Neue Studie: Was uns wirklich anmacht – Von BDSM bis Fußfetisch

Eine aktuelle großangelegte Untersuchung des Kinsey-Instituts, geleitet von dem Psychologen Justin Lehmiller, bringt frischen Wind in die Forschung über menschliche Kinks und Fetische. Mit über 10.000 Teilnehmenden liefert die Studie spannende Einblicke in die sexuelle Vielfalt unserer Gesellschaft.

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

  • Vielfalt ist die Norm: Die Mehrheit der Befragten gibt an, nicht nur eine, sondern gleich mehrere sexuelle Vorlieben oder Kinks zu haben.
  • Spitzenreiter BDSM: Praktiken aus dem BDSM-Bereich – wie Bondage, Disziplin oder Machtspiele – stehen auf der Beliebtheitsskala ganz oben.
  • Trans- und nicht-binäre Personen experimentierfreudiger: Die Daten zeigen deutlich, dass trans- und nicht-binäre Menschen im Durchschnitt mehr Kinks und Fetische haben als cis-geschlechtliche Personen.
  • Dauerbrenner Fußfetisch: Auch die Vorliebe für Füße (oft in Kombination mit Schuhen oder Stiefeln) bleibt einer der am weitesten verbreiteten spezifischen Fetische.

Warum Fetische?

Die Studie legt nahe, dass Kinks oft weit mehr sind als nur eine sexuelle Vorliebe. Für viele dienen sie als Ausdruck der eigenen Identität, als Weg zur Stressbewältigung oder sogar zur Verarbeitung von Traumata. Insgesamt zeigt der Trend: Die Offenheit gegenüber unkonventionellen Sexpraktiken nimmt stetig zu.

Quelle: Schwulissimo

Bound-n-Hit – Der BDSM Podcast: Akzeptieren Doms oder Subs einen Switcher als Partner?

Switcher sind verpöhnt in der BDSM-Szene. Sie haben einen nicht so guten Ruf und oft werden sie ausgeschlossen oder als BDSMler 2.er Klasse angesehen, weil man schlicht nicht beides sein könne. Deshalb sollte gerade diesen Switchern doch der ein oder andere Rat mit auf dem Weg gegeben und den reinen Doms bzw. Subs auch ein […]

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Ostern in Berlin: Zwischen Fetisch, Design und Kunst

Ostern in Berlin: Zwischen Fetisch, Design und Kunst

Berlin wird über die Ostertage traditionell zum Anziehungspunkt für die internationale Leder- und Fetischszene. Doch das Programm der „Easter Berlin“ bietet weit mehr als nur Partys: In diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf der Verschmelzung von Subkultur, anspruchsvollem Design und bildender Kunst.

Die Highlights im Überblick:

  • Kunst in der Art & Fetish Gallery: Der Maler Axel Gündermann (Aki) präsentiert seine Ausstellung „Männerbilder“. Seine Werke setzen sich intensiv mit Hypermaskulinität, Muskeln und der Ästhetik von Leder auseinander.
  • Design & Accessoires: Der Designer Sébastien de Castille zeigt, wie handwerkliche Präzision und Fetisch-Elemente in hochwertigen Leder-Accessoires zusammenfinden.
  • Provokante Ästhetik: Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Projekt „Fist:Art“ des Künstlers Mickel. Er transformiert ein oft stigmatisiertes Thema der Szene in eine künstlerische Ausdrucksform und schafft so neue Perspektiven auf Intimität und Körperlichkeit.
  • Community & Vernetzung: Neben den Ausstellungen dient das Event, unter anderem durch das „Leather Social“, als Plattform für Austausch und Sichtbarkeit der Szene im urbanen Raum.

Fazit: Die diesjährigen Ostertage in Berlin zeigen eindrucksvoll, dass die Fetisch-Community längst ihre eigenen künstlerischen Diskurse führt und die Grenzen zwischen Subkultur und Galerie-Kunst erfolgreich auflöst.

Quelle: Männer

KdU Podcast: mina – Dominant, Sadistisch, Autistisch

Analytische Dominanz mit Klemmbrett und System

Ich habe Mina Harker besucht und wir haben geredet.
Mina ist sadistisch und dominant. Und Autistin.

Sie ist immun gegen Sarkasmus, selbst jedoch unfassbar sarkastisch.

Daraus ergibt sich eine ganz eigene herangehensweise an BDSM.

So hat Mina Lösungen für meine Probleme gefunden, eine wundervoll analytische Herangehensweise an BDSM entwickelt und all das für diese Folge ausgeplaudert.

Warum ich das Ding der Woche zwar anfassen, aber nicht anschauen durfte, Eintrittspreise für Partys problematisch sind und warum wir über Nagellack sprechen, erfahrt Ihr in dieser Folge.

Zum stöbern und weiterlesen:

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Bound-n-Hit Der BDSM Podcast: Wieso gewinnt man Freude an Schmerzen?

Schmerzen werden doch von allen Menschen irgendwie negativ aufgenommen. Viele können einfach nicht verstehen, dass es mancher Orts Menschen gibt, die den Schmerz genie??en und als etwas Schönes empfinden können. Doch wieso ist das eigentlich so? Gerade im Zeitalter des Internets, bei dem man seine eigenen perversen Gelüste mit einem Mausklick in passenden Shops ausleben […]

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Domina verrät: Warum sich euer Chef danach sehnt, ein Sex-Sklave zu sein

  • Die Münchener Domina Lady Angelina hat uns von ihren treuesten Kunden erzählt: Es sind Männer in Führungspositionen
  • In ihrem Studio können sie endlich in eine andere Rolle schlüpfen: die des Sex-Sklaven

Gegen Mittag packt euer Chef seine Sachen zusammen, wirft einen Blick auf die Uhr und hastet mit einem gemurmelten “Bin zum Essen verabredet” aus dem Büro – möglicherweise geradewegs in das Domina-Studio von Lady Angelina. Um sich dort anleinen und auspeitschen zu lassen.

“90 Prozent meiner Kunden sind Männer in Führungspositionen”, sagt die Münchner Domina Lady Angelina der HuffPost. “Die meisten von ihnen kommen in ihrer Mittagspause zu mir.”

Im Domina-Studio können die von Stress geplagten Chefs endlich loslassen und in eine andere Rolle schlüpfen: die des Sex-Sklaven.

Wer schon einmal den Sklaven einer Domina gesehen hat, einen Mann in einem ledernen Ganzkörper-Hundekostüm oder mit einer Schweinsmaske über dem Gesicht, kommt nicht drum herum, sich zu fragen, was einen Menschen dazu treibt, sich so sehr erniedrigen zu lassen.

Spätestens dann, wenn die Domina ihren Sklaven anleint und hinter sich herzieht. Oder wenn er sich vor sie legt, als sei er ihr Wachhund – und kein Mann, der im realen Leben im Job eine angesehene Position bekleidet.

Sie geben Termine vor oder kommen zum “Nooner” vorbei

Doch genau solche Männer stecken meist unter den ledernen Masken – Firmenchefs, Manager, Unternehmensberater oder Politiker – vielleicht auch euer eigener Chef.

Sie geben vor, einen wichtigen Geschäftstermin am Nachmittag zu haben oder kommen mittags zum “Nooner” vorbei, wie Insider der Szene zu einer Sex-Verabredung in der Mittagszeit sagen.

“Wann sollen sie auch sonst kommen?”, sagt Lady Angelina. “Sie arbeiten ja bis spät abends.”

Oft würden sie nach der sogenannten Session auch noch ein zehnminütiges Schläfchen einlegen und einen Kaffee trinken, bevor sie dann entspannt und energiegeladen zurück ins Büro kehren. Entspannt und energiegeladen vom Auspeitschen.

“Das ist nichts Ungewöhnliches”, sagt der Paartherapeut und Psychotherapeut Stefan Woinoff der HuffPost. “Gerade sehr mächtige Männer brauchen die totale Erniedrigung.”

“Wie ein Embryo im Mutterleib”

Männern in leitenden Positionen werde oft so viel Verantwortung aufgebürdet, dass sie dringend einen Gegenpol benötigen würden.

“Deshalb lassen sich gerade sehr mächtige Männer von einer Domina mit Latex wie einen Embryo im Mutterleib einbinden”, erklärt Woinoff.

Wenn ihr jetzt beim Lesen misstrauisch euren Chef beäugt, seid gewarnt. “Man sieht den Menschen ihren Fetisch nicht an”, sagt Lady Angelina. “Im Büro sind sie die Männer im Anzug mit Krawatte. Bei mir können sie in eine andere Rolle schlüpfen und ein anderes Gesicht zeigen. Das ist für sie sehr befreiend.”

Auch Woinoff bestätigt das befreiende Gefühl, dass die gestressten Männer überkommt. Oft seien Sex-Sklaven Kindern ähnlich, die Schuldgefühle hätten, weil sie was ausgefressen haben.

“Dabei ist das, was sie nach eigener Beurteilung ausgefressen haben, nur ihre eigene sexuelle Lust. Wenn aber die Domina die gestrenge Mutter oder Gouvernante spielt und ihnen selbst diese Lustgefühle beibringt, fallen die Schuldgefühle weg und die Lust hat freie Fahrt”, erklärt er.

90 Prozent meiner Sklaven wollen das Gleiche

Und diese freie Fahrt ist offensichtlich berauschender als jede Achterbahn.

Denn Lady Angelina hat sich schon so viele Stammkunden erarbeitet, dass sie wahrscheinlich Treuepunkte verteilen könnte. Und regelmäßig kommen neue mächtige Männer hinzu. In ihrem Studio trifft sich mittlerweile wahrscheinlich das Who is Who der Münchner Konzernchefs.

“Schon einige Male hatte ich den Fall, das mich jemand gebucht hatte, von dem ich dachte: Oh je, der hat eine so hohe Position in seinem Job. Wie soll ich den nur dominieren? Aber in der Realität ist das nie schwer. Sie wollen es ja”, sagt die Domina.

Natürlich erfülle sie aber nicht jeden Wunsch ihrer elitären Kunden. “Wenn ein Mann will, dass auch Tiere mit im Spiel sind, sage ich zum Beispiel ganz klar Nein”, sagt sie. “90 Prozent von ihnen wollen aber ohnehin das Gleiche: Ein bisschen fesseln, ein bisschen peitschen, ein bisschen spielen an den Brustwarzen. Nichts Krasses, einfach etwas Bizarres mit mir anstellen.”

Ausstellung: Guggenheim Museum zeigt Fotos von Robert Mapplethorpe

Ob ein nackter Männerkörper, ein Blumenstrau?? oder sein eigenes Gesicht: Mit seinen eleganten und zugleich provokativen Fotos zeigte Robert Mapplethorpe (1946-1989) die Welt um sich als Kunstwerke in Schwarz und Wei??.

Das Guggenheim Museum in New York, das weltweit über eine der umfangreichsten Sammlungen des Fotografen verfügt, widmet Mapplethorpes vergleichsweise kurzer Foto-Karriere nun eine eigene Ausstellung. Das Museum feiert ihn als «kulturelle Ikone» und einen der namhaftesten amerikanischen Künstler.

Der aus einem New Yorker Vorort stammende Mapplethorpe wollte eigentlich nicht Fotograf werden und griff nur für die Arbeit an anderen Kunstwerken zur Kamera. Erst nachdem Freunde ihn zu dem Schritt rieten und ihm der Fotografie-Kurator des Metropolitan Museum ihm seine erste Kamera kaufte, lie?? Mapplethorpe sich gründlicher auf das Medium ein. Seine erste grö??ere Ausstellung öffnete 1977.

Zu sehen sind im Guggenheim Collagen, Aktfotos sowie Porträts von Künstlern, Prominenten und Freunden, darunter Andy Warhol und Cindy Sherman. Auch einige von Mapplethorpes bekanntesten Selbstporträts sowie seine Darstellung der Sadomaso-Szene werden gezeigt. Mit seinen oft gewagten Fotos durchbrach Mapplethorpe gängige Sittenkodizes in den USA und entfachte Debatten über eine mögliche Zensur seiner Arbeiten. Er starb 1989 an den Folgen einer Aids-Erkrankung in Boston.

Die Ausstellung «Implicit Tensions: Mapplethorpe Now» ist mit Ausnahme von zwei Wochen im Juli bis Januar 2020 zu sehen.

Quelle: stern.de

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