Der Sündikat-Montagsstammtisch

Der Suendikat-Montags -aeltester Szene-Stammtisch Deutschlands – findet jeden ersten Montag im Monat, das naechste mal also am 03.10.2016 ab 20:00 Uhr im Cafe „Absurd“ Clemens-Schultz-Strasse 84, 20359 Hamburg-St. Pauli (hinter dem Vorhang) statt.
Dieser Stammtisch richtet sich an alle SMer, unabhaengig von ihrem Geschlecht und Ausrichtung. Vom Anfaenger bis zum „alten Hasen“, Top, Switch, Sub, Single oder Paar, Hetero, Bi, Lesbisch oder Gay – alle sind willkommen…
fuer weitere Infos:
Web: http://www.sm-hamburg.de/montagsstammtisch/
E-Mail: suendikat@gmx.de

Quelle: SWL

 

BDSM-Szene trauert: Domina nach Tod von Martin (45) bedingt verurteilt

Ein Berufungsverfahren im Fall eines Todes bei einer BDSM-Sitzung ist zu Ende gegangen. Eine als Domina tätige 29-Jährige wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung mit tödlichem Ausgang schuldig befunden und erhielt eine bedingte Strafe von drei Jahren zur Probezeit.

Der Mann, der sich Martin nannte und die Domina für eine Atemkontrolle engagiert hatte, bereitete selbst ein Seilarrangement vor. Er wollte bewusstlos werden und sich in diese Schlinge legen; währenddessen sollte sie ihm mit einem Schuhband das Atmen erschweren. Der Tod von Martin wurde durch dieses Vorgehen verursacht.

Das Gericht zeigte Milde aufgrund der Geständniserklärung, bisherigen Unbescholtenheit sowie dem Eindruck, den die Angeklagte hinterlassen hat; zudem offenbarte sie nach dem Vorfall Reue. Die Staatsanwältin gab zunächst keine Erklärung ab und erhob keinen Einspruch gegen das Urteil.

Um sich rechtlich abzusichern, hatte Martin eine Vereinbarung unterzeichnet, in der er die volle Verantwortung für Risiken und gesundheitliche Schäden übernahm – inklusive des Hinweises auf ein potenzielles Todesrisiko. Er installierte im Hotelzimmer zudem an einer Garderobenstange ein Kletterseil mit vorbereiteter Schlinge.

Die Domina ließ sich von dem Freier, der als erfahrener Praktizierter in Erscheinung trat und ihr gegenüber behauptete bereits ähnliche Vorhaben durchgeführt zu haben, zur Durchführung dieser Praxis überzeugen. Sie hat ihre Tätigkeit inzwischen eingestellt; sie leidet unter Albträumen infolge des Geschehens.

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Wien: Domina nach tödlichem Sex-Unfall verurteilt

Ein Wiener Gericht hat eine Prostituierte, die als Domina tätig war und im Vorjahr einen ihrer Klienten zu Tode gebracht hatte, wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung mit Todesfolge schuldig befunden. Das Strafmaß beträgt zwei Jahre Freiheitsstrafe unter Anordnung einer dreijährigen Probezeit.

Die 29-Jährige drosselte den 45-jährigen Mann am 12. September 2015 auf dessen Wunsch in einem von ihm angemieteten Hotelzimmer mit einem Schuhband, das einen Zentimeter breit war, bis zur Bewusstlosigkeit und ließ ihn anschließend in eine vorbereitete Schlinge gleiten.

Das Gericht ging bei der Strafbemessung davon aus, dass ihr Nachtatverhalten sowie weitere Umstände wie ihre bisherige Unbescholtenheit, ihr Geständnis und der Eindruck, den sie hinterlassen hat, ein milderes Urteil rechtfertigen. Ansonsten hätte die Tat einen deutlich höheren Straframeinigungspunkt beruhen lassen.

Die Verurteilte nahm das Urteil nach Rücksprache mit ihrem Verteidiger Martin Mahrer an und ist seit dem Vorfall nicht mehr als Domina tätig.

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