Vortragsreihe von Lydia Benecke: „Sadisten“ November 2015 – Juli 2016

Die Kriminalpsychologin Lydia Benecke, Autorin des Buches „Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben“ führt bundesweit Vorträge zu dieser Themnatik durch:

Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben? führt den Leser auf eine Reise durch die psychologischen Profile sexueller Sadisten. Einerseits wird das „ganz normale Leben“ jener erläutert, die einvernehmlich ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen Partnern ausleben. Andererseits taucht der Leser in die Gedanken- und Gefühlswelt der gefährlichen, kriminellen Sadisten ein – zu deren bekanntesten Vertretern Jack the Ripper und Ted Bundy gehören.

  • Was unterscheidet die einen von den anderen Sadisten?
  • Welche Bedürfnisse treiben sie an?
  • Was macht ihre Persönlichkeit aus?
  • Welche Partner suchen sie sich?
  • Wodurch werden sie so, wie sie sind?

Lydia Benecke verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit klassischen psychologischen Ansätzen. Ergänzt um Daten aus ihrer eigenen Forschung entwickelt Benecke ein neues psychologisches Modell, mithilfe dessen sie das typische Täterprofil des sexuell sadistischen Straftäters darstellt und verständlich macht. Darüber hinaus geht Benecke in ihrem Buch unterschiedlichen Fragen nach, wie beispielsweise:

  • Was macht dramatische Persönlichkeiten aus und warum sind sie häufig
    bei Tätern in spektakulären Kriminalfällen zu finden?
  • Wie laufen Liebesbeziehungen von dramatischen Persönlichkeiten ab und
    warum wirken sie häufig filmreif?
  • Wie lieben Psychopathen?
  • Müssen Tötungsphantasien in Tötungsdelikten münden?
  • Stecken mächtige Satanssekten hinter manchen Sexualverbrechen?
  • Sind Täter heute genau so wie Täter in früheren Zeiten oder anderen
    Kulturen?

Zahlreiche Beispiele, Interviews und Zitate von einvernehmlichen Sadisten; nicht-kriminellen, mittelgradig psychopathischen Menschen bis hin zu stark ausgeprägten, kriminellen Psychopathen und Sadisten machen die psychologischen Erklärungen verständlich und lebhaft vorstellbar. Ein Buch für alle, die schon immer einen Blick in die Seele von Sadisten, Psychopathen und Serienmördern werfen wollten.

Aktuell sind folgende Vortragstermine geplant:

Dortmund: Samstag, 07.11.2015, 20:00 Uhr
Fritz Henssler Haus
Geschwister-Scholl-Str. 33-37, 44135 Dortmund
Eintritt: Vorverkauf 15,00 EUR, Abendkasse 18,00 EUR
Web: http://www.fhh.de/veranstaltungen/veranstaltungen22.html

Hamburg: Sonntag 15.11.2015, 19:00 Uhr
Imperial Theater
Reeperbahn 5, 20359 Hamburg,
Eintritt: 20,- EUR (Vorverkauf siehe WWW)
Web: http://www.imperial-theater.de/t-und-k/

München: Freitag, 22.01.2016, 19:00 Uhr
Schlachthof
Zenettistr. 9, 80337 München
Eintritt: Vorverkauf 17,00 EUR, Abendkasse 19,00 EUR
Web: http://www.im-schlachthof.de/spielplan-details/items/benecke.html

Schleswig: Samstag, 13.02.2016, 20:00 Uhr
Heimat
Auf der Freiheit, 24837 Schleswig
Vorverkauf ab 17,- EUR
Web: http://www.heimat-freiheit.de/spielplan/2016-02-13/lydia-benecke-sadisten-toedliche-liebe-_-geschichten-aus-dem-wahren-leben-

Dresden: Freitag, 01.04.2016, 20:00 Uhr
Schauburg Dresden
Königsbrücker Straße 55, 01099 Dresden
Vorverkauf: 18,- EUR
Web: <http://www.schauburg-dresden.de/index.php?page=va&va_id=20725

Greiz: Freitag, 08.04.2016
Vortrag Lydia Benecke „Sadisten“
(Leider stehen aktuell keine nähere Infos zur Verfügung)

Marburg: Freitag, 22.04.2016, 09:30
anläßlich der „Criminale“ in Marburg
(Leider stehen aktuell keine nähere Infos zur Verfügung)
Web: http://www.die-criminale.de/criminale/das-programm-2/psychologie-des-bosen

Potsdam: Sonntag, 22.05.2016, 20:00 Uhr
Waschhaus
Schiffbauergasse 6, 14467 Potsdam
Eintritt: Vorverkauf 15,- EUR (zuzüglich Gebühren), Abendkasse: 15,- EUR
Web: http://www.waschhaus.de

Bayreuth: Freitag, 01.07.2016
Das Zentrum
Internationales Jugendkulturzentrum Bayreuth e.V.
Äußere Badstr. 7a, 95448 Bayreuth
(Leider stehen aktuell keine nähere Infos zur Verfügung)
Web: http://www.das-zentrum.de

für weitere Infos:
Website von Lydia Benecke: http://www.benecke-psychology.com
Buch-Rezension von Geli: http://www.schlagzeilen.com/de/shop/112/112-089.htm

 

Quelle: SWL

Lustschmerz: Zwangsfeminisierung

Zwangsfeminisierung ist eine Bezeichnung der erotischen und pornografischen Literatur. Hierbei geht es um die Vorstellung, dass ein Mann unter Zwang verweiblicht wird. Normalerweise werden dazu Geschichten erfunden, in denen dem Mann nach und nach suggeriert wird, dass er eigentlich eine Frau ist und er sich demnach auch so zu verhalten hat.

Auf diese Weise ging die Zwangsfeminisierung in die englische Erotikliteratur ein.

Zwangsfeminisierung in der Pornographie

Ein ewig wiederkehrendes Thema der Pornographie ist die Vorstellung, von einer oder gar mehreren Frauen verschleppt, sowie in Gefängnissen, Besserungsanstalten oder an anderen ungewöhnlichen Orten zwangsweise verweiblicht zu werden.

Wie in der frühen erotischen Literatur auch, geschieht dies in den milden Formen durch weibliche List und einen gewissen erotischen Nachdruck.

In den scharfen Formen der pornographischen Literatur wird hingegen Gewalt eingesetzt. Dies geschieht dann zumeist in Form von Gehirnwäsche, Folter, Vergewaltigung oder medizinischen Eingriffen, wie zum Beispiel einer Hormonbehandlung.

Psychologen behaupten diesbezüglich, daß solche Geschichten die homosexuellen Anteile heterosexueller Männer ansprechen würden. Allerdings kommen jedoch auch sadomasochistische Überlegungen in Betracht.

Zwangsfeminisierung im BDSM

Im BDSM erfolgt die Zwangsfeminisierung grundsätzlich zwischen zwei einvernehmlichen Partnern.

Dabei stehen einerseits das beiderseitige lustvolle Erleben der Unterwerfung im Vordergrund, andererseits können aber auch sexuelle Erniedrigung und Demütigung eine wichtige Rolle spielen, insbesondere unter Einbeziehung der Öffentlichkeit.

Prozesse der Zwangsfeminisierung

Neben dem Tragen von Kleidung und Make-Up, was vom dominanten Partner vorgeschrieben und ausgewählt wird, beinhaltet der Prozess der Zwangsfeminisierung auch noch das Anordnen geschlechtsspezifischer Verhaltensweisen.

Hierzu werden oft übertriebene und klischeehafte Frauenbilder als Vorbild genommen. Dabei soll beispielsweise durch das Auftreten in der Öffentlichkeit in hohen Schuhen, extrem kurzen Röcken und einem stark überschminktem Gesicht eine Prostituierte nachgeahmt und dadurch die Erniedrigung des Feminisierten verstärkt werden. Im englischen Sprachraum verwendet man dazu auch den Ausdruck „Forced Feminization“. Dieser kann sich allerdings auch auf die real erzwungene Feminisierung beziehen, wie zum Beispiel bei Vergewaltigungen von Männern in Gefängnissen. Solche realen Situationen werden als homosexuelle Fantasien auch im Rahmen der Zwangsfeminisierung in der einschlägigen Literatur beschrieben. Für heterosexuelle Männer sind diese jedoch selten Bestandteil der Feminisierungsphantasien. Ein weiteres Synonym dafür ist die Bezeichnung „Demale“.

Oftmals wünscht sich der devote Teil mitunter aber auch eine weiterführende und teilweise gewaltsame Abrichtung auf die Wunschrolle der Frau. In manchen Kreisen und Internetforen wird sogar der Wunsch nach einer freiwilligen Verschleppung ins Ausland oder einer medizinischen Geschlechtsumwandlung geäußert, was man dann als „Effeminization“ bezeichnet. Hierzu sind jedoch keine konkreten Fälle belegt. Ebenfalls treten in diesem Zusammenhang in der erotischen BDSM-Literatur Kastrationsphantasien auf.

Schlusswort

In der Mythologie ist eine temporäre Umwandlung in eine Frau als Mittel zur Kompensation eines Ungleichgewichts zwischen männlichen und weiblichen Eigenschaften bekannt.

Das Ziel besteht dann auch naturgemäß in einer besseren Integration beider Seiten und soll sozusagen eine Bewusstseinserweiterung bewirken.

Quelle: Lustschmerz

Lustschmerz: Zwangsfeminisierung

Zwangsfeminisierung ist eine Bezeichnung der erotischen und pornografischen Literatur. Hierbei geht es um die Vorstellung, dass ein Mann unter Zwang verweiblicht wird. Normalerweise werden dazu Geschichten erfunden, in denen dem Mann nach und nach suggeriert wird, dass er eigentlich eine Frau ist und er sich demnach auch so zu verhalten hat.

Auf diese Weise ging die Zwangsfeminisierung in die englische Erotikliteratur ein.

Zwangsfeminisierung in der Pornographie

Ein ewig wiederkehrendes Thema der Pornographie ist die Vorstellung, von einer oder gar mehreren Frauen verschleppt, sowie in Gefängnissen, Besserungsanstalten oder an anderen ungewöhnlichen Orten zwangsweise verweiblicht zu werden.

Wie in der frühen erotischen Literatur auch, geschieht dies in den milden Formen durch weibliche List und einen gewissen erotischen Nachdruck.

In den scharfen Formen der pornographischen Literatur wird hingegen Gewalt eingesetzt. Dies geschieht dann zumeist in Form von Gehirnwäsche, Folter, Vergewaltigung oder medizinischen Eingriffen, wie zum Beispiel einer Hormonbehandlung.

Psychologen behaupten diesbezüglich, daß solche Geschichten die homosexuellen Anteile heterosexueller Männer ansprechen würden. Allerdings kommen jedoch auch sadomasochistische Überlegungen in Betracht.

Zwangsfeminisierung im BDSM

Im BDSM erfolgt die Zwangsfeminisierung grundsätzlich zwischen zwei einvernehmlichen Partnern.

Dabei stehen einerseits das beiderseitige lustvolle Erleben der Unterwerfung im Vordergrund, andererseits können aber auch sexuelle Erniedrigung und Demütigung eine wichtige Rolle spielen, insbesondere unter Einbeziehung der Öffentlichkeit.

Prozesse der Zwangsfeminisierung

Neben dem Tragen von Kleidung und Make-Up, was vom dominanten Partner vorgeschrieben und ausgewählt wird, beinhaltet der Prozess der Zwangsfeminisierung auch noch das Anordnen geschlechtsspezifischer Verhaltensweisen.

Hierzu werden oft übertriebene und klischeehafte Frauenbilder als Vorbild genommen. Dabei soll beispielsweise durch das Auftreten in der Öffentlichkeit in hohen Schuhen, extrem kurzen Röcken und einem stark überschminktem Gesicht eine Prostituierte nachgeahmt und dadurch die Erniedrigung des Feminisierten verstärkt werden. Im englischen Sprachraum verwendet man dazu auch den Ausdruck „Forced Feminization“. Dieser kann sich allerdings auch auf die real erzwungene Feminisierung beziehen, wie zum Beispiel bei Vergewaltigungen von Männern in Gefängnissen. Solche realen Situationen werden als homosexuelle Fantasien auch im Rahmen der Zwangsfeminisierung in der einschlägigen Literatur beschrieben. Für heterosexuelle Männer sind diese jedoch selten Bestandteil der Feminisierungsphantasien. Ein weiteres Synonym dafür ist die Bezeichnung „Demale“.

Oftmals wünscht sich der devote Teil mitunter aber auch eine weiterführende und teilweise gewaltsame Abrichtung auf die Wunschrolle der Frau. In manchen Kreisen und Internetforen wird sogar der Wunsch nach einer freiwilligen Verschleppung ins Ausland oder einer medizinischen Geschlechtsumwandlung geäußert, was man dann als „Effeminization“ bezeichnet. Hierzu sind jedoch keine konkreten Fälle belegt. Ebenfalls treten in diesem Zusammenhang in der erotischen BDSM-Literatur Kastrationsphantasien auf.

Schlusswort

In der Mythologie ist eine temporäre Umwandlung in eine Frau als Mittel zur Kompensation eines Ungleichgewichts zwischen männlichen und weiblichen Eigenschaften bekannt.

Das Ziel besteht dann auch naturgemäß in einer besseren Integration beider Seiten und soll sozusagen eine Bewusstseinserweiterung bewirken.

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Rezension: Kapitel über Sadomasochismus in „Unverschämt – schön. Sexualethik: evangelisch und lebensnah“, Gütersloh, 2015

Im jüngst erschienenen Buch „Unverschämt – schön. Sexualethik: evangelisch und Lebensnah“ (Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-579-08222-6), das zunächst als eigenes Kapitel in der 2013 erschienenen Orientierungshilfe der EKD „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit: Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ erscheinen
sollte (Siehe Meldung vom 31.08.2015), wird für Leser, die mit der Thematik „Sadomasochismus“ unvertraut sind, auf den Seiten 123 bis 126 bemüht objektiv aufgeklärt: Deutlich wird der Unterschied zwischen einvernehmlichem und pathologischem Sadismus oder Masochismus aufgezeigt. Während allgemein erläutert wird, wie fließend der Übergang zwischen einvernehmlicher, leidenschaftlicher Sexualität und nicht einvernehmlichen Sexualpraktiken sind, wird unter dem Hinweis auf Studien aus dem Sexualwissenschaftlichen Bereich darauf verwiesen, dass es sich beim Sadomasochismus um einen Grenzgang handelt. Tatsächlich nähert sich die Erläuterung dann doch einer Pathologisierung, auch wenn klar gestellt wird, dass die Ursachen für sadomasochistische Neigungen nicht eindeutig beschrieben werden können. Es folgt die Vermutung, dass bei der Entwicklung des sexuellen Skripts neben der genetischen Disposition auch prä- oder perinatale Angsterfahrungen, frühkindliche Traumatisierungen oder später konditionierte Lust-/Schmerzfixierungen eine Rolle spielen können. Weil „das Verantwortungsvolle Spiel mit Macht und Ohnmacht ein großes Maß an Bewusstheit voraussetzt, die im sexuellen Vollzug der oft extrem energetisch gespeisten Extase ausgeübt werden müssen.“, (S. 125) wird Sadomasochismus als fragwürdig betrachtet, was bei manchem SMer Empörung
wecken mag, jedoch bei näherer Betrachtung stimmt: Üblicherweise wird Einfühlung in eine andere Person und bewusstes Handeln ja eher im Gegensatz zu Extase gesehen. In dieser Spannung ist Sadomasochismus würdig, hinterfragt zu werden, was von vielen Insidern ja auch täglich getan wird.
Das Kapitel hebt sachlich hervor, dass die moralisch-ethischen Vollzugskriterien wie Freiwilligkeit und Lebensdienlichkeit und der Schutz der Beteiligten an eine Grenze geführt werden, weil Teilpraktiken anatomische Kenntnisse erfordern und Sensibilität und Vertrauen auf eine harte Probe gestellt werden. Im Fettdruck wird dabei betont, dass die Praktiken aber nicht verworfen werden müssen, solange diese Kriterien eingehalten werden. Diese Aussage findet für Insider Bestätigung in den die vielen Diskussionen und Meinungsäusserungen um RACK oder SSC in den Kommunikationskanälen der BDSM-Szene.
Es folgt der Hinweis, dass die Ächtung und Nichtanerkennung der entsprechenden Praktiken die Gefahren noch erhöhen und dass die Aufklärung bisher von diversen BDSM-Initiativen und Vereinen übernommen wird, was im kirchlichen Bereich sicher den Arbeitskreis SM und
Christsein betrifft, der bereits vier Mal beim Kirchentag ganz offen präsent sein und damit aufklären konnte.

 

Quelle: SWL

Bachelorarbeit über Frauen und SM veröffentlicht

Elise Missall verfasste die Bachelorarbeit „Identitäre Selbstverortung masochistisch/devoter Frauen im Spannungsfeld von Emanzipation und Unterwerfung“. Teil des „Forschungsgegenstandes“ waren auch die Schlagzeilen.

Ihre Arbeit stellt „eine diskursanalytische Untersuchung des SM-Magazins Schlagzeilen in Bezug auf weiblich-masochistische Identität im theoretischen Rahmen des Kommunikativen Konstruktivismus“ dar.

Elise Missall befasst sich in in ihrer Arbeit mit der Frage „Welchen Möglichkeiten der Subjektpositionierung werden der sich als masochistisch und/oder devot verstehende Frau diskursiv angeboten, welchen gesellschaftlichen Fremdzuschreibungen sieht sie sich gegenüber und welche Möglichkeiten der Abgrenzung zu den angebotenen Identitäten bestehen?“

Und sie kommt zur Schlußfolgerung:

„Ich stelle dabei die These auf, dass im Rahmen einer subkulturellen Auseinandersetzung mit der SM Thematik die Möglichkeit besteht und auch genutzt wird, gesellschaftlich angebotene Subjektpositionierungen nutzbar zu machen und dass dabeisubversive, positiv besetzte Identitätsschablonen entworfen werden, derer sich Frauen im Diskurs bedienen können. Diese zunehmende Beteiligung subkultureller Akteur_innen führt dann dazu, so die These, dass eine zunehmende Vermischung der subkulturellen und gesellschaftlichen Diskursinhalte stattfindet, welche über einen längeren Zeitraum gesehen zu einer deutlichen Veränderung des Diskurses beiträgt.“

Die Autorin hat in dankenswerter Weise ihre Bachelor-Arbeit den Schlagzeilen zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt und kann online als PDF unter
http://www.schlagzeilen.com/files/10164_20100_bachelorarbeitelisemissall.pdf runtergeladen werden.

Die Schlagzeilen-Redaktion – aber auch die Autorin – freut sich über ein Feedback unter redaktion@schlagzeilen.com.

Quelle: SWL

2 neue Titel im Marterpfahl Verlag

Im Marterpfahl Verlag erschienen am 1. August zwei neue Titel:

1.) Verraten und Verkauft Eine Herrin in Ketten SM-Thriller von Ralph G. Kretschmann Paperback, DIN-A 5 182 Seiten, 16,60 Euro ISBN 978-3-944145-44-0

2.) »Sklave, bis der Tod uns scheidet!« Der Herr Baron sinkt auf die Knie SM-Roman von Edyta Zaborowska Paperback, DIN-A 5 148 Seiten, 14,40 Euro ISBN 978-3-944145-45-7

Nähere Informationen, Inhaltsangaben, Cover etc.:

http://www.marterpfahlverlag.blogspot.de/2015/08/verraten-und-verkauft-und-sklave-bis.html

 

Quelle: SWL

BPjM -Grundsatzentscheidung zur Schildung von einverständlich vorgenommenen SM-Handlungen

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) hat kürzlich in einer Grundsatzentscheidung festgestellt, dass die Schilderungen von einverständlich vorgenommenen sadomasochistischen Praktiken nicht unsittlich sind.

Wie der Rechtsanwalt Marko Dörre in seinem Blog „Pornoanwalt.de“ berichtet, war der Anlaßfall zu dieser Entscheidung das Verfahren betreffend der beantragten Indizierung des 2011 erschienenen Buches „Befreie mich, versklave mich“ der Autorin Johanna Grey.

Als Begründung für die beantragte Indizierung wurde die „Kombination von Sex und Gewalt als eine besonders lustvolle Variante sexueller Handlungen“ angeführt. Aus diesem Grunde sei der der Inhalt des Romans geeignet, „eine sexualethisch desorientierende Wirkung auf Kinder und Jugendliche auszuüben“.

Dieser Antrag auf Indizierung wurde durch die BPjM (PR 1079/14 – Entscheidung 6060) am 7. Mai 2015 abgelehnt:

(..) „Das Buch weist eine große Anzahl an Szenen auf, darunter die im Schreiben des Antragstellers benannten, in denen sexuelle Handlungen unter Verwendung derber Ausdrücke detailliert und ausführlich geschildert werden. Das Buch hat es als Erotikroman auch darauf abgesehen, seine Leserschaft sexuell zu stimulieren. Zwischenmenschliche Bezüge werden vorliegend jedoch nicht ausgeklammert, sondern die zwei Protagonisten reflektieren wiederholt ihre Beziehung und diskutieren über ihre Gefühle. Diese Bestandteile des Buches stuft das Gremium nicht als nur aufgesetzt ein, sondern als neben den expliziten Sexszenen gleichwertige Bestandteile des Romans (..)

(..) Das Buch weist keine als sexualethisch desorientierend einzustufenden Botschaften auf. (..)

(..)Der Roman „Befreie mich, versklave mich? schildert aber aufgrund der Einbettung in eine BDSM-Beziehung keine Täter- Opfer-Geschichte,sondern es werdeneinvernehmliche SM Handlungen zwischen erwachsenen Personen geschildert, die innerhalb eines klar geregelten und abgesprochenen Rahmens stattfinden. Derartige Schilderungen sind nicht per se als jugendgefährdend einzustufen. (..)“

Anzumerken sei noch,. dass in diesem Buch zehnmal der Begriff „Safeword“ vorkommt und mehrmals auf die Wichtigkeit der Einvernehmlichkeit hingewiesen wird.

für weitere Infos:
Link zum Volltext auf Pornowalt.de: http://www.pornoanwalt.de/?p=11433
Link zur Entscheidung 6060 der BPjM
http://www.pornoanwalt.de/wp-content/uploads/2015/06/20150611-bpjm-befreie-mich-versklave-mich-nichtindizierung.pdf

Quelle: SWL

Das nächste Buch aus der „Fifty Shades of Grey“-Reihe

greyAm 18. Juni 2015 soll das nächste Buch aus der „Fifty Shades of Grey“ Reihe erscheinen. Es trägt den Titel „Grey“ und erzählt die bekannte Geschichte aus der Sicht von Christian Grey.

Kurz nach der Ankündigung der Autorin E.L. James auf ihrer Webseite und auf Instagram beförderten allein die Vorbestellungen das Buch auf Platz 1 der Amazon-Bestsellerliste.

Das Datum ist im Übrigen kein Zufall sondern entspricht dem fiktiven Geburtstag von Christian Grey. Das Buch erscheint am 18. Juni 2015 zunächst auf englisch. Wann die deutsche Übersetzung erscheinen wird ist derzeit nicht bekannt.

 

Lustschmerz: Bondage – Die Kunst des richtigen Fesselns

Es sieht alles so toll aus. Verschnürt und mit dem Knebel im Mund auf dem Bett liegend. Nur sollte das Verschnüren auch gelernt sein, denn schließlich soll es ja auch schön aussehen, und nicht unbedingt an die Deutsche Post erinnern.

Seile eignen sich deshalb hervorragend für diverse Bondage-Aktionen. Doch ein Seil sollte man wie ein Medikament aufbewahren, nämlich trocken, sonnengeschützt und kühl. Durch Sonne und Hitze wird das Seil spröde, und Nässe zersetzt das Seil. Zudem sollten die Seile nach einer netten Fesselung wieder aufwickelt werden, um eventuelle Selbstverknotungen zu verhindern.

Bei Bondage-Seilen sollte man auch immer beachten, daß sie weich und etwa einen cm dick sind, um ein eventuelles Einschneiden zu verhindern. Hierzu gibt es eine Menge Arten von Seilen, wie Nylonseile, Baumwoll,- und Hanfseile oder Bergsteigerseile, auch Kevlar genannt.

Eigenschaften der verschiedenen Seile

 

Nylonseile

Das Positive an Nylonseilen ist, daß sich die Knoten relativ leicht wieder lösen und die Enden verschmelzen lassen.

Das Negative daran ist, daß sie etwas härter als die gängigen Baumwollseile und preislich etwas teuerer sind.

Baumwollseile

Der positive Aspekt bei den Baumwollseilen besteht darin, daß sie sehr weich sind und sich in der Waschmaschiene waschen lassen.

Der negative Aspekt ist, daß sich die Enden aufdrehen und die Knoten manchmal schwerer zu lösen sind. Vorsicht auch beim Waschen, denn es besteht Einlaufgefahr. Preislich liegen die Baumwollseile im Mittelmaß.

Hanfseile

Positiv an den Hanfseilen ist, daß sie nett anzuschauen sind.

Negativ, daß sie rauh und hart sind.

Preislich sind sie dafür relativ günstig.

Bergsteigerseile

Bergsteigerseile besitzen die positive Eigenschaft, daß sie sehr weich sind, sich die Knoten toll lösen und die Enden verschmelzen lassen.

Die negative Eigenschaft besteht darin, daß sie eben wirklich bunt und preislich wahnsinnig teuer sind.

Richtiges Fesseln

Will man Jemanden mit Seilen fesseln, sollte nicht zu fest geschnürt und auf jeden Fall mehr als eine Umwickelung gemacht werden, um die Belastung, der das Seil standhalten muß, zu verteilen. Als Faustregel gilt, daß man bei der Schnürung immer noch einen Finger unter das Seil schieben können sollte. Zu fest geschnürt, kann es nämlich einen Blutstau oder Durchblutungsstörungen auslösen.

Hände fesseln

Bei den Händen ist die sogenannte 8er-Fesselung sehr günstig. Dabei werden mehrere Umwickelungen um die Handgelenke gemacht, um den Druck zu verteilen. Danach wickelt man noch zwischen den Handgelenken. Dadurch wird Druck und Reibung an den Handgelenken verhindert.

Beim Abnehmen der Fesseln ist die Devise, langsam. Keine Reibung verursachen. Denn eine Reibung kann zu Verbrennungen führen.

Suspension oder Aufhängebondage

Diese Art von Bondage erfordert viel Ahnung der Technik. Daher sollte sie von Anfängern gemieden werden. Die ersten Erfahrungen sollte hier man besser mit „Gurt-Suspensionen“ machen. Das sind spezielle Gurtvorrichtungen, wie zum Beispiel Fallschirmgurte.

Handschellen

Handschellen kennen wir alle. Handschellen sind nett anzuschauen und sehen auch sehr erotisch aus. Leider ist die Erotik aber dahin, wenn die Schelle zu fest um das Handgelenk platziert ist, und sich ein langsames, aber stetiges Kribbeln in den Fingern einstellt.

Hier sollte deshalb besser die Qualität zählen. Billige Handschellen haben nämlich die dumme Angewohnheit, daß sie sich in der Hitze des Gefecht´s enger stellen. Folglich kann das also mehr Gefecht als Hitze bedeuten und ist sicherlich auch nicht angenehm. Deswegen lieber investieren. gibt es gute Handschellen, die man feststellen kann.

Handschellen auch bitte nie belasten. Sie können die Haut einschneiden und sind außerdem nicht sicher was das Gewicht der Belastung betrifft. Die Handschellen auch nie gegen das Handgelenk schlagen, wie es die netten Menschen im TV öfter mal machen. Das kann sehr weh tun und blaue Flecken verursachen.

Manschetten

Manschetten sine eine tolle Erfindung. Manschetten gibt es aus verschiedenen Materialien, wie Leder, Metall und Latex.

Leder

Ledermanschetten eignen sich hervorragend für Fesselungsspiele. Das Leder ist nämlich angenehm weich zur Haut. Am Sichersten sind hier vor Allem die mit Ziegen,- oder Wildleder gepolsterten Anfertigungen. Sie drücken nicht auf die Blutbahnen, sofern sie nicht zu eng anliegen. Unter Anderem macht es dabei ein praktischer D-Ring möglich, den Träger mit Karabinerhaken oder Schlössern irgendwo zu befestigen.

Ledermanschetten gibt es schon ab ca. 45 Euro in jedem gut geführten SM-Laden.

Latex

Latexfesseln sind gut für Nasspiele geeignet. Hier aber bitte darauf achten, daß die Nieten und Verschlüsse nicht rostig werden.

Metall

Sehr elegant sind Manschetten aus Metall. Allerdings sind sie etwas teurer als die Leder,- und Latexmanschetten. Auch hier aber wieder darauf achten, daß die Manschetten nicht zu eng anliegen.

Ketten

Was würde der Mensch heute machen, wenn es keine Ketten gäbe. Wir alle kennen sie. Es gibt sie klein, um den Hals und es gibt sie riesig, meist an Kränen. Und irgendwo zwischendrin gibt es ganz praktische Dinger, mit denen man Jemanden fesseln kann. Ketten aber nie zu fest anlegen, da sie starr sind und dadurch stärkeren Druck ausüben.

Beim Kauf ist auch zu beachten, daß die Kettenglieder ordentlich verschweisst sind. Ebenso sollten die Glieder keine scharfen Kanten aufweisen, an denen sich der Bottom verletzen kann. Ebenso vor dem Kauf sicherstellen, ob nicht eine Allergie gegen das Material vorliegt.

Beim Verschliessen mit Schlössern bitte vorher sichergehen, daß der Schlüssel auch wirklich passt. Bolzenschneider und Panikhaken sollten ebenfalls in jedem gut geführten SM-Haushalt zu finden sein und sind in jedem Obi-Fachmarkt erhältlich.

Frischhaltefolie

Bei der Frischhaltefolie ist zu beachten, daß sich unter der Folie kein Hitzestau entwickelt und der Bottom dadurch zuviel Flüssigkeit verliert. Also, deswegen viel zu trinken verabreichen. Sollte die Folie um den Kopf gewickelt werden, bitte unbedingt Atemlöcher einschneiden. Außerdem sollte man bei klaustrophobischen Bottom´s die Finger von Mummifikationen lassen.

Kabelbinder

Vorsicht bei Kabelbindern. Kabelbinder schneiden leicht in die Haut ein, weshalb man damit Fesselungen auf der nackten Haut eher lassen sollte. Denn einmal angelegt, kann man sie nur durch Aufschneiden wieder entfernen. Dabei aber darauf achten, daß man den Bottom nicht verletzt.Beim Gebrauch deshalb unbedingt einen Seitenschneider auf den nächstbesten Platz legen. Damit lassen sich im Fall der Fälle die Kabelbinder nämlich wieder leicht entfernen.

Schlusswort

Unbedingt sollte man die Finger aber von Wäscheleinen, Klebebändern sowie Seidenschals und Strumpfhosen lassen. Diese Gegenstände sind vollkommen ungeeignet. Klebebänder können nämlich Haare und Haut abreissen oder die Haut zumindest verletzen. Und Wäscheleinen schneiden in die Haut ein.

Quelle: Lustschmerz

Lustschmerz: Bondage – Die Kunst des richtigen Fesselns

Es sieht alles so toll aus. Verschnürt und mit dem Knebel im Mund auf dem Bett liegend. Nur sollte das Verschnüren auch gelernt sein, denn schließlich soll es ja auch schön aussehen, und nicht unbedingt an die Deutsche Post erinnern.

Seile eignen sich deshalb hervorragend für diverse Bondage-Aktionen. Doch ein Seil sollte man wie ein Medikament aufbewahren, nämlich trocken, sonnengeschützt und kühl. Durch Sonne und Hitze wird das Seil spröde, und Nässe zersetzt das Seil. Zudem sollten die Seile nach einer netten Fesselung wieder aufwickelt werden, um eventuelle Selbstverknotungen zu verhindern.

Bei Bondage-Seilen sollte man auch immer beachten, daß sie weich und etwa einen cm dick sind, um ein eventuelles Einschneiden zu verhindern. Hierzu gibt es eine Menge Arten von Seilen, wie Nylonseile, Baumwoll,- und Hanfseile oder Bergsteigerseile, auch Kevlar genannt.

Eigenschaften der verschiedenen Seile


Nylonseile

Das Positive an Nylonseilen ist, daß sich die Knoten relativ leicht wieder lösen und die Enden verschmelzen lassen.

Das Negative daran ist, daß sie etwas härter als die gängigen Baumwollseile und preislich etwas teuerer sind.

Baumwollseile

Der positive Aspekt bei den Baumwollseilen besteht darin, daß sie sehr weich sind und sich in der Waschmaschiene waschen lassen.

Der negative Aspekt ist, daß sich die Enden aufdrehen und die Knoten manchmal schwerer zu lösen sind. Vorsicht auch beim Waschen, denn es besteht Einlaufgefahr. Preislich liegen die Baumwollseile im Mittelmaß.

Hanfseile

Positiv an den Hanfseilen ist, daß sie nett anzuschauen sind.

Negativ, daß sie rauh und hart sind.

Preislich sind sie dafür relativ günstig.

Bergsteigerseile

Bergsteigerseile besitzen die positive Eigenschaft, daß sie sehr weich sind, sich die Knoten toll lösen und die Enden verschmelzen lassen.

Die negative Eigenschaft besteht darin, daß sie eben wirklich bunt und preislich wahnsinnig teuer sind.

Richtiges Fesseln

Will man Jemanden mit Seilen fesseln, sollte nicht zu fest geschnürt und auf jeden Fall mehr als eine Umwickelung gemacht werden, um die Belastung, der das Seil standhalten muß, zu verteilen. Als Faustregel gilt, daß man bei der Schnürung immer noch einen Finger unter das Seil schieben können sollte. Zu fest geschnürt, kann es nämlich einen Blutstau oder Durchblutungsstörungen auslösen.

Hände fesseln

Bei den Händen ist die sogenannte 8er-Fesselung sehr günstig. Dabei werden mehrere Umwickelungen um die Handgelenke gemacht, um den Druck zu verteilen. Danach wickelt man noch zwischen den Handgelenken. Dadurch wird Druck und Reibung an den Handgelenken verhindert.

Beim Abnehmen der Fesseln ist die Devise, langsam. Keine Reibung verursachen. Denn eine Reibung kann zu Verbrennungen führen.

Suspension oder Aufhängebondage

Diese Art von Bondage erfordert viel Ahnung der Technik. Daher sollte sie von Anfängern gemieden werden. Die ersten Erfahrungen sollte hier man besser mit „Gurt-Suspensionen“ machen. Das sind spezielle Gurtvorrichtungen, wie zum Beispiel Fallschirmgurte.

Handschellen

Handschellen kennen wir alle. Handschellen sind nett anzuschauen und sehen auch sehr erotisch aus. Leider ist die Erotik aber dahin, wenn die Schelle zu fest um das Handgelenk platziert ist, und sich ein langsames, aber stetiges Kribbeln in den Fingern einstellt.

Hier sollte deshalb besser die Qualität zählen. Billige Handschellen haben nämlich die dumme Angewohnheit, daß sie sich in der Hitze des Gefecht´s enger stellen. Folglich kann das also mehr Gefecht als Hitze bedeuten und ist sicherlich auch nicht angenehm. Deswegen lieber investieren. gibt es gute Handschellen, die man feststellen kann.

Handschellen auch bitte nie belasten. Sie können die Haut einschneiden und sind außerdem nicht sicher was das Gewicht der Belastung betrifft. Die Handschellen auch nie gegen das Handgelenk schlagen, wie es die netten Menschen im TV öfter mal machen. Das kann sehr weh tun und blaue Flecken verursachen.

Manschetten

Manschetten sine eine tolle Erfindung. Manschetten gibt es aus verschiedenen Materialien, wie Leder, Metall und Latex.

Leder

Ledermanschetten eignen sich hervorragend für Fesselungsspiele. Das Leder ist nämlich angenehm weich zur Haut. Am Sichersten sind hier vor Allem die mit Ziegen,- oder Wildleder gepolsterten Anfertigungen. Sie drücken nicht auf die Blutbahnen, sofern sie nicht zu eng anliegen. Unter Anderem macht es dabei ein praktischer D-Ring möglich, den Träger mit Karabinerhaken oder Schlössern irgendwo zu befestigen.

Ledermanschetten gibt es schon ab ca. 45 Euro in jedem gut geführten SM-Laden.

Latex

Latexfesseln sind gut für Nasspiele geeignet. Hier aber bitte darauf achten, daß die Nieten und Verschlüsse nicht rostig werden.

Metall

Sehr elegant sind Manschetten aus Metall. Allerdings sind sie etwas teurer als die Leder,- und Latexmanschetten. Auch hier aber wieder darauf achten, daß die Manschetten nicht zu eng anliegen.

Ketten

Was würde der Mensch heute machen, wenn es keine Ketten gäbe. Wir alle kennen sie. Es gibt sie klein, um den Hals und es gibt sie riesig, meist an Kränen. Und irgendwo zwischendrin gibt es ganz praktische Dinger, mit denen man Jemanden fesseln kann. Ketten aber nie zu fest anlegen, da sie starr sind und dadurch stärkeren Druck ausüben.

Beim Kauf ist auch zu beachten, daß die Kettenglieder ordentlich verschweisst sind. Ebenso sollten die Glieder keine scharfen Kanten aufweisen, an denen sich der Bottom verletzen kann. Ebenso vor dem Kauf sicherstellen, ob nicht eine Allergie gegen das Material vorliegt.

Beim Verschliessen mit Schlössern bitte vorher sichergehen, daß der Schlüssel auch wirklich passt. Bolzenschneider und Panikhaken sollten ebenfalls in jedem gut geführten SM-Haushalt zu finden sein und sind in jedem Obi-Fachmarkt erhältlich.

Frischhaltefolie

Bei der Frischhaltefolie ist zu beachten, daß sich unter der Folie kein Hitzestau entwickelt und der Bottom dadurch zuviel Flüssigkeit verliert. Also, deswegen viel zu trinken verabreichen. Sollte die Folie um den Kopf gewickelt werden, bitte unbedingt Atemlöcher einschneiden. Außerdem sollte man bei klaustrophobischen Bottom´s die Finger von Mummifikationen lassen.

Kabelbinder

Vorsicht bei Kabelbindern. Kabelbinder schneiden leicht in die Haut ein, weshalb man damit Fesselungen auf der nackten Haut eher lassen sollte. Denn einmal angelegt, kann man sie nur durch Aufschneiden wieder entfernen. Dabei aber darauf achten, daß man den Bottom nicht verletzt.Beim Gebrauch deshalb unbedingt einen Seitenschneider auf den nächstbesten Platz legen. Damit lassen sich im Fall der Fälle die Kabelbinder nämlich wieder leicht entfernen.

Schlusswort

Unbedingt sollte man die Finger aber von Wäscheleinen, Klebebändern sowie Seidenschals und Strumpfhosen lassen. Diese Gegenstände sind vollkommen ungeeignet. Klebebänder können nämlich Haare und Haut abreissen oder die Haut zumindest verletzen. Und Wäscheleinen schneiden in die Haut ein.

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