Teddy Bryce beendet Karriere – Fokus liegt nun auf Fetischmode

Colton Long, bekannt als Teddy Bryce, zieht sich nach fast zwei Jahrzehnten aus der Erotikbranche zurück. Der Hauptgrund für diesen Schritt ist das rasante Wachstum seines neuen Unternehmens Strapp Metal.

Gemeinsam mit seinem Partner Lee Finnigan konzentriert er sich auf die Marke Strapp Metal, welche Mode und Fetischkleidung – darunter Unterwäsche, Harnesse und T-Shirts im Stil von Erotik, Heavy-Metal Ästhetik und schwuler Kunst – für Männer anbietet. Long arbeitete in seiner Karriere unter anderem als Escort.

Long betont die oft unterschätzte Arbeitsbelastung von OnlyFans Creatorn sowie respektloses Verhalten mancher Fans, das sich beispielsweise durch Anfassversuche oder unangemessene Kommentare äußern kann. Er sieht diese Problematik im Zusammenhang mit parasozialen Beziehungen: Viele Fans fühlen eine einseitige Vertrautheit und überschreiten dadurch Grenzen.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit – er hat Malerei und Bildhauerei studiert, war zeitweise Tätowierer – möchte Long künftig verstärkt unter seinem bürgerlichen Namen Colton auftreten. Ein endgültiges Ende seiner Online-Präsenz schließt der Darsteller aus; gelegentliche Auftritte in erotischen Inhalten sind weiterhin denkbar.

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Neues Gesetz in England schränkt Fetischpornografie stark ein

Ab dem 6. November 2026 treten im Vereinigten Königreich (England und Wales) neue Gesetze gegen bestimmte Darstellungen von Pornografie, einschließlich ausgewählter Fetisch-Praktiken, in Kraft. Das Gesetz betrifft sowohl kommerzielle Anbieter als auch private Content Creator – der Besitz verbotener Inhalte kann strafrechtliche Konsequenzen haben.

Zu den Verboten gehören explizite und realistische Darstellungen von Strangulation oder Erstickung sowie Inzest-Szenen, einschließlich Rollenspiele wie „Daddy-Sohn“-Fantasien. Ebenfalls erfasst werden Bilder, auf denen Erwachsene bei sexuellen Handlungen so dargestellt sind, als seien sie jünger als 16 Jahre und bestimmte Darstellungen von Geschlechtsverkehr zwischen Stiefverwandten oder Pflegeeltern, wenn eine beteiligte Person wie unter 18 aussehen lässt.

Die Strafrahmen sind erheblich: Veröffentlichung verbotener Materialien kann mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet werden; der Besitz wird je nach Darstellung ebenfalls bestraft (bis zu drei Jahre). Auch KI-generierte Darstellungen, die realistisch wirken und gegen das Gesetz verstoßen, können strafrechtliche Konsequenzen haben. Die neuen Bestimmungen basieren auf einer Untersuchung zur Regulierung von Pornografie unter Leitung der konservativen Oberhauspolitikerin Baroness Gabby Bertin.

Die britische Regierung betont, dass es nicht um eine Kriminalisierung sexueller Vorlieben geht und warnt vor dem möglichen Einfluss von Pornografie auf das Verständnis von Sexualität. Die Justizministerin Alex Davies-Jones rief Konsumenten dazu auf, problematischen Content zu löschen und die Verbreitung einzustellen.

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