Schlagzeilen: „Fuck Forward“ auf 1live
Fuck Forward“ ist eine (Hör)sendung auf 1live des WDR über Sex und Sexualität mit Cathrin Altzschner.
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Aktuelles aus der BDSM-Szene
Fuck Forward“ ist eine (Hör)sendung auf 1live des WDR über Sex und Sexualität mit Cathrin Altzschner.
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Elf Besucher des Gesprächskreises SundMehr trafen sich am 27. Oktober 2017, um sich über sexualisierte Gewalt auf dem Hintergrund und doch in Abgrenzung zu Sadomasochismus auszutauschen. Damit klar war, was unter Gewalt zu verstehen ist, wurde diese als „Einwirkung auf ein Gegenüber ohne “ also nicht nur gegen “ dessen Einwilligung“ definiert. Die Eingangsfrage, was „Gewalt in Beziehungen“ darstellen könnte, war für manchen schwer zu konkretisieren, weshalb schon bei einem ersten Statement darum gebeten wurde, eher von der Gewalttat zu sprechen, ob psychisch oder physischer Art, die dann in Beziehungen passieren würde.
Um die Möglichkeit zu erhalten, dass im Gespräch das Bewusstsein geschärft wird, welche Facetten Gewalt entstehen lassen können, wurde diese schwierige Unschärfe aber bewusst stehen gelassen.
„Gewalt ist mir aus der Kindheit bekannt. Wenn mir in der Beziehung Gewalt angetan würde, wäre ich weg!“ machte die nächste Teilnehmerin bei ihrem Vorstellungsstatement gleich klar. Ihre Nebensitzerin brachte Gewalt weder mit SM noch mit Beziehung in Verbindung und meinte ganz klar, dass Gewalt nicht zu tolerieren sei. Der nächste Teilnehmer stellte dar, dass eine Verhaltensweise von der Außenperspektive her betrachtet, wie Gewalt aussehen könnte, ohne dass sie dies, von der Innenperspektive gesehen, sei. So könne durchaus Bestandteil eines sadomasochistischen Spiels sein, Angst vor Gewalt zu erzeugen.
Gleichzeitig stellte er die Problematik dar: „Wenn wir das alle perfekt hinbekämen, auf Signale und Gesten der Gegenüber zu achten und sie korrekt zu deuten, benötigten wir ja keine Kennwörter.“ Ein anderer Teilnehmer stellte einen biblischen Bezug her. Dort sei ja
zu lesen „wer sein Kind liebt, der züchtigt es“ [im Original: „Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten.“, Sprüche 13, 24] Dabei habe er andererseits gelesen, dass Schläge, als Erziehungsmittel zu SM-Neigungen führe und überlege mit Bezug auf sich selbst, ob dies stimme. Definitiv schlage er darum seine Kinder nicht. Für diese sei es ohnehin die heftigste Strafe, wenn er den Stecker des Modems für das W-Lahn ziehe. Ansonsten käme ihm bei „Gewalt“ auch der Begriff „gewaltig“ in den Sinn, den man auch für Naturerscheinungen benutze.
Eher etymologisch ging ein anderer Teilnehmer an die Frage heran und erklärte, dass von seiner Herkunft her „walten“ in Gewalt stecke, was ursprünglich „etwas bewirken“ meine. Dabei fände er die psychische Gewalt weit schlimmer, als physische. Ein Beispiel dafür zeigte sich beim nachfolgenden Paar, denn die Frau fand vieles von dem bereits gesagten so passend, dass sie sich dem nur anschließen könne und das Wort an ihren Mann weitergab, der dies Verhalten gleich augenzwinkernd als „Gewalt“ interpretierte, da er nun gezwungen sei, etwas zu sagen.
Sein Anlass zum ersten Mal an diesem Abend zu SundMehr zu erscheinen war, dass er Leute in seinem Bekanntenkreis kenne, bei denen er sich frage, ob deren Interpretation von SM nicht im Grunde schon Gewalt in der Partnerschaft darstellte. Er wollte hören, was andere Leute zu diesem Thema zu sagen hätten.
Dass Gewalt nichts mit den Rollen, die in der Partnerschaft bezüglich SM definiert sind, zu tun haben muss, war einer anderen Anwesenden wichtig.
Ein Bestandteil von Gewalt in Partnerschaften kann ja durchaus auch sein, dass Information, in einem Zweiergespräch gegeben wird, in einer anderen, vielleicht öffentlicheren Situation ausgeplaudert, missbraucht wird.
Als Einstieg ins Thema wurde darum dargestellt, dass „Gewalt“ in unserem Sprachgebrauch oft auch als „Naturgewalt“ vorkommt. Naturgewalten wie Sturm oder Hochwasser geschehen einfach, ohne dass irgendjemand intervenieren kann. Staatliche Gewalt ist legitimiert („potestas“) zwischenmenschliche Gewalt gilt als verboten („violentia“).
Erneut entstanden bei einem Teilnehmer Bedenken, ob der Begriff nicht doch schärfer gefasst werden könnte, denn „gewaltig“ sei eben nicht das Selbe wie „gewalttätig“. Doch tragen einfache Sichtweisen nicht immer zu einem größeren Bewusstsein in einer Diskussion bei, denn wer sich bei seinem Tun nicht nur auf Sicherheit, Klaren Menschenverstand, sondern vor allem Einvernehmlichkeit beruft, schließt damit kategorisch jede Gewalt aus. Dass es keinesfalls in Ordnung ist ohne Einwilligung jemanden ins Gesicht zu schlagen, dürfte jedem Sadomasochisten klar sein. Doch immer erst zu fragen „darf ich dich fesseln?“ und nach dem „ja“ loszulegen, zu fragen „darf ich dich schlagen“ und nach dem „Ja“ den Rohrstock benutzen lässt eine lebendige, authentische und lustvolle Atmosphäre beim erotischen Spiel nicht aufkommen; in der Praxis kommt eher eine Grundeinwilligung zum Tragen. Darum sollte es an diesem Abend darum gehen, die Sinne für Gefahren der Grauzonen zu schärfen.
Eine Gewalt, der man sich entziehen kann, präzisierte ein Besucher, sei für ihn weit weniger gravierend. Denn hier gäbe es ja immer noch eine Handlungsalternative des Gegenübers. „Doch welche Vorerfahrungen definieren, ob Möglichkeiten des Entzuges wahrgenommen werden?“ fragte eine Besucherin an. Schließlich gibt es das Phänomen, von Frauen, die sich immer wieder einen gewalttätigen Mann suchen und es nicht schaffen, sich zu trennen, oder nach kurzem Beziehungsabbruch wieder zurückkehren.
Die Gründe dafür werden in der Biographie zu finden sein. Allein dies Beispiel macht klar, warum es notwendig ist, für die Diskussion des Phänomens der „Gewalt“ von einem allein körperlichen Geschehen zu lösen und die psychischen Hintergründe mit zu beleuchten.
Gewalt kann durchaus auch subtile Formen annehmen, wurde festgestellt, dabei verändert sich, was gesellschaftlich an Gewalt toleriert wird.
Hier scheint man sensibler geworden zu sein, was die immer wiederkehrenden Diskussionen über Mobbing zeigen.
Einen konkreteren Bezug hinsichtlich BDSM stellte ein Besucher her, in dem er hinterfragte, wie in DS-Beziehungen mit Zumutungen gespielt wird.
Tatsächlich scheinen immer wieder auch submissive Partner Verhaltensweisen nur aufgrund ihrer Rolle zu akzeptieren, obwohl sie sie eigentlich schon längst nicht mehr erotisch oder schön finden. Der Wunsch sich selbst und seinen Partner in der jeweiligen Rolle zu bestätigen und darin sein Glück zu finden, scheint eine große Motivation zu sein. Dabei wird auch bei manchem Aktiven das Verhalten des Passiven / Submissiven Partners nicht richtig interpretiert. „Der Aktive muss voll Verantwortlich mit der Situation umgehen“ forderte ein selbst in aktiver Rolle SM-auslebender Besucher und wurde von seiner Partnerin
darin unterstützt: selbst wenn der Passive mehr will, als er offenbar verträgt, muss der Aktive erkennen und bestimmen, wann Schluss ist.
Daraus ließ sich schließen, dass auch die vorgeblich submissiven Partner die fordernden sein können, die sehr wohl auch Einfluss auf ihre dominanten Gegenüber ausüben kann der auch zur Gewalt werden? „Aus Gründen der Liebe immer mehr zu fordern muss keine Spezialität Dominanter oder Submissiver SM-Spielpartner sein“ wurde daraufhin festgestellt. Denn Liebe kann immer ein Grund sein, über die eigenen Grenzen hinweg zu gehen.
Muss dann nicht eher von „Macht“ als von „Gewalt“ gesprochen werden? Fragte ein Teilnehmer an. „Dem Partner etwas unterzujubeln, was er vielleicht nicht gerne will kann witzig sein, wenn es in den Beziehungsrahmen passt“ fand eine Teilnehmerin eher gelassen. Gewalt sei für sie gegeben, wenn eine negative Absicht, ein Vorsatz gegeben ist.
Fraglich sei dabei, welche Motivation hinter dem Verhalten stecke. Angst vor Beziehungsverlust sei für sie dabei ganz falsch die richtige Motivation sei für sie, wenn sie etwas machen ließe, weil sie es für sich schön fände. Schlimm sei, wenn man in einer Beziehung bliebe, obwohl sie einem nicht gut täte, kam die Bestätigung aus der Runde. Und dennoch wurde erneut betont, dass das Aufrechterhalten der Beziehung und der Liebe ein sehr großes Motiv sein kann.
Aus einem Gespräch mit der Mitarbeiterin einer Beratungsstelle, am Stand es Arbeitskreises SM und Christsein beim diesjährigen Kirchentag, wurde von Frauen berichtet, deren Beziehung sich auf initiative ihrer Partner polyamourös entwickelt hatte. Litten diese dann darunter und nahmen wahr, dass diese Beziehungsform ihnen nicht lag, bekamen sie die Vorhaltung, eben noch nicht so weit zu sein, sich noch weiter entwickeln zu müssen, was sehr verletzend ist. Bei gleicher Bedürfnislage könne dies ja in Ordnung sein, folgerte die Teilnehmerin.
Doch gäbe es naturgemäß unterschiedliche Bedürfnisse in jeder Beziehung.
Es sei eine große Herausforderung, dass die Kommunikation darum gerade in sadomasochistischen Beziehungen sehr gut sein muss. Gerade der Wunsch, sich und dem Partner was Gutes zu tun, kann sich auch als Falle entpuppen oder als Anspruch einer der Partner, an den er an sich oder den anderen stellt und an dem er zu verzweifeln droht, bis der Frust ihn zu Aggressionen treibt, die in Gewalt münden.
Die Kommunikation vor und nach einer Session wurde darum an diesem Abend als besonders wichtig betrachtet auch von Anwesenden, die dieser beim
letzten Gesprächskreis eher geringere Bedeutung zumaßen. Nur durch Offenheit und gute Kommunikation können Missverständnisse vermieden werden, bei denen der eine dem anderen seinen Willen aufzwingt, und einer von beiden hinterher feststellen muss, dass ein Stück Einvernehmlichkeit schmerzlich fehlte.
Zur Gewalt kann man auch verführt werden, oder sich selbst darauf einlassen denn ob etwas „Gut“ oder „Böse“ ist, hängt nicht allein vom Geschehen ab, sondern auch von der dahinterliegenden Motivation. Dabei gilt aber auch, dass nicht alles, was vordergründig als einvernehmlich bezeichnet wird, wirklich gut, für alle Beteiligten ist.
In Vorbereitung des Abends bestand die Idee, jemanden von einer entsprechenden Beratungsstelle einzuladen. Nach einer etwas längeren Vorlaufzeit gelang dies schließlich, jedoch erst kurzfristig, weshalb der Termin auf das nächste Jahr verschoben wurde. Dennoch wurden für den angebotenen Besuch der Beraterin einer Stuttgarter Beratungsstelle im Anschluss noch einige Fragen gesammelt.
Quelle: SWL
?Nein, brauch ich nicht zu lesen, weiß ich alles schon von alleine? oder ?Wieso soll ich das lernen, das geht doch auch so? oder auch ?Was, das ist nicht normal, dass man nach dem Fesseln taube Stellen am Körper hat??.
Seit einiger Zeit höre ich immer öfter von Leuten, dass Handbücher, Lehrvideos, Workshops komplett unnötig sind, denn das geht doch auch alles so. Da reichen doch der gesunde Menschenverstand und die Rückmeldungen. Komisch nur, dass diese Reaktionen fast ausschließlich von SM-Leuten kommen, die oben spielen, also Nachwuchs-Sados und Nachwuchs-Doms. Und meist höre ich das auch eher von Männern als von Frauen. …
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Letzte Woche ist eine Ära zu Ende gegangen mit der letzten Respekt-Party.
Im Januar 1991 starteten wir Deutschlands erste SM-Party-Reihe, die Les Fleurs du Mal, in dem Punkrock-Club Molotow, der damals direkt an der Reeperbahn lag. Wir hatten das Glück, dass die Freundin des damaligen Geschäftsführers lange genug Überzeugungsarbeit geleistet hatte und das Molotow zu ersten Mal seine Kellertüren für SM-Leute öffnete. Mit dieser Party-Reihe etablierten wir erstmalig eine SM-Party, auf der alle willkommen waren, ob nun hetero, schwul, lesbisch, trans oder was auch immer, alle, die sich als SMer verstanden, waren herzlich willkommen. Wir selbst waren erschlagen von den vielen …
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Neulich auf einem Workshop in Berlin. Die obligatorische Kritik- und Rückmelde-Runde ist schon abgeschlossen. Da meldet sich eine junge Frau: ?Mir ist da noch etwas eingefallen. Du hast mehrmals von ?Titten? gesprochen. Für mich ist das ein negativ besetzter Begriff. Ich bin jedes Mal innerlich zusammengezuckt.?
Hätte mir das die Frau früher gesagt, hätte ich mich bemüht, das Wort zu vermeiden. Und in meinen nächsten Workshops werde ich anmerken, dass ich von St. Pauli komme und dass man da etwas derber spricht. Und sollte da jemandem etwas aufstoßen, sollte er das ruhig sagen. Natürlich kann ich nicht versprechen, dass ich dann das …
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Wie jedes Jahr zu Pfingsten fand vom 02.06.2017 bis 05.06.2017 das 26. Wave-Gotik-Treffen ein Leipzig statt. Wie jedes Jahr strömten rund 10.000 Besucher zum weltweit größten Musik- und Kulturfestival der Alternativen und schwarzen Szene. Nach der Jubiläumsveranstaltung 2016 zum 25. WGT war das Programm diesmal nicht ganz so voll und fühlte sich auf den ersten Blick nach wenig an, aber es war eben wieder ein ganz normales WGT.
Trotz Abspaltungsversuchen fand auch 2017 das freitägliche Viktorianische Picknick im Clara-Zetkin-Park statt. Extravagant gekleidet, fantasievoll im viktorianischen, Steampunk oder Dark-Romantik-Look traf man sich hier bei strahlendem Sonnenschein zum gemeinsamen Picknick und zum Sehen und gesehen werden. Die Leipziger und ihrer Besucher nutzen die Gelegenheit und schauen sich das muntere Treiben einmal aus der Nähe an.
Der diesmal wieder übersichtliche Programmplan verlockte zum genaueren hinsehen und so konnte man dieses Jahr wieder einige Perlen entdecken. Ob es die „Fledermausführung“ auf dem Südfriedhof, das Konzert „Herr der Ringe, Der Hobbit, Das Lied von Eis und Feuer“ in der Krypta des Völkerschlachtdenkmals, „The 60 Eyes“ in der Agra Halle, die aufstrebende deutsche Band „Chrom“ im Kohlrabizirkus, die Kultband „Funker Vogt“ in der Agra Halle, „Folk Noir“ mit jemand anderem Oliver S. Tyr und Stephan Groth von Faun, die zauberhafte Band „Annwn“ im Schauspielhaus oder das Konzert von „Suicide Commando“ in der Agra Halle – es gab jeder Menge interessantes zu entdecken.
Die Obsession Bizarr war wie immer gut gefüllt. Der Einlass lief wie in den letzten Jahren reibungslos und so kommt es immer seltener zu Problemen. Die Huppelhalle des Volkspalastes füllte sich schnell und die Party ging pünktlich los. Im Laufe des Abends folgenden dann 4 Bühnenshows.
Den Anfang machte ERLKÖNIG mit einer extravaganten Fashion Show. Schmerzmöbel zeigt danach, ganz untypisch unblutig eine Suspension Show. Mit der Modenschau von Shitake kamen Liebhaber von Lack, Leder und Latex auf ihren Kosten. Und zu guter letzte zeigte AMF KORSETS in ihrer Faschion Show ausgefallene Kombinationen und Model.
Die Playrooms waren wie immer von Anfang an gut besucht und so bildete sich teilweise eine lange Warteschlagen am Einlass zum Spielbereich.
Das Heidnische Dorf entwickelt sich Jahr für Jahr mehr zum Anlaufpunkt von WGT-Tagestouristen. Dementsprechend ist das Heidnische Dorf immer gut gefüllt und das Band-Programm konnte sich dieses Jahr auch wieder sehen lassen. Danke verbessertem Kassenkonzept am Eingang sind die langen Schlangen die es noch vor wenigen Jahren gab längst Vergangenheit.
Der AGRA-Park ist und bleibt die zentrale WGT Location. Hier sind die Zeltplätz, hier finden viele Konzerte von Headlinern statt, hier trifft man sich, hier feiert man und hier geht man Einkaufen. Auch wenn dieses Jahr noch einige Fläche für Verkaufsstände leer geblieben sind, die Einkaufshalle ist von früh bis spät gut gefüllt und die Besucher bescheren den Händlern und Handwerkern gute Umsätze.
Alles in allem war das WGT 2017 wieder viel entspannter als das Jubiläum im Jahr davor. Spannendes gab es wieder viel zu entdecken, die Organisation lief reibungslos und die Stimmung war gut. Im Mai nächsten Jahres findet das das 27. Wave-Gotik-Treffen statt – wir freuen uns heute schon darauf.
Gestern wurde in Berlin der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag eröffnet und hat mit 106.381 Dauerteilnehmenden die Hundertausendermarke schon geschafft.Der Arbeitskreis SM und Christsein ist in Halle 4.2 Stand D11 zu finden, informiert über SM/ BDSM und steht für Gespäche zur Verfügung.
Info: www.sm-und-christsein.de
Quelle: SWL
Vor einigen Jahren gab es in vielen Städten Deutschlands SM-Cafés. Nachdem sie nach und nach schließen mussten, war das Gejammer in der Szene groß. Auch so manche lange Jahre erfolgreiche und geliebte SM-Party schloss in den letzten Jahren ihre Pforten.
Nun könnte man mutmaßen, es hätte an den Konzepten gelegen. Aber ich habe eher gehört, dass etwa die Hamburger Cafés schlicht und einfach an zu geringem Umsatz gelitten haben. Gäste kamen, aber die hielten sich an einer Cola fest.
Große Veranstaltungen scheinen nur zu überleben, wenn sie sich für die Fashion-Fetisch-Szene oder die Swinger-Szene öffnen, von den SM-Leuten wird niemand satt …
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Neulich auf einem Bondage-Workshop, auf dem ich Co-Leiter war:
?Soll ich das mal korrigieren??
?Ja!?
Ich schiebe das Seil ein bisschen höher, dabei berührt meine Hand auch den Körper der Frau.
?Kannst Du mich bitte vorher fragen, ob Du mich anfassen darfst?
?Ähem, entschuldige bitte!?
Ich mache seit über zwanzig Jahren Workshops und korrigiere Seillagen. Dabei berühre ich natürlich nicht nur das Seil, sondern auch den Körper der Person. Die obige Reaktion ist mir jetzt zum ersten Mal passiert und ich frage mich, ob das nun ein Zufall ist oder ob das Ausdruck eines veränderten Umgangs miteinander ist.
Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass es in …
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Die Kriminalpsychologin Lydia Benecke, die sich mit Sadisten beschäftigt, kritisiert die Verfilmung ‚Fifty Shades Darker‘. Sie sieht in dem Film eine gefährliche Darstellung von BDSM-Beziehungen, die junge Menschen in die Irre führen könne.
Benecke betont, dass der Film ein unrealistisches Bild von BDSM bietet und darin ein traumatisierter, narzisstischer Mann dargestellt wird, der Frauen emotional und finanziell abhängig macht. Sie warnt vor der Botschaft, dass Liebe alleine eine Persönlichkeitsstörung heilen könne.
In der internationalen BDSM-Szene gab es sogar Workshops, um Menschen zu informieren, dass ‚Fifty Shades‘ wenig mit der realen Szene zu tun hat. Benecke betont die Bedeutung von Kommunikation, Einvernehmen und Vernunft in der BDSM-Community.
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