BDSM-Szene im Fokus: Domina steht wegen Mordes vor Gericht

In München beginnt ein Prozess, der die BDSM- und Fetischszene in den Blickpunkt rückt. Marion W., eine 59 Jahre alte Frau mit Bezug zur Szene, wird des Mordes an ihrem Freier Ulrich Z. angeklagt.

Laut Staatsanwaltschaft soll es zu einem Streit gekommen sein, nachdem der Ermordete sie offenbar aus seinem Testament streichen wollte. Das Motiv für die Tat sieht das Gericht in finanzieller Gier – Marion W. war zuvor als Alleinerbin im Testament des 62-jährigen Ulrich Z. verzeichnet.

Die Beweislage ist derzeit dünn und beruht hauptsächlich auf Indizien, darunter der Umstand, dass Marion W. offenbar ein langjähriger und einziger Kontakt von Ulrich Z. gewesen sein soll – in einem Verhältnis, das sexuelle Dienstleistungen umfasste. Die Angeklagte bestreitet die Vorwürfe vehement.

Die Verteidigung spekuliert auf einen Täter aus dem Homosexuellen-Milieu und verweist darauf, dass viele Details der Tat unklar bleiben: Es fehlt eine genaue Beschreibung des mutmaßlichen Werkzeugs sowie ein präziser Zeitpunkt. Der Prozess soll noch mehrere Wochen dauern.

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Mordprozess gegen Domina gestartet – Motiv möglicherweise Erbschaft

In Deutschland hat ein Prozess um einen Todesfall im BDSM-Bereich begonnen. Die als Domina bekannte Frau wird beschuldigt, einen langjährigen Kunden getötet zu haben.

Laut Anklage soll das Opfer kurz vor seinem Tod von der Beschuldigten bedroht worden sein; es gab Berichte darüber, dass sie angeblich geäußert habe, den Mann töten könne. Das Opfer wurde ein Jahr später verstorben – die genauen Umstände des Todeszeitpunkts sind bislang unklar.

Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Motiv für die Tötung möglicherweise in einer Erbschaftsangelegenheit liegen könnte. Weitere Details zu diesem Aspekt und zum konkreten Ort der Tat oder wo genau sich der Gerichtsort befindet, wurden bisher nicht bekannt gegeben.

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BDSM in der Praxis: Sicherheit und Aftercare

Im zweiten Teil des Podcastes ‚Dom, Sub, Bunny‘ geht es um die praktischen Aspekte von BDSM. Die Gesprächspartner beleuchten wichtige Themen wie das Schutz vor Verletzungen beim Bondage sowie den Einsatz eines Ampelsystems und Safe Words zur Kommunikation.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Bedeutung des Aftercare, um emotionale Auswirkungen zu vermeiden. Dr. Kae Eichel erklärt zudem die Unterschiede zwischen konsensuellem BDSM-Verhalten und Machtmissbrauch.

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Lydia Benecke präsentiert BDSM und kriminelle Sadismus in Baunatal

Am Freitag, dem 9. September 2026 um 20 Uhr findet im Rahmen der Stadthalle Baunatals eine Veranstaltung mit Lydia Beneckes Vortrag statt.

In ihrem Referat unterscheidet die Kriminalpsychologin zwischen einvernehmlichem BDSM und kriminellem sexuell-sadistischem Verhalten. Sie beleuchtet das Leben von Menschen, welche ihren Sadismus in einem Einverständnis ausleben sowie jene mit gefährlichen Tendenzen.

Bereits seit 2009 beschäftigt sich Benecke im Bereich der Rückfallprävention und gibt fundierte Erklärungen zu den psychologischen Profile dieser Individuen. Sie erklärt auch, warum Christian Grey eher ein potenzieller Bedrohungspotenzial ist.

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„Sklavenvertrag“ und Frischhaltefolie: Pikanter Prozess in Laufen

Ein ungewöhnlicher Betrugsprozeß beschäftigte das Amtsgericht von Lauf an diesem Montag. Ein Mann aus Traunstein wurde vorgeworfen, einer Frau 5000 Euro für sexuelle Dienstleistungen versprochen zu haben und nur einen Teil davon bezahlt.

Im Zuge der Ermittlungsverfahren fand die Polizei im Haus des Angeklagten ein Zimmer mit BDSM-Ausstattung sowie einen sogenannten „Sklavenvertrag“. Die Frau, welche nicht zur Verhandlung erschien und widersprüchinge Aussagen machte, hatte sich während der gemeinsamen Zeit in Frischhaltefolie eingewickelt. Das Gericht konnte aufgrund mangelnder Beweise das Betrugsvorwurf einstellen.

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Fetischismus in Paarbeziehungen: Wie kann ein Fetisch bereichern und nicht zerstören?

Der Fall von Schauspielerin Collien Fernandes und ihrem Ehemann Christian Ulmen wirft Fragen zum Umgang mit sexuellen Fetischen auf. Fernandes beschuldigt Ulmen, über Jahre hinweg Fake-Profile zu erstellen und sexuelle Gespräche zu führen, ohne ihr Einverständnis einzuholen.

Experten betonen, dass ein Fetisch an sich nicht problematisch ist, solange er offen und respektvoll gelebt wird. Offene Kommunikation, die Reflektion der eigenen Bedürfnisse und das Respektieren der Grenzen des Partners sind entscheidend. Ein Fetisch wird nur dann bedenklich, wenn er heimlich ausgelebt wird oder andere Personen verletzt.

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Christian Ulmen-Affäre: Fetisch darf keine Rechtfertigung für Missbrauch sein

Christian Ulmen, bekannter deutscher Fernsehmoderator, steht im Fokus einer Kontroverse, nachdem seine Ex-Frau Collien Fernandes öffentlich machte, dass er ohne ihr Einverständnis Deepfake-Pornografie mit ihrem Gesicht erstellt hat. Ulmen bezeichnet seine Taten als Ausdruck eines sexuellen Fetisch.

Initiative Queer Nations kritisiert in einem Kommentar, dass sexuelle Identität nicht als Rechtfertigung für grenzüberschreitendes Verhalten dienen darf. Till Randolf Amelung, Redakteur des IQN-Blogs, betont, dass Fetisch und Kink in ihrer Verbindung zu gesellschaftlichen Verhältnissen kritisch betrachtet werden müssen.

In Großbritannien plant man, Pornografie mit Würgeszenen zu verbieten, da sie oft als Ausflucht für Missbrauch dienen. Dies zeigt, dass sexuelle Praktiken, die früher als Nische galten, zunehmend in Frage gestellt werden, wenn sie zu Gewalt führen.

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US-Polizistin tritt zurück nach Fußfetisch-Fotoskandal

Die 21-jährige Polizistin aus Palm Beach County, Florida, musste ihren Job aufgrund eines skandalösen Nebenerwerbs aufgeben. Sie hatte sich über einen Zeitraum von 16 Monaten auf einer Fußfetisch-Seite mit mehr als 6000 US-Dollar verdient, indem sie sich in Dessous und Kampfsportanzügen aufnahm und Videos ihrer Aktivitäten veröffentlichte.

Die Polizistin zeigte sich in den Filmen und Bildern in verschiedenen Situationen, darunter beim Zertreten von Obst und lebenden Insekten sowie beim Trittspiel mit einem Mann. In einem Video trug sie sogar ihre Polizei-Uniform und zeigte ihre Stiefel. Sie wurde erwischt, wie sie während der Arbeitszeit auf ihrem Dienstcomputer auf der Website surfte und E-Mails versandte. Da sie auch während eines abgelehnten Urlaubsantrags krankgemeldet war, um ihre Videos zu drehen, wurde sie schließlich ermittelt und schloss ihr Konto und die Inhalte ab. Die Polizei von Palm Beach County bestätigte, dass die Polizistin während der Ermittlungen zurückgetreten ist.

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Anzeige nach Vorwürfen: Psychologe warnt vor „Fetisch-Spirale“ – Ulmen bestreitet einige Behauptungen

Nachdem Christian Ulmen von seiner Ex-Partnerin Collien Fernandes angezeigt wurde, gab er in einer E-Mail an seinen Rechtsanwalt bekannt, einen sexuellen Fetisch entwickelt zu haben und unter einem „kaum kontrollierbaren Drang“ leide. Die Anzeige beinhaltet auch den Vorwurf des Identitätsdiebstahls über soziale Netzwerke sowie Anklagepunkte wie die Anmaßung des Personenstands, öffentliche Beleidigung, Offenlegung von Geheimnissen sowie wiederholte Körperverletzung im familiären Näheverhältnis und schwere Bedrohung.

In einem Interview mit FOCUS Online erklärt der Psychologische Psychotherapeut Ulrich Schmitz, dass ein Fetisch nicht zwangsweise eine Sucht bedeutet. Problematisch wird es jedoch, wenn sich durch das Ausleben von Fantasien oder Praktiken wie Rollenspielen und Fesselspielen immer extremere Verhaltensweisen entwickeln – ähnlich einer „Sucht-Spirale“, in der Betroffene versuchen, ständig neue Reize zu suchen; Schmitz betont zudem die Bedeutung sexueller Lust im Zusammenhang mit solchen Vorlieben.

Während Fetische im Rahmen einvernehmlicher Partnerschaftsformen als spielerischer Teil des Sexuallebens gelten können, entstehen Schwierigkeiten und möglicherweise psychodynamisch komplexe Hintergründe (z.B. Konkurrenzverhalten oder das Gefühl von ‘Nicht-genug-Sein’), wenn eine Vorliebe zum Zwang wird – also sexuelle Erregung nur noch durch den Fetisch möglich ist.

In der Mail an seinen Anwalt soll Ulmen auch von einem ‚abnormalen Verhalten‘ gesprochen haben. Gegen ihn wurden nach der Anzeige Ermittlungen eingeleitet, wobei für ihn die Unschuldsvermutung gilt. Sein Anwalt bot dem ‚Spiegel‘ zunächst ein Hintergrundgespräch an und weigerte sich jedoch später, auf alle Vorwürfe detailliert einzugehen.

Auf eine Anfrage von BUNTE.de ließ Christian Ulmens Rechtsanwalt verlauten, dass „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet“ würden und rechtliche Schritte in Erwägung gezogen werden.

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Fetischismus kann zu Sucht-Spirale werden

Collien Fernandes hat ihren Ex-Mann Christian Ulmen wegen eines mutmaßlichen Identitätsdiebstahls über soziale Netzwerke angezeigt. Ulmen soll dort als Fernandes Kontakt mit Männern aufgenommen und erotische Inhalte verschickt haben. Die Anzeige berührt auch weitere Delikte wie Anmaßung des Personenstands und Offenlegung von Geheimnissen.

In einer E-Mail an seinen Anwalt gab Ulmen zu, in den letzten zehn Jahren einen sexuellen Fetisch entwickelt zu haben, den er kaum kontrollieren konnte. Psychotherapeut Ulrich Schmitz erklärt, dass ein Fetisch nicht zwangsläufig ein Problem ist, aber wenn er zu einem Zwang wird, kann es zu einer Sucht-Spirale kommen. In solchen Fällen entsteht ein Machtgefühl, das dazu führt, dass die Personen immer extremer werden.

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