Schlagzeilen-Kolumne: Es war eine schöne Zeit!

Letzte Woche ist eine Ära zu Ende gegangen mit der letzten Respekt-Party.

Im Januar 1991 starteten wir Deutschlands erste SM-Party-Reihe, die Les Fleurs du Mal, in dem Punkrock-Club Molotow, der damals direkt an der Reeperbahn lag. Wir hatten das Glück, dass die Freundin des damaligen Geschäftsführers lange genug Überzeugungsarbeit geleistet hatte und das Molotow zu ersten Mal seine Kellertüren für SM-Leute öffnete. Mit dieser Party-Reihe etablierten wir erstmalig eine SM-Party, auf der alle willkommen waren, ob nun hetero, schwul, lesbisch, trans oder was auch immer, alle, die sich als SMer verstanden, waren herzlich willkommen. Wir selbst waren erschlagen von den vielen …

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Schlagzeilen-Kolumne: Sag nicht Titten, sag nicht ficken!

Neulich auf einem Workshop in Berlin. Die obligatorische Kritik- und Rückmelde-Runde ist schon abgeschlossen. Da meldet sich eine junge Frau: ?Mir ist da noch etwas eingefallen. Du hast mehrmals von ?Titten? gesprochen. Für mich ist das ein negativ besetzter Begriff. Ich bin jedes Mal innerlich zusammengezuckt.?

Hätte mir das die Frau früher gesagt, hätte ich mich bemüht, das Wort zu vermeiden. Und in meinen nächsten Workshops werde ich anmerken, dass ich von St. Pauli komme und dass man da etwas derber spricht. Und sollte da jemandem etwas aufstoßen, sollte er das ruhig sagen. Natürlich kann ich nicht versprechen, dass ich dann das …

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26. Wave-Gotik-Treffen – Eine Nachlese

Wie jedes Jahr zu Pfingsten fand vom 02.06.2017 bis 05.06.2017 das 26. Wave-Gotik-Treffen ein Leipzig statt. Wie jedes Jahr strömten rund 10.000 Besucher zum weltweit größten Musik- und Kulturfestival der Alternativen und schwarzen Szene. Nach der Jubiläumsveranstaltung 2016 zum 25. WGT war das Programm diesmal nicht ganz so voll und fühlte sich auf den ersten Blick nach wenig an, aber es war eben wieder ein ganz normales WGT.

Viktorianisches Picknick im Clara-Zetkin-Park

Trotz Abspaltungsversuchen fand auch 2017 das freitägliche Viktorianische Picknick im Clara-Zetkin-Park statt. Extravagant gekleidet, fantasievoll im viktorianischen, Steampunk oder Dark-Romantik-Look traf man sich hier bei strahlendem Sonnenschein zum gemeinsamen Picknick und zum Sehen und gesehen werden. Die Leipziger und ihrer Besucher nutzen die Gelegenheit und schauen sich das muntere Treiben einmal aus der Nähe an.

Konzerte

Der diesmal wieder übersichtliche Programmplan verlockte zum genaueren hinsehen und so konnte man dieses Jahr wieder einige Perlen entdecken. Ob es die „Fledermausführung“ auf dem Südfriedhof, das Konzert „Herr der Ringe, Der Hobbit, Das Lied von Eis und Feuer“ in der Krypta des Völkerschlachtdenkmals, „The 60 Eyes“ in der Agra Halle, die aufstrebende deutsche Band „Chrom“ im Kohlrabizirkus, die Kultband „Funker Vogt“ in der Agra Halle, „Folk Noir“ mit jemand anderem Oliver S. Tyr und Stephan Groth von Faun, die zauberhafte Band „Annwn“ im Schauspielhaus oder das Konzert von „Suicide Commando“ in der Agra Halle – es gab jeder Menge interessantes zu entdecken.

Obsession Bizarr

Die Obsession Bizarr war wie immer gut gefüllt. Der Einlass lief wie in den letzten Jahren reibungslos und so kommt es immer seltener zu Problemen. Die Huppelhalle des Volkspalastes füllte sich schnell und die Party ging pünktlich los. Im Laufe des Abends folgenden dann 4 Bühnenshows.

Den Anfang machte ERLKÖNIG mit einer extravaganten Fashion Show. Schmerzmöbel zeigt danach, ganz untypisch unblutig eine Suspension Show. Mit der Modenschau von Shitake kamen Liebhaber von Lack, Leder und Latex auf ihren Kosten. Und zu guter letzte zeigte AMF KORSETS in ihrer Faschion Show ausgefallene Kombinationen und Model.

Die Playrooms waren wie immer von Anfang an gut besucht und so bildete sich teilweise eine lange Warteschlagen am Einlass zum Spielbereich.

Heidnisches Dorf

Das Heidnische Dorf entwickelt sich Jahr für Jahr mehr zum Anlaufpunkt von WGT-Tagestouristen. Dementsprechend ist das Heidnische Dorf immer gut gefüllt und das Band-Programm konnte sich dieses Jahr auch wieder sehen lassen. Danke verbessertem Kassenkonzept am Eingang sind die langen Schlangen die es noch vor wenigen Jahren gab längst Vergangenheit.

AGRA-Park

Der AGRA-Park ist und bleibt die zentrale WGT Location. Hier sind die Zeltplätz, hier finden viele Konzerte von Headlinern statt, hier trifft man sich, hier feiert man und hier geht man Einkaufen. Auch wenn dieses Jahr noch einige Fläche für Verkaufsstände leer geblieben sind, die Einkaufshalle ist von früh bis spät gut gefüllt und die Besucher bescheren den Händlern und Handwerkern gute Umsätze.

Fazit

Alles in allem war das WGT 2017 wieder viel entspannter als das Jubiläum im Jahr davor. Spannendes gab es wieder viel zu entdecken, die Organisation lief reibungslos und die Stimmung war gut. Im Mai nächsten Jahres findet das das 27. Wave-Gotik-Treffen statt – wir freuen uns heute schon darauf.

Schlagzeilen-Kolumne: Wunsch und Realität

Vor einigen Jahren gab es in vielen Städten Deutschlands SM-Cafés. Nachdem sie nach und nach schließen mussten, war das Gejammer in der Szene groß. Auch so manche lange Jahre erfolgreiche und geliebte SM-Party schloss in den letzten Jahren ihre Pforten.

Nun könnte man mutmaßen, es hätte an den Konzepten gelegen. Aber ich habe eher gehört, dass etwa die Hamburger Cafés schlicht und einfach an zu geringem Umsatz gelitten haben. Gäste kamen, aber die hielten sich an einer Cola fest.

Große Veranstaltungen scheinen nur zu überleben, wenn sie sich für die Fashion-Fetisch-Szene oder die Swinger-Szene öffnen, von den SM-Leuten wird niemand satt …

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Schlagzeilen-Kolumne: Neue Prüderie?

Neulich auf einem Bondage-Workshop, auf dem ich Co-Leiter war:
?Soll ich das mal korrigieren??
?Ja!?
Ich schiebe das Seil ein bisschen höher, dabei berührt meine Hand auch den Körper der Frau.
?Kannst Du mich bitte vorher fragen, ob Du mich anfassen darfst?
?Ähem, entschuldige bitte!?

Ich mache seit über zwanzig Jahren Workshops und korrigiere Seillagen. Dabei berühre ich natürlich nicht nur das Seil, sondern auch den Körper der Person. Die obige Reaktion ist mir jetzt zum ersten Mal passiert und ich frage mich, ob das nun ein Zufall ist oder ob das Ausdruck eines veränderten Umgangs miteinander ist.

Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass es in …

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Kriminalpsychologin warnt vor Gefahren von ‚Fifty Shades Darker‘

Die Kriminalpsychologin Lydia Benecke, die sich mit Sadisten beschäftigt, kritisiert die Verfilmung ‚Fifty Shades Darker‘. Sie sieht in dem Film eine gefährliche Darstellung von BDSM-Beziehungen, die junge Menschen in die Irre führen könne.

Benecke betont, dass der Film ein unrealistisches Bild von BDSM bietet und darin ein traumatisierter, narzisstischer Mann dargestellt wird, der Frauen emotional und finanziell abhängig macht. Sie warnt vor der Botschaft, dass Liebe alleine eine Persönlichkeitsstörung heilen könne.

In der internationalen BDSM-Szene gab es sogar Workshops, um Menschen zu informieren, dass ‚Fifty Shades‘ wenig mit der realen Szene zu tun hat. Benecke betont die Bedeutung von Kommunikation, Einvernehmen und Vernunft in der BDSM-Community.

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Schlagzeilen-Kolumne: Noch nix gemerkt?

Bisher ist ja alles ganz kuschelig in der deutschen SM-Szene. Einvernehmliche Körperverletzung und einvernehmliche Freiheitsberaubung zwischen geschäftsfähigen Erwachsenen verstößt nicht gegen die deutschen guten Sitten. Aber die ?guten Sitten? sind ein schwammiger Begriff, dessen Auslegung sich immer mal wieder ändert. Noch ist alles beim alten, niemand bedroht SM-Leute mit Strafen.

Aber ein paar Bondage-Fotos (komplett angezogenes Modell) führten vor ein paar Jahren zur Entlassung einer Sozialarbeiterin. Ein Gothic-Fotograf wurde innerhalb des Anerkennungsjahres als Sozialpädagoge gekündigt. Partyveranstalter besonders im Süden von Deutschland berichten, dass es fast nicht mehr möglich sei, Locations für Fetisch- oder gar SM-Partys zu mieten.

Dass schon seit Jahren eine …

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Lustschmerz: Was bedeutet Erotomanie

Der Begriff Erotomanie besteht aus zwei zusammengesetzten Wörtern. Zum Einen besteht er aus dem griechischen Wort „eros“, welches die Lust und die Liebe beschreibt. Zum Anderen wird es abgeleitet vom englischen „mania“, was mit „Wahnsinn“ oder „Sucht“ übersetzt wird.

Die Erotomanie beschreibt demnach einen Zwang, bei dem man sich nahezu pausenlos mit Liebe und Erotik sowie mit Sexualität auseinanderzusetzen hat. Dieser Zwang kann sich sogar so sehr steigern, dass der Betroffene an gar nichts anderes mehr denken kann.

Mit der Erotomanie bezeichnet man also ein starkes sexuelles Verlangen oder Liebeswahn wie auch eine wahnhaft ausgeprägte und unwiderstehliche Liebe zu einer meist unerreichbaren Person, wie beispielsweise einer fremden oder hochgestellten sowie zu einer sehr berühmten Person.

Ursprung der Erotomanie

Die Erotomanie oder Liebeswahn geht auf den den französischen Gefängnispsychiater und Fotografen Gaëtan Gatian de Clérambault zurück, der von 1872 bis 1934 lebte und diese Krankheit als Erster beschrieb. Daher wurde die ungewöhnliche Wahnerkrankung auch nach ihm benannt und ist deshalb auch als De-Clérambault-Syndrom bekannt.

Inzwischen wich das schwer beeinträchtigende Leiden jedoch den moderneren Begrifflichkeiten und wurde als wahnhafte Störung ebenso fest ins „Statistische Manual Psychischer Störungen“ aufgenommen, wie in die „Internationalen Klassifikationen psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation“.

Symptome und Auswirkungen der Erotomanie

Die Erotomanie ähnelt zwar einer verliebten Schwärmerei, doch bei dem Liebeswahn gehen die Symptome noch weiter.

Ein Symptom für die Erotomanie ist zum Beispiel, eine durch nichts zu erschütternde Überzeugung des Liebeskranken, dass seine Liebe auf Gegenseitigkeit beruht und erwidert wird. Diese wird beispielsweise durch fehlgedeutete Gesten und andere Signale des Gegenübers genährt.

Der Erotomane ist zudem häufig bemüht, mit dem Subjekt seiner Begierde in Kontakt zu treten, da er ja fest davon überzeugt ist, dass die geliebte Person ihre Liebe zu ihm verheimlicht, diese aber durch geheime Signale dennoch kundtut. Abgrenzungsversuche und Ablehnung des Gegenübers werden somit beispielsweise als Koketterie angesehen. Der Erotomane deutet dies dann oft als Versuch, seiner sexuellen oder anderweitigen Anziehung zu entkommen.

Aus der Wahrnehmung der Betroffenen ist die Welt auch oft genau umgedreht. Für sie fühlt es sich an, als stelle ihnen Jemand höchstpersönlich versteckt nach. Aus Zusammenhängen gerissen, beziehen sie dann Mimik und Bewegungen sowie Äußerungen auf sich selbst. Für sie ist somit klar, der Andere sucht eigentlich nur ihre Nähe und ist hinter ihnen her. Das Fatale ist dabei, so lange der heimlich Belagerte aber nichts von dem Problem weiß, liefert er unwissend womöglich weitere Nahrung für Wahnvorstellungen.

Ursachen und medizinische Sicht der Erotomanie

Aus medizinischer Sicht bezeichnet man mit Erotomanie eine wahnhaft ausgeprägte und unwiderstehliche Liebe zu einer meist unerreichbaren Person, also eine krankhafte Verliebtheit.

Erotomanie darf jedoch nicht mit obsessiver Liebe sowie einseitiger und unerwiderter Liebe oder Hypersexualität verwechselt werden.

Wer unter Erotomanie beziehungsweise unter Liebeswahn leidet, verklärt und idealisiert die Person, in die er verliebt ist und ist davon überzeugt, von dieser Person ebenfalls geliebt zu werden. Die Zeichen des Subjekts der Begierde werden so fehlgedeutet, dass sie ins eigene Weltbild passen, der Realität jedoch widersprechen.

Meistens weiß das „Opfer“ auch gar nichts von den fixen Ideen des Liebeswahnkranken.

Die häufigsten Fälle von Erotomanie oder Liebeswahn ereilen Menschen, die bereits eine psychische Vorerkrankung haben. Das bedeutet, dass seelische wie auch psychosoziale Auslöser als Ursachen eine Rolle spielen können.

Die Ursachen für diese affektiven Störungen oder schizophrenen wie auch manisch-depressiven Psychosen sind also meist eine Mischung aus bestimmten Veranlagungen und genetischen Faktoren sowie der Persönlichkeit und der Umwelt. Der Wahn ensteht somit durch die Verbindung oder im Zusammenhang mit anderen übergeordneten psychischen Grunderkrankungen. Die Erotomanie kommt daher eher als Begleiterscheinung anderer psychischer Störungen vor.

Im Sinne der Medizin ist eine isolierte Erotomanie beziehungsweise der Liebeswahn deshalb eher selten und tritt ebenfalls nur sehr selten spontan auf, kann aber durchaus auch vereinzelt vorkommen, ohne dass eine andere Grunderkrankung vorliegt.

Beim Auftreten von Wahnstörungen vermutet man auch, dass sie oft in Belastungssituationen auftreten und häufig mit biografischen Ereignissen verknüpft sind, wie beispielsweise Krisenerfahrungen. Möglicherweise hat der Liebeswahn auch eine Funktion für den Betroffenen.

Nachstellungen in Form von Briefen oder Telefonaten sowie Besuche und andere Kontaktversuche können dabei auch manchmal überhand nehmen. Dahinter können aber auch noch andere Motive als die der Erotmanen stehen. Hier spricht man dann von „Stalking“. Diese Bezeichnung wurde aus dem englischen Sprachraum übernommen. Den auf diese Weise aktiven Erotomanen bezeichnet man daher als „Stalker“.

Erotomanie in sexueller Hinsicht

Da die Entbehrung der Liebe für den Erotomanen teils übermäßig groß wird, werden auch selbst alltägliche Dinge mit sexuellen Motiven interpretiert.

Dieser Zwang führt ebenfalls zur unaufhörlichen Suche nach immer neuen Reizen und Sexualimpulsen. Notfalls befriedigt man diese dann durch Ersatzstimulation, welche oft aus dem Betrachten pornographischer Magazine oder Filme mit gleichzeitiger Masturbation bestehen.

Die Erotomanie kann sich daher sogar bis zum Masochismus steigern.

In rein sexueller Hinsicht ist die Erotomanie aber ein überaus großes geschlechtliches Verlangen, welches meist durch Geschlechtsverkehr mit vielen verschiedenen und häufig wechselnden Sexualpartnern beiderlei Geschlechts gestillt wird, die zum Teil auch anonym sind.

Am häufigsten von Erotomanie Betroffene

Am häufigsten von Erotomanie betroffen sind ungebundene Frauen zwischen 40 und 60 Jahren, die unter der wahnhaften Störung leiden. Eine Studie aus dem Jahr 2003 nennt ein Verhältnis von 69 weiblichen zu 31 männlichen Betroffenen.

Die Betroffenen sind davon überzeugt, dass eine andere, meist prominente oder sozial sowie finanziell höher gestellte Persönlichkeit, sie liebt.

Hilfe für betroffene Erotomanen

Den Wahnhaften zu helfen und den Liebeswahn zu behandeln ist erfahrungsgemäß leider schwer, da es den Betroffenen meistens an der Krankheitseinsicht mangelt. Daher überwiegt auch die Zahl der Fälle, in denen die Betroffenen neben spontanen Heilungsverläufen langfristig damit zu kämpfen haben.

Grundsätzlich empfiehlt es sich aber als Betroffener oder auch als „Opfer“ sowie für Angehörige, über Gesundheitsämter Kontakt zu den psychiatrischen Diensten aufzunehmen. Diese kennen oft Angebote bei Hilfsorganisationen und beraten auch die Familienangehörigen.

Neben einer psychotherapeutischen Begleitung sollte man auch die medikamentöse Therapie beachten, denn diese hilft vor allem Personen, die eine schizophrene Vorerkrankung mitbringen. Aufgrund der Überregulation des Botenstoffs Dopamin, kann es deswegen manchmal zu solchen Entgleisungen kommen. Stellt man dies mit sogenannten Neuroleptika besser ein, ist es bei Betroffenen manchmal so, dass sie förmlich erwachen und selbst sehen, dass sie sich alles nur eingebildet haben. In der medikamentösen Therapie kommen zudem Antipsychotika zum Einsatz. Eine solche Behandlung ist aber nicht immer erforderlich. Manche Liebestolle erleben, wie auch Schizophrenie-Kranke, eine Spontanheilung.

Fazit

Vorsicht also, denn Liebeswahnkranke, welche Kontakt mit ihrem Schwarm aufnehmen, können sogar zum Stalker werden, indem sie ihr Opfer mit Liebesbriefen und Telefonanrufen sowie mit übertriebenen Geschenken bombardieren, es beobachten und scheinbar zufällige Begegnungen arrangieren.

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Schlagzeilen-Kolumne: Über unsere Geschichte

Die ersten SM-Communitys waren Zusammenschlüsse von schwulen SM-Leuten in den USA. Mit der The Eulenspiegel-Society (TES), die sich 1971 gründete, gab es dann die erste Community, die sich auch an Heterosexuelle wandte. Schon damals ging es nicht nur um Austausch mit Gleichgesinnten, sondern auch um Aufklärungsarbeit und einen politischen Anspruch. Ende der 80er Jahre gründete sich das SM-Sündikat in Hamburg, aus dem heraus dann auch 1988 die Schlagzeilen entstanden sind.

Als dann der Paragraf 184 ? Verbreitung von pornografischen Schriften ? Anfang der 90er Jahre verschärft werden sollte (in dem stand damals auch die Kinderpornographie), weil man strenger gegen Kinderpornos vorgehen wollte …

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