Fesselnde Kunst in Tokyo: Shibari-Workshops mit Louis Kordexe erleben

Wer an Japan denkt, hat oft Tempel, Neonlichter und Sushi im Kopf. Doch abseits der bekannten Touristenpfade bietet Tokyo tiefgreifende kulturelle Erfahrungen, die buchstäblich unter die Haut gehen. Ein besonderes Highlight für Reisende mit Interesse an Ästhetik und japanischer Tradition sind die Shibari-Workshops von Louis Kordexe.

Die Kunst der Seile: Mehr als nur Knoten

Shibari, die japanische Kunst des Fesselns, hat ihre Wurzeln im historischen Hojojutsu der Samurai, entwickelte sich jedoch über die Jahrhunderte zu einer hochgradig ästhetischen und emotionalen Ausdrucksform. Es geht nicht nur um die Technik des Knotens, sondern um Vertrauen, Kommunikation und die Verbindung zwischen zwei Menschen.

Ein Workshop im Herzen von Tokyo

In seinem Studio in Tokyo bietet der renommierte Künstler Louis Kordexe Workshops an, die sich sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene richten. Das Besondere daran: Kordexe schlägt eine Brücke zwischen westlichem Verständnis und japanischer Tradition. Seine Kurse finden in einer respektvollen, sicheren Atmosphäre statt und werden oft in Deutsch oder Englisch abgehalten – ideal für internationale Besucher.

Was die Teilnehmer erwartet:

  • Grundlagen & Technik: Einführung in die Handhabung von Jutestrick und Sicherheitsregeln.
  • Ästhetik & Philosophie: Verständnis für die Linienführung und die meditative Komponente des Shibari.
  • Individuelle Betreuung: Praxisnahe Übungen, die auf das jeweilige Erfahrungslevel abgestimmt sind.

Warum sich ein Besuch lohnt

Ein Workshop bei Louis Kordexe ist mehr als nur ein Kurs – es ist ein tiefes Eintauchen in eine japanische Subkultur. Für Reisende bietet es die Chance, Tokyo aus einer völlig neuen, intimen Perspektive kennenzulernen und eine Fertigkeit zu erlernen, die Achtsamkeit und Kunstfertigkeit vereint.

Wer seinen nächsten Japan-Trip plant und auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Erfahrung ist, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Quelle: Sumikai

Leinen los für Lack & Leder: Das „Torture Ship“ rockt den Bodensee

Friedrichshafen – Wenn am Bodenseeufer plötzlich mehr Peitschen als Eistüten zu sehen sind und Latex statt Leinen getragen wird, dann ist es wieder soweit: Das legendäre „Torture Ship“ hat abgelegt. Auch in diesem Jahr hieß es für rund 450 Passagiere „Leinen los“ zur wohl heißesten Party auf dem Schwäbischen Meer.

Ausverkauftes Haus und Schaulaufen am Pier Schon vor dem Ablegen bot sich den zahlreichen Schaulustigen an der Hafenpromenade in Friedrichshafen ein spektakuläres Bild. Das „Schaulaufen“ der Gäste ist mittlerweile fast so kultig wie die Fahrt selbst. Von aufwendigen Pony-Play-Kostümen samt Kutsche über strenge Domina-Outfits bis hin zu viel nackter Haut war alles dabei. Die Tickets für das Event waren restlos ausverkauft – für 75 Euro pro Karte sicherten sich Fetisch-Fans den Zutritt zu dieser exklusiven Parallelwelt.

„Was an Bord passiert, bleibt an Bord“ Auf dem Schiff selbst herrscht eine klare Regel: Diskretion. Zwar betonen Veranstalter und Gäste, dass Sex nicht im Vordergrund steht, doch geht es auf den drei Decks durchaus zur Sache. Wer sein „Werkzeug“ vergessen hatte, konnte sich an Bord an Shopping-Ständen mit neuen Peitschen und Accessoires eindecken. Öffentliche Bestrafungen und Spanking-Sessions gehörten ebenso zum Programm wie ausgelassenes Feiern – alles unter dem Motto der gegenseitigen Toleranz. Einen offiziellen Darkroom gibt es zwar seit Jahren nicht mehr, aber der Sonnenuntergang ist auf diesem Dampfer definitiv nicht das einzige Highlight.

Fetisch kennt kein Alter Dass die Szene bunter und vielfältiger ist, als Außenstehende oft vermuten, beweist ein ganz besonderer Stammgast: Der älteste Passagier an Bord war stolze 94 Jahre alt. Laut Veranstalter Thomas Siegmund ist das Thema Fetisch weder an ein Alter noch an ein Bildungsniveau gebunden. Es ist ein Maskenball für Erwachsene, bei dem jeder sein kann, wer er will.

Fazit Friedrichshafen hat sich für eine Nacht wieder in einen BDSM-Hotspot verwandelt. Die „Weiße Flotte“ wurde zur schwarzen Partyzone, und die Community feierte sich und ihre Freiheit – friedlich, freizügig und völlig ausverkauft.

Quelle: Wochenblatt Friedrichshafen

Podcast-Frau Helene teilt ihre Erfahrungen rund um Schwangerschaft und Kink

In der aktuellen Folge von ‚Hinter den Laken‘ spricht die Autorin Helene (38) über schwierige Themen wie Schwangersein, medizinische Herausforderungen sowie Fehlgeburten.

Zudem geht sie auf ihre persönlichen Kinks und Fetischvorlieben ein. Darüber hinaus thematisiert das Gespräch auch die Auswirkung der körperlicher Veränderungen während einer Schwangerschaft sowohl im Alltag als auch in Beziehungs- und Sexualkontext.

HörerInnen können sich für zukünftige Folgen des Podcasts unter hinterdenlaken@gmail.com oder auf Instagram (@hinterdenlaken) melden.

Ganzen Artikel auf Hinter den Laken lesen.

Leinen los für Lack und Leder: Das „Torture Ship“ verwandelt den Bodensee in eine Fetisch-Bühne

Es ist wieder so weit: Wenn der Bodensee zur Kulisse für glänzendes Latex, enges Leder und fantasievolle Masken wird, weiß man in Friedrichshafen, dass das „Torture Ship“ abgelegt hat. Was einst als Nischenevent begann, hat sich längst zu einem international bekannten Spektakel entwickelt, das weit über die Grenzen der Region hinausstrahlt.

Ein Magnet für die internationale Szene

Besonders beeindruckend ist in diesem Jahr die internationale Reichweite des Events. Das „Erotikschiff“ ist längst kein Geheimtipp mehr für lokale Fans der BDSM- und Fetisch-Szene. Die Besucher nehmen mittlerweile beachtliche Reisen auf sich: Gäste aus Slowenien, Polen und anderen europäischen Nachbarländern reisen eigens an, um bei der legendären Fahrt dabei zu sein. Für viele ist es das Highlight des Jahres, bei dem sie ihre aufwendigen Outfits – von der klassischen Domina im Lack-Dress bis hin zu kunstvollen Pony-Masken – einem Gleichgesinnten-Publikum präsentieren können.

Catwalk am Hafen: Staunen bei den „Sehleuten“

Bevor die Motoren starten, gehört der Hafen von Friedrichshafen traditionell den Schaulustigen. Tausende Zuschauer versammeln sich am Pier, um das „Schaulaufen“ der Passagiere zu beobachten. Die Stimmung ist eine Mischung aus Fasching und exklusivem Maskenball. Während die einen aus dem Staunen kaum herauskommen, genießen die Fetisch-Fans die Aufmerksamkeit und posieren bereitwillig für Fotos. Veranstalter Thomas Siegmund beschreibt das Event treffend: Für Außenstehende mag es wie ein bizarrer Maskenball wirken, doch für die Community ist es ein Raum der Freiheit und des gegenseitigen Respekts.

Was passiert an Bord?

Sobald die MS Baden (oder eines der anderen eingesetzten Schiffe) ablegt, bleibt das Geschehen weitgehend den Blicken der Öffentlichkeit entzogen. An Bord erwartet die Gäste ein Mix aus:

  • DJs und Party-Decks: Tanzen in außergewöhnlicher Montur.
  • Shopping & Aussteller: Stände für BDSM-Bedarf und Accessoires.
  • Shows: Von Peitschenvorführungen bis hin zu ästhetischen Inszenierungen.

Wichtig zu wissen: Auch wenn das Schiff oft als „Erotikschiff“ tituliert wird, steht der Party- und Selbstdarstellungsaspekt im Vordergrund. Aufgrund behördlicher Auflagen gibt es keine speziellen Räume für sexuelle Handlungen – das „Torture Ship“ versteht sich primär als Tanz- und Eventschiff für eine ganz besondere Community.

Fazit

Das „Torture Ship“ bleibt ein Phänomen. Es zeigt, wie tolerant und vielfältig die Bodenseeregion sein kann und dass die Faszination für Lack und Leder keine (Landes-)Grenzen kennt. Ob man nun selbst in den hautengen Anzug schlüpft oder das Spektakel lieber aus sicherer Entfernung vom Ufer beobachtet – kalt lässt dieses Event am See niemanden.

Quelle: Südkurier

Leder, Leidenschaft und ein neuer Titel: Jörg ist Mr. Fetish Hessen 2025

Die hessische Fetisch-Community hat ein neues Gesicht: In Frankfurt wurde am vergangenen Wochenende der Titel Mr. Fetish Hessen 2025 vergeben. Der 54-jährige Jörg konnte die Jury und das Publikum von sich überzeugen und tritt nun die Nachfolge an, um die Szene im kommenden Jahr offiziell zu repräsentieren.

Was ihr über den neuen Titelträger wissen müsst:

  • Ein Frankfurter für Hessen: Jörg ist tief in der lokalen Community verwurzelt und bringt die nötige Erfahrung und Gelassenheit für das Amt mit.
  • Mehr als nur Outfit: In seiner Amtszeit möchte er vor allem für Sichtbarkeit und Akzeptanz werben. Ihm geht es darum, Brücken zu bauen – sowohl innerhalb der queeren Community als auch darüber hinaus.
  • Authentizität zählt: Jörg betont, dass Fetisch für ihn kein Kostüm, sondern eine Lebenseinstellung ist, die auf Respekt und Leidenschaft basiert.

Warum das wichtig ist

Wahlen wie die zum Mr. Fetish sind weit mehr als reine Schönheitswettbewerbe. Sie dienen der Vernetzung der Leder- und Fetischszene und stärken das Selbstbewusstsein einer Subkultur, die oft noch mit Klischees zu kämpfen hat. Jörg tritt nun in große Fußstapfen und bereitet sich darauf vor, Hessen auch auf nationaler Ebene (etwa bei der Wahl zum Mr. Fetish Germany) zu vertreten.


„Es geht nicht nur um das Leder, das man trägt, sondern um das Herz, das darunter schlägt.“ – Ein schönes Motto, das Jörgs Einstellung perfekt zusammenfasst.

Quelle: Männer

Pop-Kultur: Schluss mit Blümchensex – Sabrina Carpenter bringt den Fetisch zurück

Ist die Ära des braven, politisch korrekten Pop vorbei? Ein neuer Artikel in der Welt argumentiert: Ja – und Sabrina Carpenter ist die treibende Kraft dahinter. Während die Gen Z oft als neopuritanisch verschrien wurde und Popstars sich lange in der Rolle des „Sad Girl“ gefielen, dreht Carpenter den Spieß nun um. Es wird wieder schmutzig, dominant und spielerisch.

Hier ist die Zusammenfassung der hitzigen Debatte um Sex, Macht und Latex im Mainstream.

1. Die Rückkehr der „Dominanzspiele“

Der Kern des Welt-Artikels dreht sich um eine spannende Beobachtung: Popmusik war in den letzten Jahren oft entweder herzzerreißend traurig oder betont „empowernd“ auf eine sehr saubere, fast sterile Art. Sabrina Carpenter bricht damit. In ihren Videos und Auftritten (man denke an die Ästhetik von Short n’ Sweet) zelebriert sie nicht nur Sex, sondern spezifische Fetisch-Ästhetik. Es geht um das Spiel mit Dominanz und Unterwerfung, das lange aus dem Mainstream verbannt war, weil es als „nicht feministisch genug“ oder als Bedienung des „Male Gaze“ galt.

2. Provokation statt politischer Korrektheit

Der Artikel hebt hervor, dass Carpenter sich weigert, ihre Sexualität zu problematisieren oder zu rechtfertigen. Songs wie „Juno“ (in dem es explizit um Stellungen und Befruchtungsfantasien geht) oder ihre blutigen, von Horrorfilmen inspirierten Musikvideos sind eine bewusste Absage an die „Vanilla“-Kultur. Der Sex ist hier nicht sanft und gleichberechtigt im kuscheligen Sinne, sondern ein Machtspiel – und genau das macht laut dem Autor den Reiz aus. Es ist eine Rückkehr zur frivoleren, weniger verkopften Sexualität der 2000er, aber mit modernem Selbstbewusstsein.

3. Kritik vs. Befreiung

Natürlich bleibt die Kritik nicht aus. Ist das feministische Selbstermächtigung oder ein Rückfall in alte Rollenbilder, in denen Frauen als Lustobjekte inszeniert werden? Der Welt-Beitrag stellt sich auf die Seite der Provokation: Die Kritik am angeblichen „Male Gaze“ verkennt, dass auch Frauen Lust an der Inszenierung, am Fetisch und an der Rolle der Verführerin haben können. Carpenter wird hier als Gegenentwurf zur moralischen Überlegenheit gefeiert, die Popkultur zuletzt oft lähmte.

Fazit: Pop darf wieder gefährlich sein

Sabrina Carpenter zeigt, dass Popkultur nicht immer pädagogisch wertvoll sein muss. Der Artikel in der Welt feiert dies als Befreiungsschlag: Der Sex im Pop hat seinen „Biss“ zurück – inklusive Latex, Rollenspielen und einer Prise Gefahr.

Quelle: Welt

Kolja-André Nolte und die Macht der Frauen im BDSM

Berlin-based Kolja-André Nolte, known for his Atrium studio, challenges the traditional view of BDSM dynamics. While many are familiar with the term ‚Domina‘, the role of ‚Dominus‘ is less understood.

Nolte’s approach focuses on empowering women, offering them a space where they can explore and experience power and pleasure on their own terms. His work questions the conventional roles in BDSM, suggesting that the act of dominating can also be an act of self-empowerment for women.

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Laila im Podcast: Erotische Vorlieben und Beziehungsfragen

In der aktuellen Folge von ‚Hinter den Laken‘ spricht die Autorin Laila (30) über ihre sexuellen Präferenzen, Fetische sowie Erfahrungen in Partnerschaften. Zu diskutieren sind Themen wie Brat Taming und Fußfetischismus.

Darüber hinaus geht es im Gespräch um Fremdgehen, offene Beziehungen und toxikologischen Partnerbezug. Laila bietet eine ehrliche Sicht auf sexuelle Vorlieben sowie körperlichen Selbstvergleich in der BDSM-Community.

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Torture Ship auf dem Bodensee: Fast gescheitert wegen Swinger-Schiff

Das Torture Ship, ein berühmtes Event der BDSM-Szene, wird seit fast 30 Jahren auf dem Bodensee veranstaltet und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an.

Doch das Festival drohte einmal kurz vor dem Ausgang zu stehen, als ein nahegelegenes Swinger-Schiff Sexspiele und Partnertausch erlaubte. Dies löste eine Welle der Empörung aus, sowohl bei den Swinger-Freunden als auch bei den BDSM-Teilnehmern.

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Zwischen Peitsche und Psychologie: Ein Blick hinter die Kulissen eines Hamburger BDSM-Studios

BDSM ist für viele noch immer ein Thema, das hinter verschlossenen Türen und unter vorgehaltener Hand besprochen wird. Doch was passiert eigentlich wirklich in einem professionellen Studio? Ein aktueller Einblick in den Alltag einer Hamburger Domina räumt mit Klischees auf und zeigt: Hier geht es um weit mehr als nur Schmerz.

Professionalität statt „50 Shades“-Kitsch

Wer dunkle, feuchte Kellerlöcher erwartet, wird enttäuscht. Professionelle Studios in Hamburg gleichen eher gut geführten Praxen oder exklusiven Lounges. Sauberkeit, Ästhetik und eine klare Struktur sind das Fundament. Die Arbeit einer Domina ist dabei ein Hochleistungssport – physisch wie psychisch.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Studio-Alltag:

  • Grenzen sind das Gesetz: Bevor die erste Handschelle klickt, wird geredet. „Safe Words“ und detaillierte Vorgespräche sind obligatorisch. Konsens ist die absolute Basis jeder Session.
  • Der Kunde von nebenan: Die Klientel ist so vielfältig wie die Hansestadt selbst. Vom Manager, der die Last der Verantwortung für eine Stunde abgeben möchte, bis hin zum „ganz normalen“ Angestellten – die Sehnsucht nach Machtabgabe oder kontrolliertem Kontrollverlust zieht sich durch alle Schichten.
  • Emotionale Intelligenz: Eine gute Domina muss Menschen lesen können. Oft fungiert sie fast schon als Therapeutin, die einen sicheren Raum für Fantasien schafft, die im Alltag keinen Platz finden.

Ein Job wie jeder andere?

Nicht ganz. Auch wenn die Professionalität großgeschrieben wird, bleibt der Beruf eine Nische mit gesellschaftlichen Hürden. Dennoch zeigt der Bericht deutlich: Die Domina ist keine „Täterin“, sondern eine Dienstleisterin, die mit Empathie und strenger Regie Sehnsüchte moderiert.

„Es geht nicht darum, jemanden zu verletzen, sondern darum, eine tiefere Ebene der Erfahrung zu ermöglichen.“

Fazit

Der Alltag im Hamburger BDSM-Studio ist geprägt von Disziplin, Vertrauen und einer überraschenden Portion Menschlichkeit. Wer die Klischees beiseite lässt, erkennt ein Handwerk, das viel psychologisches Fingerspitzengefühl erfordert.

Quelle: shz

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