuellen Regierung eher ungewollt geknebelt. Die Stimmung gegenüber der Ampel? Eher im Keller – und das nicht im positiven Sinne.

Der Artikel zeichnet ein skurriles wie menschliches Bild: Zwischen Hellem, Fesseln und Rubber-Outfits wird klar, dass auch in der härtesten Nische die Sorgen der „Vanilla-Welt“ – von Inflation bis Regierungschaos – längst angekommen sind.

Fazit: Im Ochsengarten sucht man den Schmerz eigentlich als Vergnügen. Dass die Politik derzeit für viele schmerzhafter ist als jede Peitsche, ist wohl die bitterste Pointe des Abends.

Quelle: Bild.de

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