Leder, Fetisch und Gemeinschaft: Das erwartet euch bei „Easter Berlin“ 2025

Berlin macht sich bereit für eines der größten Highlights der internationalen Fetisch-Szene: Das Easter Berlin Treffen steht vor der Tür. Was einst als kleines Beisammensein begann, hat sich längst zu einem mehrtägigen Festival entwickelt, das Besucher aus der ganzen Welt in die Hauptstadt lockt.

Die Highlights im Überblick

Das Programm ist wie gewohnt vielseitig und verbindet Party-Kultur mit Community-Aspekten:

  • Der German Mr. Leather Wettbewerb: Das Herzstück des Wochenendes. Hier wird der neue Botschafter der deutschen Leder-Community gekürt, der die Werte und die Vielfalt der Szene im kommenden Jahr repräsentieren wird.
  • Die große Fetisch-Messe: Im Werkelhaus und anderen Locations finden Besucher alles, was das Herz begehrt – von handgefertigter Lederkluft bis hin zu speziellem Equipment.
  • Club-Events & Partys: Von der legendären „Snax“ im Berghain bis hin zu spezialisierten Partys in der Motzstraße – Berlin zeigt sich an diesem Wochenende von seiner dunkelsten und glänzendsten Seite.
  • Socializing & Brunch: Neben dem Nachtleben gibt es zahlreiche Gelegenheiten, sich bei gemeinsamen Essen oder Stadtführungen in entspannter Atmosphäre zu vernetzen.

Mehr als nur Lack und Leder

Hinter dem Event steht traditionell der BLF (Berlin Leder und Fetisch e.V.). Den Veranstaltern geht es dabei nicht nur um Ästhetik, sondern vor allem um Sichtbarkeit, gegenseitigen Respekt und den Erhalt einer starken Community-Struktur. Berlin festigt damit einmal mehr seinen Ruf als Welthauptstadt der Fetisch-Kultur.

Tipp für Besucher: Viele Events sind schnell ausverkauft. Wer dabei sein will, sollte sich frühzeitig um Tickets für die großen Partys und die Wahl des „German Mr. Leather“ kümmern.

Quelle: Siegessäule

Hamburger Domina verurteilt wegen fahrlässiger Tötung im Rahmen einer BDSM-Session

Eine Hamburger Sadomaso-Domina wurde von einem Landgericht in Hamburg zu Geldstrafe für eine Sacheingriff gemäß § 222 StGB, fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Der Vorfall ereignete sich im Jahr 2022 während einer sechsstündigen Session bei der die Domina den Kunden in eine Bondage einband und einen Analhaken einführte.

Der Kunde, ein Mann aus Dresden von starkem Körperbau mit vorbelasteten Herz- und Atemwegen organen, erlitt nach etwa 60 Minuten Ohnmacht. Die schwere Kettenanlage zog sich um seinen Hals während der Rettungssanitäter versuchte ihn zu stabilisieren.

Obwohl die Frau zunächst wegen Körperverletzung mit Todesfolge gemäß §227 StGB angeklagt war, wurde sie schließlich lediglich für fahrlässige Handlungen verurteilt. Das Gericht betonte ihre Pflicht zur Sicherstellung einer sicheren Umgebung während der Session.

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BDSM als Safe Space: Wo der Kopf unterm Klo zur Utopie wird

In einem aktuellen Beitrag beleuchtet die Siegessäule die faszinierende Welt des Berliner BDSM-Studios „The Other Side“ und hinterfragt, warum Schmerz und Unterwerfung für viele queere Menschen paradoxerweise Orte der Heilung und Freiheit sind.

Was oberflächlich nach reiner Provokation klingen mag – wie das Bild eines Kopfes unter einem Toilettenbecken – entpuppt sich bei näherem Hinsehen als radikale Form der Selbstbestimmung. Der Artikel beschreibt, wie BDSM-Räume als „Heterotopien“ fungieren: Orte außerhalb der gesellschaftlichen Norm, in denen Machtverhältnisse nicht unterdrücken, sondern spielerisch und einvernehmlich neu verhandelt werden.

Warum das wichtig ist:

  • Heilung durch Kontrolle: Für viele Teilnehmer bietet das bewusste Erleben von Machtlosigkeit in einem geschützten Rahmen die Chance, reale Traumata oder den Alltagsdruck der Mehrheitsgesellschaft zu verarbeiten.
  • Queere Gemeinschaft: Das Studio wird als ein Ort beschrieben, der fernab von kommerziellen Club-Strukturen eine tiefe, fast spirituelle Form der Gemeinschaft ermöglicht.
  • Körperlichkeit neu denken: Es geht nicht um Schmerz als Selbstzweck, sondern um das radikale Spüren des eigenen Körpers in einer Welt, die oft Entfremdung fordert.

Der Beitrag macht deutlich: BDSM ist im Kern oft eine Suche nach radikaler Ehrlichkeit und Intimität, die in herkömmlichen Beziehungsmodellen kaum Platz findet.

Quelle: Siegessäule

Schlagzeilen-Kolumne: Es wird unangenehm! (Unterteribung des Jahres)

Noch steht der Koalitionsvertrag nicht, aber die wichtigsten Themen sind schon weit vorne auf der Agenda. Die CDU will das schwedische Modell einführen (Illegalisierung der Kunden) um Sexwork quasi zu verbieten. Und natürlich soll das Kiffen wieder kriminalisiert werden – typisch für die bierseligen Menschen von CSU/CDU. Und natürlich ist man weiterhin gegen eine Abschaffung des Paragraf 218.

So als wäre das etwas Vordringliches in der aktuellen politischen Situation. Und schon hat die CDU/CSU ein paar Prozentpunkte in der Wählergunst verloren und die AfD ein paar dazu bekommen. Da merkt scheinbar niemand was.

Besonders betroffen sind wir von dem angestrebten Sexkauf-Verbot. Denn …

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Tragischer Fund in Schöneberg: Mann in SM-Wohnung verstorben

In Berlin-Schöneberg kam es am Montagabend zu einem Polizeieinsatz mit traurigem Ausgang. In einem Mehrfamilienhaus in der Fuggerstraße – mitten im bekannten Berliner Regenbogenkiez – wurde ein 47-jähriger Mann leblos aufgefunden.

Die Details zum Vorfall

Gegen 20:30 Uhr wurden Rettungskräfte und Polizei zu der Adresse gerufen. Bei dem Fundort handelt es sich um eine speziell ausgestattete, rund 60 Quadratmeter große Sadomaso-Mietwohnung. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte ein Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.

  • Fundort: Ein für BDSM-Praktiken eingerichtetes Apartment (u. a. mit Stahlbett und Käfig-Elementen).
  • Ermittlungsstand: Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden.
  • Nächste Schritte: Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet, um die genaue Todesursache zweifelsfrei zu klären.

Hintergrund

Die Wohnung wird laut Medienberichten regelmäßig als Themen-Apartment für Fetisch-Liebhaber vermietet. Die Ermittler gehen derzeit von einem tragischen Unglücksfall aus, der sich möglicherweise im Rahmen privater Sexpraktiken ereignet hat. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Tagesspiegel

Urteil in Hamburg: Domina nach tödlichem Sado-Maso-Unfall verurteilt

Ein tragischer Vorfall in der Hamburger BDSM-Szene fand am Donnerstag vor dem Hamburger Landgericht sein juristisches Ende. Eine 35-jährige Domina wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt.

Der Hintergrund des Falls

Der Vorfall ereignete sich bereits im Sommer des vergangenen Jahres. Während einer gebuchten Session kam es zu einer Extremsituation, bei der ein 56-jähriger Kunde die Besinnung verlor.

  • Todesursache: Laut Gutachten verstarb der Mann an den Folgen einer massiven Sauerstoffunterversorgung.
  • Das Versäumnis: Die Angeklagte hatte Sicherheitsvorkehrungen missachtet und Anzeichen für den kritischen Zustand ihres Klienten zu spät erkannt oder falsch eingeschätzt.

Das Urteil und die Begründung

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau ihre Sorgfaltspflicht verletzt habe. Obwohl der Kunde die Praktiken ausdrücklich gewünscht hatte, liege die Verantwortung für die körperliche Unversehrtheit in einem professionellen Setting bei der Dienstleisterin.

„Wer solche gefährlichen Praktiken gewerblich anbietet, trägt die besondere Verantwortung, den Zustand des Gegenübers lückenlos zu überwachen“, so die Begründung des Vorsitzenden Richters.

Die Verteidigung hatte auf einen tragischen Unglücksfall plädiert, doch das Gericht folgte weitestgehend der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, da die Angeklagte bislang nicht vorbestraft war und sich geständig sowie tief betroffen zeigte.

Quelle: Stern

KdU Podcast: Nordmann & Lola – Abgewöhnen geht nicht

Alle Wege führen zum Kink

Heute spreche ich mit Nordmann. Er ist 41 Jahre alt, kommt von mir aus gesehen aus dem Süden und er spielt oben.

Er mag Kontrolle, lässt sich gerne fieser gemeiner Sadist und auch Caregiver nennen. Ein ganz normaler Gast in diesem Podcast – müsste man meinen.
In Nordmanns Leben spielt Religion eine Rolle. Auch heute noch. Doch als er in seiner ersten Ehe das Thema BDSM ansprach, kam das gar nicht gut an und so landete er sogar bei einem „kirchlichen Berater„, der mit ihm versucht hat diese BDSM-Phantasien abzugewöhnen. Das hat zum Glück nicht funktioniert.

Eigentlich war gedacht, dass Nordmann hier alleine spricht. Er hat jedoch seine Partnerin und Sub Lola mitgebracht. Nun gibt es im Hause Stix die Regel: Wer im Raum ist, bekommt ein Mikrofon. Ob Lola, 37 Jahre alt und auch gläubig etwas ins Mikrofon gesprochen hat und ob das in der Folge überhaupt drin bleiben dürfte, erfahrt ihr, wenn ihr diese Folge ganz genau hört.

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Schmerz als Genuss? Warum wir Chili, Kälte und Muskelkater suchen

Wenn wir „Lust am Schmerz“ hören, denken die meisten sofort an „Shades of Grey“ oder selbstverletzendes Verhalten. Doch die Philosophin Teresa Geisler zeigt in einem neuen taz-Interview, dass das Phänomen viel alltäglicher ist – und warum unsere Gesellschaft einen gesünderen Umgang mit dem Leiden braucht.

Warum beißen wir freiwillig in extrem scharfe Chilis? Warum rennen Menschen Marathons, bis die Lunge brennt, oder springen im Winter in Eiswasser? In einem spannenden Gespräch mit der taz plädiert die Philosophin Teresa Geisler dafür, den Begriff der „Schmerzlust“ aus der reinen BDSM- und Pathologie-Ecke zu holen.

Mehr als nur Masochismus

Laut Geisler ist die Suche nach dem „angenehmen Schmerz“ ein tiefes menschliches Bedürfnis nach Intensität. Es geht nicht immer um Sexualität. Es geht um das Spüren der eigenen Grenzen.

Der Reiz liegt oft in der begrenzten Planbarkeit. Während ungewollter Schmerz (z. B. durch Krankheit oder Unfall) uns als totale „Unverfügbarkeit“ trifft und uns die Kontrolle entzieht, ist der gesuchte Schmerz ein Spiel mit dem Feuer: Wir begeben uns freiwillig in eine intensive Situation, behalten aber (meistens) die Handbremse in der Hand.

Die Verdrängung des Schmerzes

Ein zentraler Punkt des Interviews ist Geislers Kritik an unserem gesellschaftlichen Umgang mit negativen Gefühlen. Wir leben in einer Kultur der „Abspaltung“:

  • Körperlicher Schmerz wird ins Krankenhaus ausgelagert.
  • Seelischer Schmerz gehört zum Therapeuten.
  • Im Alltag soll alles „smooth“ und schmerzfrei funktionieren.

Diese Privatisierung des Leidens hält Geisler für problematisch. Schmerz ist keine reine Privatsache, sondern eine universelle Erfahrung. Wenn wir ihn nur im Verborgenen zulassen, fehlt uns der Raum, ihn kollektiv zu verarbeiten und Empathie zu üben.

Fazit

Der Artikel lädt dazu ein, das eigene Verhältnis zum Schmerz zu hinterfragen. Ist das Brennen beim Sport oder die Hitze der Sauna vielleicht genau der Moment, in dem wir uns am lebendigsten fühlen? Geisler warnt jedoch auch: Der Grat ist schmal. Wenn aus dem genussvollen Barfußlaufen plötzlich eine Verletzung wird, kippt die Lust schnell in Frust.

Quelle: TAZ

Mr. Fetish Hessen 2025: Wer holt den Titel in Frankfurt?

Die Spannung steigt in der hessischen Fetisch-Community: Im Rahmen der „Leather Odyssey“ stellt sich die Frage, wer das Amt des Mr. Fetish Hessen 2025 übernehmen wird. Das GAB Magazin hat die drei Bewerber vorgestellt, die sich der Wahl stellen.

Die Wahl zum Mr. Fetish Hessen ist mehr als nur ein Schönheitswettbewerb – es geht um Sichtbarkeit, Engagement und die Repräsentation der Fetisch-Szene. In diesem Jahr treten drei sehr unterschiedliche Kandidaten an, die alle denselben Wunsch teilen: Die Community mit Herz und Leidenschaft zu vertreten.

Die Kandidaten im Überblick:

  • Jörg: Er tritt an, um die lokale Szene zu stärken und bringt seine ganz eigene Perspektive in den Wettbewerb ein.
  • Gerry: Mit einem klaren Motto und viel Enthusiasmus möchte er die Jury und das Publikum von sich überzeugen.
  • Björn: Für ihn steht Authentizität an erster Stelle. Sein erklärtes Ziel ist es, in allen Lebensbereichen – ob im Job oder im Privatleben – „ganz er selbst“ zu sein und damit als Vorbild für andere zu wirken.

Der Rahmen: Leather Odyssey 2025 Die Wahl findet traditionell als Höhepunkt des großen „Leather Odyssey“-Wochenendes in Frankfurt am Main statt. Organisiert vom Frankfurter Leder Club (FLC), zieht das Event Besucher aus ganz Deutschland an. Die Kandidaten müssen sich dabei nicht nur auf der Bühne beweisen, sondern auch zeigen, wie sie die Werte der Community nach außen tragen wollen.

Wer am Ende die Schärpe trägt, entscheidet sich in einem spannenden Finale, bei dem Persönlichkeit genauso zählt wie das Outfit.

Quelle: maenner.media

Giulia Siegel erweitert Fetisch-Portfolio mit Füßen

Reality-TV-Star und Influencerin Giulia Siegel kündigt auf Instagram an, dass sie in naher Zukunft Fotos und Videos ihrer Füße auf einer Erotikplattform anbieten wird. Sie hat bereits einen ersten Vorschaublick gegeben, ohne dabei nackt zu werden.

Die 50-Jährige, die seit fast 35 Jahren im Showgeschäft tätig ist, betont, dass es noch ein bis zwei Wochen dauern wird, bis das neue Angebot verfügbar ist. Siegel hat bisher auch Inhalte zum Thema Rauchen auf der Plattform veröffentlicht und vermutet, dass ihr Rauch-Content bei männlichen Zuschauern besonders beliebt ist.

Ganzen Artikel auf t-online.de lesen.

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