Internationaler Fetisch-Tag – Hat ein Fetisch immer etwas mit Sex zu tun?
Heute wird der Internationale Fetisch-Tag gefeiert und wir fragen uns, ob Fetische immer etwas mit Sex zu tun haben.
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Aktuelles aus der BDSM-Szene
Heute wird der Internationale Fetisch-Tag gefeiert und wir fragen uns, ob Fetische immer etwas mit Sex zu tun haben.
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Der Mann, der 2017 mit dem Edeka-Schild auf der G20-Demo in Hamburg die ganze Republik zum Lachen brachte, kommt mit einer BDSM-Show nach Leipzig.
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Sadisten haben Lust daran und genießen es, andere Menschen zu quälen oder ihnen Leid zuzufügen. Doch eine Studie zeigt: Eine sadistische Tat hebt die Laune nur kurz, dann geht sie in den Keller. Drückt Reue die Stimmung?
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Cuckolding ist eine besondere Form des BDSM: Die Frau hat Sex mit einem Fremden, während ihr Partner dabei zusieht. Immer mehr Paare würden diesen Trend ausprobieren, Daniel und Christina tun es bereits.
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MDR-Moderator Peter Imhof setzt wieder zum Sextalk an und spricht mit einer Sexualtherapeutin über Bondage, Sexpuppen und neue Sextrends.
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Immer mal wieder hören wir von SM-Leuten, dass Handbücher und Workshops eigentlich komplett unnötig sind, denn der gesunde Menschenverstand zeige einem ja, wie es richtig geht. Und dann gibt?s noch die, die es leid sind, immer wieder darauf hingewiesen zu werden, dass SM nur mit informierter Einvernehmlichkeit möglich ist.
Und alle, die das anders sehen sind kleinkarierte Old School SM-Leute. Aha!
Bisher haben wir Glück gehabt, denn auch wenn manche Hänge-Bondage nicht so ausgeht, wie man es sich vorgestellt hat, es bei Atemreduktions-Spielen zu zweit bisher ? soweit es zumindest die Medien vermelden, als nicht vermelden, weil nichts öffentlich geworden …
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Sexflaute im Bett, unerfüllte, geheime Bedürfnisse, Kommunikation Fehlanzeige, Emotionen unter Verschluss. So richtig Ausrasten, den Frust von der Seele schreien, alles rauslassen? Macht doch keiner. Stattdessen lieber einfach runterschlucken und weiter dreht sich das ewig-gleiche Beziehungsrad. Oder man lässt es eben mal darauf ankommen und geht den ungewöhnlichen Weg: den harten Weg – zur Paartherapie bei einer Domina.
Die Amerikanerin Lia Holmgren ist so eine Domina. Doch statt hart zur Sache, geht es bei ihr eher kuschelig zu. Holmgren bezeichnet sich als Intimitäts- und Beziehungscoach, wie sie in einem Interview mit der New York Post erzählt. Ihr Ansatz: BDSM – also Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism – kann deine Ehe retten. Klingt logisch – Ein kleiner Fetisch hat schließlich noch keinem geschadet. Doof nur, wenn nur einer der Partner Bock auf BDSM hat. Doch genau hier kommt Holmgren ins Spiel.
…darin sieht Lia Holmgren ihre Aufgabe: Paare anzuleiten, ihre Fantasien mitzuteilen. Dann kann es auch im Bett wieder hoch hergehen. Grundsätzlich ist es schließlich immer gut, wenn der andere weiß, welche Knöpfe er drücken muss, statt sich in wildem Gefummel zu verlieren. Holmgren unterstützt daher Paare in ihrem Büro in Manhatten dabei, überhaupt erst einmal in den Austausch über Fetische zu kommen. Was macht an? Wer steht auf was? Gibt es Gemeinsamkeiten und was geht überhaupt nicht?
Man muss ja auch nicht gleich in die Vollen gehen und jeden Fetisch tatsächlich auch ausprobieren. Klappt auch oft nicht so gut, wenn nur einer unbedingt will. Holmgren empfiehlt deshalb lieber erstmal ein paar Bücher und Pornos, um einen Eindruck zu bekommen, was möglicherweise beiden gefallen könnte. Schließlich will der selbsternannte Intimcoach das Sexleben der Paare verbessern und sie nicht noch weiter auseinander treiben. Sexy Szenarien und klassischer Dirty-Talk seien daher schonmal ein erster Schritt in die richtige Richtung – langsam zum Fetisch vortasten, heißt die Devise.
Es geht dabei nicht nur um den Austausch von Vorlieben, Bedürfnissen und Wünschen. Kommunikation – vor allem über Intimitäten – schafft Vertrauen. Und so kann man auch nach und nach den ein oder anderen Fetisch im heimischen Schlafzimmer etablieren, ohne sich von Scham-Gefühlen einschüchtern zu lassen.
Übrigens: Holmgren bietet nicht nur Beratungsgespräche an. Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann sich von der Ex-Domina persönlich das Schlafzimmer umgestalten lassen. Kostenpunkt: Ca. 22.000 Euro. Außerdem begleite sie auch Paare in ziemlich teure Sex-Shops, um Outfits und Spielzeuge mit ihnen auszusuchen. Na dann, auf ins Spielparadies.
Quelle: brigitte.de

Lia Holmgrens Beruf ist es, Menschen zu besserem Sex zu verhelfen – dabei ist sie eigentlich keine offizielle Sexualtherapeutin.
Die Amerikanerin selbst bezeichnet sich als “Intimitäts- und Beziehungs-Coach mit Erfahrung”. Denn bevor sie vor zwei Jahren mit der Beratung begann, war sie als Sexarbeiterin und Domina tätig.
“Als ich noch eine Domina war, habe ich bemerkt, dass die Menschen sich dafür schämten, über ihre Fantasien mit ihren Partnern zu sprechen”, erklärt die 35-Jährige gegenüber der Zeitung “New York Post”.
? Sie möchte mit ihrer Arbeit diese Tabus brechen und ihre Kunden dazu bringen, über ihre Probleme in Beziehungen und dem Sexleben zu reden.
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In ihrem Büro in Manhattan führe sie Gespräche mit Paaren, um gemeinsam mit ihnen die Kommunikation über bestimmte Fetische in Gang zu bringen.
? Um herauszufinden, was sie mögen, schlage sie verschiedene Bücher oder Pornos vor, die ihnen vielleicht gefallen könnten, schreibt die Zeitung.
“Das Ziel ist es, ihr Sexleben zu verbessern und sie einander näher zu bringen”, sagt sie gegenüber der “New York Post”.
Die Zeitung durfte bei der Sitzung einer regelmäßigen Kundin und ihrem Partner dabei sein. Kim Aquilina erzählt Holmgren, dass ihr gemeinsamer Ausflug in die BDSM-Welt nicht besonders gut geklappt hat.
Ihr Partner, der die unterwürfige Rolle übernimmt, fügt hinzu: ”Über den Tag hinweg möchte ich nicht, dass mir vorgeschrieben wird, was ich machen soll.”
? BDSM steht für die englischen Worte Bondage, Dominance, Submission und Masochism. Übersetzt: Fesseln, Dominanz, Unterwerfung und Masochismus.
? Professionelle Dominas haben die Aufgabe, Männern und Frauen diesen Fetisch in verschiedenen Sessions zu erfüllen, beziehungsweise näher zu bringen.
Holmgren kenne das Szenario – für Männer sei es außerhalb des Schlafzimmers oft schwer, die Kontrolle abzugeben. Das sei normal, wenn Paare gerade erst anfangen, BDSM in ihre Beziehung einzuführen.
Die Ex-Domina rät Frauen deshalb, ihren Partner mit sexy Szenarien und Dirty-Talk anzuregen.
? Gegenüber der “New York Post” erzählt Aquilina, dass die Dienste von Holmgren sie in ihrer Beziehung weiter gebracht haben und die ehemalige Domina dem Paar half, sich in ihren Fetischen langsam vorzutasten.
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Auch ein anderer Klient, der gegenüber der Zeitung anonym bleiben möchte, erzählt, dass Holmgren seine 15-jährige Ehe mit seiner Frau gerettet habe.
Das Paar habe wegen eines eintönigen Sexlebens schon verschiedene Paar-Therapeuten aufgesucht – doch geholfen habe ihnen niemand. Meist sollen sie etwa nur ein Mal im Monat Sex gehabt haben.
Zu Holmgren sei der Klient zuerst alleine gegangen. Er habe Rat gebraucht, habe nicht gewusst, wie er seine Fetische in seine Ehe einbringen sollte.
? Sie empfahl ihm, zweimal im Monat mit seiner Frau über ihre Ehe reden sollte, auch um Probleme anzusprechen – aber auf eine “liebevolle, freundliche” Art, erzählt der Klient der “New York Post”.
Durch die Kommunikation sollen sie es auch geschafft haben, sich im Schlafzimmer mehr zu vertrauen. Stück für Stück habe er ihr so seine Fetische vorgestellt.
Inzwischen habe das Paar etwa fünf Mal im Monat Sex, erzählt der Klient der “New York Post”.
? “Wir leben ein erfüllteres Sexleben aus”, erklärt er der Zeitung. “Holmgren hat mir gezeigt, dass Sex nicht immer wieder gleich sein muss.”
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Holmgren bietet nicht nur Beratungsgespräche an. Klienten, die etwas mehr Geld besitzen, können auch eine Umgestaltung ihres Schlafzimmers für etwa 22.000 Euro in Anspruch nehmen – dazu gehört unter anderem auch die Einrichtung für Bondage-Abenteuer, schreibt die Zeitung.
Außerdem begleite sie auch manche Paare in “ziemlich teure” Sex-Shops, um Outfits und Spielzeuge mit ihnen auszusuchen.
? Doch vor allem sei es ihr wichtig, dass die Paare lernen, miteinander zu kommunizieren – und dann all die guten Dinge genießen, die danach im Bett folgen.
Quelle: huffingtonpost.de
Wer BDSM lebt, dem haftet oft das Stigma an, gestört oder verrucht zu sein. Im Sexpodcast blicken wir hinter die Vorurteile und erklären den Reiz der sexuellen Spielart.
Hier geht es zum Artikel: zeit.de
Das Tragen von Fetisch-Masken bei CSD-Veranstaltungen fällt nicht unter das Vermummungsverbot.
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