Instagram sperrt Berliner Fetisch-Clubs – Meta schweigt
Der US-Konzern Meta hat überraschend die Instagram-Accounts des renommierten KitKatClub und des sexpositiven Clubs Insomnia in Berlin gesperrt. Beide Einrichtungen bestätigten dies gegenüber Medienvertretern, während sie sich auf den Verlust ihrer Reichweite einstellen mussten.
Nach einer Intervention konnte der KitKatClub seinen Account mit rund 220.000 Followern zurückerhalten – ohne dass Meta eine Erklärung für die Sperrung lieferte oder zukünftige Maßnahmen ankündigte. Insomnia musste ebenfalls länger auf seine Wiederherstellung warten und verlor dabei Accounts mit jeweils über 12.000 bzw. 25.000 Abonnenten.
Die Clubs betonen, stets die Richtlinien von Instagram eingehalten zu haben – inklusive einer strengen Bilder-Policy (FSK 12), auf der keine Nacktheit dargestellt wird. Die Sperrungen führten jedoch bereits spürbare wirtschaftliche Einbußen mit sich; Insomnia wickelte beispielsweise den gesamten Vorverkauf über das soziale Netzwerk ab.
Neben KitKatClub und Insomnia wurden auch andere Akteure aus dem Kink-Bereich wie die Partyreihe „Unity@KitKat“ sowie der Hamburger Club Catonium von Instagram betroffen. Rechtsexperten sehen in diesen Maßnahmen eine willkürliche Zensur, während Meta sich bisher nicht zu den Vorfällen geäußert hat.
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