Künstler baut Fetisch-Puppen – Meine Fantasien wollen raus

BILD besuchte den außergewöhnlichen Meister der Fetisch-Kunst, Burkhard Tegeler (54), in seiner Werkstatt.
Foto: Sandra Beckefeldt
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Aktuelles aus der BDSM-Szene

BILD besuchte den außergewöhnlichen Meister der Fetisch-Kunst, Burkhard Tegeler (54), in seiner Werkstatt.
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Gegen Mittag packt euer Chef seine Sachen zusammen, wirft einen Blick auf die Uhr und hastet mit einem gemurmelten “Bin zum Essen verabredet” aus dem Büro – möglicherweise geradewegs in das Domina-Studio von Lady Angelina. Um sich dort anleinen und auspeitschen zu lassen.
“90 Prozent meiner Kunden sind Männer in Führungspositionen”, sagt die Münchner Domina Lady Angelina der HuffPost. “Die meisten von ihnen kommen in ihrer Mittagspause zu mir.”
Im Domina-Studio können die von Stress geplagten Chefs endlich loslassen und in eine andere Rolle schlüpfen: die des Sex-Sklaven.
Wer schon einmal den Sklaven einer Domina gesehen hat, einen Mann in einem ledernen Ganzkörper-Hundekostüm oder mit einer Schweinsmaske über dem Gesicht, kommt nicht drum herum, sich zu fragen, was einen Menschen dazu treibt, sich so sehr erniedrigen zu lassen.
Spätestens dann, wenn die Domina ihren Sklaven anleint und hinter sich herzieht. Oder wenn er sich vor sie legt, als sei er ihr Wachhund – und kein Mann, der im realen Leben im Job eine angesehene Position bekleidet.
Doch genau solche Männer stecken meist unter den ledernen Masken – Firmenchefs, Manager, Unternehmensberater oder Politiker – vielleicht auch euer eigener Chef.
Sie geben vor, einen wichtigen Geschäftstermin am Nachmittag zu haben oder kommen mittags zum “Nooner” vorbei, wie Insider der Szene zu einer Sex-Verabredung in der Mittagszeit sagen.
“Wann sollen sie auch sonst kommen?”, sagt Lady Angelina. “Sie arbeiten ja bis spät abends.”
Oft würden sie nach der sogenannten Session auch noch ein zehnminütiges Schläfchen einlegen und einen Kaffee trinken, bevor sie dann entspannt und energiegeladen zurück ins Büro kehren. Entspannt und energiegeladen vom Auspeitschen.
“Das ist nichts Ungewöhnliches”, sagt der Paartherapeut und Psychotherapeut Stefan Woinoff der HuffPost. “Gerade sehr mächtige Männer brauchen die totale Erniedrigung.”
Männern in leitenden Positionen werde oft so viel Verantwortung aufgebürdet, dass sie dringend einen Gegenpol benötigen würden.
“Deshalb lassen sich gerade sehr mächtige Männer von einer Domina mit Latex wie einen Embryo im Mutterleib einbinden”, erklärt Woinoff.
Wenn ihr jetzt beim Lesen misstrauisch euren Chef beäugt, seid gewarnt. “Man sieht den Menschen ihren Fetisch nicht an”, sagt Lady Angelina. “Im Büro sind sie die Männer im Anzug mit Krawatte. Bei mir können sie in eine andere Rolle schlüpfen und ein anderes Gesicht zeigen. Das ist für sie sehr befreiend.”
Auch Woinoff bestätigt das befreiende Gefühl, dass die gestressten Männer überkommt. Oft seien Sex-Sklaven Kindern ähnlich, die Schuldgefühle hätten, weil sie was ausgefressen haben.
“Dabei ist das, was sie nach eigener Beurteilung ausgefressen haben, nur ihre eigene sexuelle Lust. Wenn aber die Domina die gestrenge Mutter oder Gouvernante spielt und ihnen selbst diese Lustgefühle beibringt, fallen die Schuldgefühle weg und die Lust hat freie Fahrt”, erklärt er.
Und diese freie Fahrt ist offensichtlich berauschender als jede Achterbahn.
Denn Lady Angelina hat sich schon so viele Stammkunden erarbeitet, dass sie wahrscheinlich Treuepunkte verteilen könnte. Und regelmäßig kommen neue mächtige Männer hinzu. In ihrem Studio trifft sich mittlerweile wahrscheinlich das Who is Who der Münchner Konzernchefs.
“Schon einige Male hatte ich den Fall, das mich jemand gebucht hatte, von dem ich dachte: Oh je, der hat eine so hohe Position in seinem Job. Wie soll ich den nur dominieren? Aber in der Realität ist das nie schwer. Sie wollen es ja”, sagt die Domina.
Natürlich erfülle sie aber nicht jeden Wunsch ihrer elitären Kunden. “Wenn ein Mann will, dass auch Tiere mit im Spiel sind, sage ich zum Beispiel ganz klar Nein”, sagt sie. “90 Prozent von ihnen wollen aber ohnehin das Gleiche: Ein bisschen fesseln, ein bisschen peitschen, ein bisschen spielen an den Brustwarzen. Nichts Krasses, einfach etwas Bizarres mit mir anstellen.”
Ob ein nackter Männerkörper, ein Blumenstrau?? oder sein eigenes Gesicht: Mit seinen eleganten und zugleich provokativen Fotos zeigte Robert Mapplethorpe (1946-1989) die Welt um sich als Kunstwerke in Schwarz und Wei??.
Das Guggenheim Museum in New York, das weltweit über eine der umfangreichsten Sammlungen des Fotografen verfügt, widmet Mapplethorpes vergleichsweise kurzer Foto-Karriere nun eine eigene Ausstellung. Das Museum feiert ihn als «kulturelle Ikone» und einen der namhaftesten amerikanischen Künstler.
Der aus einem New Yorker Vorort stammende Mapplethorpe wollte eigentlich nicht Fotograf werden und griff nur für die Arbeit an anderen Kunstwerken zur Kamera. Erst nachdem Freunde ihn zu dem Schritt rieten und ihm der Fotografie-Kurator des Metropolitan Museum ihm seine erste Kamera kaufte, lie?? Mapplethorpe sich gründlicher auf das Medium ein. Seine erste grö??ere Ausstellung öffnete 1977.
Zu sehen sind im Guggenheim Collagen, Aktfotos sowie Porträts von Künstlern, Prominenten und Freunden, darunter Andy Warhol und Cindy Sherman. Auch einige von Mapplethorpes bekanntesten Selbstporträts sowie seine Darstellung der Sadomaso-Szene werden gezeigt. Mit seinen oft gewagten Fotos durchbrach Mapplethorpe gängige Sittenkodizes in den USA und entfachte Debatten über eine mögliche Zensur seiner Arbeiten. Er starb 1989 an den Folgen einer Aids-Erkrankung in Boston.
Die Ausstellung «Implicit Tensions: Mapplethorpe Now» ist mit Ausnahme von zwei Wochen im Juli bis Januar 2020 zu sehen.
Quelle: stern.de
Heute wird der Internationale Fetisch-Tag gefeiert und wir fragen uns, ob Fetische immer etwas mit Sex zu tun haben.
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Der Mann, der 2017 mit dem Edeka-Schild auf der G20-Demo in Hamburg die ganze Republik zum Lachen brachte, kommt mit einer BDSM-Show nach Leipzig.
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Sadisten haben Lust daran und genießen es, andere Menschen zu quälen oder ihnen Leid zuzufügen. Doch eine Studie zeigt: Eine sadistische Tat hebt die Laune nur kurz, dann geht sie in den Keller. Drückt Reue die Stimmung?
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Cuckolding ist eine besondere Form des BDSM: Die Frau hat Sex mit einem Fremden, während ihr Partner dabei zusieht. Immer mehr Paare würden diesen Trend ausprobieren, Daniel und Christina tun es bereits.
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MDR-Moderator Peter Imhof setzt wieder zum Sextalk an und spricht mit einer Sexualtherapeutin über Bondage, Sexpuppen und neue Sextrends.
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Immer mal wieder hören wir von SM-Leuten, dass Handbücher und Workshops eigentlich komplett unnötig sind, denn der gesunde Menschenverstand zeige einem ja, wie es richtig geht. Und dann gibt?s noch die, die es leid sind, immer wieder darauf hingewiesen zu werden, dass SM nur mit informierter Einvernehmlichkeit möglich ist.
Und alle, die das anders sehen sind kleinkarierte Old School SM-Leute. Aha!
Bisher haben wir Glück gehabt, denn auch wenn manche Hänge-Bondage nicht so ausgeht, wie man es sich vorgestellt hat, es bei Atemreduktions-Spielen zu zweit bisher ? soweit es zumindest die Medien vermelden, als nicht vermelden, weil nichts öffentlich geworden …
Ganzen Artikel auf Schlagzeilen lesen.
Sexflaute im Bett, unerfüllte, geheime Bedürfnisse, Kommunikation Fehlanzeige, Emotionen unter Verschluss. So richtig Ausrasten, den Frust von der Seele schreien, alles rauslassen? Macht doch keiner. Stattdessen lieber einfach runterschlucken und weiter dreht sich das ewig-gleiche Beziehungsrad. Oder man lässt es eben mal darauf ankommen und geht den ungewöhnlichen Weg: den harten Weg – zur Paartherapie bei einer Domina.
Die Amerikanerin Lia Holmgren ist so eine Domina. Doch statt hart zur Sache, geht es bei ihr eher kuschelig zu. Holmgren bezeichnet sich als Intimitäts- und Beziehungscoach, wie sie in einem Interview mit der New York Post erzählt. Ihr Ansatz: BDSM – also Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism – kann deine Ehe retten. Klingt logisch – Ein kleiner Fetisch hat schließlich noch keinem geschadet. Doof nur, wenn nur einer der Partner Bock auf BDSM hat. Doch genau hier kommt Holmgren ins Spiel.
…darin sieht Lia Holmgren ihre Aufgabe: Paare anzuleiten, ihre Fantasien mitzuteilen. Dann kann es auch im Bett wieder hoch hergehen. Grundsätzlich ist es schließlich immer gut, wenn der andere weiß, welche Knöpfe er drücken muss, statt sich in wildem Gefummel zu verlieren. Holmgren unterstützt daher Paare in ihrem Büro in Manhatten dabei, überhaupt erst einmal in den Austausch über Fetische zu kommen. Was macht an? Wer steht auf was? Gibt es Gemeinsamkeiten und was geht überhaupt nicht?
Man muss ja auch nicht gleich in die Vollen gehen und jeden Fetisch tatsächlich auch ausprobieren. Klappt auch oft nicht so gut, wenn nur einer unbedingt will. Holmgren empfiehlt deshalb lieber erstmal ein paar Bücher und Pornos, um einen Eindruck zu bekommen, was möglicherweise beiden gefallen könnte. Schließlich will der selbsternannte Intimcoach das Sexleben der Paare verbessern und sie nicht noch weiter auseinander treiben. Sexy Szenarien und klassischer Dirty-Talk seien daher schonmal ein erster Schritt in die richtige Richtung – langsam zum Fetisch vortasten, heißt die Devise.
Es geht dabei nicht nur um den Austausch von Vorlieben, Bedürfnissen und Wünschen. Kommunikation – vor allem über Intimitäten – schafft Vertrauen. Und so kann man auch nach und nach den ein oder anderen Fetisch im heimischen Schlafzimmer etablieren, ohne sich von Scham-Gefühlen einschüchtern zu lassen.
Übrigens: Holmgren bietet nicht nur Beratungsgespräche an. Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann sich von der Ex-Domina persönlich das Schlafzimmer umgestalten lassen. Kostenpunkt: Ca. 22.000 Euro. Außerdem begleite sie auch Paare in ziemlich teure Sex-Shops, um Outfits und Spielzeuge mit ihnen auszusuchen. Na dann, auf ins Spielparadies.
Quelle: brigitte.de