Queere Bikerwelt und Machtspiele im neuen Film „Pillion“

Der britische Regisseur Harry Lighton präsentiert mit „Pillion“ sein vielversprechendes Debüt, das die Geschichte eines jungen Mannes namens Colin erzählt. Eine zufällige Begegnung an Weihnachten führt ihn zu dem imposanten Biker Ray und katapultiert ihn in eine komplexe Beziehung voller Machtdynamiken im Kontext einer schwulen Motorradgang-Subkultur.

Der Film beleuchtet auf humorvolle Weise die Entwicklung Colins, der sich zwischen den Erwartungen seiner überfürsorglichen Eltern und dem Sog von Rays Welt bewegt. „Pillion“ zeichnet ein authentisches Bild dieser queeren Subkulturen – unterstützt durch die Beteiligung des real existierenden Gay Bikers Motorcycle Clubs.

Neben „Pillion“ wirft der FM4 Film Podcast einen Blick auf weitere Filme, in denen BDSM-Themen behandelt werden und beleuchtet dabei sowohl frühe Exploitationstreffer als auch Mainstream-Erfolge. Der Fokus liegt darauf, die Diversität von Beziehungen und Lebensentwürfen sichtbar zu machen.

Mit Alexander Skarsgård (als Ray) und Harry Melling (als Colin) in den Hauptrollen bietet „Pillion“ nicht nur eine spannende Geschichte über Coming of Age und Machtspiele, sondern auch einen mutigen Einblick in die Welt der schwulen Biker-Subkultur.

Ganzen Artikel auf orf.at lesen.